Wundert mich überhaupt nicht. Alles wird teurer, unsere Karenzregeln sind klassisch österreichisch und super kompliziert und unlogisch, Betreuungsplätze gibt’s hinten und vorne nicht genug, das gleiche gilt für Kinderärzte. Es interessiert doch die Politik auch nicht wie es Familien oder Kindern geht, deren Hauptzielgruppe sind nun einmal die Pensionisten.
Es braucht eine sozialere Politik. Durch die Teuerung sind viele schon froh wenn sie sich selbst erhalten können.
Wenn es weltweit so wäre , sollte die Schlagzeile eher positiv bewertet werden, da Überbevölkerung der Haupttreiber für den Untergang der Menschheit ist
Ich würde mir auch keine Kinder leisten wollen
Wer will heutzutage denn noch Kinder? Da würde ich mir vorher ins Knie schießen, bevor ich mir den Stress antue. Finanziell auch alles andere als einfach.
Komisch, dabei werdn ma eh olle täglich von da Politik gfickt….
Die Politik interessiert sich nicht für die Kinder.
Die zukünftig fehlenden Arbeitskräfte werden einfach mit Migranten besetzt.
So spart man sich die Pädagogen
Sskm
Wer will sich den Scheiß auch antun? Dafür, dass die irgendein armer Mensch in 30 Jahren mitten in der klimatischen Vollkatastrophe steht. Is doch wirklich Lose-Lose für alle Beteiligten.
*laughs in DINK*
Ist eh gut so, unendliches Wachstum ist auf einem Planeten nicht möglich.
Das Problem ist nicht nur finanziell – Sondern auch gesellschaftlich.
Junge Frauen wollen erstmal keine Kinder bzw. erst dann ab 30 wenn die biologische Uhr tickt. Dann haben aber wiederrum viele Männer keine Lust auf eine 30-Plus Frau, die in ihren frühen 20ern zu viel im Karusell herumgehüpft ist.
Je weniger Menschen auf der Erde leben, desto besser… für die Umwelt, aber auch für die Menschheit. Daher: Gute Nachricht.
es gibt auch keine familienfreundliche politik. familiengründung muss man wirklich wollen weil es andernfalls existenzminimum für die masse bedeutet, das will natürlich keiner.
Tja, Kinder bekommt man aus Liebe, nicht aus Notwendigkeit der eigenen Pension.
Tldr:
– günstige Kinderbetreuung
– kein Stigma Kinderbetreuung zu nutzen
– Männer helfen mehr im Haushalt
– Arbeitsmarkt ist sicherer
Man könnte noch ein paar andere Maßnahmen setzen: Ganztagsschulen und keine Hausaufgaben mehr. Öffentliche Ferienbetreuung. Mehr Pflegeurlaub und flexibelere Arbeitszeiten. Männer mehr Anreize setzten endlich in Karenz zu gehen. Arbeitgeber unter Druck setzten Väter endlich in Karenz gehen zu lassen.
Was nicht gehen wird, ist zurück zu Heimchen am Herd. Da haben Frauen kein Bock mehr drauf.
„Wir leben in einer überbevölkerten Welt“
„Ich will keine Kinder in diese kaputte Welt setzen“
„Weniger Kinder sind besser für das Klima“
Als ob Österreich global gesehen einen Einfluss auf das Bevölkerungswachstum hat. Beim Klimawandel ergibt das ja noch mehr Sinn, weil wir einen weitaus höheren CO2-Ausstoß als irgendwelche Entwicklungsländer haben. aber Kinder dienen in den meisten Ländern immer noch zur Altersvorsorge und deshalb werden wir auch keinen Bevölkerungsrückgang erleben, solange es nicht zu einem massiven Genozid kommt
Der Vorspann von Idiocracy ist einfach Realität geworden
CO2-Zielerreichung rückt ein Stück näher…
ITT: Beziehungsunfähige Reddit User klopfen sich gegenseitig auf die Schulter weil sie keine Kinder haben.
Die Nachricht wundert mich überhaupt nicht, allerdings finde ich es besorgniserregend, wie viele hier das eine oder andere Geschlecht dafür beschuldigen. Klar ist das die Haupttreiber des Problems, wie von vielen schon erwähnt, die “kinderfeindliche” Politik und fehlenden Möglichkeiten sind. Ich persönlich würde später schon gerne Kinder haben, obwohl ich auch nachvollziehen kann, wenn man sich dagegen entscheidet.
Zu dem anfangs erwähnten möchte ich aber auch noch was sagen. Ich glaube, dass darauf in dem Artikel und in diversen anderen Medien, die über dieses Problem berichten, nicht genügend eingegangen wird.
Frauen haben in letzter Zeit durch voranschreitende Gleichberechtigung (die natürlich immer noch Aufholbedarf hat, bitte nicht in den falschen Hals kriegen) immer mehr Möglichkeiten bei Partner-/Job-Wahl und vielen anderen Dingen. Folglicherweise muss man sich nicht sofort einem Mann (oder Frau) suchen und sich der Person um den Hals werfen, Kinder kriegen und “glücklich und zufrieden” sein Leben ausleben. Es ist gesellschaftlich nicht mehr verpönt, wenn man mit 35 in keiner festen Beziehung ist und noch keine Kinder hat. Leider kommen dann allerdings viele Menschen mit voranschreitendem Alter darauf, dass sie vielleicht doch gerne ein-zwei Kinder hätten (man fühlt sich ja gar so alt und nichtsnutzig, wenn man Mitte 30 oder 40 ist und noch keine Familie gegründet hat). Das mit dem Kinderkriegen ist dann aber oft biologisch und selbst mit Fremdhilfe gar nicht mehr möglich bzw. steigen die möglichen Komplikationen bei einer Schwangerschaft mit steigendem Alter exponentiell an (der menschliche Körper ist einfach an unserer immer länger werdendes Leben nicht angepasst und somit passen auch die Lebensabschnitte mit unserer körperlichen Fitness/Gesundheit nicht mehr zusammen).
Ich habe auch einige Kommentare gelesen, die Frauen beschuldigen, dass sie doch der Grund für die niedrige Geburtenrate sind. Denkt vielleicht vorher lieber noch einmal nach, bevor man den Mund aufmacht oder seinen Gedächtnissdurchfall auf Reddit postet.
(Nur als Anmerkung, ich finde, es sagt schon viel über eine Person aus, wenn sich diese durch zig-andere Personen durchtestet/schläft. Sollte man vielleicht darüber nachdenken, ob das wirklich das Richtige ist, wenn Beziehungen nie länger als ein paar Wochen/Monate anhalten. Gilt natürlich sowohl bei Frauen als auch bei Männern)
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Wundert mich überhaupt nicht. Alles wird teurer, unsere Karenzregeln sind klassisch österreichisch und super kompliziert und unlogisch, Betreuungsplätze gibt’s hinten und vorne nicht genug, das gleiche gilt für Kinderärzte. Es interessiert doch die Politik auch nicht wie es Familien oder Kindern geht, deren Hauptzielgruppe sind nun einmal die Pensionisten.
Es braucht eine sozialere Politik. Durch die Teuerung sind viele schon froh wenn sie sich selbst erhalten können.
Wenn es weltweit so wäre , sollte die Schlagzeile eher positiv bewertet werden, da Überbevölkerung der Haupttreiber für den Untergang der Menschheit ist
Ich würde mir auch keine Kinder leisten wollen
Wer will heutzutage denn noch Kinder? Da würde ich mir vorher ins Knie schießen, bevor ich mir den Stress antue. Finanziell auch alles andere als einfach.
Komisch, dabei werdn ma eh olle täglich von da Politik gfickt….
Die Politik interessiert sich nicht für die Kinder.
Die zukünftig fehlenden Arbeitskräfte werden einfach mit Migranten besetzt.
So spart man sich die Pädagogen
Sskm
Wer will sich den Scheiß auch antun? Dafür, dass die irgendein armer Mensch in 30 Jahren mitten in der klimatischen Vollkatastrophe steht. Is doch wirklich Lose-Lose für alle Beteiligten.
*laughs in DINK*
Ist eh gut so, unendliches Wachstum ist auf einem Planeten nicht möglich.
Das Problem ist nicht nur finanziell – Sondern auch gesellschaftlich.
Junge Frauen wollen erstmal keine Kinder bzw. erst dann ab 30 wenn die biologische Uhr tickt. Dann haben aber wiederrum viele Männer keine Lust auf eine 30-Plus Frau, die in ihren frühen 20ern zu viel im Karusell herumgehüpft ist.
Je weniger Menschen auf der Erde leben, desto besser… für die Umwelt, aber auch für die Menschheit. Daher: Gute Nachricht.
es gibt auch keine familienfreundliche politik. familiengründung muss man wirklich wollen weil es andernfalls existenzminimum für die masse bedeutet, das will natürlich keiner.
Tja, Kinder bekommt man aus Liebe, nicht aus Notwendigkeit der eigenen Pension.
Wer mal in die Forschung schnuppern will, warum die Geburtenrate in manchen vergleichbaren Ländern nicht ganz so gering ist, hier ein interessantes [Paper ](https://www.nber.org/system/files/working_papers/w29948/w29948.pdf)
Tldr:
– günstige Kinderbetreuung
– kein Stigma Kinderbetreuung zu nutzen
– Männer helfen mehr im Haushalt
– Arbeitsmarkt ist sicherer
Man könnte noch ein paar andere Maßnahmen setzen: Ganztagsschulen und keine Hausaufgaben mehr. Öffentliche Ferienbetreuung. Mehr Pflegeurlaub und flexibelere Arbeitszeiten. Männer mehr Anreize setzten endlich in Karenz zu gehen. Arbeitgeber unter Druck setzten Väter endlich in Karenz gehen zu lassen.
Was nicht gehen wird, ist zurück zu Heimchen am Herd. Da haben Frauen kein Bock mehr drauf.
„Wir leben in einer überbevölkerten Welt“
„Ich will keine Kinder in diese kaputte Welt setzen“
„Weniger Kinder sind besser für das Klima“
Als ob Österreich global gesehen einen Einfluss auf das Bevölkerungswachstum hat. Beim Klimawandel ergibt das ja noch mehr Sinn, weil wir einen weitaus höheren CO2-Ausstoß als irgendwelche Entwicklungsländer haben. aber Kinder dienen in den meisten Ländern immer noch zur Altersvorsorge und deshalb werden wir auch keinen Bevölkerungsrückgang erleben, solange es nicht zu einem massiven Genozid kommt
Der Vorspann von Idiocracy ist einfach Realität geworden
CO2-Zielerreichung rückt ein Stück näher…
ITT: Beziehungsunfähige Reddit User klopfen sich gegenseitig auf die Schulter weil sie keine Kinder haben.
Die Nachricht wundert mich überhaupt nicht, allerdings finde ich es besorgniserregend, wie viele hier das eine oder andere Geschlecht dafür beschuldigen. Klar ist das die Haupttreiber des Problems, wie von vielen schon erwähnt, die “kinderfeindliche” Politik und fehlenden Möglichkeiten sind. Ich persönlich würde später schon gerne Kinder haben, obwohl ich auch nachvollziehen kann, wenn man sich dagegen entscheidet.
Zu dem anfangs erwähnten möchte ich aber auch noch was sagen. Ich glaube, dass darauf in dem Artikel und in diversen anderen Medien, die über dieses Problem berichten, nicht genügend eingegangen wird.
Frauen haben in letzter Zeit durch voranschreitende Gleichberechtigung (die natürlich immer noch Aufholbedarf hat, bitte nicht in den falschen Hals kriegen) immer mehr Möglichkeiten bei Partner-/Job-Wahl und vielen anderen Dingen. Folglicherweise muss man sich nicht sofort einem Mann (oder Frau) suchen und sich der Person um den Hals werfen, Kinder kriegen und “glücklich und zufrieden” sein Leben ausleben. Es ist gesellschaftlich nicht mehr verpönt, wenn man mit 35 in keiner festen Beziehung ist und noch keine Kinder hat. Leider kommen dann allerdings viele Menschen mit voranschreitendem Alter darauf, dass sie vielleicht doch gerne ein-zwei Kinder hätten (man fühlt sich ja gar so alt und nichtsnutzig, wenn man Mitte 30 oder 40 ist und noch keine Familie gegründet hat). Das mit dem Kinderkriegen ist dann aber oft biologisch und selbst mit Fremdhilfe gar nicht mehr möglich bzw. steigen die möglichen Komplikationen bei einer Schwangerschaft mit steigendem Alter exponentiell an (der menschliche Körper ist einfach an unserer immer länger werdendes Leben nicht angepasst und somit passen auch die Lebensabschnitte mit unserer körperlichen Fitness/Gesundheit nicht mehr zusammen).
Ich habe auch einige Kommentare gelesen, die Frauen beschuldigen, dass sie doch der Grund für die niedrige Geburtenrate sind. Denkt vielleicht vorher lieber noch einmal nach, bevor man den Mund aufmacht oder seinen Gedächtnissdurchfall auf Reddit postet.
(Nur als Anmerkung, ich finde, es sagt schon viel über eine Person aus, wenn sich diese durch zig-andere Personen durchtestet/schläft. Sollte man vielleicht darüber nachdenken, ob das wirklich das Richtige ist, wenn Beziehungen nie länger als ein paar Wochen/Monate anhalten. Gilt natürlich sowohl bei Frauen als auch bei Männern)
Ist doch gut! Wir nehmen den Klimawandel ernst.