Bürger in Mehring stimmen gegen größtes Windkraftprojekt Bayerns

by derferik

25 comments
  1. Es ist nicht immer ein König Maggus oder Flugblatthubsi der die bayerische Windkraft verhindert.

    “Windkraft klar – but Not in my Backyard!!!” – Mehringer

  2. Da wurden schon extra Gebiete in den Staatswäldern ausgewiesen um die von der CSU selbstauferlegte Beschränkung durch die 10h Regel zu umgehen und trotzdem kommen die NIMBYs an.

  3. Warum haben Bürger in Mehring da überhaupt ein Mitspracherecht?

    Außerdem, sind die dumm?

  4. Das ist doch die Initiative/die Gemeinde, über die quer in der letzten Ausgabe erst berichtet hatte, oder?

    https://www.youtube.com/watch?v=E7GKdmlqKds

    Also so ein Ding, wo man sich Klimawandelleugnerwissenschaftler als Redner ins Schankhaus holt, der von Infraschall schwurbelt.

  5. > Bei den Diskussionen um das Windkraftprojekt spielt das Chemiedreieck eine besonders große Rolle: Die Unternehmen in der Region verschlingen nämlich rund acht Prozent des gesamten bayerischen Stromverbrauchs. Gleichzeitig stehen Firmen wie Wacker Chemie in der Region insgesamt für Zehntausende Arbeitsplätze.

    > Immerhin ein Zehntel des nötigen Industriestroms im Chemiedreieck könnte aus dem geplanten großen Windpark kommen, heißt es. Die Firmen des Chemiedreiecks hatten sich in der Vergangenheit deswegen für die Energiezufuhr durch Windräder ausgesprochen.

    Und am Ende über DiE GrÜnEn wegen hoher Strompreise und fehlender Wettbewerbsfähigkeit aufregen. Was für Vollidioten.

  6. Mal wieder ein Projekt, dass von dem Drecksverein Vernunftkraft torpediert wird. Den Leuten wird auf “Informationsveranstaltungen” mit FAKTEN !!!11! Angst gemacht, damit sie dagegen stimmen.

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    Lesenswerter Artikel von der SZ: [https://archive.ph/S8VpR](https://archive.ph/S8VpR)

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    Ein Großteil von dem Gebiet ist übrigens kein Wald, sondern Forst. Alles was auf Google Satellit so aussieht als hätte man ganz leicht einen Kamm durchgezogen: [https://www.google.com/maps/@48.1910231,12.7306078,1920m/data=!3m1!1e3?entry=ttu](https://www.google.com/maps/@48.1910231,12.7306078,1920m/data=!3m1!1e3?entry=ttu)

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    Sind dann so künstlich angelegte Baumreihen. Baum an Baum an Baum. Alles was dazwischen wächst wird regelmäßig rausgeschnitten, damit die Bäume zur Verwertung schneller wachsen.

    [https://www.google.com/maps/@48.2255881,12.7453291,3a,75y,58.34h,95.95t/data=!3m8!1e1!3m6!1sAF1QipN1bzBQmkxTZWrCeVtdrZdbQIni5XO2zJ4_gx_r!2e10!3e11!6shttps:%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipN1bzBQmkxTZWrCeVtdrZdbQIni5XO2zJ4_gx_r%3Dw203-h100-k-no-pi-0-ya109.9323-ro0-fo100!7i8704!8i4352?entry=ttu](https://www.google.com/maps/@48.2255881,12.7453291,3a,75y,58.34h,95.95t/data=!3m8!1e1!3m6!1sAF1QipN1bzBQmkxTZWrCeVtdrZdbQIni5XO2zJ4_gx_r!2e10!3e11!6shttps:%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipN1bzBQmkxTZWrCeVtdrZdbQIni5XO2zJ4_gx_r%3Dw203-h100-k-no-pi-0-ya109.9323-ro0-fo100!7i8704!8i4352?entry=ttu)

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    Alle paar hundert Meter eh schon von Bewirtschaftungswegen durchschnitten. Das ist ökologisch kaum wertvoll.

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    Die Bereiche die auf dem Satellit eher so unordentlich aussehen wie z.b. um den Fluss herum, das ist richtiger Wald, wie zum Beispiel am Wanderweg schön zu sehen.

    [https://www.google.com/maps/@48.21149,12.7922926,3a,75y,38.75h,95.93t/data=!3m8!1e1!3m6!1sAF1QipOOR-opQFXZ4mARP8WO8HXbJfXRrTbYuB0Q_2cx!2e10!3e11!6shttps:%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipOOR-opQFXZ4mARP8WO8HXbJfXRrTbYuB0Q_2cx%3Dw203-h100-k-no-pi-0-ya79.35244-ro-0-fo100!7i7200!8i3600?entry=ttu](https://www.google.com/maps/@48.21149,12.7922926,3a,75y,38.75h,95.93t/data=!3m8!1e1!3m6!1sAF1QipOOR-opQFXZ4mARP8WO8HXbJfXRrTbYuB0Q_2cx!2e10!3e11!6shttps:%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipOOR-opQFXZ4mARP8WO8HXbJfXRrTbYuB0Q_2cx%3Dw203-h100-k-no-pi-0-ya79.35244-ro-0-fo100!7i7200!8i3600?entry=ttu)

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    Damit kann die Flora und Fauna auch richtig was anfangen. Das ist ökologisch wertvoll.

  7. Kann man es dann nicht einfach so machen, dass der Strom für diese Gemeinde dann halt teurer wird? Vielleicht etwas radikal, aber naja. Wir müssen halt was ändern und wenn diede hillbillies nicht mit machen wollen, sollen sie eben mehr dafür bezahlen

  8. >Bei den Diskussionen um das Windkraftprojekt spielt das Chemiedreieck eine besonders große Rolle: Die Unternehmen in der Region verschlingen nämlich rund acht Prozent des gesamten bayerischen Stromverbrauchs. Gleichzeitig stehen Firmen wie Wacker Chemie in der Region insgesamt für Zehntausende Arbeitsplätze.

    Mit dem Argument von Arbeitsplätzen konnte jahrzehntelang problemlos jedes Naturschutzgebiet in Industriestandorte umgewandelt, Boden verseucht und Grundwasserspiegel in gefährliche Tiefen gesenkt werden.
    Da weiss man doch direkt woher der Widerstand kommt, Gruß von der Fossillobby.

  9. Gegen Windkraftanlagen schwurbeln, aber nebenan erhellt die Fackel des Chemiewerks die Landschaft in zehn Kilometern Umkreis. Genau mein Humor.

  10. Stellt ihnen ihr geliebtes antigrünes AKW und ein Endlager vor die Türe, dann geben sie Ruhe. Heiliger St. Florian … 😉

  11. Oh nein, Windräder zerstören die alte Kulturlandschaft “Bayerisches Chemie-Dreieck”.

  12. Warum muss man da immer alle fragen? Bei mir in der Nähe wird auch gebaut, ohne dass mich irgendjemand gefragt (oder auch nur vorher informiert) hätte. Warum ist das gerade bei Windrädern anders?

  13. “Mit diesem Wahlergebnis gegen das Windkraftprojekt könnte das Mehringer Gemeindegebiet und damit rund zehn Windräder, also etwa ein Viertel, aus der Planung herausfallen. Ob die Entscheidung der Mehringer aber tatsächlich berücksichtigt wird, ist unklar: Die endgültige Entscheidung dafür liegt bei der Politik.”

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    Also abwarten, ob die Abstimmung wirklich Einfluss hat und falls ja, werden immerhin noch 30 Anlagen gebaut, besser als nichts.

  14. Bitte nicht mehr jede Kleinstgruppe fragen, deren Mitglieder sich aufgrund mangelnder Bildung/IQ von jeder noch so winzigen Fakenews auf ewig blenden lassen. Das Modell wir nehmen alle immer ganz unbedingt mit, funktioniert einfach nicht, gerade im ländlichen Raum. Es gibt immer irgendwelche Dorftrottel, die sich zum vermeintlichen Messias der Gemeine aufschwingen wollen.

  15. Kreuzsacklzement!

    Eine Sache, die man übrigens als Einzelne / Einzelner tun kann, um das Klima zu schützen (und als Nebeneffekt die Gewinne der fossilen Industrie zu reduzieren), ist Strom fürs Waschen, Geschirr spülen und Auto laden dann zu verbrauchen, wenn der Anteil Erneuerbaren Stroms am höchsten ist.

    Es gibt eine Webseite, wo man das sehr bequem auf dem Handy nachgucken kann:

    https://peakpick.de

    [Strommix-Prognose](https://peakpick.de/webapp/index.php)

    Als ganz grobe Faustregel, die aber in neun von zehn Fällen zutrifft, kann man sich auch einfach die folgenden drei Dinge merken:

    1. Bei sonnigem Wetter zwischen April und Oktober ist nachmittags ab 14 oder 15 Uhr am besten. Weil dann gibt es mehr Solarstrom als Nachfrage (der Verbrauchsgipfel um die Mittagszeit ist zwischen 12 und 13 Uhr.)
    2. Wenn der Himmel bedeckt ist, ist nachts ab 2 Uhr am günstigsten, weil es da einen hohen Anteil an Windstrom gibt – und der kommt dann auch durch die zu dieser Zeit wenig belasteten Nord-Süd Leitungen. Dafür braucht man nicht extra für aufstehen, denn die meisten in den letzten 10 Jahren verkauften Geräte haben einen Startzeit-Timer. Erkennt man an einem Uhren-Symbol ( 🕒).
    3. Und generell ist Waschen und Spülen am Wochenende besser, weil es dann viel weniger gewerblichen Verbrauch gibt.

  16. Um mal eine andere Meinung kund zu tun: Warum müssen wir die Dinger immer in den Wald stellen? Ich gehöre vielleicht einer Minderheit an, die gerne in den Wald geht, aber wenn man die Windräder auf bereits abgeholzte Flächen (sog. Felder) stellen würde, fänd ich das schöner. Aber NIMBYtum verhindert wohl auch jede vernünftige Standortsuche und im Wald sind die wenigsten Anwohner.

  17. Man muss endlich aufhören, diesen NIMBYs so viel Macht zu geben. Die bremsen alle wichtigen Entwicklungen in Deutschland ständig aus. Wir brauchen dringend Gesetzesänderungen, die dem Einhalt gebieten.

  18. Mimimi. Der Strom soll wie früher aus der Steckdose kommen.

  19. Ah von den schwurblern war letztens sogar in quer die rede. Was für lächerliche Leute

  20. Ja für klimaschutz aber nicht in meiner Gemeinde! In a nutshell at its best

  21. Positives Framing… Nimbys stimmen für höhere Strompreise.

  22. Deswegen sollte der Strompreis “fairer” geregelt werden. Dann haben die Bayern innerhalb eines halben Jahrzehnt Netze und erneuerbare Energien aufgebaut. Man kann nur gegen Windkraftanlagen sein wenn es keine Konsequenzen hat. Im moment zahlt jeder Bundesbürger dafür das Bayern sich aus trotz gegen EE und den Netzausbau stellt. Egoisten.

  23. Hier ist ein Grund warum mehr Strom importiert wird.

    Danke Bayern./s

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