Letzte Generation beendet Klebe-Blockaden

by Fandango_Jones

17 comments
  1. >Bundesweit kleben sich Aktivisten der Letzten Generation in den vergangenen zwei Jahren auf Straßenkreuzungen fest. Damit ist nun Schluss. Due Gruppe will ihre Proteste aber nicht einstellen. Folgen sollen nun “ungehorsame Versammlungen”.

    >Nach gut zwei Jahren Straßenblockaden mittels festgeklebter Aktivisten will die Klimaschützer-Gruppe Letzte Generation künftig darauf verzichten. “Von nun an werden wir in anderer Form protestieren – unignorierbar wird es aber bleiben. Ab März werden wir zu ungehorsamen Versammlungen im ganzen Land aufrufen. Statt uns in Kleingruppen aufzuteilen und Straßenblockaden zu machen, werden wir gemeinsam mit vielen Menschen ungehorsame Versammlungen machen”, teilte die Gruppe in Berlin mit. Das “Kapitel des Klebens und der Straßenblockaden endet damit”.

    >Außerdem wolle man “die Verantwortlichen für die Klimazerstörung in Zukunft verstärkt direkt konfrontieren” und dazu Politiker und andere Entscheider «öffentlich und vor laufenden Kameras zur Rede stellen», hieß es weiter. “Zum anderen werden wir verstärkt Orte der fossilen Zerstörung für unseren Protest aufsuchen, so wie es in der Vergangenheit schon bei Protesten an Öl-Pipelines, Flughäfen oder dem Betriebsgelände von RWE der Fall war.”

    >Am 24. Januar 2022 hatte die Gruppe ihre Straßenblockaden für eine radikale Klimawende begonnen. Dazu kamen Proteste in Museen, Stadien, Ministerien. 550 Aktionen zählte allein die Polizei Berlin im vergangenen Jahr, die Staatsanwaltschaft der Hauptstadt hat inzwischen 3700 Verfahren geführt. Viele Betroffene empörten sich über die Aktivisten, selbst Grünen-Politiker hielten ihr Vorgehen für kontraproduktiv. Doch seit einiger Zeit ist es merklich stiller um die Letzte Generation. Sie steht im Schatten der lautstarken Bauernproteste und nun auch der großen Demonstrationen gegen Rechtsextremismus. Ihre nächste geplante “Massenblockade” am 3. Februar sagte sie zugunsten einer Aktion gegen rechts ab.

    John Deere ist grün und hat eine Hupe.

  2. Man kann nur hoffen, dass sie sich nicht zu sehr glattbügeln lassen und weiterhin eine Form des Protestes finden die nicht so einfach ignorierbar ist.

  3. Vielleicht hat jemand ein paar Trecker gespendet?

  4. Man darf gespannt sein, was sie sich für ihre “ungehorsamen Versammlungen” einfallen lassen. 

  5. Einfach den Verkehr mit Treckern blockieren, dann springt die Politik sofort.

  6. Meine Meinung: Der Name “Letzte Generation” dürfte dauerhaft gebrandmarkt sein. Wir können von Glück reden, wenn der bleibende Imageschaden an der Gesamt-Klimabewegung nicht permanent ist.

    Wenn Klimaaktivisten anderweitig radikale Aktionen durchführen wollen – was ich nach wie vor grundsätzlich für sinnvoll, ja notwendig halte – sollten sie eine neue Vereinigung “gründen” und sich zunächst darauf konzentrieren, bei der Bevölkerung die Unterstützung für Klimaaktivismus, die dank der LG verlorengegangen ist, wieder zurückzugewinnen. Etwas Nützliches tun, das trotzdem Aufmerksamkeit erregt.

    Parallel wäre ich zudem dafür, auf die Arbeit von [diesem](https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie) Drecksladen hier aufmerksam zu machen. Da wären dann auch provokantere Aktionen mehr als angebracht.

  7. Die sollten Trecker festkleben, damit die nicht mehr die Strassen versperren.

  8. Wer erkannt hat, dass der Gaul den man reitet tot ist, sollte absteigen.

  9. Kommentare in diesem thread genauso blöd wie die Fahrer die beim festsitzen Aggression geschoben haben. 

    da wird gegen die begünstigung der Apokalypse gekämpft, das gilt es mit jedem Mittel zu unterstützen. Aber nein eure Kinder brennen aber wenigstens habt ihr neunmalklug im Internet diskutiert

  10. > Das bedeuten zum einen, dass wir Politiker:innen und andere Entscheider:innen öffentlich und vor laufenden Kameras zur Rede stellen werden

    Das könnte interessant werden. Einige Politiker – ob man ihre Inhalte teilt oder nicht – sind sehr souverän in solchen Situationen.

  11. Bin gespannt was denen noch einfällt. Vielleicht Bombendrohungen gegen Tankstellen? Dann sperrt die Polizei die Straße für die Aktivisten. Und die Aktivisten können super umweltfreundlich im home-office ihre Arbeit machen.

  12. Wieso jetzt? Aktuell kann man es gut auf die Bauern schieben.

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