Mieterbund fürchtet weiteren drastischen Anstieg der Mieten – »Schock« für Betroffene

by karoelchi

11 comments
  1. Es kann halt nicht jeder in einer eigenen Mietwohnung leben, da muss man sich schon mit 3-4 anderen Werktätigen zusammenschließen.

    /s

  2. Ach, ist okay. Immobilienpreise sinken, hab ich gehört, dann kauft man halt.

    /s

  3. > Die Mieten müssen zwangsläufig steigen, weil die Kosten für die Bereitstellung von Wohnraum explodieren

    Wir müssen die Mieten erhöhen, damit wir mehr Wohnungen bauen können, in denen wir die Mieten erhöhen können, damit wir…

  4. Erstmal die Zinsen weiter erhöhen. Wenn mehr Menschen arbeitslos und Kredite unerschwinglich werden gibt es auch weniger Nachfrage.

  5. Die Fähigkeit mit Immobilien bzw. Mieten Geld zu verdienen sollte gedeckelt werden. Das macht es uninteressant als Spekulation und man würde Unternehmen, Privatpersonen und “Ausländischen Investoren” das Interesse nehmen Immobilien zu horten, aufzubauen und Mietpreise in unbegrenzte Höhen zu treiben.

  6. Solange „Investoren“ mit Miete Geld verdienen, bleibt es ungerecht und die Mieten steigen.
    Durch die höheren Finanzierungszinsen, weil die Wohnungen erst abbezahlt werden müssen, sinken die Margen der Eigentümer und die Verluste werden an die Mieter weiter gegeben, damit trotzdem noch was mit den Wohnungen verdient wird.

  7. Versteht hier niemand das mieten oder eigentum zwei seiten der gleichen medaille sind? Einerseits gilt als konsens das die preise für eigentum unerschwinglich sind. (Zinsen etc) wenn nun ein mieter in eben dieser bude wohnt muss er eben die knete dafür zahlen – der vermieter wird ja nicht vermieten wenn er noch zuzahlen soll.

    Das wahre problem sind die teuren staatl. Bauvorschriften und sonst alles was den bau teuer macht. Und zwar für eigentümer und mieter gleichermaßen.
    Klar könnt ihr jetzt mehr regulierung verlangen. Dann baut nur niemand mehr – ist nämlich auch richtig sackstand und hinterher hast du mieter die rumnerven und das für 2-3% rendite. Macht kaum noch jemand, deshalb bescheidenes angebot.

    Bauen muss billiger werden dann ist allen geholfen.

  8. Wohnen wird zu der sozialen Frage schlechthin, wenn es das nicht schon ist.

    Das ist sicherlich auch einer der Punkte, den die Regierung am meisten verhaut. Ich sehe nicht, dass da irgendwas groß angegangen wird, um das Problem möglichst schnell zu lösen.

    Es gibt so viele Faktoren, die da eine Rolle spielen.

    – Bauen ist zu teuer, was auch an staatlichen Standards liegt. Wäre es nicht besser genügend Wohnraum zu haben, anstatt vereinzelt sehr guten Wohnraum bezogen auf die staatlich bezweckten Ziele?

    – ausländische Spekulanten müssen vom Markt ausgeschlossen werden! In Frankfurt bspw. stehen halbe Wohntürme leer, die von reichen Chinesen nur zum Geld parken gekauft werden. Sowas muss unterbunden werden.

    – wie viele Rentnerehepaare oder Witwer/Witwen leben allein auf 150qm+ und belegen damit Wohnraum, den Familien viel besser gebrauchen könnten? Ggf. könnte man hier Anreize schaffen, dass es zu Wechseln der Wohnparteien kommt? Man könnte bspw. über steuerliche Vorteile nachdenken, wenn ein Rentner Platz für zwei jüngere Menschen freigibt. Irgendein Anreizsystem bräuchte es. Auch Rentner-WGs könnten so ein Modell sein.

    – man muss offen über Migration und deren Unterbringung sprechen. Aktuell sieht das Gesetz vor, dass Kommunen Flüchtlinge unterbringen müssen! Das bedeutet in vielen Fällen, dass Kommunen mit Steuergeldern von privaten Vermietern zu horrenden Mieten Wohnraum anmieten, um dieser Pflicht nachzukommen. Das geht zu Lasten der regulären Staatsbürger, weil einerseits der Wohnraum verknappt wird, andererseits die Mieten dadurch steigen. Dass es Steuergelder kostet, die nicht in sozialen Wohnungsbau investiert werden können, kommt noch dazu.

    – würde Home Office mehr gepusht werden und dieser unsägliche Versuch der Arbeitgeber, das Rad zurückzudrehen, weniger forciert werden, würde weniger Bürofläche gebraucht und es könnte zu Umwandlungen in Wohnraum führen. Zudem häufig in attraktiven Lagen in der Innenstadt, womit das viel beschworene Innenstadtsterben angegangen werden könnte. Auch hier muss es attraktive Anreize geben, um schneller Ergebnisse zu liefern.

    Es gäbe sicherlich noch mehr Punkte. Ich sehe aber überhaupt nicht, dass irgendwas davon angegangen wird. Unsere Regierung ist hier ein Totalausfall. Am Ende geht es aber mal wieder nur ums Geld. Ich bin mir zu 100% sicher, dass die Lösung des Wohnraumproblems auch die AfD schwächen würde, denn es wäre ein Punkt weniger, über den eine Vielzahl von Menschen verärgert ist.

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