Macron skizziert Plan für starkes Frankreich | Kurz nach der Regierungsumbildung geht Frankreichs Präsident gezielt auf konservative Wähler zu. In einer weit ausladenden Ansprache kündigt Macron einen nationalen Pflichtdienst und Staatsbürgerkunde in den Schulen an. “Spießig”, finden die Grünen.

by Europeaball

12 comments
  1. >Für Mittelschüler ist die Beteiligung an Theaterspielen künftig Pflicht. “Das gibt Selbstvertrauen”, sagte Macron, der in seiner Jugend selber Theater gespielt hatte.

    Und manche lernen dabei sogar ihre spätere Ehefrau kennen.

  2. Ist wirklich nichts anderes als Schikane der Jugend, die wieder zu irgendwas gezwungen wird.

  3. Rechtsextremer Slogan, Uniformen, Zwangsarbeit und Nationalhymne auswendig lernen. Angeblich um die Spaltung der Gesellschaft zu verringern, während das System der Eliten unangetastet bleibt. Der Mann ist echt durch.

    > An den Angriffen der USA gegen die jemenitische Huthi-Miliz wolle Frankreich sich nicht beteiligen, “um eine Eskalation zu vermeiden”, sagte Macron.

    Wie verhindert man die Eskalation in einem offenen Bürgerkrieg? Komische Begründung.

  4. >In den Schulen solle künftig wieder verstärkt Staatsbürgerkunde unterrichtet werden, um Schülerinnen und Schülern “die bedeutenden Texte der Republik” nahezubringen, kündigte der Präsident an.

    Klingt jetzt hier irgendwie wie Gemeinschaftskunde, nur nationalistisch.

    >Für Mittelschüler ist die Beteiligung an Theaterspielen künftig Pflicht. “Das gibt Selbstvertrauen”, sagte Macron, der in seiner Jugend selber Theater gespielt hatte.

    “Alle müssen so wie ich will/wollte, auch wenn sie nicht wollen.” ist halt irgendwo erz-konservativ. Hier schwingt ein Gedanke mit, gegen den selbst dieses “Leitkultur”-Phänomen geradzu pluralistisch aussieht.

    Ich will daran erinnern, das der Mann, als er ins Amt kam, noch als gesichert Mitte-Links galt.

    >Der Dienst an der Nation solle für junge Menschen demnächst obligatorisch sein, sagte Macron. “Jede Generation soll lernen, was die Republik bedeutet.”

    Zwangsarbeit und verschwendete Lebenszeit? Weiß nicht, ob das gerade die richtige Message ist, um die Leuts von den Umstürzlern weg zu kriegen.

    >An den Angriffen der USA gegen die jemenitische Huthi-Miliz wolle Frankreich sich nicht beteiligen, “um eine Eskalation zu vermeiden”, sagte Macron.

    (Zugegeben, das hat mit dem Kommentar eigentlich nichts zu tun, aber ich fande es wunderbar ironisch.)

  5. Ich finde Pflichtdienst bzw. ein soziales Jahr ist eine gute Idee. 

    Da kommt man mal aus seiner Bubble raus und lernt Menschen aus allen Gesellschaftsschichten kennen mit denen man eine gemeinsame Erfahrung teilt, egal ob sie gut oder schlecht ist. Für den Zusammenhalt im Land stelle ich mir das langfristig positiv vor.

  6. Hab gerade Geld vom französischen Finanzamt zurückbekommen. Franz. Regierung = guuut 😍

  7. Fickt einfach die Jugend, die hat ja während Corona nicht eh schon die Hauptlast tragen müssen.
    Wann Renter Zwangsdienst, damit die mal lernen, was Solidargemeinschaft bedeutet?

  8. klingt irgendwie so, als könnte es tatsächlich was bringen.

  9. “Um zu verhindern, dass Menschen rechte Parteien wählen, machen wir einfach das, was eine rechte Partei machen würde.”

    “Hää, warum wählen uns denn unsere nicht-rechten Wähler nicht mehr???”

  10. Die (konservativen) Parteien der Mitte in Europa sind quasi gezwungen, sich weiter nach rechts zu bewegen. Das haben die Rechten geschafft, mit großer Hilfe der meist unfähigen Regierungen der letzten Jahre…

    Ich finde das nicht gut, aber immer noch deutlich besser, als wenn die Populisten selbst regierten.

  11. Immer ne gute Idee als bürgerliche Partei rechtspopulistische Politik zu machen. Man sieht ja wie gut das überall geklappt hat…

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