Die Bauernverbände haben dick Filz in Richtung CDU (oder Indirekt über ihre Industrie-Mitglieder).
Der Protest geht vollkommen in die falsche Richtung – bzw. die Verbände, die ihn lenken, lenken von sich selbst ab, weil sie eigentlich das Ziel sein sollten. Die Kleinbauern hätten Solidarität verdient, würden sie hier nicht das Falsche für die falschen Ziele tun.
Aber die ganzen Bauern auf der Straße reden nicht gegen die industrielle Produktion sondern wollen ihren Betrieb erhalten. Die Verbände aber predigen weiterhin “wachsen oder weichen” und machen Politik für die Großabnehmer von Tierfutter und Pestiziden sowie Molkereien gegen die Interessen der Kleinbauern – während diese denken, ihre Verbände würden sie vertreten.
75% der EU Subventionen gehen an 20% der Betriebe (die größten), bei den unteren 50% der Betriebe kommen nur 5% an. Die einzigen, die die Zuschüsse von der Größe entkoppeln wollten und z.b. Qualität oder andere Maßstäbe anführen wollten, waren DIE GRÜNEN, die aber natürlich an den Galgen gehören.
Irgendwas mit dicken Kartoffeln….
Auftrag an alle Journalisten: Im Agrarausschuss sitzen Mitglieder des Bundestages, die Nebenerwerbe haben. Zum Teil Vorstandsvorsitzende von Molkereien o.ä. Diese Unternehmen könnte man ja mal auflisten und dann mal gucken, wie viel Gewinne die machen und sich überlegen: “Ist hier wirklich zu wenig Geld im System? Kommt es auf die 21 Cent zurückerstattbarer Dieselsubvention an?” Oder vielleicht einfach mal kurz die Liste der bilanzierungspflichtigen Unternehmen nehmen und stattdessen darüber schreiben?
Die Deutschen geben ungefähr 250 bis 300 Milliarden im Jahr – also zwischen 3 und 4000 € pro Nase – für Essen aus. Ist das jetzt ausreichend, um damit “die paar Bauern”, die es in Deutschland gibt, finanzieren zu können?
> Dennoch: Was einige Kritiker beispielsweise der Co-Chefin der Grünen, Ricarda Lang, vorwerfen, grenze an “puren Sexismus, Bodyshaming und Unverschämtheit”, meint Münch. Hierbei merke man, dass es immer einfacher sei, sich nicht inhaltlich mit Parteien auseinanderzusetzen, sondern “mit Kleidungsgröße des Führungspersonals – das ist extrem billig”. Die Politikwissenschaftlerin führt das auch auf soziale Netzwerke zurück.
Hat mich schon bei Marina Weisband gestört, wie oft das Aussehen angesprochen wurde.
> Gerade auf den digitalen Plattformen polarisieren die Grünen, geraten in Hasskampagnen und Desinformations-Attacken. Auch außerhalb der digitalen Welt stoßen die Grünen inhaltlich mit ihren Themen auf Abstoßung wie Anziehung gleichermaßen. Sie setzen sich unter anderem für Migration oder den Ausbau erneuerbarer Energien ein, wollen die Transformation voranbringen und mehr Klima- sowie Tierschutz. All das geht mit einem gesellschaftlichen wie emotionalen Wandel für die Gesellschaft einher – die Themen betreffen alle Menschen in sämtlichen Lebensbereichen, meint Martin Gross, Politikwissenschaftler am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der LMU München.
Ich denke, hier gibt es noch was anderes: Die Grünen stehen für Massnahmen gegen den Klimawandel, und diese gefährden die Profite der alten fossilen Industrien, wo es um sehr, sehr viel Geld geht. Und aus dem Grund werden meiner Meinung nach gezielt Desinformations- und Hasskampagnen betrieben, nicht nur aber auch in Deutschland.
(Und wie korrupt die alten Parteien sind, in Bezug auf Zuwendungen durch die fossile Industrie, hat ja vor der letzten Bundestagswahl der Musiker [Rezo](https://de.wikipedia.org/wiki/Rezo) in seinem [furiosem Video zum Thema “Korruption”](https://www.youtube.com/watch?v=3Ya7pEDndgE) sehr schön raus gearbeitet.)
Indem bei den Leuten, die da ein Feindbild brauchten, nach einer Farbe der Arbeitsspeicher voll war?
Ich finde die Grünen die einzigste Partei der Ampel die Realitätsnahe Politik macht und auch mal über ihren Schatten springt und statt blockieren eben lieber Kompromisse macht.
Axel-Springer, NZZ, CDU, FDP und AfD?
Ja woran hat es jelechen?
Don’t shoot the messenger passt zu der ganzen Thematik ganz gut. Die Grünen sind bei den “konservativen” eben unbeliebt, da sie tatsächlich Probleme erkennen, benennen und auch lösen wollen. Gefällt dem 0815 Menschen und den Populisten nicht.
Ich vermisse im Artikel den Teil über die mediale Hetzkampagne. Und das Eingeständnis der Teilschuld der ÖR die maggus für jeden Müll auf die Titelseite bringen, einfach weil Leute diesen Hass “lesen wollen”
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Die Bauernverbände haben dick Filz in Richtung CDU (oder Indirekt über ihre Industrie-Mitglieder).
Der Protest geht vollkommen in die falsche Richtung – bzw. die Verbände, die ihn lenken, lenken von sich selbst ab, weil sie eigentlich das Ziel sein sollten. Die Kleinbauern hätten Solidarität verdient, würden sie hier nicht das Falsche für die falschen Ziele tun.
Aber die ganzen Bauern auf der Straße reden nicht gegen die industrielle Produktion sondern wollen ihren Betrieb erhalten. Die Verbände aber predigen weiterhin “wachsen oder weichen” und machen Politik für die Großabnehmer von Tierfutter und Pestiziden sowie Molkereien gegen die Interessen der Kleinbauern – während diese denken, ihre Verbände würden sie vertreten.
75% der EU Subventionen gehen an 20% der Betriebe (die größten), bei den unteren 50% der Betriebe kommen nur 5% an. Die einzigen, die die Zuschüsse von der Größe entkoppeln wollten und z.b. Qualität oder andere Maßstäbe anführen wollten, waren DIE GRÜNEN, die aber natürlich an den Galgen gehören.
Irgendwas mit dicken Kartoffeln….
Auftrag an alle Journalisten: Im Agrarausschuss sitzen Mitglieder des Bundestages, die Nebenerwerbe haben. Zum Teil Vorstandsvorsitzende von Molkereien o.ä. Diese Unternehmen könnte man ja mal auflisten und dann mal gucken, wie viel Gewinne die machen und sich überlegen: “Ist hier wirklich zu wenig Geld im System? Kommt es auf die 21 Cent zurückerstattbarer Dieselsubvention an?” Oder vielleicht einfach mal kurz die Liste der bilanzierungspflichtigen Unternehmen nehmen und stattdessen darüber schreiben?
Die Deutschen geben ungefähr 250 bis 300 Milliarden im Jahr – also zwischen 3 und 4000 € pro Nase – für Essen aus. Ist das jetzt ausreichend, um damit “die paar Bauern”, die es in Deutschland gibt, finanzieren zu können?
> Dennoch: Was einige Kritiker beispielsweise der Co-Chefin der Grünen, Ricarda Lang, vorwerfen, grenze an “puren Sexismus, Bodyshaming und Unverschämtheit”, meint Münch. Hierbei merke man, dass es immer einfacher sei, sich nicht inhaltlich mit Parteien auseinanderzusetzen, sondern “mit Kleidungsgröße des Führungspersonals – das ist extrem billig”. Die Politikwissenschaftlerin führt das auch auf soziale Netzwerke zurück.
Hat mich schon bei Marina Weisband gestört, wie oft das Aussehen angesprochen wurde.
> Gerade auf den digitalen Plattformen polarisieren die Grünen, geraten in Hasskampagnen und Desinformations-Attacken. Auch außerhalb der digitalen Welt stoßen die Grünen inhaltlich mit ihren Themen auf Abstoßung wie Anziehung gleichermaßen. Sie setzen sich unter anderem für Migration oder den Ausbau erneuerbarer Energien ein, wollen die Transformation voranbringen und mehr Klima- sowie Tierschutz. All das geht mit einem gesellschaftlichen wie emotionalen Wandel für die Gesellschaft einher – die Themen betreffen alle Menschen in sämtlichen Lebensbereichen, meint Martin Gross, Politikwissenschaftler am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der LMU München.
Ich denke, hier gibt es noch was anderes: Die Grünen stehen für Massnahmen gegen den Klimawandel, und diese gefährden die Profite der alten fossilen Industrien, wo es um sehr, sehr viel Geld geht. Und aus dem Grund werden meiner Meinung nach gezielt Desinformations- und Hasskampagnen betrieben, nicht nur aber auch in Deutschland.
Steile These? Hier ein Beispiel:
https://www.desmog.com/2024/02/08/revealed-the-climate-denial-network-behind-classic-astroturf-farmers-campaign/
(Und wie korrupt die alten Parteien sind, in Bezug auf Zuwendungen durch die fossile Industrie, hat ja vor der letzten Bundestagswahl der Musiker [Rezo](https://de.wikipedia.org/wiki/Rezo) in seinem [furiosem Video zum Thema “Korruption”](https://www.youtube.com/watch?v=3Ya7pEDndgE) sehr schön raus gearbeitet.)
Indem bei den Leuten, die da ein Feindbild brauchten, nach einer Farbe der Arbeitsspeicher voll war?
Ich finde die Grünen die einzigste Partei der Ampel die Realitätsnahe Politik macht und auch mal über ihren Schatten springt und statt blockieren eben lieber Kompromisse macht.
Axel-Springer, NZZ, CDU, FDP und AfD?
Ja woran hat es jelechen?
Don’t shoot the messenger passt zu der ganzen Thematik ganz gut. Die Grünen sind bei den “konservativen” eben unbeliebt, da sie tatsächlich Probleme erkennen, benennen und auch lösen wollen. Gefällt dem 0815 Menschen und den Populisten nicht.
Ich vermisse im Artikel den Teil über die mediale Hetzkampagne. Und das Eingeständnis der Teilschuld der ÖR die maggus für jeden Müll auf die Titelseite bringen, einfach weil Leute diesen Hass “lesen wollen”