Ein gut erdachter Hundeführerschein ist doch wirklich was gutes und ich bin Hundebesitzer und Liebhaber. Allein auch um ein wenig Theoretische Kenntniss zur Hunderasse beizubringen. Ich habs satt beispielsweise übergewichtige Beagle zu sehen.
>Die Kritik daran ist groß
Ich seh grad nur die üblichen “OMG, es wird sich was ändern” Argumente.
In NRW gibt es bereits die Pflicht zur Sachkunde bei Hunden ab 20kg / 40cm Schulterhöhe. Leider besteht die Sachkunde dabei aus vielen falschen Angaben. Man lernt quasi Fragen und Antworten auswendig, geht zum Tierarzt, der wertet aus und gibt dir einen Wisch mit wo drauf steht, dass du bestanden hast. Sachkundenachweis 20/40 heißt das hier.
Wenn man sich im Park so umguckt, absolut notwendig.
Wäre auch für ein Kinderführerschein zum Wohle der Kinder.
OMG, es ist sowas von notwendig. Es gibt so viele Fallstrickspanner, die ihre Hunde nicht im Auge haben. Es reicht ja noch nicht, dass man ständig angekläfft wird.
Der will doch nur spielen.
Heult dann Rum wenn mein Hund beißt. Ratet mal wer seinen Hund immer anleint es aber trotzdem nix bringt wenn andere das nicht tun…
So oft wie ich es mitbekommen habe durch meine ex freundin wie die leute ihre hunde 0 in griff hatten und auch noch 4 mal nebst ihrer 10 mal den Hund riefen, sie haben ihn 0 unter Kontrolle und er wird auch nach 4 weiteren mal nicht auf dich hören. Ist schon sehr sinnvoll
Ist in Niedersachsen schon lange „Pflicht“, sogar mit praktischer Prüfung.
Dennoch absolut unfähige Hundebesitzer – weil kein Führerschein und Hund nicht angemeldet.
Es gibt so viele unangemeldete Hunde und keine Kontrollen (woher auch das Personal).
Auf dem Blatt Papier vielleicht ein guter Vorschlag – Wenn aber jemand durchrasselt ist trotzdem die „Gefahr“ recht hoch, dass er sich schwarz irgendwo nen Hund organisiert.
Ich konnte eigentlich ganz 2023 nicht durchschlafen, weil meine lieben Nachbarn (frisch vom Elternhaus ausgezogen) Anfang des Jahres dachten es sei eine gute Idee sich einen Welpen anzuschaffen. Dabei konnten die kaum für sich selbst sorgen – Briefkasten quellte regelmäßig über, Pakete die bei uns für die abgegeben wurden, wurden auch tagelang nicht abgeholt (mittlerweile nehmen wir keine mehr an), etc.
Am Anfang hatte ich ja noch Verständnis, war halt ein Welpe, aber als ich im November immer noch regelmäßig um 4 Uhr morgens durch lautes Bellen geweckt wurde war die Geduld halt auch irgendwie am Ende. Der hat vor allem oft minutenlang vor sich hingekläfft. Hab die dann mal drauf angesprochen, dass ich den Hund zwei Stockwerke weiter oben regemäßig sehr laut und deutlich höre und darauf hieß es nur “jaja wir arbeiten dran”.
Also ja, bitte und gerne überall.
NRW/Bayern/BW sind halt DIE Hundeländer. In BW gibt es echt überdurchschnittlich viele Hunde, gerade in Städten wie Mannheim hat man außerhalb der Innenstadt das Gefühl jeder hätte einen Hund und die kleinsten davon sind 15kg schwer. “Kampfhund” (Listenhund auf Behördendeutsch) Rassen sind komplett normal, teilweise ohne Leine. Es wird verdammt nochmal Zeit für einen solchen Führerschein.
Ja bitte unbedingt und er soll schön schwer sein und am besten mit einigen Seminarbesuchen als Pflichtstunden. Vorbild Führerschein. Es geht hier um Lebewesen und die Sicherheit dieser und anderer. Die Kritik ist nur groß, weil viele einsehen müssten, dass sie komplett ungeeignet sind für die Hundehaltung.
In Niedersachsen gibt es den Hundeführerschein ja bereits. Ich bin kein Hundehalter, aber für mich stellt sich die Frage, ob es sich damit nicht in erster Linie um ein bürokratisches Monster handelt, ohne dass damit wirklich das erreicht wird, was der Grundgedanke dahinter ist.
Als Beispiel: Der Hundeführerschein besteht aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung. Letztere wird in der Regel mit dem eigenen Hund durchgeführt, bis zu 1 Jahr nach Anschaffung. Man hat diesen Hund also schon, bevor man den Führerschein hat. Würde man den Schein nicht bestehen, wäre man theoretisch verpflichtet, einen ansonsten sozialisierten Hund ins Tierheim zu bringen? Steht da nicht. Oder muss man die praktische Prüfung dann so oft wiederholen bis es klappt? 100€ Prüfungsgebühr sind das glaub ich.
Den Führerschein machen muss der Halter, und dieser muss mindestens 16 Jahre alt sein. Darf dann nur noch der Halter mit dem Hund raus oder auch dessen Familienangehörige? Dürfen minderjährige Kinder dann überhaupt noch mit dem Hund alleine Gassi gehen, weil was nützt es sonst, dass Papa zuhause ja den Schein gemacht hat? Sinnig wäre ja, wenn jeder, der mit dem Hund unterwegs ist, einen Nachweis hat, aber das kostet dann ja entsprechend, und Hundesitter etc bräuchten dann auch einen, obwohl sie gar nicht Halter sind.
Vielleicht kann mir diese Fragen ja jemand aus NDS beantworten.
Bei dem Fahrverhalten der ganzen Autoführerschein-Besitzer auf den Straßen…..
Ich finde, es einen guten Vorstoß. Ich habe sowohl den niedersächsischen als aus den hamburgischen Hundeführerschein gemacht und ich finds ne sehr gute Sache.
Mir würde es schon reichen wenn sich alle und ich meine ALLE Hundebesitzer einfach mal an die (wenn gleich auch freiwillig) Leinenpflicht halten würden. Und zwar immer und auch im Wald und auf der Wiese und im Park. Hundeplätze gibt es schliesslich auch.
Wenn man auf einem gut einsehbarem Feldweg dann Fiffi laufen lässt, ist das okay aber halt auch in Reichweite! Der sollte dann auch aufs Wort hören und nicht den Tieren nachstellen.
Jeder denkt sein Hund wäre der Beste. Ist aber nicht so.
Und das von Jemandem der Hunde liebt! Aber ich werde nicht gerne angekläfft und warum auch immer lieben mich besonders die unerzogenen Alochhunde der Gattung Dogge und Kampfhund.
Aber für Menschen braucht man kein Führerschein?
Die Asis wird das wenig jucken….
Bitte, hier laufen dauernd Hundebesitzer in der Innenstadt unangeleint herum (also die Hunde).
Es gibt hier viele Katzen, Kinder, leider schnelle Autos. Es ist unverantwortlich wie manche Menschen mit ihrem Ego sich und ihre Mitmenschen gefährden.
Meist sind das dieselben Menschen, die von anderen Einschränkungen einfordern.
Hört sich wie dieser Bürokratieabbau an, über den alle sprechen.
Vollkommen unabhängig, ob das für Hunde jetzt notwendig ist, ist beobachte mit zunehmender Sorge, dass immer mehr Aspekte des Lebens über irgendeine Verwaltung erfasst und kontrolliert werden … find ich jetzt nicht ganz so gut.
Dann sollte man das ebenso für Elternwerdende einführen.
Viele Menschen meinen Hunde seien Familienmitglieder und behandeln diese auch so! Erziehung kennen die Meisten nicht, es ist eher ein Nebenherleben und es wird nicht verstanden, dass ein Rudeltier Führung braucht, da es sonst selbst die Führung übernimmt. Dann kommt es zwangsläufig zu Zwischenfällen, die nicht mehr kontrolliert werden können, da niemand weiß wie!
Deswegen ein vernehmliches Ja zum Hundeführerschein!
Es sind so viele Hunde in Deutschland nicht steuerlich angemeldet und so ein Führerschein, obwohl theoretisch eine gute Idee, würde nur zu mehr Nichtanmeldungen führen und für echte Kontrollen mit entsprechenden Bußgeldern, um das zu unterbinden, sind schlicht nicht machbar.
Hundehalter hier: Begrüße das ausdrücklich.
Wird Zeit. Außerdem ein Führerschein für alle anderen Haustiere mit Nachweis das artgerechte Haltung gewährleistet werden kann. Oder besser direkt die Haltung der meisten Tiere verbieten / stark reglementieren.
Ein Kinderführerschein wäre auch angezeigt, Zeugung kann man ja nicht reglementieren, dann sollte zumindest artgerechte Haltung gewährleistet werden.
Wäre ein Traum, hier in der Nachbarschaft gibt es eine Familie, die Quälen diesen Hund unglaublich, jeder Depp darf ein Hund kaufen.
Als jemand der kein Hundebesitzer ist:
Imo macht so etwas nur Sinn, wenn es dann auch einen rechtlichen Rahmen für Verstöße gibt. Sprich: Bestimmte Handlung resultieren in Summe zum Entzug der Eignung. Ansonsten baut man nur weiter sinnfreie Bürokratie auf.
Gegen einen Hundeführerschein an sich hab’ ich zwar nichts, dennoch geben mir die ständig steigenden Kosten zu denken. Gerade arme oder auch depressive Menschen würden doch sehr von einem Hund profitieren. Genau wie all die vielen Hunde in unseren Tierheimen von einem Menschen profitieren würden.
Allein bei der Anschaffung zahlt man mehrere hundert Euro ans Tierheim. Dann Hundesteuer, Tierarzt, nun noch ein Hundeführerschein. Hunde sollten doch nicht zum Luxusgut werden. Wir sollten sicherstellen, dass gerade die unglücklicheren unter uns auch weiterhin die Möglichkeit haben einen Hund zu halten.
Die eigentliche Frage ist doch, ob das dann auch konsequent kontrolliert wird… in Berlin und in jedem Naturschutzgebiet in Brandenburg ist mit expliziter Leinenpflicht nur einer von 20 Hunden angeleint. Abrufversuche, wenn diese überhaupt unternommen werden, funktionieren nie. Gestern erst wurde meine Tochter von so einem wahnsinnigen Köter angesprungen. Bin direkt dazwischen gegangen und habe den Besitzer angefahren, aber dieser ist einfach abgehauen.
Mir würde es schon reichen, wenn das Ordnungsamt auch einfach mal mehr Hundebesitzer kontrollieren würden, ob sie Kotsäcke dabei haben und diese auch benutzen. Was in den Städten an Hundescheiße rumliegen bleibt, ist nicht normal. Und wenn man die Hundebesitzer bei frischer Tat drauf anspricht, wird man noch beschimpft oder bedroht.
Ist halt auch irgendwie lächerlich. Da macht dann einer mit einem gutmütigen Hund des Onkels den Führerschein und dann kauft er sich einen durchgeknallten Hund dessen Trieb er nicht kontrollieren kann, aber einen Führerschein hat er … Ja ne ist klar. Wenn dann müsste der Führerschein mit der Rasse gemacht werden die man sich zulegen möchte. Du willst einen deutschen Schäferhund? Dann gehst zu einer Hundeschule die sich damit auskennt und legst dort mit so einem Tier eine Prüfung ab. Und wenn du dann dein Hundi hast musst nochmal verpflichtend Stunden nehmen damit dir gezeigt werden kann was du mit deinem Hund machen musst damit er in der Gesellschaft “funktioniert”.
Edit: Und wenn dir das zu viel Zeit ist bzw. zu teuer ist, dann kauf dir eine anhängliche Katze, weil einen Hund zu halten nun mal Geld und Zeit kostet.
Dann aber bitte auch Katzen und Hasenführerschein! Sind wir echt soweit, dass wir erwachsenen Menschen noch nicht mal mehr Haustiere zutrauen?
Darf man dann nur Gassi gehen, wenn man Führerscheinklasse Mischlingshund bis 15kg hat?
Bitte noch mehr Bürokratie, es reicht noch nicht! /s
Meine Nachbarn haben einen Kampfhund und der trägt keinen Maulkorb. Ich lebe in Hamburg und hier ist das Pflicht. Es juckt die Leute einfach nicht.
Was passiert also!?
Der Hund läuft in unsere Wohnung und greift unseren Rotweiler an, der natürlich einen Maulkorb um hat.
Der Hund springt Kinder an, die vorbei laufen usw.
Vermieter macht nichts. Veterinäramt weiß Bescheid, ist aber noch nicht aufgetaucht.
Solche Leute gehören in den Knast, ganz ehrlich.
manchen angehenden Eltern täte ein Kinderführerschein auch ganz gut…
Ist in Niedersachsen schon länger Pflicht, tut nicht weh und ist wirklich sinnvoll! Meistens hängt das grösste Problem – vom Hund aus gesehen – am anderen Ende der Leine!
Allein die Hürde, einen solchen Führerschein machen zu müssen, bevor man einen Hund besitzen darf, würde wohl einen Teil der Impuls-Qualzucht-Käufer davon abhalten, irgendwelche kranken Welpen zu kaufen.
Hab ihn damals (2019) gemacht, weil Pflicht hier in Niedersachsen. War eigentlich ganz easy, das Buch über Hundehaltung von Frau Feddersen-Petersen gelesen, dann beim Tierarzt den Multiple Choice Test gemacht, mit nur einem Fehler bestanden, und dann konnte ich meinen Hund adoptieren.
Später gab es dann noch ne praktischen Teil, wo mein Hundi und ich uns mit der Tierärztin und noch ein paar Kandidaten treffen mussten. Da sind wir dann gemeinsam Gassi gegangen und sie hat sich alles angeschaut. Dann gab’s noch ne Urkunde und fertig.
Kann die Aufregung nicht verstehen uezs. 🤷🏼♀️
Wenn gleichzeitig eine katzensteuer kommt wieso nicht.
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Ein gut erdachter Hundeführerschein ist doch wirklich was gutes und ich bin Hundebesitzer und Liebhaber. Allein auch um ein wenig Theoretische Kenntniss zur Hunderasse beizubringen. Ich habs satt beispielsweise übergewichtige Beagle zu sehen.
>Die Kritik daran ist groß
Ich seh grad nur die üblichen “OMG, es wird sich was ändern” Argumente.
In NRW gibt es bereits die Pflicht zur Sachkunde bei Hunden ab 20kg / 40cm Schulterhöhe. Leider besteht die Sachkunde dabei aus vielen falschen Angaben. Man lernt quasi Fragen und Antworten auswendig, geht zum Tierarzt, der wertet aus und gibt dir einen Wisch mit wo drauf steht, dass du bestanden hast. Sachkundenachweis 20/40 heißt das hier.
Wenn man sich im Park so umguckt, absolut notwendig.
Wäre auch für ein Kinderführerschein zum Wohle der Kinder.
OMG, es ist sowas von notwendig. Es gibt so viele Fallstrickspanner, die ihre Hunde nicht im Auge haben. Es reicht ja noch nicht, dass man ständig angekläfft wird.
Der will doch nur spielen.
Heult dann Rum wenn mein Hund beißt. Ratet mal wer seinen Hund immer anleint es aber trotzdem nix bringt wenn andere das nicht tun…
So oft wie ich es mitbekommen habe durch meine ex freundin wie die leute ihre hunde 0 in griff hatten und auch noch 4 mal nebst ihrer 10 mal den Hund riefen, sie haben ihn 0 unter Kontrolle und er wird auch nach 4 weiteren mal nicht auf dich hören. Ist schon sehr sinnvoll
Ist in Niedersachsen schon lange „Pflicht“, sogar mit praktischer Prüfung.
Dennoch absolut unfähige Hundebesitzer – weil kein Führerschein und Hund nicht angemeldet.
Es gibt so viele unangemeldete Hunde und keine Kontrollen (woher auch das Personal).
Auf dem Blatt Papier vielleicht ein guter Vorschlag – Wenn aber jemand durchrasselt ist trotzdem die „Gefahr“ recht hoch, dass er sich schwarz irgendwo nen Hund organisiert.
Ich konnte eigentlich ganz 2023 nicht durchschlafen, weil meine lieben Nachbarn (frisch vom Elternhaus ausgezogen) Anfang des Jahres dachten es sei eine gute Idee sich einen Welpen anzuschaffen. Dabei konnten die kaum für sich selbst sorgen – Briefkasten quellte regelmäßig über, Pakete die bei uns für die abgegeben wurden, wurden auch tagelang nicht abgeholt (mittlerweile nehmen wir keine mehr an), etc.
Am Anfang hatte ich ja noch Verständnis, war halt ein Welpe, aber als ich im November immer noch regelmäßig um 4 Uhr morgens durch lautes Bellen geweckt wurde war die Geduld halt auch irgendwie am Ende. Der hat vor allem oft minutenlang vor sich hingekläfft. Hab die dann mal drauf angesprochen, dass ich den Hund zwei Stockwerke weiter oben regemäßig sehr laut und deutlich höre und darauf hieß es nur “jaja wir arbeiten dran”.
Also ja, bitte und gerne überall.
NRW/Bayern/BW sind halt DIE Hundeländer. In BW gibt es echt überdurchschnittlich viele Hunde, gerade in Städten wie Mannheim hat man außerhalb der Innenstadt das Gefühl jeder hätte einen Hund und die kleinsten davon sind 15kg schwer. “Kampfhund” (Listenhund auf Behördendeutsch) Rassen sind komplett normal, teilweise ohne Leine. Es wird verdammt nochmal Zeit für einen solchen Führerschein.
Ja bitte unbedingt und er soll schön schwer sein und am besten mit einigen Seminarbesuchen als Pflichtstunden. Vorbild Führerschein. Es geht hier um Lebewesen und die Sicherheit dieser und anderer. Die Kritik ist nur groß, weil viele einsehen müssten, dass sie komplett ungeeignet sind für die Hundehaltung.
In Niedersachsen gibt es den Hundeführerschein ja bereits. Ich bin kein Hundehalter, aber für mich stellt sich die Frage, ob es sich damit nicht in erster Linie um ein bürokratisches Monster handelt, ohne dass damit wirklich das erreicht wird, was der Grundgedanke dahinter ist.
Als Beispiel: Der Hundeführerschein besteht aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung. Letztere wird in der Regel mit dem eigenen Hund durchgeführt, bis zu 1 Jahr nach Anschaffung. Man hat diesen Hund also schon, bevor man den Führerschein hat. Würde man den Schein nicht bestehen, wäre man theoretisch verpflichtet, einen ansonsten sozialisierten Hund ins Tierheim zu bringen? Steht da nicht. Oder muss man die praktische Prüfung dann so oft wiederholen bis es klappt? 100€ Prüfungsgebühr sind das glaub ich.
Den Führerschein machen muss der Halter, und dieser muss mindestens 16 Jahre alt sein. Darf dann nur noch der Halter mit dem Hund raus oder auch dessen Familienangehörige? Dürfen minderjährige Kinder dann überhaupt noch mit dem Hund alleine Gassi gehen, weil was nützt es sonst, dass Papa zuhause ja den Schein gemacht hat? Sinnig wäre ja, wenn jeder, der mit dem Hund unterwegs ist, einen Nachweis hat, aber das kostet dann ja entsprechend, und Hundesitter etc bräuchten dann auch einen, obwohl sie gar nicht Halter sind.
Vielleicht kann mir diese Fragen ja jemand aus NDS beantworten.
Bei dem Fahrverhalten der ganzen Autoführerschein-Besitzer auf den Straßen…..
Ich finde, es einen guten Vorstoß. Ich habe sowohl den niedersächsischen als aus den hamburgischen Hundeführerschein gemacht und ich finds ne sehr gute Sache.
Mir würde es schon reichen wenn sich alle und ich meine ALLE Hundebesitzer einfach mal an die (wenn gleich auch freiwillig) Leinenpflicht halten würden. Und zwar immer und auch im Wald und auf der Wiese und im Park. Hundeplätze gibt es schliesslich auch.
Wenn man auf einem gut einsehbarem Feldweg dann Fiffi laufen lässt, ist das okay aber halt auch in Reichweite! Der sollte dann auch aufs Wort hören und nicht den Tieren nachstellen.
Jeder denkt sein Hund wäre der Beste. Ist aber nicht so.
Und das von Jemandem der Hunde liebt! Aber ich werde nicht gerne angekläfft und warum auch immer lieben mich besonders die unerzogenen Alochhunde der Gattung Dogge und Kampfhund.
Aber für Menschen braucht man kein Führerschein?
Die Asis wird das wenig jucken….
Bitte, hier laufen dauernd Hundebesitzer in der Innenstadt unangeleint herum (also die Hunde).
Es gibt hier viele Katzen, Kinder, leider schnelle Autos. Es ist unverantwortlich wie manche Menschen mit ihrem Ego sich und ihre Mitmenschen gefährden.
Meist sind das dieselben Menschen, die von anderen Einschränkungen einfordern.
Hört sich wie dieser Bürokratieabbau an, über den alle sprechen.
Vollkommen unabhängig, ob das für Hunde jetzt notwendig ist, ist beobachte mit zunehmender Sorge, dass immer mehr Aspekte des Lebens über irgendeine Verwaltung erfasst und kontrolliert werden … find ich jetzt nicht ganz so gut.
Dann sollte man das ebenso für Elternwerdende einführen.
Viele Menschen meinen Hunde seien Familienmitglieder und behandeln diese auch so! Erziehung kennen die Meisten nicht, es ist eher ein Nebenherleben und es wird nicht verstanden, dass ein Rudeltier Führung braucht, da es sonst selbst die Führung übernimmt. Dann kommt es zwangsläufig zu Zwischenfällen, die nicht mehr kontrolliert werden können, da niemand weiß wie!
Deswegen ein vernehmliches Ja zum Hundeführerschein!
Es sind so viele Hunde in Deutschland nicht steuerlich angemeldet und so ein Führerschein, obwohl theoretisch eine gute Idee, würde nur zu mehr Nichtanmeldungen führen und für echte Kontrollen mit entsprechenden Bußgeldern, um das zu unterbinden, sind schlicht nicht machbar.
Hundehalter hier: Begrüße das ausdrücklich.
Wird Zeit. Außerdem ein Führerschein für alle anderen Haustiere mit Nachweis das artgerechte Haltung gewährleistet werden kann. Oder besser direkt die Haltung der meisten Tiere verbieten / stark reglementieren.
Ein Kinderführerschein wäre auch angezeigt, Zeugung kann man ja nicht reglementieren, dann sollte zumindest artgerechte Haltung gewährleistet werden.
Wäre ein Traum, hier in der Nachbarschaft gibt es eine Familie, die Quälen diesen Hund unglaublich, jeder Depp darf ein Hund kaufen.
Als jemand der kein Hundebesitzer ist:
Imo macht so etwas nur Sinn, wenn es dann auch einen rechtlichen Rahmen für Verstöße gibt. Sprich: Bestimmte Handlung resultieren in Summe zum Entzug der Eignung. Ansonsten baut man nur weiter sinnfreie Bürokratie auf.
Gegen einen Hundeführerschein an sich hab’ ich zwar nichts, dennoch geben mir die ständig steigenden Kosten zu denken. Gerade arme oder auch depressive Menschen würden doch sehr von einem Hund profitieren. Genau wie all die vielen Hunde in unseren Tierheimen von einem Menschen profitieren würden.
Allein bei der Anschaffung zahlt man mehrere hundert Euro ans Tierheim. Dann Hundesteuer, Tierarzt, nun noch ein Hundeführerschein. Hunde sollten doch nicht zum Luxusgut werden. Wir sollten sicherstellen, dass gerade die unglücklicheren unter uns auch weiterhin die Möglichkeit haben einen Hund zu halten.
Die eigentliche Frage ist doch, ob das dann auch konsequent kontrolliert wird… in Berlin und in jedem Naturschutzgebiet in Brandenburg ist mit expliziter Leinenpflicht nur einer von 20 Hunden angeleint. Abrufversuche, wenn diese überhaupt unternommen werden, funktionieren nie. Gestern erst wurde meine Tochter von so einem wahnsinnigen Köter angesprungen. Bin direkt dazwischen gegangen und habe den Besitzer angefahren, aber dieser ist einfach abgehauen.
Mir würde es schon reichen, wenn das Ordnungsamt auch einfach mal mehr Hundebesitzer kontrollieren würden, ob sie Kotsäcke dabei haben und diese auch benutzen. Was in den Städten an Hundescheiße rumliegen bleibt, ist nicht normal. Und wenn man die Hundebesitzer bei frischer Tat drauf anspricht, wird man noch beschimpft oder bedroht.
Ist halt auch irgendwie lächerlich. Da macht dann einer mit einem gutmütigen Hund des Onkels den Führerschein und dann kauft er sich einen durchgeknallten Hund dessen Trieb er nicht kontrollieren kann, aber einen Führerschein hat er … Ja ne ist klar. Wenn dann müsste der Führerschein mit der Rasse gemacht werden die man sich zulegen möchte. Du willst einen deutschen Schäferhund? Dann gehst zu einer Hundeschule die sich damit auskennt und legst dort mit so einem Tier eine Prüfung ab. Und wenn du dann dein Hundi hast musst nochmal verpflichtend Stunden nehmen damit dir gezeigt werden kann was du mit deinem Hund machen musst damit er in der Gesellschaft “funktioniert”.
Edit: Und wenn dir das zu viel Zeit ist bzw. zu teuer ist, dann kauf dir eine anhängliche Katze, weil einen Hund zu halten nun mal Geld und Zeit kostet.
Dann aber bitte auch Katzen und Hasenführerschein! Sind wir echt soweit, dass wir erwachsenen Menschen noch nicht mal mehr Haustiere zutrauen?
Darf man dann nur Gassi gehen, wenn man Führerscheinklasse Mischlingshund bis 15kg hat?
Bitte noch mehr Bürokratie, es reicht noch nicht! /s
Meine Nachbarn haben einen Kampfhund und der trägt keinen Maulkorb. Ich lebe in Hamburg und hier ist das Pflicht. Es juckt die Leute einfach nicht.
Was passiert also!?
Der Hund läuft in unsere Wohnung und greift unseren Rotweiler an, der natürlich einen Maulkorb um hat.
Der Hund springt Kinder an, die vorbei laufen usw.
Vermieter macht nichts. Veterinäramt weiß Bescheid, ist aber noch nicht aufgetaucht.
Solche Leute gehören in den Knast, ganz ehrlich.
manchen angehenden Eltern täte ein Kinderführerschein auch ganz gut…
Ist in Niedersachsen schon länger Pflicht, tut nicht weh und ist wirklich sinnvoll! Meistens hängt das grösste Problem – vom Hund aus gesehen – am anderen Ende der Leine!
Allein die Hürde, einen solchen Führerschein machen zu müssen, bevor man einen Hund besitzen darf, würde wohl einen Teil der Impuls-Qualzucht-Käufer davon abhalten, irgendwelche kranken Welpen zu kaufen.
Hab ihn damals (2019) gemacht, weil Pflicht hier in Niedersachsen. War eigentlich ganz easy, das Buch über Hundehaltung von Frau Feddersen-Petersen gelesen, dann beim Tierarzt den Multiple Choice Test gemacht, mit nur einem Fehler bestanden, und dann konnte ich meinen Hund adoptieren.
Später gab es dann noch ne praktischen Teil, wo mein Hundi und ich uns mit der Tierärztin und noch ein paar Kandidaten treffen mussten. Da sind wir dann gemeinsam Gassi gegangen und sie hat sich alles angeschaut. Dann gab’s noch ne Urkunde und fertig.
Kann die Aufregung nicht verstehen uezs. 🤷🏼♀️
Wenn gleichzeitig eine katzensteuer kommt wieso nicht.