Arigona Zogaj ist jetzt Österreicherin

by mitsuhiko

8 comments
  1. Freut mich, dass es fuer sie gut ausgegangen ist. Die Geschichte hat mir damals gelehrt wie absurd unser Umgang mit Zuwanderung ist. Zu Zeitpunkt der Abschiebung hatten sie alle Vorraussetzungen fuer einen Aufenthaltstitel gehabt, aber weil ein Umstieg von Asyl auf regulaere Zuwanderung nicht moeglich ist, mussten sie (wie viele andere auch) aus dem Land. 4 Monate spaeter waren sie wieder da, komplett legal.

    //EDIT: Korrektur: nicht zu jedem sondern zum Zeitpunkt der Abschiebung

  2. Ich lass hier noch mal ein anders Top-Level Kommentar da, weil ich davon ausgehe, dass bis zum Ende des Tages mein anders bereits ausgeblendet ist: es ist eine Tatsache, dass Arigona legal hier lebt und Staatsbuerger ist. Mit einem Bachelor in der Tasche und einer stabilen Arbeit kann man wohl auch kaum davon reden, dass sie dem Staat negativ zu Lasten geht.

    Das Problem aus meiner Sicht ist nach wie vor, dass Oesterreich kein brauchbares Zuwanderungssystem schafft. Das System wird nicht besser wenn man nicht mal an die Wurzel das Ganzen geht. Es hat keinen Sinn “aber X ist illegal” verteidigt weil das Gesetz an sich schon so kaputt ist. So werden wir das nicht reparieren.

  3. Alles gut gegangen also. Aber wo wohnt sie jetzt eigentlich ? Etwa wirklich beim Alfons?

  4. Super. Das sind headlines, die in die großen Nachrichten gehören.

    Aber der rechte Boulevard will positive Berichterstattung eh ned.

  5. Super, wie ich mir dachte: “Hä? 2007 war sie 15 und jetzt is sie 32? Das kann sich unmöglich ausgehen…”

    2007 is leider tatsächlich schon 17 Jahre her…

    Tag versaut, aber schön für sie!

  6. Freut mich für sie das es so ausgegangen ist! Aber musste dieser Freund es an die Presse weitergegeben? Sie lebt ja mittlerweile zurückgezogen von Öffentlichkeit und es ist nicht wirklich schwer rauszufinden bei welcher Versicherung sie arbeitet. Ich will nicht wissen wie viele Deppen da wieder anrufen werden oder diese per E-Mail kontaktieren und ihr so das Leben schwer machen werden.

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