>Radwege werden in Wien halt vor allem da gebaut, wo sie dem motorisierten Verkehr nicht weh tun. Dann kann man sich mit Radweg-km selbst loben und hat keine große Aufregung von der Autolobby. Nur sind das halt selten die Radwege die es braucht. Ausnahmen gibt es eigentlich nur bei viel öffentlichem Druck über Jahre (siehe Praterstraße), schön wärs wenn man mal das Gefühl hätte, dass es der MA46 und der Stadt Wien wirklich ein Anliegen wäre die Situation zu verbessern.
Ich stehle mal einen der Standardkommentare weil es die Situation in Wien in meinen Augen gut zusammenfasst.
Viel wichtiger als Radwege zu bauen wäre ein flächendeckendes Tempo 30 Limit in der Stadt, sowie eine konsequente Überwachung davon. Das würde nicht nur Radfahrern helfen, sondern auch anderen Verkehrsteilnehmern wie Fussgängern.
Es sollten eher Bedingungen geschaffen werden wo der “normale” Verkehr entsprechend sicher für Radfahrer ist, als dass man Radfahrer irgendwo in einen eigenen Bereich der Strasse hinverbannen muss. In vielen Fällen sind diese Radstreifen ja sowieso eher ein Feature für Autofahrer anstatt ein Vorteil für Radfahrer (weil damit Radfahrer nicht die normale Fahrspur verwenden).
Ich bin ja persönlich schon gespannt auf die Route Urban-Loritz-Platz<>Johnstraße/Meiselmarkt, das wär in meinem Grätzl bzw. Arbeitsweg. Hab ein reißerisches Flugblatt der Bezirks-ÖVP im Briefkasten gehabt, das irgendwas von wegen Parkplatzraub (sic!) als Titel hatte, und war sofort begeistert. Wenn die ÖVP drüber sudert, muss es ja eine gute Idee sein, und ich bin nicht falsch gelegen mit der Einschätzung. Und siehe da: 1,2km baulich getrennter Radweg entlang der Hütteldorfer Straße, vom Gürtel bis zur Johnstraße, soll noch 2024 passieren. Bin wie gesagt auf die tatsächliche Umsetzung gespannt, aber das Konzept klingt ausgezeichnet.
Ohne den Artikel gelesen zu haben, ja, das tut sie. So ein depperter Radlstreifen ist kein Radweg.
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>Radwege werden in Wien halt vor allem da gebaut, wo sie dem motorisierten Verkehr nicht weh tun. Dann kann man sich mit Radweg-km selbst loben und hat keine große Aufregung von der Autolobby. Nur sind das halt selten die Radwege die es braucht. Ausnahmen gibt es eigentlich nur bei viel öffentlichem Druck über Jahre (siehe Praterstraße), schön wärs wenn man mal das Gefühl hätte, dass es der MA46 und der Stadt Wien wirklich ein Anliegen wäre die Situation zu verbessern.
Ich stehle mal einen der Standardkommentare weil es die Situation in Wien in meinen Augen gut zusammenfasst.
Viel wichtiger als Radwege zu bauen wäre ein flächendeckendes Tempo 30 Limit in der Stadt, sowie eine konsequente Überwachung davon. Das würde nicht nur Radfahrern helfen, sondern auch anderen Verkehrsteilnehmern wie Fussgängern.
Es sollten eher Bedingungen geschaffen werden wo der “normale” Verkehr entsprechend sicher für Radfahrer ist, als dass man Radfahrer irgendwo in einen eigenen Bereich der Strasse hinverbannen muss. In vielen Fällen sind diese Radstreifen ja sowieso eher ein Feature für Autofahrer anstatt ein Vorteil für Radfahrer (weil damit Radfahrer nicht die normale Fahrspur verwenden).
Ich bin ja persönlich schon gespannt auf die Route Urban-Loritz-Platz<>Johnstraße/Meiselmarkt, das wär in meinem Grätzl bzw. Arbeitsweg. Hab ein reißerisches Flugblatt der Bezirks-ÖVP im Briefkasten gehabt, das irgendwas von wegen Parkplatzraub (sic!) als Titel hatte, und war sofort begeistert. Wenn die ÖVP drüber sudert, muss es ja eine gute Idee sein, und ich bin nicht falsch gelegen mit der Einschätzung. Und siehe da: 1,2km baulich getrennter Radweg entlang der Hütteldorfer Straße, vom Gürtel bis zur Johnstraße, soll noch 2024 passieren. Bin wie gesagt auf die tatsächliche Umsetzung gespannt, aber das Konzept klingt ausgezeichnet.
Ohne den Artikel gelesen zu haben, ja, das tut sie. So ein depperter Radlstreifen ist kein Radweg.