FPÖ will Schulpflicht durch Bildungsziele ersetzen

by wantilles1138

18 comments
  1. Unabhängig davon wer das vorschlägt, klingt doch erstmal vernünftig.

  2. Klingt super. Mehr Bildung heißt dann auch weniger FPÖ Wähler. Praktisch wenn die Trottl sich selber abschaffen.

    ***EDIT: muss ich wirklich ein so offensichtliches /s anführen!? Nichts, dass von der FPÖ gemacht wird sorgt für mehr oder bessere Bildung. Außer vielleicht in Rassenlehre.

  3. Hättn ma des schon länger würd die ganz F noch in da Hauptschule hocken.

  4. Hört sich sehr stark nach einem Vorstoß Richtung Heimunterricht und vielleicht ein “school voucher” system nach Republikanischem Vorbild an.

    Hört sich vielleicht aufn ersten Blick ganz ok an, aber wenn man sich die Situation in den USA anschaut, würd ich sagen es is eine ganz dumme Idee.

  5. Es gibt ja eh keine Schulpflicht in Österreich, nur eine Unterrichtspflicht. Die rennen also offene Türen ein.

    Ich kenne Deutsche, die aus diesem Grund nach Österreich gezogen sind.

  6. Ich lobe ja ungern einen FPÖ-Vorschlag, aber gerade bei der Oberstufe wäre eine Liberalisierung und idealerweise Annäherung an das Universitätssystem genial.

    Die FPÖ begründet es zwar wie üblich mit dem “bösen Ausländer”, weil das in Österreich immer gut ankommt, aber auch die wahre Ursache der Bildungsmisere, das grotesk veraltete Schulsystem, könnte so zumindest gebessert werden.

  7. Schulpflicht gibt es ohnehin nicht, nur Unterrichtspflicht. Ob man diese in beliebiger Zeit erfüllen kann oder die 9 Jahre fix vorgegeben sind müsste ich jetzt recherchieren. Insofern ist maximal die Flexibilisierung der Dauer neu, wenn überhaupt.

    Überraschend ist jedenfalls, dass dieser Vorschlag von der FPÖ kommt. Ganztags-Erziehungsanstalten mit Drill und Schuluniformen wäre doch eher der erwartete Stil.

  8. Also der Sager zu “aufgeblähten Lehrplänen” lässt mich vermuten dass das Hauptziel ist dass Politische Bildung und Bildung zum Nationalsozialismus und Diktatur bzw warum das scheiße ist abgewertet werden.

    Und halt diese alternativen Schulvorschläge ala Homeschooling sind das größte Unding. Das einzige was das erzielt ist dass gewalttätige Eltern dass besser vom Staat verstecken können und Schwurbler/Nazis/Kultanhänger ihre Kinder von der Außenwelt besser abschotten können.

    Das Problemfeld Schule sollte man halt ned mit dem Ziel angehen da nen radikalen Kahlschlag zu machen sondern viel mehr Geld reinzustecken damit die jahrzehntelang stiefmütterlich behandelten Strukturen wieder aufgebaut werden können.

  9. Theoretisch eine gute Idee, die von den NEOS kommen sollte.Unser schulsystem gehört einfach mal modernisiert und ins 21. Jahrhundert gerückt

    Bildung ist in Österreich vererbt….. Das MUSS SICH ÄNDERN

    Aber der FPÖ darf man hier halt nicht trauen, des kann ins rechte Auge gehen, wenn die die Schule umbauen wollen.

  10. Mich dünkt die FPÖ ist auf den Geschmack mit Home Schooling gekommen in der Pandemie.

  11. “Wer es in acht Jahren schaft … braucht keine neun”

    Das geht jetz auch schon mit Klassen überspringen. Es gibt aber Leute die davon abraten weil die Kinder den Sozialen Anschluss verlieren und noch mehr sozial inkompente Einsiedler brauchen wir nun wirklich nicht.

  12. Wir könnten im Zeugnis “nicht genügend”, durch ” besser als erwartet” ersetzen.

  13. Wo sind eigentlich die ganzen Kommentare, die normalerweise bei sowas die Unwählbarkeit feststellen wollen? Hätten das SPÖ oder Grüne gefordert und käm so eine Schlagzeile, gäbs hier 345 Kommentare dazu, wie inkompetent beide Parteien ja seien und ob wir keine anderen Probleme hätten…

  14. Früher war ich häuslichem Unterricht gegenüber neutral bis eher positiv eingestellt; bis ich während der Coronazeit erleben musste, wie kurzsichtig und engstirnig viele Eltern den Unterricht zuhause aufziehen.

    Das Problem ist, dass viele einen Tunnelblick haben und nicht die Mängel und Einseitigkeit ihrer Erziehung und ihres Unterrichts sehen. Als Volksschullehrer dagegen habe ich – abgesehen von der Theorie – schon dutzende Erziehungskonzepte und deren Auswirkungen gesehen.

    Die Schule gleicht manche Extreme in der elterlichen Erziehung ein bisschen aus.
    Das Kind kann sein bisheriges Welt- und Menschenbild mit dem anderer Kinder vergleichen kann und merkt dann evtl. auch, dass nicht alles was zuhause als „normal“ gilt das auch tatsächlich ist.

    Vor allem im Volksschulalter kann ich jedem von häuslichem Unterricht nur abraten. 

  15. Ich war grad überrascht, dass ich mit der FPÖ einer Meinung bin. Stellt sich heraus, nach der Headline trennen sich unsere Wege. In meinem Modell müssten manche nach dem 9. Jahr noch ein zehntes oder elftes anhängen, nicht nach dem achten fertig sein.

  16. Andere Länder haben zwölfjährige Schulpflichten, aber wir diskutieren über eine Reduktion derselben. Die FPÖ hat natürlich Interesse daran, die Bevölkerung möglichst dumm und ungebildet zu halten.

    Nichtsdestotrotz: Ja, na klar gehört das komplette Bildungssystem neu aufgerollt. Aber ned durch Reduktion der Schulpflicht.

  17. Okay und was macht man dann mit den ganzen 13/14-jährugen due ihre “Bildungsziele” erreicht haben?
    Arbeiten schicken?

Leave a Reply