Ich frage mich immer, ob dass ein sinnvoller Weg ist. Wenn ideologisch “Grüne” Menschen in eine grüne, etablierte Partei gehen wird das nur ein Kreiswichs, wie es so schön hier heißt.
Eigentlich müssen die in die Union, die FDP und da von der Basis grüne Themen eintragen.
Hat ja schon mal jemand gesagt: Das beste was die Antifa machen könnte, wäre Polizist zu werden.
Da es hier gerade um konkrete Zahlen geht:
Anzahl Mitglieder “Die Partei” ~ 53.000
Anzahl Mitglieder AFD ~ 40.000
Bin selbst seit 2017 (bin damals nach Deutschland zurückgezogen) bei den Grünen. Hier in Sachsen auf dem Land sind wir mehr oder weniger ein Selbsthilfeverein, da hier ein Drittel ganz entspannt Nazis wählen und ein weiteres Drittel die sehr rechte CDU …
Da ist es schon ganz angenehm zu sehen, dass man nicht alleine ist.
Ansonsten möchte ich mal anmerken, dass die ganze rechte Hetze (und hier schließe ich ausdrücklich CDU / FDP und ihre Propagandaorgane mit ein) nichts gebracht hat. Die Grünen verlieren keine Zustimmung, weder bei Wählern, noch bei Mitgliedern. Und wenn man sich die Mitgliederentwicklung der Parteien in den letzten 5 – 10 Jahren ansieht, kann man nur sagen, dass die Grünen die Politik in Deutschland gewonnen haben. Umso trauriger, dass die immer noch wenigen AfD Nazen, die tatsächlich in der Partei sind, in den Umfragen so gut dastehen.
Finde ich gut. Da wo die AfD am stärksten ist fehlt es meiner Wahrnehmung nach oft an starken demokratische Parteien mit Verankerung durch engagierte Mitglieder vor Ort.
Ehrliche Frage: Was bringt einem ein Eintritt? Welche Pflichten entstehen? Ich würde mich als Wechselwähler bezeichnen, ist das dann überhaupt Sinnvoll? Kann man Mitglied mehrerer Parteien sein?
Ich tat meinen Teil.
Wenn man sich die Umfragen ansieht und mit den Ergebnissen der letzten Bundestagswahl vergleicht (die für die Grünen ja schon extrem gut waren) sieht man auch, die SPD wäre knapp 11% niedriger, die FDP 7% (und fliegt evtl sogar raus) und die Grünen sind fast gleich (-0,7%) geblieben. Von der Ampel kommen sie also für sich am besten an.
So ist das, wenn man auf Bundesebene als einzige Partei nicht gänzlich an der Realität vorbei schwadroniert.
Wenn man davon ausgeht, dass aktuell keine Partei auch nur ansatzweise perfekt ist, sind für mich auch die Grünen die Partei, bei denen man am wenigsten ändern müsste, damit ich zufrieden wäre.
Und ich sehe auch noch die Möglichkeit was zu verändern. Bei CDU und SPD wird noch der größte Rebell in Rekordzeit auf Linie gebracht sobald er etwas aufsteigt.
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Ich frage mich immer, ob dass ein sinnvoller Weg ist. Wenn ideologisch “Grüne” Menschen in eine grüne, etablierte Partei gehen wird das nur ein Kreiswichs, wie es so schön hier heißt.
Eigentlich müssen die in die Union, die FDP und da von der Basis grüne Themen eintragen.
Hat ja schon mal jemand gesagt: Das beste was die Antifa machen könnte, wäre Polizist zu werden.
Da es hier gerade um konkrete Zahlen geht:
Anzahl Mitglieder “Die Partei” ~ 53.000
Anzahl Mitglieder AFD ~ 40.000
Bin selbst seit 2017 (bin damals nach Deutschland zurückgezogen) bei den Grünen. Hier in Sachsen auf dem Land sind wir mehr oder weniger ein Selbsthilfeverein, da hier ein Drittel ganz entspannt Nazis wählen und ein weiteres Drittel die sehr rechte CDU …
Da ist es schon ganz angenehm zu sehen, dass man nicht alleine ist.
Ansonsten möchte ich mal anmerken, dass die ganze rechte Hetze (und hier schließe ich ausdrücklich CDU / FDP und ihre Propagandaorgane mit ein) nichts gebracht hat. Die Grünen verlieren keine Zustimmung, weder bei Wählern, noch bei Mitgliedern. Und wenn man sich die Mitgliederentwicklung der Parteien in den letzten 5 – 10 Jahren ansieht, kann man nur sagen, dass die Grünen die Politik in Deutschland gewonnen haben. Umso trauriger, dass die immer noch wenigen AfD Nazen, die tatsächlich in der Partei sind, in den Umfragen so gut dastehen.
Finde ich gut. Da wo die AfD am stärksten ist fehlt es meiner Wahrnehmung nach oft an starken demokratische Parteien mit Verankerung durch engagierte Mitglieder vor Ort.
Ehrliche Frage: Was bringt einem ein Eintritt? Welche Pflichten entstehen? Ich würde mich als Wechselwähler bezeichnen, ist das dann überhaupt Sinnvoll? Kann man Mitglied mehrerer Parteien sein?
Ich tat meinen Teil.
Wenn man sich die Umfragen ansieht und mit den Ergebnissen der letzten Bundestagswahl vergleicht (die für die Grünen ja schon extrem gut waren) sieht man auch, die SPD wäre knapp 11% niedriger, die FDP 7% (und fliegt evtl sogar raus) und die Grünen sind fast gleich (-0,7%) geblieben. Von der Ampel kommen sie also für sich am besten an.
So ist das, wenn man auf Bundesebene als einzige Partei nicht gänzlich an der Realität vorbei schwadroniert.
Wenn man davon ausgeht, dass aktuell keine Partei auch nur ansatzweise perfekt ist, sind für mich auch die Grünen die Partei, bei denen man am wenigsten ändern müsste, damit ich zufrieden wäre.
Und ich sehe auch noch die Möglichkeit was zu verändern. Bei CDU und SPD wird noch der größte Rebell in Rekordzeit auf Linie gebracht sobald er etwas aufsteigt.