Wer rechts­ex­t­reme Fes­ti­vals besucht, ver­liert den Waf­fen­schein

by PoroBraum

9 comments
  1. > Der Mann war wegen zweifacher Teilnahme an dem Festival “Schild & Schwert” von den Verfassungsschutzbehörden als “subkulturell geprägter Rechtsextremist” eingestuft worden. Das Festival stehe ganz klar mit der verfassungsfeindlichen NPD in Verbindung.
    Festival klar der NPD zuzuordnen
    >
    > Der klagende Mann behauptete vor dem VG, von dem verfassungsfeindlichen Charakter des Festivals nichts gewusst zu haben.

    Bestimmt hat er die einfach mit der Jagd & Hund verwechselt. Zweimal.

  2. Im Verfahren ging es um den sog. kleinen Waffenschein, keine Waffenbesitzkarte oder großen Waffenschein. (Bevor hier wieder Leute den Artikel nicht lesen)

  3. >In dem Fall hatte die Waffenbehörde des Kreises Rendsburg-Eckernförde dem klagenden Mann die waffenrechtliche Erlaubnis (“kleiner Waffenschein”) entzogen, wogegen der sich letztlich vor Gericht wehrte. Der Mann war wegen zweifacher Teilnahme an dem Festival “Schild & Schwert” von den Verfassungsschutzbehörden als “subkulturell geprägter Rechtsextremist” eingestuft worden. Das Festival stehe ganz klar mit der verfassungsfeindlichen NPD in Verbindung.

    Pokemon macht unsere Kinder zu Fachisten.

  4. Sollte allgemein so handeln bei Extremisten jeglicher Art.

  5. >In dem Fall hatte die Waffenbehörde des Kreises Rendsburg-Eckernförde dem klagenden Mann die waffenrechtliche Erlaubnis (“kleiner Waffenschein”) entzogen, wogegen der sich letztlich vor Gericht wehrte. Der Mann war wegen zweifacher Teilnahme an dem Festival “Schild & Schwert” von den Verfassungsschutzbehörden als “subkulturell geprägter Rechtsextremist” eingestuft worden.

    Naja, der Titel ist aber auch ein bisschen aufgebauscht. Das Foto zeigt den sogenannten kleinen Waffenschein, welcher zum Führen von SRS-Waffen befähigt. Es geht hier nicht um scharfe Waffen, sondern um Schreckschusswaffen, wie man sie bei Silvester sieht (ist übrigens verboten, aber daran hält sich keiner).

    Foto und Artikelinhalt stimmen also überein. Der arme wird nun (legal) keine Schreckschusswaffe mehr mit sich führen dürfen. Wie dramatisch! Und für die 50€ zum Ausstellen des KWS eine Gerichtsverhandlung antreten…

    Der gute Herr wird jetzt sicherlich die Schreckschusswaffe einfach so mit sich führen, wie alle anderen es auch mit ihren Butterflymessern im urbanen Raum tun. In der Praxis wird das so gut wie gar nicht kontrolliert.

  6. Was ich ich diesem Zusammenhang interessant finde: Woher weiß eigentlich die Waffenbehörde von der Teilnahme?

    Ist der Verfassungsschutz echt so aktiv, das die da echt Agenten einschleusen und dann zB die Nummerschilder von Teilnehmern aufschreiben? Ist ja fast wie im Film.

  7. Interessant. Bei uns im Bundesland haben sie letztes Jahr einem sehr bekannten rechtsextremen und ehemaligen NPD Mitglied den Jagdschein gewährt.
    Tja… wenigstens bei euch klappt das besser.

  8. Hab keinen Waffenschein. Wo sind diese Festivals? Frage für einen Freund.

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