
Studentenverbände beklagen Radikalisierung an Unis: Universitäten würden zunehmend zum “Ort anti-westlicher Radikalisierung”
by Mandelmus100

Studentenverbände beklagen Radikalisierung an Unis: Universitäten würden zunehmend zum “Ort anti-westlicher Radikalisierung”
by Mandelmus100
12 comments
Mathematikerwitz: Wieso ist der RCDS kein Ring?
Kekw RCDS heult rum
Lol, RCDS beschwert sich über Extremismus
Der Homophobe Verein beklagt sich über Radikalisierung pffff
> Die Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD) und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) haben sich äußerst besorgt über die Debattenkultur an den deutschen Universitäten geäußert.
Gibt es überhaupt eine nennenswerte Debattenkultur an vielen Unis?
Hatte bisher immer den Eindruck solcher Krempel wird, ähnlich dem AStA, von ~85% der Leute fast komplett ignoriert.
Auch wieder was aus den USA angeschwemmt, finde es in den USA eher gut weil das vllt mal irgendwas an dem massiven militärischen industriellen apparat ändert der dort existiert, das die Studenten fast alles an den USA kritisieren von Geschichte, bis zur Außenpolitik, aber für Europa..
Ich habe in 6 Jahren Uni nicht einen politischen Satz von irgendeinem Dozenten irgendwo gehört. Wo sind diese angeblichen Indoktrinationsunis?
Müsste da in der Überschrift nicht “konservative Studentenverbände” stehen, um nicht den falschen Eindruck zu erwecken, diese Stellungnahme sei nicht politisch motiviert?
was der RCDS an einzelnen Unis so macht, will ich nicht beurteilen. An der Uni in Halle hat er gegen die Abschaffung der Antifa AG gestimmt, im Gegensatz zu allen anderen somehow leftie Hochschulparteien. Plus, Teile des Stura Halle haben die Antifa AG bei den Cops verpfiffen. Mehr nachzulesen [hier](https://jungle.world/artikel/2024/06/halle-linke-polizei-anna-und-arthur-schuetteln-den-kopf)
Also alles wie immer.
Eine Geschichte von meiner Frau:
Sie hatte im Studium einige Kommilitoninnen, die sich sehr stark über ihre “Herkunft” identifiziert haben. Aus der Türkei, dem Iran usw. kamen … ihre Eltern. Sie selbst waren in Deutschland geboren. Meine Frau hat zum Teil polnische Wurzeln, ist aber auch in Deutschland geboren und spricht auch kein Polnisch, kennt sich mit Polen auch überhaupt nicht aus.
Trotzdem war sie in der Gruppe dann immer “die Polin”, man wollte sich ja als Gruppe von “Deutschen” abgrenzen. Das war meiner Frau damals äußerst suspekt.
Solche seltsamen Denkweisen bezüglich Zugehörigkeit gibt es. Es braucht eigentlich ein besseres Verständnis einer deutschen Kultur im Sinne von Zugehörigkeit. Die scheint momentan gerade bei einigen Kindern oder Enkeln von Migranten nicht da zu sein, was wirklich schade ist.
Kann ich nur zustimmen. An meiner Uni allein haben wir diverse höchst konservative religiöse Vereinigungen, die Leite anwerben wie Sekten. An vielen Stellen Anspielungen und Kritzelein, die den deutschen Staat ablehnen, die Kulturlosigkeit darstellen und die Notwendigkeit hervorhebt wichtige Lücken mit eigenen Werten zu füllen. Wohl hab ich mich da als assimilierte Frau mit Migrationshintergrund nicht gefühlt..Ich war halt “die verdeutschte, die den falschen Weg geht”.