Long Covid: Gestörte Blutversorgung im Hirn wohl Grund für Bewusstseinstrübungen

by wurzex

4 comments
  1. Kennt ihr jemanden, der nach einer Corona-Erkrankung auch von Brain Fog betroffen war?

    Ich habe aktuell wieder mal Long-Covid (Infektion 2 Monate her), nachdem es bei meiner ersten Infektion auch schon auftrat. Man denkt, man sei ein junger, gesunder, nicht vorerkrankter Mensch, und plötzlich hat man monatelang einen Nebel im Kopf und die kleinste Anstrengung ist eine körperliche Höchstleistung. Beim ersten Mal ging es zum Glück nach drei Monaten fast wieder ganz weg, weswegen ich diesmal etwas optimistischer bin.

    Weitere Forschungsergebnisse zu dem Thema sind natürlich sehr begrüßenswert, wobei ich nach dem Artikel etwas Angst hatte, dass dadurch vielleicht doch auch bleibende Schäden im Gehirn zurück bleiben könnten. Für mich ist der Gedanke jedenfalls nicht schön, im Durchschnitt vielleicht ein Mal pro Jahr Corona zu bekommen, und dann jeweils für 3 Monate halbwegs ausgeknockt zu sein und eventuell jedes Mal mehr Leistungsfähigkeit einzubüßen…

  2. Das Covid auch zumindest in Teilen eine Gefäßerkrankung ist gabs ja schon während den Maßnahmenjahren immer mal wieder zu lesen. Da ist diese Erkenntnis hier, wenn unschön, leider auch wenig überraschend.

  3. Ich hatte das gleiche Problem schon vor 13 Jahren, als ich schwer an EBV erkrankt war. Danach folgte CFS/ME.

    Ich befürchte, das ist das gleiche Prinzip, mit Covid kommt es nur noch öfter vor, weil wir in so einem großen Maß durchseucht werden.

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