Weiter Kritik an möglichem Aus für Wertpapier-KESt

11 comments
  1. Was erwartet man sich sonst von den Huren der Reichen. Und natürlich werden sie dabei von >30% der Wähler angefeuert (die selbst kaum davon profitieren)…wir sind ein Land voller Volkstrotteln, I wü nimma.

  2. > würde jährlich 200 bis 300 Mio. Euro kosten

    Wenn wir irgendwelchen reichen Leuten keine Steuerdeals anbieten würden wäre das schnell wieder drinnen.

  3. >Im Jahr 2020 seien durch die KESt 1,34 Mrd. Euro eingenommen worden – ein Ende der Besteuerung von Kursgewinnen im Ausmaß von 27,5 Prozent, wie sie seit 2016 besteht, würde jährlich 200 bis 300 Mio. Euro kosten „und damit den öffentlichen Haushalt wieder strapazieren“, so die GPA.
    >
    >Die NGO ATTAC erklärte, der Plan, Kapitalerträge aus Wertpapieren nach einer Behaltefrist steuerfrei zu stellen, wäre „ein weiteres Steuergeschenk für die Reichsten“. Kapitalerträge sollten gleich besteuert werden wie Arbeitseinkommen, so die NGO.

    So eine schwachsinnige scheindebatte.

    An sich eine Wahnsinns Idee. Aber dank ÖVP und SPÖ können wir nix gutes draus machen.

    Die ÖVP will nur wenn sie die Huren der Reichen sein können. Und die SPÖ will aus Prinzip dagegen sein und sieht wieder mal die Chance für ihre Wähler nicht.

    Machen wir Steuerstufen oder einen Freibetrag. Wurde heute eh schon in einem anderen Thread diskutiert.

    Kleine Depots – wenig/gar keine Steuer

    Mittelgroße Depots – ein bisschen Steuer

    Große Depots – viel Steuer

    ​

    Das wär doch ein aufgelegter 11er für alle Parteien um einen Kompromiss zu erzielen oder?

  4. Ein System, das auf leistungsloses Einkommen (nein, im Flatex auf ein paar Buttons drücken ist keine Leistung) weniger Steuern einhebt als auf Arbeitslohn, trägt aktiv dazu bei, dass die Schere zeischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht. Ein solches System ist nicht nachhaltig und zerstört sich langfristig selbst.

  5. >Kapitalerträge sollten gleich besteuert werden wie Arbeitseinkommen, so die NGO.

    Gerne, wenn wir die Steuern auf Arbeit drastisch senken. Aber das will man ja auch nicht, weil das dem Staat noch viel mehr Geld kostet. Die SPÖ strebt immer nach möglichst viel Steuereinnahmen um es dann verteilen zu können. Ist auch logisch bei einer sozialdemokratischen Partei. Die negativen Seiten davon sieht aber nie wer. Die SPÖ schafft bei ihrer eigenen Zielgruppe eine gewisse Abhängigkeit vom Staat. Denn wenn alles so hoch besteuert ist wie in Österreich, kommst du aus dieser Abhängigkeit auch nur schwer wieder raus. Ich bin nicht dafür, dass wir ein Niedrigsteuerland werden, aber man sollte vielleicht mal damit beginnen, die Bevölkerung dabei zu unterstützen Vermögen anzuhäufen. Da das aber nicht kompatibel mit der sozialdemokratischen Idee ist, wird das nie passieren. Bei der ÖVP oder anderen Parteien tut sich da auch nicht viel, aber die Kritik am geplanten Vorhaben ist halt wiedermal typisch. Ich halte ihn für diskutabel. Nicht mehr und nicht weniger. Anstatt einen Gegenvorschlag zu präsentieren, wird nur gewettert. Und dann wundert man sich, dass die Umfragen nicht steigen.

  6. Meiner Meinung nach sollten wir nicht Einkommen oder Lohn besteuern, sondern Konsum (von nicht notwendigen Sachen). Meinetwegen für Gebrauchsgegenstände wie Autos oder Immobilien einen Freibetrag. Wer sparsam lebt und sich ein (arbeitendes) Vermögen aufbauen will, soll dass möglichst einfach können. Immerhin werden wir mit Pensionen sowieso bald ein Problem bekommen, da würde es helfen wenn die nicht mehr arbeitsfähigen Menschen sich selbst versorgen können (mit internationales Kapital).

  7. Hätte nicht gedacht, dass ich das mal sage, aber wenn die so weiter machen werd ich sie wohl bei der nächsten Wahl wählen. Türkis war mir echt unheimlich, aber wenn man von Kurz und Blümel absieht, die jetzt beide weg sind, ist das bisher umgesetzte Programm eigentlich sehr solide.

  8. Shower thought von heute:
    Man könnte Einkommen, egal aus welcher Quelle, einfach zusammenzählen und gleich behandeln.
    Also Einkommen aus Arbeit, Kapitalerträge, aktiengewinne, immobiliengewinne und so weiter werden zusammengezählt und jährlich versteuert und mit Sozialversicherung versehen. So wie Einkommenssteuer derzeit.
    Natürlich müssen die Grenzen nach oben gesetzt werden, das ganze sollte an die inflation gekoppelt sein (damits keine kalte Progression gibt).

    Komplett einfach, komplett fair. Einkommen ist ja schließlich Einkommen. Und wieso sollte jemand der nix arbeitet aber halt aus anderen Quellen ein Einkommen bezieht nix zum sozialstaat beitragen?

  9. Ich finde eine fixe Steuer wie die KESt fair, aber wenn man 50% steuern zahlen muss dann kommt man nicht einmal mehr mit der Inflation mit.

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