München: Während der Wohnungsmarkt weiter extrem angespannt ist, steigt die Leerstandsquote bei Büroimmobilien immer weiter (Quelle: siehe Kommentar)

by kalethxbye

14 comments
  1. Es ist nicht einfach, Büroimmobilien in Wohnungsimoblien umzuwandeln

  2. Dann können ja die Mieten für Gewerbeimmobilien jetzt endlich sinken und es können wieder vermehrt Gewerbe aus Wohnimmobilien in Gewerbeimmobilien umziehen um die Wohnimmobilien wieder ihrem angedachten Zweck zuzuführen.

    Hach, man wird ja noch träumen dürfen.

  3. Viele lassen es lieber leerstehen als mit den Mieten runter zu gehen und lassen es zu irgendwelchen Fantasie-Bewertungen in den Büchern stehen in der Hoffnung das dreht wieder.
    Aktuelle ist praktisch kein Markt da weil kein Käufer kauft und Verkäufer nicht wahrhaben wollen, dass massive Wertkorrekturen des Bestandes nötig sind.

  4. Gewerbeimmobilien vermietet man halt auf Jahrzehnte, nicht aus Jahre. Hab von vielen Firmen gehört wo seit Corona und Homeoffice kaum noch einer ins büro geht, aber gezahlt werden muss ja trotzdem… Der Prozess wird brauchen…

  5. Ist ja logisch. Wenn die nun alle zu Hause arbeiten, brauchen sie da mehr Platz.

  6. Ich denke, der Trend zur wachsenden Diskrepanz von Gewerbe- und Wohnimmobilien wird bleiben

    Ich sehe den Trend zum Land nicht kommen. Selbst mit 100% Home Office nicht

    Die Stadt bietet weiterhin an allem mehr: Mehr Kultur, mehr Sportmöglichkeiten, mehr Einkaufsmöglichkeiten. Fällst du irgendwie von der Norm ab, brauchst eine englischsprachige Kita fürs Kind oder einen Arzt mit seltener Spezialisierung -> Ab in die Stadt

    Oft kommt man von der Stadt sogar leichter zu den schönen Ecken vom Land, von Freiburg oder München geht es zB schon mit der S-Bahn in die Berge. Dank Deutschlandticket ist das außerdem auch eine signifikante Kostenersparnis, wenn man auf Öffis+Rad+Carsharing umsatteln kann.

    Und deutsche Städte haben nur in wenigen Ausnahmen Probleme wie französische Banlieues oder US-Brennpunktviertel, damit fällt ein wichtiger Faktor für den Wegzug weg

    Es hat Gründe, warum München und co teuer sind, es sind echt tolle Orte zum Leben. Es muss einfach mehr neu gebaut werden, ansonsten ändert sich daran gar nichts

  7. Der Bedarf für Büroimmobilien ist dort besonders groß, wo die Bürger zum Büro laufen können oder mit dem ÖPNV komfortabel hinfahren können. Klassisch funktioniert das am besten in Nachbarschaften mit hoher Bevölkerungsdichte. Das ist für das Zentrum von München und für manche Stadtteillagen gültig. Gerade im Münchner Zentrum sind die Büroflächen laut obiger Grafik immer noch begehrt.

    [Im Zentrum von Melbourne kommen beispielsweise 39% der Bürger fußläufig oder mit dem Fahrrad zur Arbeit und 42% der Bürgen benutzen den ÖPNV, um das Büro zu erreichen](https://www.reddit.com/r/Stadtplanung/comments/192kljq/liste_der_statistischen_ortsteile_mit_der/). Die Bevölkerungsdichte des Ortsteils “CBD – North” liegt bei 30.000 Einwohnern/km². Dort liegt dann dementsprechend auch bei den lokalen Anwohnern ein gewisser Bedarf für professionell eingerichtete Büroflächen vor, während Einpendler komfortabel mit dem ÖPNV in das Zentrum fahren können.

  8. Ein Problem für Gemeinden ist unter anderen, daß bei Umwandlung von Gewerbeimmobilien in Wohnimmobilien auch die umgebende Infrastruktur dazu geschaffen werden muss, z.B. Kitas, da hier ein gesetzlicher Anspruch besteht.

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