Antisemitismus: So stark sind antisemitische Straftaten seit dem 7. Oktober angestiegen

by KeinTollerNick

7 comments
  1. Wenn selbst mein muslimischer Kumpel, der einen Master in einem geisteswissenschaftlichen Fach hat, auf Insta Beiträge teilt, die die Hamas verharmlosen, dann ist die Entwicklung nicht verwunderlich.

    Vor allem, kann mir mal jemand Queers for Palestine erklären?

    In meiner Bubble und auf Threads lese ich vermehrt Beiträge, die von einem Genozid an den Palästinern faseln und Hass gegen Israel streuen, wobei das gerade die Menschen wären, die als Erstes am Baum hängen würden..

  2. Es ist heftig, beschämend und hat mir die Augen auf viele Sachen geöffnet. Da hat sich ein heftiges Cocktail aus vielen Arten des Judenhasses zusammengebraut: Mit rechten, linken und islamistischen Einflüssen. Ich fand es immer relativ ironisch, dass man bei uns “nie wieder” sagt, aber am Ende haben die Juden trotzdem massiv Angst, offen als jüdisch in Erscheinung zu treten.

    Während der Massaker des 7.Oktober stattfand, wurden Süßigkeiten in Berlin verteilt. Ich kriege es nicht aus dem Kopf. Zumindest wurde die Organisation verboten…

  3. Einen Dank hier bitte auch an den Rechtsextremen Bibi.

  4. >Schuster hob die »mentale Belastung für Jüdinnen und Juden« in Deutschland hervor. Viele trügen aus Angst vor Übergriffen keine jüdischen Symbole, besuchten keine jüdischen Veranstaltungen oder Gottesdienstbesuche mehr. »Die Folge ist: Jüdisches Leben ist weniger sichtbar geworden.«

    Kann ich nur bestätigen. 

    >Derzeit begegne Jüdinnen und Juden in ihrem Alltag primär islamistischer Antisemitismus. Daneben sei aber der rechtsextreme Antisemitismus die größte Bedrohung, da er am besten organisiert sei. »Umso wichtiger waren die Demonstrationen von Hunderttausenden Menschen in ganz Deutschland gegen Rechtsextremismus und das Erstarken der AfD in den vergangenen Tagen«, so Schuster.

    Der breite Protest gegen die AfD in den letzen Wochen und Tagen ist für mich persönlich eine der wenigen, positiven politischen Entwicklungen in Deutschland. Diese Aussage irritiert mich aber, man vergleiche auch die Aussagen von Michael Wolffsohn.

  5. Vielleicht kann man da eine Korrelation sehen, wie viele Kinder in Gaza seit dem 7. Oktober durch israelische Raketen und Bomben getötet wurden. Wir sind bei über 10.000 getöteten Kindern allein. Da sind Frauen und andere Zivilisten nicht miteingerechnet.

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