Oha, mal eben so 30.000? In Köln? An einem Dienstag? Die Demo von Wagenknecht und Schwarzer hatte gerade mal etwa 15.000 Teilnehmer, oder nicht? In Berlin. An einem Samstag. Dabei war die Kundgebung ein Dauerbrenner in den Medien und wird von Schwurblern, Putin-Freunde und Rechtsverdrehte immer wieder als riesiges Event dargestellt, das zeigen soll, wie populär ihre absurde Meinung ist.
Wahrscheinlich mehr als bundesweit an Bauernproteste beteiligt waren.
Hätten sie nur trecker gehabt
Jo, war geil dort. Gerade nach Hause gekommen. Aber auch kalt. Erst mal unter die heiße Dusche. 🙂
>Auffällig war hierbei die große Altersspanne der Teilnehmenden. Eine Gruppe von 16- bis 20- jährigen Schülern und Studenten hatte ein Schild mit der Aufschrift “Kein Kölsch für Nazis” gemalt. (…) Aber auch ältere Menschen beteiligten sich am Protest in der Domstadt: “Es gab in den letzten Monaten kaum einen Aufschrei”, findet beispielsweise Matthias, 62 Jahre alt. Er sieht es als seine Bürgerpflicht an, an der heutigen Demonstration teilzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht klar, dass neben ihm noch mehrere zehntausend Menschen demonstrieren werden. Auf eine mögliche Teilnehmerzahl für den Abend angesprochen, sagt er: “Ich hoffe, dass es wenigstens über Tausend werden”. Er gibt sich im Gespräch zuversichtlich: “Auf den Kölner ist bei sowas eigentlich immer Verlass”.
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>Es ist nicht das erste Mal an diesem Abend, dass das rheinische Gemüt Thema sein wird. Denn gegen 20 Uhr, nachdem die Kundgebung mit einer halben Stunde Verspätung gestartet ist und die ersten Redner die kleine, kaum erleuchtete Bühne am Heumarkt betreten, teilt die Polizei Köln gegenüber t-online mit, dass die Teilnehmerzahl deutlich nach oben korrigiert werden muss. “Mehrere Zehntausend, wahrscheinlich sogar bis zu 30.000 Teilnehmer, befinden sich am Heumarkt und Umgebung” so ein Polizeisprecher und fügt hinzu: “Der Kölner lässt nichts anbrennen”. Bereits am Montag hatten [in Essen über 7.000 Personen gegen die AfD protestiert](https://www.t-online.de/region/essen/id_100321864/essen-7000-teilnehmer-bei-demo-gegen-die-afd-dabei.html) – Köln, soviel steht bereits wenige Minuten nach der Kundgebung fest, möchte am Abend ein klares Zeichen gegen die Politik der AfD setzen. (…)
>
>[Am Sonntag](https://www.t-online.de/region/koeln/id_100322234/koeln-anti-afd-protest-am-sonntag-brings-unterstuetzt-demonstration.html) sind weitere Demonstrationen geplant, unter anderem von “Köln stellt sich Quer” mit Beteiligung der Künstler-Initiative “Arsch huh” und der Kölschrock-Band Brings.
Hoffen wir mal, dass wir das am 27.01. in Düsseldorf halbwegs genauso hinbekommen.
Richtig so. Keinen Millimeter nach Rechts!!!
see you on sunday!
Sehr gut, jetzt nur nicht abreißen lassen.
2024 muss im Idealfall ein Gesamtprotestjahr werden. Es geht nicht nur darum die AfD zu stoppen, es geht darum uns nicht ihrem politischen Diskurs hinzugeben. Es muss auch darum gehen, allen Politikern zu zeigen, dass sie nichts zu gewinnen haben wenn sie nach der Pfeife der AfD tanzen.
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Wer den Faschisten nach dem Mund redet macht sich mit schuldig und diese Botschaft muss klar, eindeutig immer und immer wieder wiederholt werden.
13 comments
[deleted]
Und das ist wichtig gut so.
Ehre!
Oha, mal eben so 30.000? In Köln? An einem Dienstag? Die Demo von Wagenknecht und Schwarzer hatte gerade mal etwa 15.000 Teilnehmer, oder nicht? In Berlin. An einem Samstag. Dabei war die Kundgebung ein Dauerbrenner in den Medien und wird von Schwurblern, Putin-Freunde und Rechtsverdrehte immer wieder als riesiges Event dargestellt, das zeigen soll, wie populär ihre absurde Meinung ist.
Wahrscheinlich mehr als bundesweit an Bauernproteste beteiligt waren.
Hätten sie nur trecker gehabt
Jo, war geil dort. Gerade nach Hause gekommen. Aber auch kalt. Erst mal unter die heiße Dusche. 🙂
>Auffällig war hierbei die große Altersspanne der Teilnehmenden. Eine Gruppe von 16- bis 20- jährigen Schülern und Studenten hatte ein Schild mit der Aufschrift “Kein Kölsch für Nazis” gemalt. (…) Aber auch ältere Menschen beteiligten sich am Protest in der Domstadt: “Es gab in den letzten Monaten kaum einen Aufschrei”, findet beispielsweise Matthias, 62 Jahre alt. Er sieht es als seine Bürgerpflicht an, an der heutigen Demonstration teilzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht klar, dass neben ihm noch mehrere zehntausend Menschen demonstrieren werden. Auf eine mögliche Teilnehmerzahl für den Abend angesprochen, sagt er: “Ich hoffe, dass es wenigstens über Tausend werden”. Er gibt sich im Gespräch zuversichtlich: “Auf den Kölner ist bei sowas eigentlich immer Verlass”.
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>Es ist nicht das erste Mal an diesem Abend, dass das rheinische Gemüt Thema sein wird. Denn gegen 20 Uhr, nachdem die Kundgebung mit einer halben Stunde Verspätung gestartet ist und die ersten Redner die kleine, kaum erleuchtete Bühne am Heumarkt betreten, teilt die Polizei Köln gegenüber t-online mit, dass die Teilnehmerzahl deutlich nach oben korrigiert werden muss. “Mehrere Zehntausend, wahrscheinlich sogar bis zu 30.000 Teilnehmer, befinden sich am Heumarkt und Umgebung” so ein Polizeisprecher und fügt hinzu: “Der Kölner lässt nichts anbrennen”. Bereits am Montag hatten [in Essen über 7.000 Personen gegen die AfD protestiert](https://www.t-online.de/region/essen/id_100321864/essen-7000-teilnehmer-bei-demo-gegen-die-afd-dabei.html) – Köln, soviel steht bereits wenige Minuten nach der Kundgebung fest, möchte am Abend ein klares Zeichen gegen die Politik der AfD setzen. (…)
>
>[Am Sonntag](https://www.t-online.de/region/koeln/id_100322234/koeln-anti-afd-protest-am-sonntag-brings-unterstuetzt-demonstration.html) sind weitere Demonstrationen geplant, unter anderem von “Köln stellt sich Quer” mit Beteiligung der Künstler-Initiative “Arsch huh” und der Kölschrock-Band Brings.
https://www.t-online.de/region/koeln/id_100322712/koeln-bis-zu-30000-teilnehmer-bei-demo-gegen-rechts-am-heumarkt.html
Stabil.
Ehrenkölner!
Hoffen wir mal, dass wir das am 27.01. in Düsseldorf halbwegs genauso hinbekommen.
Richtig so. Keinen Millimeter nach Rechts!!!
see you on sunday!
Sehr gut, jetzt nur nicht abreißen lassen.
2024 muss im Idealfall ein Gesamtprotestjahr werden. Es geht nicht nur darum die AfD zu stoppen, es geht darum uns nicht ihrem politischen Diskurs hinzugeben. Es muss auch darum gehen, allen Politikern zu zeigen, dass sie nichts zu gewinnen haben wenn sie nach der Pfeife der AfD tanzen.
​
Wer den Faschisten nach dem Mund redet macht sich mit schuldig und diese Botschaft muss klar, eindeutig immer und immer wieder wiederholt werden.