Mehr als sieben Millionen Rentner bekommen monatlich weniger als 1250 Euro

by karoelchi

21 comments
  1. Ich habe in meiner Arbeit Renten von 19€ gesehen. Alles ab 800€ war da schon viel.

  2. Dann ist es ja gut, dass wir die zweitausend oder so Sozial”schmarotzer” verfolgen.

  3. Es ist seit 30 Jahren klar, dass das Rentensystem bei unserer Demografie keinen Wohlstand im Alter erlauben wird. Finde solche Nachrichten jetzt nicht wirklich überraschend.

  4. Das ist absolut erbärmlich für ein Land wie Deutschland…

  5. wenn man das nicht erhöhen kann sollte man vielleicht daran arbeiten lebenshaltungskosten zu senken, angefangen zb. bei der miete und den energiekosten

  6. Fände hier noch interessant wie die Zahl mit Rentnerpärchen aussieht? Meine eine Oma kriegt nur 400€ Rente weil meist nur Teilzeit und Kids, aber Opa bekommt über 3k, also geht es ihr mit ihren “400€ Rente” nicht schlecht.

  7. Leute, regt euch nicht auf man hört doch ständig “Deutschland geht es gut”, “Schwarze Null steht”, “Eines der reichsten Länder der Welt” etc.

    Bildungssektor im Arsch, Gesundheitswesen im Arsch, riesiger Niedriglohnsektor, Steuerabgaben.

    Aber die Ausländer und Grünen sind das Unheil, nicht Corporate Germany.

  8. Mein Vater erzählte mal das sein Nachbar (rumänisches Bergdorf 70er/80er oderso weiß es leider nicht mehr genau) weniger Rente bekam weil er im Besitz einer kettensäge und einer kuh war, das macht das leben leichter und deswegen gab’s weniger geld, Milch und Fleisch gäbe es ja theoretisch auch deshalb zack rente weg.

    Hat jetzt nichts mit der heutigen Problematik zu tun aber wollte es mal erwähnen, da ich beim Thema Rente immer an den unbekannten Nachbar aus Rumänien mit der Kettensäge denken muss

  9. Anders als bei Kindern in Armut hält sich hier mein Mitleid in Grenzen. Jeder kann sich seit Jahrzehnten ausrechnen wie viel Rente er bekommt. Sollte ein Ehepartner wegen Teilzeit oder weniger Erwerbsarbeit wenig bekommen muss man eben rechtzeitig als Ehepaar und Familie vorsorgen.

  10. Wieso gibt es eigentlich nicht eine Sozialkomponente in der Rente? Also wer eine hohe Rente bekommt, zahlt einen Ausgleich für die geringen Renten? Alles innerhalb der Rentenversicherung, ohne, dass der Staat da mitmischt.

  11. Die Zahlen sind doch vollkommen nutzlos, interessanter wäre das verfügbare Haushaltsnetto (und verfügbares (Wohn-)eigentum). Es kann viele Fälle gegen, in denen die staatliche Rente nur einen kleinen Teil des Einkommens darstellt, etwa wenn man nicht das ganze Erwerbsleben in die Rente gezahlt hat, sich später selbstständig gemacht, in ein Versorgungswerk eingezahlt, ausgewandert.

    Auch die Zahnarztfrau, die nur ein paar Jahre gearbeitet hat und genügend Vermögen angehäuft hat und von Mieteinkünften lebt.

  12. Kein Wunder, dass die alle CDU wählen. Mit dem Einkommen wählt man nicht FDP.

  13. Die staatliche Rente ist eine von drei Säulen (neben privat und betrieblich). Unter den sieben Millionen Renter sind selbstverständlich auch viele, die aufgrund familärer Gegebenheiten, Jobs im Niedriglohnsektor oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr Rentenansprüche erwerben und auch privat und betrieblich nicht versorgen konnten. Jedoch finden sich darunter auch Selbstständige, Beamte oder Menschen, die hauptsächlich in Vorsorgungswerke eingezahlt haben und noch einen Anspruch auf die gesetzliche Rente haben.

    Die Auswirkung der Forderung

    >Wir brauchen in diesem Jahr eine einmalige und zusätzliche Rentenerhöhung um zehn Prozent, um zumindest die Inflation auszugleichen“

    wird hauptsächlich von jungen Menschen getragen, obwohl die Schicht der Rentern einer der vermögensten Schichten in Deutschland darstellt. Klar, das Geld ist hier auch sehr unfair verteilt, nur

    1) stellt der Anspruch auf die gesetzliche Rente nicht das ganze Bild dar

    2) haben auch Rentner Anspruch auf Grundsicherung

    3) ist die Forderung, dass Jüngere das Versagen der vorherigen Generation ausbaden ebenso unsozial wie die (vermeintlich) niedrige Rente

  14. Wenn das Kinder oder Studenten wären, die weniger als 1250€ im Monat haben, würde kein Hahn danach krähen. Die haben aber eher weniger.

  15. genauso “schön” wie der eigenanteil beim pflegeheim richtung 3000euro/monat…

  16. Wie viele ehemalige Beamte haben eine Pension unter 1250? Wohl kaum einer

  17. Gesetzliche Rente? Wie sieht’s mit privater Vorsorge aus? Vermögen, wer ein Haus hat zahlt keine Miete (aber zumindest halbwegs Instandhaltung)?

  18. Da wäre natürlich die Frage nach der Zusammensetzung und weitere zentrale Faktoren wie Haushaltsnetto/rente wichtig. Klar sind Irmgard’s 1100€ Rente nicht viel, aber wenn der Herbert ebenfalls noch 1500€ bekommt, dann geht‘s denen doch mehr als gut.

  19. So unfair dass die Generation die es am leichtesten hatte nicht vorgesorgt hat. 

  20. Was kann man dagegen tun?

    Es wäre zwar leicht zu fordern, dass die Renten rauf müssen – aber wenn man sieht, wieviel bereits bezuschusst wird, kann das kaum die langfristige Lösung sein. Konnte eine staatliche Rente im großen Stil überhaupt funktionieren, oder sahen die Leute einfach nicht ein, privat vorzusorgen?

    (Ich weiß, dass jeder Fall individuell ist und wünsche niemandem im Lebensalltag die Armut. Ich möchte aber verstehen, wie wir in diese vermeintlich aussichtslose Lage gekommen sind – die sich die nächsten 10-15 Jahre noch verschlimmern wird)

  21. Tja. Da zahlst du dein Leben lang in die Kasse und verreckst dann langsam an Altersarmut. Besser noch, du schaust zu wie Milliarden an Hilfe ins Ausland gebuttert wird und dein Heimatland verkümmert. Das beste Deutschland aller Zeiten!

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