>Grundvoraussetzung für all das ist freilich eine politische Entscheidung, den Autoverkehr in der Stadt zu reduzieren. **Auch dann müssen alternative Angebote so gut ausgebaut sein, dass die Entscheidung gegen das Auto auch tatsächlich möglich ist. Beides ist weder einfach noch schnell umzusetzen.**
Man will es ja. Im Vergleich zu früheren Jahrzehnten fühlt man sich als Autofahrer in Wien jedenfalls zunehmend höchst unerwünscht und kräftig zur Kasse gebeten. Und das ist auch gut so.
Manche wollen es manche nicht. Sowohl die Städte als auch die Einwohner
Den autofahrenden Menschen wird gefühlt etwas weggenommen – das politisch als etwas Gutes zu verkaufen ist eine Herkulesaufgabe. Für die einen ist es Freiheit (naja), für die anderen die Flexibilität für wieder andere ein Stück Luxus und Symbol sozialen Aufstiegs für wieder andere ein Hobby und Spielzeug. Menschen, die in der Stadt wohnen und arbeiten brauchen kein (eigenes) Auto. Sie wollen es aus o.g. Gründen aber. Es fällt aber zumindest immer mehr Menschen auf, wie absurd Autoverkehr und der Platzverbrauch dafür in einer Stadt wie Wien ist. Ich hab’ selbst kein Auto und zwei Kinder. Aufgewachsen bin ich am Land mit 2 Autos. Dort werden die Unannehmlichkeiten groß, wobei ich auch dorthin mittlerweile mit Bus und Bahn fahre, aber auch nur weil die Busstation gut liegt. In Wien fehlts mir nie.
Wer weniger privat kfz will muss den öffentlichen Verkehr massiv ausbauen.
Anstatt die Alternativen attraktiver zu machen ist im Artikel mal wieder nur von Einschränkungen und zusätzlicher finanzieller Belastung die Rede.
Themaverfehlung!
Totalitarismus ist nicht schwer einzuführen. Man sperrt jeden ein, der ein Auto fährt. Es ist einfach nur das Böse.
> muss die Regelung technisch über mit der Kreditkarte verknüpfte Gewichtsdaten des abgestellten Fahrzeugs abgewickelt werden. Ganz schön komplex.
Da haben’s beim Standard aber wieder weit gedacht. Kennzeichen und fertig.
Einfache Sache.
1. alle Arbeitsplätze aus Wien raus nach NÖ, das spart täglich Zehntausende Pendler.
2. alle attraktiven Lokale, Theater, Oper, Kinos sperren für nicht-Wiener.
Und schon läuft das.
Hat ja mit der Kurzparkzonen Regelung auch schon gut geklappt.
Der fanatische Hass und Aversion gegen Autos ist nicht mehr nachzuvollziehen
Man muss jedoch bedenken – der Löschzug der Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei müssen trotzdem bestenfalls über Straßen schnell zu jedem Wohnhaus kommen.
Auto ist doch Statussymbol und Lebensinhalt für viele wenn ich mir die Diskussion so anhöre.
Zusammengefasst: indem man autofahren in der Stadt unbequem, langsam und teuer macht. Passt auch, 90 % der Autofahrten in die Innenstadt gingen leicht auch anders.
Immer niedlich dass die Leute immer davon ausgehen das Wien nur aus den gut vernetzen inneren Bezirken besteht – hier draußen fragt man sich teilweise ob man nicht eig am Dorf wohnt.
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>Grundvoraussetzung für all das ist freilich eine politische Entscheidung, den Autoverkehr in der Stadt zu reduzieren. **Auch dann müssen alternative Angebote so gut ausgebaut sein, dass die Entscheidung gegen das Auto auch tatsächlich möglich ist. Beides ist weder einfach noch schnell umzusetzen.**
Man will es ja. Im Vergleich zu früheren Jahrzehnten fühlt man sich als Autofahrer in Wien jedenfalls zunehmend höchst unerwünscht und kräftig zur Kasse gebeten. Und das ist auch gut so.
Manche wollen es manche nicht. Sowohl die Städte als auch die Einwohner
Den autofahrenden Menschen wird gefühlt etwas weggenommen – das politisch als etwas Gutes zu verkaufen ist eine Herkulesaufgabe. Für die einen ist es Freiheit (naja), für die anderen die Flexibilität für wieder andere ein Stück Luxus und Symbol sozialen Aufstiegs für wieder andere ein Hobby und Spielzeug. Menschen, die in der Stadt wohnen und arbeiten brauchen kein (eigenes) Auto. Sie wollen es aus o.g. Gründen aber. Es fällt aber zumindest immer mehr Menschen auf, wie absurd Autoverkehr und der Platzverbrauch dafür in einer Stadt wie Wien ist. Ich hab’ selbst kein Auto und zwei Kinder. Aufgewachsen bin ich am Land mit 2 Autos. Dort werden die Unannehmlichkeiten groß, wobei ich auch dorthin mittlerweile mit Bus und Bahn fahre, aber auch nur weil die Busstation gut liegt. In Wien fehlts mir nie.
Wer weniger privat kfz will muss den öffentlichen Verkehr massiv ausbauen.
Anstatt die Alternativen attraktiver zu machen ist im Artikel mal wieder nur von Einschränkungen und zusätzlicher finanzieller Belastung die Rede.
Themaverfehlung!
Totalitarismus ist nicht schwer einzuführen. Man sperrt jeden ein, der ein Auto fährt. Es ist einfach nur das Böse.
> muss die Regelung technisch über mit der Kreditkarte verknüpfte Gewichtsdaten des abgestellten Fahrzeugs abgewickelt werden. Ganz schön komplex.
Da haben’s beim Standard aber wieder weit gedacht. Kennzeichen und fertig.
Einfache Sache.
1. alle Arbeitsplätze aus Wien raus nach NÖ, das spart täglich Zehntausende Pendler.
2. alle attraktiven Lokale, Theater, Oper, Kinos sperren für nicht-Wiener.
Und schon läuft das.
Hat ja mit der Kurzparkzonen Regelung auch schon gut geklappt.
Der fanatische Hass und Aversion gegen Autos ist nicht mehr nachzuvollziehen
Man muss jedoch bedenken – der Löschzug der Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei müssen trotzdem bestenfalls über Straßen schnell zu jedem Wohnhaus kommen.
Auto ist doch Statussymbol und Lebensinhalt für viele wenn ich mir die Diskussion so anhöre.
Zusammengefasst: indem man autofahren in der Stadt unbequem, langsam und teuer macht. Passt auch, 90 % der Autofahrten in die Innenstadt gingen leicht auch anders.
Immer niedlich dass die Leute immer davon ausgehen das Wien nur aus den gut vernetzen inneren Bezirken besteht – hier draußen fragt man sich teilweise ob man nicht eig am Dorf wohnt.