Das Trinkgeld hat seinen Sinn verloren

by Nekronean

38 comments
  1. >Köchin hinter den Kulissen jemals etwas vom Trinkgeld abbekommen?

    Ja bei ons im restaurant wurde das immer geteilt durch die leute die an den tag gearbeitet haben.

    >An der Kasse: „Das sind dann 12 Euro 40 bitte.“
    Sie: „Mit Karte bitte.“
    Kassiererin bittet Sie, Ihre Karte kurz an das Lesegerät zu halten und dreht das an einem Ständer montierte iPad herum: „Bitte auswählen.“
    Und dann steht da:
    Trinkgeld: 10 Prozent 15 Prozent 20 Prozent

    Und dies habe ich als gast noch nie mit erlebt. ich sage dann immer ja mach Betrag X davon.

  2. in Berlin gibt es diese Art von Trinkgeld-Nudging immer häufiger, für mich ein Grund, überhaupt kein Trinkgeld zu geben…zumal es oft in Cafés ist, wo ich z.B. einen Donut und einen Filterkaffee nehme, der aus der Thermoskanne kommt. Restaurantbesuch mit guter Bedienung ist was anderes, aber ich gebe trotzdem lieber Trinkgeld in bar

  3. > Ja, soll ich jetzt der armen Lieferantin das Trinkgeld kürzen, nur weil die Packer im Lager die Milchkartons und Spaghetti gleichmütig auf die „Weichteile“ geworfen haben? Nein. Obwohl die Dienstleistung unterm Strich Murks war.

    Doch, schon, ansonsten belohnt man eine schlechte Leistung noch zusätzlich.

  4. Wer nach Trinkgeld fragt, kriegt grundsätzlich gar nichts. Das sind einfach nur gierige ekelhafte Menschen.

    Wenn ich Trinkgeld geben will, dann mach ich das.

  5. Hey, Mindestlohn reicht, den Rest machste mit Trinkgeld… *zwinker

  6. >Das System ist mittlerweile oft darauf ausgelegt, dass die Kunden den schlechten Stundenlohn ausgleichen. Wenn Sie also mit einem Trinkgeld wirklich mal beeindrucken wollen, dann müssen Sie schon sehr tief in die Tasche greifen.

    nur weiter so, dann haben wir bald Zustände wie hier:

    >Dass hohe Trinkgeldforderungen per iPad in den USA gut ankommen, wo Service-Angestellte mitunter nur gut 2 Dollar pro Stunde an Lohn erhalten und deshalb auf das Trinkgeld angewiesen sind, ist klar. Das Prozedere ist dort besonders prekär, aber Usus.

    den Schwachsinn muss ich nicht haben. am besten dann noch darüber aufregen, wenn das oPtIoNaLe Trinkgeld weggelassen wird. wer seine Angestellten nicht richtig bezahlt und deren Bezahlung auf den Kunden abwälzen muss ist halt einfach nicht in der Lage ein Unternehmen zu führen und hat den Untergang voll und ganz verdient.

  7. Trinkgeld verbieten und die grottigen Löhne verbessern

  8. Ich verstehe Trinkgeld generell nicht in 99% der Fälle, Bedienung fragt was man haben will, rennt dann weg, bringt das Essen nach 20 Minuten und rennt dann wieder weg, Interaktion also teilweise nicht mal eine Minute insgesamt – kann ich auch nicht drüber meckern, ich bin ja da fürs Essen da und die haben ne Menge zu tun. 

    Aber warum soll ich die Leute dafür extra bezahlen? Warum ist es nicht normal, den Kassierern Trinkgeld zu geben, besonders heute, wo man doch schon Selbstbedienungskassen hat. Warum nicht auch dem Postboten Trinkgeld geben, die rennen doch auch bis zu meinem Haus und teilweise bis hoch zu den Wohnungen. Und den Angestellten in Kleidungsläden könnte man auch Trinkgeld geben, die beraten einen ja schließlich (oder auch in Elektroläden usw.). 

  9. Ich geb nur Trinkgeld bei Sonderleistungen.

    Zb dem Liferanten der 3 Minuten vor meiner Haustür gewartet hat, weil ich im Verkehr stecken blieb. Sowas ist nicht sein problem und trotzdem war der Nett genug es zu machen ibsohl ich ihm angeboten hab es einfach in den Flur zu schmeißen.

    Aber bei jemanden der nur seiner regulären Arbeit nachgeht, da seh ich das sowas von garnicht. Wie das Mädel was die Schuhe entgegen genommen hat an der Kasse nach dem Bowling Abend, vorallem nicht weil die dreist nach Trinkgeld fragte nachdem ich beim scheiß Lesegerät
    während des bezahlens den mist custom auf 0% setzen musste. Wofür? Das die Bälle automatisch wieder hoch kommen?

  10. Man gibt Trinkgeld?

    Ich will aber mal sehen, wenn ich mit Karte zahle und dann vorgesetzt kriege

    >Trinkgeld: 10 Prozent 15 Prozent 20 Prozent

    Und dann sage “Nö, nix.”, und wenn dann als Antwort kommt ich muss, weil sonst geht es mit der Bezahlung nicht weiter. Da bin ich mal gespannt was passiert.

    Erstens muss ich einen feuchten Furz, zweitens ist es nicht mein Problem, dass die Gaststätte keine Bestellung OHNE Trinkgeld hinkriegt. Drittens, wenn kein Automat für Bargeld in der Nähe ist, dann? Müssen die mir wohl ne Rechnung austellen.

    >Dass Sie das Trinkgeld verweigern können, steht ganz unten klein zum Anklicken

    Jo, wenn das vorhanden ist, dann alles gut.

  11. >Neulich kam eine Rewe-Lieferung bei mir an. Alle drei Mozzarella-Tütchen waren aufgeplatzt und die Molke suppte durch die Papptüten auf den Teppich. Ja, soll ich jetzt der armen Lieferantin das Trinkgeld kürzen, nur weil die Packer im Lager die Milchkartons und Spaghetti gleichmütig auf die „Weichteile“ geworfen haben? Nein. Obwohl die Dienstleistung unterm Strich Murks war.

    Bei uns liefert Picnic, da gebe ich fast immer Trinkgeld.

    Beschädigte Ware dokumentiere ich über die App, da bekomme ich mein Geld zurück und die können nachvollziehen, wer das gepackt hat.

    Das obige Beispiel ist demnach Blödsinn.

  12. Immer öfter wird das doch relativ hohe Trinkgeld, das ich gebe, mit nur einem trockenen Danke, ohne ein Lächeln eingesteckt. Was ist denn da los? Hey, ich habe selber nicht viel Geld, kann man sich wenigstens ein klein wenig freuen? Geht es anderen auch so, oder ist das nur hier im Raum Stuttgart so?

  13. Letztens war ich bei einer Freundin in der Großstadt.

    Wir haben uns was kleines zu essen geholt, bei so nem Laden, der nur Fritten hat. Fritten Werk oder so.

    Dort bestellt man an einem PC bekommt seine Rechnung von diesem PC (genauso wie im McDonalds).
    Auf der Rechnung steht dann ein Codewort, dieses wird durchs Restaurant gebrüllt. Dann musst du dir deine Bestellung abholen gehen.
    Selbst Besteck oder Servietten muss man sich selbst holen gehen.

    Tisch sind auch eher unsauber und so was wie reservieren gibt’s nicht.

    Der bestell automat frägt nach 20 % + Trinkgeld.

    Sry aber ihr habt ein Geschäfts Modell, welches darauf ausgelegt ist den Kunden Kontakt so gering wie möglich zu halten.
    Bekommt nicht mal hin, dass die Tische sauber sind.
    Oder, dass jemand mir mein Essen bringt und wollt noch Trinkgeld.

    Trinkgeld ist für mich Zuwendung wenn der Service besser war als ich es erwartet habe.
    Nicht weil ich gerne eure arbeiter querfinanzieren wollte besonders weil das nicht mal billige Fritten waren.

    Eine Frechheit sowas.

  14. In den USA ist das auch ein relativ neues Phänomen, aber verständlich, die Zahlungsanbieter verdienen ja proportional mit und für die Betreiber ist es auch fein, wenn bei ganz normalen Tresenkäufen jetzt noch Trinkgeld fällig wird.

    Ich mache mir die Mühe da 0 % auszuwählen, außer es ist etwas wo ich normalerweise auch Trinkgeld zahlen würde. Aber für ein Brötchen oder einen Kaffee To Go? Ich runde auch öfter auf und lasse Wechselgeld da wenn eine Dose dafür vorhanden ist, aber dass in den Apps teilweise 25 % Trinkgeld als Voreinstellung existiert ist einfach dreist.

  15. Trinkgeld verbieten weil Steuerhinterziehung und negative Auswirkungen auf die eigene Rente.

    Wenn nicht verbieten, dann zumindest steuerpflichtig machen.

  16. Nie Trinkgeld geben. Zustände wie in den USA, wo Automaten und Firmen automatisch optionales Trinkegeld auf die Rechnung schreiben, brauchen wir nicht.

  17. Der Reallohn sinkt immer weiter und die Speisekarte immer teurer – und zwar deutlich überhalb der normalen Inflationsrate.

    Da findet natürlich irgendwie ein Ausgleich statt….

  18. Habe selbst mal in der Gastro gearbeitet. War eine zentrale Location, daher vor allem an Wochenenden immer gut besucht, vor allem wenn Fußball gezeigt wurde. War selbst an der Bar und muss ehrlich sagen, den härtesten Job hatten die aus der Küche. Da war immer eine Bullenhitze drin und man hatte immer viel zu tun. Im Service war das ganze jetzt auch nicht immer super entspannt, aber deutlich angenehmer insgesamt. Aber da ist halt das ganze Trinkgeld gelandet. Als dann mal der Vorschlag kam, dass man das doch fairerweise teilen könnte, war das Gejammer der Servicekräfte groß. Aus Eigensinn kann ich das irgendwo nachvollziehen. Hatte mal an der Bar eine spendable Herrengruppe die mir am Ende des Abends 30€ Trinkgeld gegeben haben. Habe das für echt viel gehalten, bis mir dann mitgeteilt wurde, dass das im Service manche in ein bis zwei Stunden machen, je nachdem welchen Bereich sie bedienen. Da war mir dann auch plötzlich klar, wieso es immer Streit gab um die Schichten am Wochenende und wer welche Tische bekommt.
    Also ganz fair war ist das mitunter nicht, gelinde gesagt. Seitdem bin ich eher etwas verhalten, was Trinkgeld angeht.

  19. Ich finde vor allem die asymmetrische Information daran so fies.

    In den USA weiß ich, dass die keine echtes Gehalt bekommen und kann von vornherein mit der Erwartungshaltung, dass alles 20% teurer ist als im Menü steht, reingehen.

    In Deutschland hab ich keine Ahnung, ob Mindestlohn oder ein anständiger Lohn gezahlt wird. Erst am Ende wird mir in wenig subtiler Weise klar gemacht, das hier scheiße bezahlt wird.

  20. Trinkgeld existiert übrigens nicht nur in der Gastronomie. Als Gärtner bekomm ich ab und zu auch was, die Spanne reicht von Hartgeld bis Weihnachtstütchen mit was zu noaschem, nem Schein und ner Dankeskarte.

    Bin nicht drauf angewiesen, obwohl ich knapp überm Mindestlohn bin, aber ich freu mich jedesmal über die kleine Aufmerksamkeit.

    Ich gebe allerdings auch dem Heizöllieferanten oder Schornsteigerfeger was zurück, in der letztem Woche hab ich zum ersten mal einem Streamer eine Pizza ausgegeben.

    Hab den Artikel zwar nicht gelesen, aber würds für mich auf gegenseitige Wertschätzung herunter kondensieren.

  21. Dass man z.B. beim Lieferdienst ziemlich böse angeschaut wird, wenn man kein Trinkgeld gibt, ist mir auch schon aufgefallen.

  22. Folgende Situation:

    Unser Stamm-Asiate hat nur noch im Sommer das Restaurant zum dort Essen geöffnet – bzw. halt den Außenbereich – großer Biergarten.

    Wenn wir dort Essen gehen, geben runden wir meistens zur nächsten sinnvollen Summe auf.

    In den Herbst und Wintermonaten, haben die Liefer- und Abholservice kein Vor-Ort Verzehr..

    Nun waren wir letztes dort und haben 2 Hauptgerichte und 1 Vorspeise selbst abgeholt.
    Preis: 29,50€..

    Sind im Sommer beim vor Ort Verzehr noch zwei Getränke bei runde ich normalerweise auf 40€ auf und gut ist..

    Nun wurde ich komisch angeschaut, weil ich meinte ich zahle mit Karte und kein Trinkgeld gegeben habe – bei SELBSTSBHOLUNG?!

    like wtf.. ich hole mir das Essen ab, wofür soll ich bitte Trinkgeld bezahlen?
    Ihr habt die Preise nach Corona und wg. der schweren Beschaffbarkeit des Ukraine-Krieges schon um 2-5€ je nach Gericht angehoben..

    Mittlerweile sind manche Restaurants so weit an der Realität vorbei.. wenn man dann aber was sagt, is man der Arsch vom Dienst.

  23. Bei uns im Edeka haben die sogar schon Trinkgelddosen an den Kassen hingestellt. Nichts mit Spenden sammeln oder so, sondern tatsächlich Trinkgeld für die Kassierer.

    Ich glaube ich spinne.

  24. Man kann über die angemessene Höhe eines Trinkgeldes vortrefflich streiten aber es sollte natürlich nicht Ausgleich für einen zu geringen Stundenlohn sein. Fakt ist jedoch das Trinkgeld eine Motivation für eine gute Dienstleistung darstellt und jeder der regelmäßig Trinkgeld gibt, weiß das bei einem erneuten Besuch des Restaurants/Frisör etc. die Dienstleistung zumindest subjektiv besser ist. Ich komme selber aus der Gastronomie und bin deswegen vielleicht voreingenommen aber halte Trinkgeld für einen wichtigen Asket dieser Arbeit, es sollte jedoch auch gelten das je höherwertig eine Dienstleistung ist desto höher das Trinkgeld. Das in einem Kommentar genannte Beispiel von Frittenwerk braucht natürlich kein exorbitantes Trinkgeld.

  25. Ich persönlich gebe seit Jahren kein Trinkgeld mehr, ich will hier keine Zustände wie in den USA wo ich den Lohn zahlen muss. Vor allem ist doch so ein System diskriminierend, hübsche Frauen kriegen doch deutlich mehr als normale Männer oder Frauen.

    Den Lohn für alle anzuheben ist die beste und fairste Methode

  26. Eigentlich hat Trinkgeld doch mit der Einführung des Mindestlohns schon seinen Sinn verloren. Früher konntest du die Kellnerin halt mit 5 Mark die Stunde abspeisen mit der Begründung, sie würde ihren Lohn ja mit dem Trinkgeld aufstocken können. Dieses Lohndumping beim Fixgehalt ist ja nun nicht mehr möglich. Trinkgeld sollte es garnicht mehr geben. Die Angestellten sollen adäquat entlohnt werden und fertig. Wieso soll ich dem Lieferando-Fahrer Trinkgeld geben, dem Busfahrer aber nicht?

  27. Noch mehr blöder Mist aus den USA, damit die Milliardäre mehr verdienen, hurra!

  28. > wir brauchen dringend Klicks und Engagement! Lass mal über Trinkgeld reden.

    — r/Askreddit – User* 🤝 Zeitungsautor*innen

  29. In Dänemark schauen sie einen komisch an wenn man Trinkgeld gibt.

  30. Letztens erst gehabt.

    Dienstreise in Hamburg. Gehe am Abend in einem Steakhaus essen.
    Steak + Pommes + Getränk 44,00€. Ich empfand den Service als nicht gut und auch das Steak war eher mau hab daher entschlossen kein Trinkgeld zu geben. Als die Frage kam was er denn ins Kartenlesegerät eingeben soll sagt ich 44€. Der Herr hat nochmals gefragt wie viel er eingeben sollte. Ich antworte wieder 44€. Er tippte ein ich bezahle. Der Herr läuft ohne ein Wort und grimmigen Gesicht weg. Hab mich schon verarscht gefühlt.

  31. In den USA funktioniert das, weil Trinkgeld ein Muss ist, und das ganze System darauf ausgelegt ist.

    Wenn man in einem teuren Restaurant oder Spitzenclub als Service arbeitet, und die Gäste bei Rechnungen von tausenden von Dollar mindestens 10% geben müssen, oft mehr, gehen die Servicekräfte oft mit richtig viel Geld nach Hause.

    Aber hier in Deutschland haben wir halt einen Mindestlohn, und Trinkgeld ist eine Geste, kein Muss. Das wirkt dann einfach wie Nötigung und sollte überhaupt nicht erlaubt sein.

  32. Ich gebe grundsätzlich kein Trinkgeld für Job nach Vorschrift. Finde es völlig verrückt. Nur bei besonders gutem Service würde ich Trinkgeld geben, habe ich aber so noch nie erlebt.

  33. Ich hatte das letztes Jahr bei einer Messe. Ich wollte einen Donut kaufen, die lagen quasi ausgebreitet von mir. Ich hab auf einen Donut gezeigt, die Verkäuferin hat ihn mit einer Zange auf eine Serviette befördert und mir in die Hand gedrückt. Zahlung ging nur mit Karte, ich hab meine Karte dran gehalten, aber nichts passiert. Verkäuferin: “Sie müssen erst das Trinkgeld auswählen.” Optionen auf dem Terminal: 10%, 15%, 20% und unten, ganz klein, kein Trinkgeld. Wtf?

    Ich hätte mir den Donut auch selbst genommen, wenn man mir die Serviette gegeben hätte. Wofür zum Teufel wollt ihr da bitte Trinkgeld? Fickt euch, Braimmbal’s Donuts.

  34. Also mir persönlich ist es sowas von egal was die Gesellschaft erwartet mit Trinkgeld und co.
    Ich mache das so, dass es für mich angemessen ist.

    Trinkgeld gibt es von mir, und dann auch gut, wenn außerordentliche leistung vorliegt, ich merke das ich gut bedient werde, oder mir der abend bspw. sehr gefallen hat und oder die angestellten sehr nett waren.
    Wenn ich nur zum essen gehen will oder sonst wo bin, und alles ist so wie gekauft, wieso soll ich dann zusätzlich geld bezahlen, wo steht das?

  35. Ich gebe jedes Mal Trinkgeld nur weil ich nicht will, dass die Leute denken ich wäre geizig 😅
    Danach hasse ich mich kurz dafür und nehme mir vor in Zukunft kein Trinkgeld mehr zu geben

  36. Warte mal, nein! Wir dürfen das nicht in Deutschland übernehmen. Das mögen einige in Berlin jetzt von Amerika übernehmen, aber bitte bitte bitte passt auf, dass das nicht nach Deutschland überschwappt.

    In Amerika ist das völlig irre. Da wird das als „Angebot“ gesehen, ohne das erst gar nichts geliefert wird. Oder man ist nicht mehr willkommen in Restaurants vor Ort. Das macht aber gar keinen Sinn, weil Trinkgeld ist ja dazu da, gute Leistungen zu loben. Wie soll ich die Leistung bewerten, wenn sie noch gar nicht erbracht wurde?

    Deshalb: Passt auf, dass es ZUERST Leistung gibt, und danach Trinkgeld. Das ist unglaublich wichtig. Andernfalls hat der Artikel Recht und Trinkgeld verliert seine eigentliche Bedeutung: Eine gute Leistung, die man auch bereits gesehen hat, zu loben.

  37. Darf ich mal ein Gegenbeispiel nennen? Thekenkraft bei Festivals. DANK Bezahlarmbändern, die jegliches Bargeld auf dem Festivalgelände wertlos machen, gibt es mittlerweile überhaupt kein Trinkgeld mehr. Stehst da 10 Stunden für Mindestlohn und bedienst einen Besoffenen nach dem anderen und erhälst kein Cent Trinkgeld, weil die Geräte das überhaupt nicht anbieten und extra Bargeld holt natürlich niemand raus.
    Mach ich jetzt auch nicht mehr, dafür ist mir die Zeit zu schade.

  38. Hab einem Dönermann Mal 5€ gegeben für eine Lieferung… Er musste nämlich locker 10 Minuten Umweg fahren weil aus irgendeinem Grund der direkte Weg gesperrt war. Er hat dann direkt angerufen, sich entschuldigt und vermutlich 20 Gesetze gebrochen um den Umweg zu schaffen dass die Döner noch immer heiß waren
    War halt 1 h Fahrt für 15€ Bestellung oder so.

    Zudem ist das ein super sauberer, leckerer und freundlicher laden der ein allen Punkten supsr ist.

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