Da kann man nur hoffen, das wir in DE irgendwann auch mal eine Kampagne wie Stop de Kindermoord fahren.
Ach ja und so ‘ne Story ist natürlich nur echt, mit untätiger und nutzloser Polizei.
„Unfall: Die 77-jährige sei aus noch ungeklärten Gründen mit dem Radfahrer kollidiert“
Man kann‘s halt nicht noch mehr beschönigen.
Dabei sollte man denken „Rentner tötet Radaktivist“ wäre heutzutage ein fördernderer Titel…
Herzlichstes Beileid an seine Familie und Freunde.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Infrastruktur bald mal weniger Tödlich wird.
Man sollte diesen halbtoten Rentnern wirklich die Führerscheine abnehmen.
Wird auch leider noch häufig genau so passieren, wenn nicht (1) mehr sichere Radinfrastruktur geschaffen wird (2) es ein Umdenken bei asozialen Autofahrern gibt, die meinen, auf Mindestabstand scheißen zu können und (3) Menschen, die offensichtlich nicht (mehr) in der Lage sind, ein Fahrzeug zu führen, der Führerschein entzogen wird.
Es ist absolut traurig, aber es wundert mich auch absolut überhaupt nicht als jemand, der auch täglich Fahrrad fährt.
Deutschland hat echt alles. Beschissenste Straßenführung die für Radfahrer immer gefährlich ist, zugeparkt Radstreifen, Radstreifen die nur eine weiße Linie sind und von Autofahrern nur als “Vorschlag” aufgenommen werden, Überholmanöver ohne Sicht vor Kurven mit 30cm Abstand, Autofahrer die einen Überholen und einen dann 5 Sekunden beim rechtsabbiegen über den Radstreifen fast umfahren, Autofahrer die einem beim Einfahren in den Kreisverkehr trotz Handzeichen die Vorfahrt nehmen, Autofahrer die einem beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr trotz Handzeichen die Vorfahrt nehmen.
Das war jetzt der letzte Monat. Wenn ich nen 12-Monatsrückblick machen würde, säß ich hier echt lange.
Wenn es einen Zauberspruch gäbe, der jeden einzelnen StVO-Verstoß der irgendwo in DE passiert zweifelsfrei belegen könnte, und diese dann konsequent geahndet würden, dann hätte 60% der Bundesrepublik keinen Führerschein mehr. Bin ich fest von überzeugt.
Da fragt man sich echt, wieso es keinen Weg neben der Landstraße gibt.
Da passiert sowas doch mit Ansage.
Ich fahr nur noch mit Hänger in die Stadt, an dem ich ne gefederte Metallstange angebracht habe (ist so ein Hundeleinenhalter), um mir meinen Platz zu erzwingen.
Was würde ich dafür geben, gefährdende Unterschreitungen des Überholabstands ähnlich hart zu bestrafen wie Fahrerflucht oder Schwarzfahren…
Natenom ist tot.
Wer mal in der Szene unterwegs war, weiß was das heißt.
Er hat genauso erbittert wie erfolglos für seine Rechte gekämpft, wurde von den Behörden ignoriert.
Das System Auto ist einfach nur pervers.
Und die Politik versagt und verweigert, schwächere Verkehrsteilnehmer zu schützen.
Wirst auf der Straße umgebracht und die Presse hält es nicht mal für notwendig deinen Namen in die Überschrift zu packen.
Passt ja wieder in r/RentnerfahreninDinge
wird ja auch in den nächsten Jahren nicht viel besser.. mehr alte Leute .. mehr Fahrradfahrer
So tragisch es auch ist:
Es gibt entlang der gesamten Strecke einen asphaltierten Weg, der laut seinem eigenen Blog allerdings seit einiger Zeit nicht (mehr) benutzungspflichtig ist.
Daher, und weil er dann ja das Recht hat auf der Straße zu fahren, ist er ein vollkommen überflüssiges Risiko eingegangen.
Bei aller Liebe – ich pendel selbst jeden Tag 1,5 h mit dem Fahrrad – aber Leute, die meinen auf der Landstraße fahren zu müssen, weil ihnen der Weg daneben nicht gut genug ist, bringen sich bewusst in Gefahr. Als Fußgänger komme ich doch auch nicht auf die Idee, auf der Straße zu laufen, wenn es sich irgendwie verhindern lässt.
Landstraßen sind arschgefährlich, selbst wenn alle aufpassen.
14 comments
Da kann man nur hoffen, das wir in DE irgendwann auch mal eine Kampagne wie Stop de Kindermoord fahren.
Ach ja und so ‘ne Story ist natürlich nur echt, mit untätiger und nutzloser Polizei.
„Unfall: Die 77-jährige sei aus noch ungeklärten Gründen mit dem Radfahrer kollidiert“
Man kann‘s halt nicht noch mehr beschönigen.
Dabei sollte man denken „Rentner tötet Radaktivist“ wäre heutzutage ein fördernderer Titel…
Herzlichstes Beileid an seine Familie und Freunde.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Infrastruktur bald mal weniger Tödlich wird.
Man sollte diesen halbtoten Rentnern wirklich die Führerscheine abnehmen.
Wird auch leider noch häufig genau so passieren, wenn nicht (1) mehr sichere Radinfrastruktur geschaffen wird (2) es ein Umdenken bei asozialen Autofahrern gibt, die meinen, auf Mindestabstand scheißen zu können und (3) Menschen, die offensichtlich nicht (mehr) in der Lage sind, ein Fahrzeug zu führen, der Führerschein entzogen wird.
Es ist absolut traurig, aber es wundert mich auch absolut überhaupt nicht als jemand, der auch täglich Fahrrad fährt.
Deutschland hat echt alles. Beschissenste Straßenführung die für Radfahrer immer gefährlich ist, zugeparkt Radstreifen, Radstreifen die nur eine weiße Linie sind und von Autofahrern nur als “Vorschlag” aufgenommen werden, Überholmanöver ohne Sicht vor Kurven mit 30cm Abstand, Autofahrer die einen Überholen und einen dann 5 Sekunden beim rechtsabbiegen über den Radstreifen fast umfahren, Autofahrer die einem beim Einfahren in den Kreisverkehr trotz Handzeichen die Vorfahrt nehmen, Autofahrer die einem beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr trotz Handzeichen die Vorfahrt nehmen.
Das war jetzt der letzte Monat. Wenn ich nen 12-Monatsrückblick machen würde, säß ich hier echt lange.
Wenn es einen Zauberspruch gäbe, der jeden einzelnen StVO-Verstoß der irgendwo in DE passiert zweifelsfrei belegen könnte, und diese dann konsequent geahndet würden, dann hätte 60% der Bundesrepublik keinen Führerschein mehr. Bin ich fest von überzeugt.
Da fragt man sich echt, wieso es keinen Weg neben der Landstraße gibt.
Da passiert sowas doch mit Ansage.
Ich fahr nur noch mit Hänger in die Stadt, an dem ich ne gefederte Metallstange angebracht habe (ist so ein Hundeleinenhalter), um mir meinen Platz zu erzwingen.
Was würde ich dafür geben, gefährdende Unterschreitungen des Überholabstands ähnlich hart zu bestrafen wie Fahrerflucht oder Schwarzfahren…
Natenom ist tot.
Wer mal in der Szene unterwegs war, weiß was das heißt.
Er hat genauso erbittert wie erfolglos für seine Rechte gekämpft, wurde von den Behörden ignoriert.
Das System Auto ist einfach nur pervers.
Und die Politik versagt und verweigert, schwächere Verkehrsteilnehmer zu schützen.
Wirst auf der Straße umgebracht und die Presse hält es nicht mal für notwendig deinen Namen in die Überschrift zu packen.
Passt ja wieder in r/RentnerfahreninDinge
wird ja auch in den nächsten Jahren nicht viel besser.. mehr alte Leute .. mehr Fahrradfahrer
So tragisch es auch ist:
Es gibt entlang der gesamten Strecke einen asphaltierten Weg, der laut seinem eigenen Blog allerdings seit einiger Zeit nicht (mehr) benutzungspflichtig ist.
Daher, und weil er dann ja das Recht hat auf der Straße zu fahren, ist er ein vollkommen überflüssiges Risiko eingegangen.
Bei aller Liebe – ich pendel selbst jeden Tag 1,5 h mit dem Fahrrad – aber Leute, die meinen auf der Landstraße fahren zu müssen, weil ihnen der Weg daneben nicht gut genug ist, bringen sich bewusst in Gefahr. Als Fußgänger komme ich doch auch nicht auf die Idee, auf der Straße zu laufen, wenn es sich irgendwie verhindern lässt.
Landstraßen sind arschgefährlich, selbst wenn alle aufpassen.