Die psychische problematik ist ja auch bei ärztlichen untersuchung anzugeben. Egal ob man eine therapie gemacht hat oder auch nicht.
Nur zur Klarstellung: Man kann mit vielen Diagnosen weiterhin verbeamtet werden. Dieser Post sollte auch niemanden davon abhalten, sich therapeutische Hilfe zu suchen, sondern auf das Problem im öffentlichen Dienst aufmerksam machen.
Muss man sie nicht sowieso privat bezahlen, da man als Beamter ja privat versichert ist?
Das stimmt. Studiere B.Ed. und belege zusätzlich einen Kurs zur Depressions-prävention. Ist keine Therapiesitzung, sondern eher ein Mittelweg und ähnelt einem anonymen Alkoholiker treffen unter Anleitung einer Therapeutin.
Tag 1 wurde uns geraten wenn möglich keine Therapie zu nehmen weil sich dadurch unsere Berufs-einstiegchancen erheblich verringern.
Ich verstehe ja dass man ungerne Lehrer haben möchte die psychische Probleme haben.
Andererseits ist es aber ziemlich fucked up dass sich Hilfe zu holen bestraft wird.
Tja, wir haben halt lieber zu wenige sowie untherapierte Lehrer mit psychischen Erkrankungen in Deutschland.
Entweder ich verstehe etwas falsch , oder das ist sehr verwirrend: Wenn man erstmal verbeamtet ist, kann man so viele Therapien machen wie man möchte. Man muss halt erstmal so weit kommen.
8 comments
Die psychische problematik ist ja auch bei ärztlichen untersuchung anzugeben. Egal ob man eine therapie gemacht hat oder auch nicht.
Nur zur Klarstellung: Man kann mit vielen Diagnosen weiterhin verbeamtet werden. Dieser Post sollte auch niemanden davon abhalten, sich therapeutische Hilfe zu suchen, sondern auf das Problem im öffentlichen Dienst aufmerksam machen.
Muss man sie nicht sowieso privat bezahlen, da man als Beamter ja privat versichert ist?
Das stimmt. Studiere B.Ed. und belege zusätzlich einen Kurs zur Depressions-prävention. Ist keine Therapiesitzung, sondern eher ein Mittelweg und ähnelt einem anonymen Alkoholiker treffen unter Anleitung einer Therapeutin.
Tag 1 wurde uns geraten wenn möglich keine Therapie zu nehmen weil sich dadurch unsere Berufs-einstiegchancen erheblich verringern.
Ich verstehe ja dass man ungerne Lehrer haben möchte die psychische Probleme haben.
Andererseits ist es aber ziemlich fucked up dass sich Hilfe zu holen bestraft wird.
Ich habs auch mal gegoogelt [und man kann auch mit psychotherapie verbeamtet werden](https://info-beihilfe.de/verbeamtung-trotz-psychotherapie/#:~:text=Eine%20Verbeamtung%20trotz%20Psychotherapie%20ist,der%20Dienstherr%20eine%20Verbeamtung%20ablehnen.) Seit 2013 hat sich da einiges geändert
Eine laufende oder abgeschlossene Psychotherapie, die in den Akten deiner gesetzlichen Krankenkasse auftaucht kann zu Problemen bei der Verbeamtung führen. Daher entscheiden sich beispielsweise Lehramtsstudierende zum Teil dazu, eine Therapie privat zu bezahlen, damit sie nicht in ihrer Krankheitshistorie auftaucht.
Das bedeutet aber nicht, dass es automatisch ein Ausschlussgrund ist. Jeder Fall muss individuell geprüft werden, wie [hier](https://beamten-infoportal.de/magazin/wissen/verbeamtung-risikofaktor-psychische-erkrankungen/#:~:text=Der%20Gro%C3%9Fteil%20der%20Erkrankten%20k%C3%B6nnte,Schizophrenie%2C%20Depressionen%20oder%20bipolaren%20St%C3%B6rungen.) nachzulesen ist
Tja, wir haben halt lieber zu wenige sowie untherapierte Lehrer mit psychischen Erkrankungen in Deutschland.
Entweder ich verstehe etwas falsch , oder das ist sehr verwirrend: Wenn man erstmal verbeamtet ist, kann man so viele Therapien machen wie man möchte. Man muss halt erstmal so weit kommen.