> Zuständig für die Abrechnungen und nun auch für die Rückforderungen ist die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen. Die KV teilt mit: Im Laufe der Pandemie wurden insgesamt 1,3 Milliarden Euro an Corona-Teststellen in Hessen ausgezahlt. Bisher habe man davon 49 Millionen Euro zurückgefordert.
> Mittlerweile habe die KV 52 Verdachtsfälle an Ermittlungsbehörden weitergegeben.
> Das LKA verweist zudem auf die Zuständigkeit der Staatsanwaltschaften. Hier wird allerdings mitgeteilt: Corona-Testbetrug werde statistisch nicht erfasst.
> Das Gesundheitsministerium in Wiesbaden verweist auf die Verantwortung der KV und die des Bundes. Das Bundesgesundheitsministerium wiederum teilt mit: Man führe keine Schätzungen dieser Art durch und habe auch keine Erkenntnisse zu Anzahl und Umfang der laufenden Ermittlungsverfahren.
>
Das war noch ne Zeit, wo der Staat Milliarden zu viel für billige Masken und gefälschte Coronatests ohne nachzufragen rausgeworfen hat.
Und jetzt drehen wir jeden Cent um, obwohl wir uns in einer ~~Rezension~~ Rezession befinden.
Aber immerhin sind ein paar Leute dadurch richtig reich geworden…..
They don’t care!
aus der Spiegel-Doku habe ich gelernt: Wer einen seriösem Plan, ein passenden Raum und realistische Testzahlen angegeben hat, hat nichts zu befürchten. Solange es plausibel scheint wird nichts passieren.
Ja gut, ich hätte auch nicht erwartet, dass man das rausfindet. Wie auch?
Das wird auch so bleiben.
Man hatte damals die Wahl, man macht es bürokratisch, sauber und betrugssicher, dafür super langsam, oder man macht es so schnell wie möglich, und nimmt Betrugsfälle in Kauf. Man hat sich bewusst für letzteres entschieden.
Ich finde das vertretbar.
> Auch in Gießen wurde bereits ein Mann zu einer Gefängnisstrafe verurteilt: Er hatte PCR-Tests abgerechnet, die nie im Labor untersucht worden waren.
Das ist ja schon reichlich dämlich. War doch klar, dass das auffliegt. Ich hätte einfach zu viele “benutzte” PCR-Tests eingeschickt, sodass es dafür dann auch negative Test-Ergebnisse gibt.
Noch immer haben Jens Spahn und sein Mann das deutsche Volk um Milliarden betrogen – Konsequenz? Keine 😂
Was anderes war auch nicht zu erwarten. Immerhin gab es Anweisung vom Ex-Minister Spahn, das gar nicht erst wirklich zu verfolgen.
Aber keine Sorge, der Mann ist ja jetzt nur noch Energieexperte oder so plus stellvertretender Fraktionsführer der CDU/CSU und darf heute wieder bei Illner sitzen… mit Wagenknecht und AfD-Storch, zum Thema “Sehnsucht nach einfachen Antworten”. Lustig.
Wir wissen ja nicht mal wieviel insgesamt ausgegeben wurde, erst recht nicht, wieviel wofür.
Testcenter, Impfstoffe und -impfungen, Maskenverträge, Kurzarbeitergeld, Coronaprämien, Coronabeihilfen, Nachverfolgung, Krankenhäuser und und und.
Schon verrückt, es scheint auch kein Interesse an einer Gesamtaufstellung zu bestehen, obwohl Hunderte von Milliarden ausgegeben wurden.
Äusserst fraglich, ob wirklich alles zu verzeihen wäre.
Damals haben alle danach geschrien und der Politik vorgeworfen, es zu kompliziert zu machen.
Die Politik hat wenig Bürokratie vorausgesetzt, damit es schnell geht.
Natürlich wurde das ausgenutzt. Auch als jemand, der Bürokratie nicht wirklich toll findet, sollte zugestanden werden, dass diese betrug Verringern kann.
Die schnellen Maßnahmen waren damals aber gerechtfertigt, nun muss geschaut werden, so viel wie möglich zu kontrollieren. Der Schaden durch den Betrug dürfte geringer sein als das was passiert wäre, wenn damals auf mehr Bürokratie bestanden worden wäre.
In den USA wurden mindestens 100 Mrd (!) USD an Corona-Hilfen von Scammern erschlichen – und das ist nur die offiziell bestätigte Zahl. Nein, das ist kein Fehler, es sind wirklich 100 MILLIARDEN! Finde es faszinierend, wie wenig Aufmerksamkeit einer der größten Beteugsfälle der Geschichte bekommt.
Stört mich persönlich nicht allzu sehr, da es ja die Steuergelder von US Bürgern sind und nicht meine. Aber zumindest wissen die amerikanischen Behörden, dass sie bestohlen wurden. Hier in Deutschland zucken sie nur mit den Schultern.
Hätte ich bloss mal in meinem Atelier ein Testzentrum aufgemacht statt Depressionen zu bekommen. Durfte die Coronahilfe von satten 1500 plus strafe sehr schnell zurückzahlen weil ich irgendeinen Zettel nicht eingereicht habe. Diese 2 jahre haben mich fast umgebracht.
Differenz zwischen weißen Mercedes AMG Zulassungen im Zeitraum 2019 und 2021 = Fallzahlen Coronabetrug
Tun wir jetzt so als hätte eine größere Bürokratie keine Kosten gehabt? Langsamkeit war damals der größte Feind und nicht das Geld.
Die Antwort könnte die Bevölkerung verunsichern.
Solange die Amigos paar gute Deals gemacht haben.
Zum Glück neige ich nicht dazu Sachen zu bereuen; ansonsten würde ich mich bestimmt immer noch darüber ärgern, dass ich damals in Berlin die Chance vorbeiziehen lies.
Ich weiß noch ganz genau, wie die Testzentren anliefen und ich mir dachte: “Haha, eigentlich könntest du bei den niedrigen Ansprüchen und bei dem Bedarf direkt Tests aus deinem Wohnzimmerfenster heraus anbieten.”
Gefolgt von einem: “Ah, was für ein quatsch das wäre! Sicherlich gibt es da Einschränkungen und so etwas würde dir untersagt werden. Und wie unethisch das wäre, eine gewisse Qualität und Aussagekraft sollten die Testbedingungen doch haben!”
Und in den nächsten Monaten sah ich dann Zelte am Gehweg, in denen Tests angeboten wurden. Oder eine Person mit Fahrrad und einem wackligen, transportablen Tisch.
Selbst ohne zu betrügen hätte richtig gut Asche gemacht werden können.
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> Zuständig für die Abrechnungen und nun auch für die Rückforderungen ist die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen. Die KV teilt mit: Im Laufe der Pandemie wurden insgesamt 1,3 Milliarden Euro an Corona-Teststellen in Hessen ausgezahlt. Bisher habe man davon 49 Millionen Euro zurückgefordert.
> Mittlerweile habe die KV 52 Verdachtsfälle an Ermittlungsbehörden weitergegeben.
> Das LKA verweist zudem auf die Zuständigkeit der Staatsanwaltschaften. Hier wird allerdings mitgeteilt: Corona-Testbetrug werde statistisch nicht erfasst.
> Das Gesundheitsministerium in Wiesbaden verweist auf die Verantwortung der KV und die des Bundes. Das Bundesgesundheitsministerium wiederum teilt mit: Man führe keine Schätzungen dieser Art durch und habe auch keine Erkenntnisse zu Anzahl und Umfang der laufenden Ermittlungsverfahren.
>
Das war noch ne Zeit, wo der Staat Milliarden zu viel für billige Masken und gefälschte Coronatests ohne nachzufragen rausgeworfen hat.
Und jetzt drehen wir jeden Cent um, obwohl wir uns in einer ~~Rezension~~ Rezession befinden.
Aber immerhin sind ein paar Leute dadurch richtig reich geworden…..
They don’t care!
aus der Spiegel-Doku habe ich gelernt: Wer einen seriösem Plan, ein passenden Raum und realistische Testzahlen angegeben hat, hat nichts zu befürchten. Solange es plausibel scheint wird nichts passieren.
Ja gut, ich hätte auch nicht erwartet, dass man das rausfindet. Wie auch?
Das wird auch so bleiben.
Man hatte damals die Wahl, man macht es bürokratisch, sauber und betrugssicher, dafür super langsam, oder man macht es so schnell wie möglich, und nimmt Betrugsfälle in Kauf. Man hat sich bewusst für letzteres entschieden.
Ich finde das vertretbar.
> Auch in Gießen wurde bereits ein Mann zu einer Gefängnisstrafe verurteilt: Er hatte PCR-Tests abgerechnet, die nie im Labor untersucht worden waren.
Das ist ja schon reichlich dämlich. War doch klar, dass das auffliegt. Ich hätte einfach zu viele “benutzte” PCR-Tests eingeschickt, sodass es dafür dann auch negative Test-Ergebnisse gibt.
Noch immer haben Jens Spahn und sein Mann das deutsche Volk um Milliarden betrogen – Konsequenz? Keine 😂
Was anderes war auch nicht zu erwarten. Immerhin gab es Anweisung vom Ex-Minister Spahn, das gar nicht erst wirklich zu verfolgen.
Aber keine Sorge, der Mann ist ja jetzt nur noch Energieexperte oder so plus stellvertretender Fraktionsführer der CDU/CSU und darf heute wieder bei Illner sitzen… mit Wagenknecht und AfD-Storch, zum Thema “Sehnsucht nach einfachen Antworten”. Lustig.
Wir wissen ja nicht mal wieviel insgesamt ausgegeben wurde, erst recht nicht, wieviel wofür.
Testcenter, Impfstoffe und -impfungen, Maskenverträge, Kurzarbeitergeld, Coronaprämien, Coronabeihilfen, Nachverfolgung, Krankenhäuser und und und.
Schon verrückt, es scheint auch kein Interesse an einer Gesamtaufstellung zu bestehen, obwohl Hunderte von Milliarden ausgegeben wurden.
Äusserst fraglich, ob wirklich alles zu verzeihen wäre.
Damals haben alle danach geschrien und der Politik vorgeworfen, es zu kompliziert zu machen.
Die Politik hat wenig Bürokratie vorausgesetzt, damit es schnell geht.
Natürlich wurde das ausgenutzt. Auch als jemand, der Bürokratie nicht wirklich toll findet, sollte zugestanden werden, dass diese betrug Verringern kann.
Die schnellen Maßnahmen waren damals aber gerechtfertigt, nun muss geschaut werden, so viel wie möglich zu kontrollieren. Der Schaden durch den Betrug dürfte geringer sein als das was passiert wäre, wenn damals auf mehr Bürokratie bestanden worden wäre.
In den USA wurden mindestens 100 Mrd (!) USD an Corona-Hilfen von Scammern erschlichen – und das ist nur die offiziell bestätigte Zahl. Nein, das ist kein Fehler, es sind wirklich 100 MILLIARDEN! Finde es faszinierend, wie wenig Aufmerksamkeit einer der größten Beteugsfälle der Geschichte bekommt.
Stört mich persönlich nicht allzu sehr, da es ja die Steuergelder von US Bürgern sind und nicht meine. Aber zumindest wissen die amerikanischen Behörden, dass sie bestohlen wurden. Hier in Deutschland zucken sie nur mit den Schultern.
Hätte ich bloss mal in meinem Atelier ein Testzentrum aufgemacht statt Depressionen zu bekommen. Durfte die Coronahilfe von satten 1500 plus strafe sehr schnell zurückzahlen weil ich irgendeinen Zettel nicht eingereicht habe. Diese 2 jahre haben mich fast umgebracht.
Differenz zwischen weißen Mercedes AMG Zulassungen im Zeitraum 2019 und 2021 = Fallzahlen Coronabetrug
Tun wir jetzt so als hätte eine größere Bürokratie keine Kosten gehabt? Langsamkeit war damals der größte Feind und nicht das Geld.
Die Antwort könnte die Bevölkerung verunsichern.
Solange die Amigos paar gute Deals gemacht haben.
Zum Glück neige ich nicht dazu Sachen zu bereuen; ansonsten würde ich mich bestimmt immer noch darüber ärgern, dass ich damals in Berlin die Chance vorbeiziehen lies.
Ich weiß noch ganz genau, wie die Testzentren anliefen und ich mir dachte: “Haha, eigentlich könntest du bei den niedrigen Ansprüchen und bei dem Bedarf direkt Tests aus deinem Wohnzimmerfenster heraus anbieten.”
Gefolgt von einem: “Ah, was für ein quatsch das wäre! Sicherlich gibt es da Einschränkungen und so etwas würde dir untersagt werden. Und wie unethisch das wäre, eine gewisse Qualität und Aussagekraft sollten die Testbedingungen doch haben!”
Und in den nächsten Monaten sah ich dann Zelte am Gehweg, in denen Tests angeboten wurden. Oder eine Person mit Fahrrad und einem wackligen, transportablen Tisch.
Selbst ohne zu betrügen hätte richtig gut Asche gemacht werden können.
[Spaaaaaahn!](https://i.imgur.com/6WgzpV7.png)