Hohe Mieten in Großstädten verschärfen den Fachkräftemangel

by Brock-O-Lee-Bio-Weed

38 comments
  1. nein, wirklich?

    vielleicht haben wir ja alle glück und es geht um eine ganz andere kritische masse, die erreicht werden muss. wenn nämlich die ganzen altdeutschen großgrundbesitzer merken, dass es irgendwie doof ist, wenn plötzlich niemand mehr da ist, der ihnen die fussnägel lackiert.

    an jedem Scheißdreck wird rumgedoktort. nur an dem Mietwahnsinn nicht.

  2. Ich kanne eine ehemalige Kollegin aus der Finanzverwaltung die aus dem Kassler Raum nach Frankfurt versetzt wurde. Sie hat für 5 Monate keine Wohnung mit ca. 1.900€ netto (A6 Besoldung) bekommen und fand dann einen Platz in einer 4er WG. 

    Mittlerweile hat sie gekündigt und arbeitet irgendwo bei Kassel im Steuerbüro. Naja dann halt nicht 

  3. 45m² (wie auf dem Foto) sind jetzt aber auch schon viel für eine Person bei angespanntem Mietmarkt. Warum nicht 30-35?

  4. Und bei unserer Betriebsversammlung wurde auf die Frage nach einer Lebenshaltungspauschale für die sehr teuren Gebiete beantwortet mit: Wir richten das Gehalt nach dem Wert der Arbeit und nicht nach den Lebenshaltungskosten. Bin schon gespannt wie die losheulen wenn sich der Personalmangel noch weiter verschärft weil die einzigen die sich noch bewerben Personen aus der Region sind die durch ihre Familien zu bezahlbaren Wohnungen gekommen sind. (Da Home-Office auch das schlimmste überhaupt ist und unbedingt verboten werden muss)

  5. Es gibt keinen Fachkräftemangel. Gab es nicht, gibt es nicht, wird es nie geben.

    Einen Mangel an bezahlbarem Wohnraum gibt es hingegen schon. Und, wem dient es? Den Vermietern, den Reichen und den Extremisten.

  6. Ich habe es jetzt schon häufiger von ausländischen Kollegen gehört, dass Deutschland für sie nur ein Zwischenstopp ist. Warum hier bleiben, wenn man flexibel ist und in der USA oder der Schweiz mehr vom Geld übrig bleibt? So viel zum Thema Fachkräfte anlocken.

  7. >Davon könnten mittelständische Firmen profitieren, die oft nicht in Metropolen angesiedelt sind, meint PwC. “Im Wettbewerb um passende Nachwuchskräfte können sie mit erschwinglichen Mieten punkten”, sagt Bernd Roese, Leiter des PwC-Standorts Frankfurt. 

    In strukturstarken Mittelstädten werden teilweise nicht mal 20 Mietwohnungen zu einem gegebenen Zeitpunkt inseriert. In Crailsheim werden beispielsweise auf einschlägigen Plattformen aktuell 13 Mietwohnungen angeboten.

    In der Theorie kann sich eine strukturstarke Mittelstadt mit guter Infrastruktur als Wohnort für junge Erwachsene oder Fachkräfte anbieten. Im Anschluss entsteht ein ähnliches Bevölkerungswachstum wie in den YIMBY-Gemeinden der Schweiz. Die Bevölkerung von Bulle ist beispielsweise zwischen 2000 und 2022 von 11.000 Einwohner auf 26.000 Einwohner angestiegen. Im gleichen Zeitraum ist die Bevölkerung von Crailsheim von 32.000 Einwohner auf 36.000 Einwohner angestiegen.

    Crailsheim zieht durchaus viele Neu-Bürger an und ist unter den Städten in Deutschland eher eine YIMBY-Gemeinde. Im Kontext der aktuellen Wohnungsnot liegt bei den zentralen Orten in den infrastrukturell guten Lagen wesentlich mehr Potenzial vor. Crailsheim ist hier das Positivbeispiel. Es gibt teilweise zentrale Orte mit starken mittelständischen Firmen und guter Infastrukturausstattung, welche einen Bevölkerungsrückgang erleben, weil die Gemeinde keine Wohnungen baut. Im besten Fall würde die Bevölkerung in einer derartigen NIMBY-Gemeinde stagnieren, wenn alle Kinder nach dem Studium wieder bei ihren Eltern einziehen und beim Mittelständler arbeiten. Wenn die Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt steigt, dann muss sich diese Lebensrealität auch auf dem Wohnungsmarkt widerspiegeln. Solche Gemeinden brauchen dann mehr Wohnraum in Wohnungen. Zudem fordern Millenials und die Gen Z in höherem Umfang Wohnraum in urbanen Quartieren ein, also in Altstadtnähe oder in Bahnhofsnähe. Die klassischen Arbeitersiedlungen, also das Mehrfamilienhaus am Stadtrand, sind eher unbeliebt.

  8. Wer einen Job mit Mindestlohn oder knapp darüber hat, kann in München o.ä es auch vergessen. Selbst das Umland, gerade in München (Aber auch in Berlin und Hamburg) ist sau teuer.

    Wenn dann die Schufa nicht gerade positiv ist…

  9. Mieten in Austin wurden tatsächlich geringer. Wieso? Es wurden 50.000 Apartments gebaut, Tendenz steigend. Wie viele neue Apartments werden wohl in deutschen Großstädten gebaut? 5? Man sieht so wenige Baustellen wo wirklich große Wohnhäuser gebaut werden.

    Berlin 2022: 17k Wohnungen gebaut (auf 3,6 Millionen Einwohner)

    Bonn 2021: 1315 Wohnungen (kein Typo)

    Da braucht man sich nicht wundern

  10. Wirklich unfair finde ich es im Niedriglohnsektor, denn diese Menschen konkurrieren mit dem Staat, welcher fast jede Miete für Flüchtlinge, besonders aus der Ukraine, zahlt. Und wer Bürgergeld bezieht, zahlt auch immer pünktlich Miete. Da kann man als Privatperson mit niedrigem Einkommen dann echt schwer Mithalten.

  11. Wenn es einen Mangel gibt, also die Nachfrage größer ist als das Angebot, steigt der Preis.
    Ich sehe nicht, dass die Gehälter signifikant steigen. Daher stellt sich die Frage ob der Begriff “Fachkräftemangel” nicht etwas anderes meint. Wie z. b. billige Arbeitskräfte.

  12. Ich darf gerade für/mit meine/r Firma umziehen und kenne den Spaß der Wohnungssuche, wenn sich gleichzeitig sicher 50 andere aus der Firma auch auf die Suche machen.
    Morgen unterschreib ich meinen Mietvertrag aber in einem Jahr hab ich das Thema nochmal vor mir

  13. Es ist so traurig, dass der Staat in schlechten Zeiten quasi als erstes alle Sozialwohnungen privatisiert…

  14. Das Problem wird noch verstärkt durch die aktuelle Verkehrspolitik in den meisten Städten. Man möchte keine Pendler mehr, autofreie Innenstädte usw.
    Arbeitnehmer die früher vielleicht aus dem Umland gependelt wären, suchen nun ebenfalls in den begehrten städtischen Lagen.

    Ich selbst habe gerade in den sauren Apfel gebissen und eine DHH am Stadtrand für eine besser gelegene (und teurere) Wohnung aufgegeben. Meine Fahrzeiten in einer mittelgroßen Stadt haben sich in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt, das war nicht mehr tragbar.

  15. Beispiel Mainz hier soll Dank Biontech ein Standort mit 5.000 Arbeitsplätzen entstehen. Es fehlen aber jetzt schon über 10.000Wohnungen ein Wohnugsneubau in der Dimension ist auch nicht geplant. Wie das funktionieren soll? Keine Ahnung.

  16. Man hätte auch titeln können: “Arbeitgeber zahlen Fachkräften in Großstädten zu wenig zur Deckung ihrer Lebenshaltungskosten.”

    Klar ist wohnen unverschämt teuer. Aber auch alles andere was man so zum Leben braucht. “Teuer” ist es aber auch deshalb, weil es schon immer an der angemessenen Anhebung des Lohnniveaus fehlt.

  17. Ist es jetzt nach jahren auch schon oben angekommen? Toll!

    Ich arbeite in der Personalbranche und wir nennen es intern das “Sylt Syndrom”. Kunden aus Sylt haben dieses problem schon seit einiger zeit, die Mieten sind so abartig hoch sind das normal bezahlte arbeitsplätze nicht besetzt werden können. Erwarten dann natürlich von uns das wir ihnen eine andere lösung geben als “Bezahl mehr geld junge” weil das wollen die nicht.

    In den großstädten ist dies wirklich ein enormes problem. Selbst höher dotierte stellen bleiben da lange unbesetzt weil die gehaltsvorstellungen nicht zusammenpassen. Homeoffice wollen die Herren dann natürlich auch nicht anbieten (Volle kontrolle baby!).

    Für kunden in ländlicheren regionen ist diese situation natürlich wunderbar. Mieten sind dort in vielen fällen deutlich geringer, man kann oft zur arbeit laufen oder relativ stressfrei nach 10 minuten landstraße auf der arbeit sein. Oft haben die firmen diese fachkräfte lange gesucht und werden dementsprechend wertgeschätzt. Der geringere lohn gleicht sich da oftmals aus und am ende haben die leute mehr in der Tasche.

    Wenn dann noch die Autobahn nah dran ist, und die fahrt in die großstadt nur circa 30 min dauert dann hat man wirklich gewonnen als arbeitgeber…zumindest in der heutigen zeit. Das macht es leicht unterbezahlte und überbemietete leute für die diversen stellen zu interessieren.

    Die lösung dieses problems ist langfristig nicht mit lohnerhöhungen anzugehen, weil das für viele unternehmen nicht möglich ist. Sondern mit mietpreis bremsen oder senkungen. Denn wenn eine firma keine leute findet, werden diese weniger aufträge annehmen können. Das führt dazu das die auftraggebenden unternehmen dann natürlich auch probleme bekommen. Am ende der fahnenstange ist da der wirtschaftliche abbau im gesammten. Aufträge werden dann zwangsläufig ins ausland gehen und das wars dann.

  18. Man beachte: Fachkräfte Mangel heißt immer Billiglöhnermangel und solche Headlines beweisen es.

  19. Das ist ja komisch, wie kann das denn sein, das ist ja komisch.

  20. München, Angestellte Werbeagentur bezahlt 1500€ Miete (sehr kleine Wohnung). Nur um diese Person zu halten, muss die Werbeagentur den Lohn erhöhen. Nun stellt die Werbeagentur eine zweite Person ein, damit sie überhaupt eine findet, muss sie mindestens den Lohn der ersten Person zahlen. So weit so gut oder schlecht, je nach dem wie man das sieht.

    ABER… einer der Kunden der Werbeagentur stellt Weizenbier her und schon… …bezahlt also auch jemand in irgendeinem kleinen bayrischen Dorf die hohen Mieten in München, zusätzlich zu der Miete, die er selber bezahlt. Das ist also alles andere als nur ein Fachkräfte Problem.

  21. Arbeitgeber die nicht mehr Gehalt zahlen wollen vs. Wohnungseigentümer, die so viel wie möglich aus ihren Mietern rausquetschen wollen *insert Spiderman pointing at Spiderman meme*

  22. Bin Mechatroniker Fahrrad und wohne im Randbereich einer Großstadt, allerdings im Eigentum. Der Weg zur Arbeit in der Innenstadt Luftlinie 8 km. Der nicht lebensgefährliche Radweg,:15 KM. ÖPNV-Verbindung: Ein Mal die Stunde fährt ein Zug, aber wann und ob steht in den Sternen. Wir haben die unzuverlässigsten Bahnverbindungen Deutschlands. Der Bus bräuchte fast eine Stunde.

    Es ist nicht nur die Wohnungsknappheit, die betrifft uns zum Glück nicht, es ist auch die wirklich schlechte Infrastruktur, die zunehmend zum Problem wird.

  23. Großes Problem. „Dann sollen die Leute halt einfach aufs Land ziehen“ funktioniert hier nicht: Verstädterung ist eine logische Folge der Globalisierung. Je vernetzter die Welt wird, desto wichtiger wird es auch für Unternehmen, an einem gut vernetzten Ort zu sitzen. Und gut vernetzt sind nun einmal eher die Städte. Auch höhere Gehälter sind nicht zwangsläufig die perfekte Lösung. Es droht eine Inflationsspirale. Auch volkswirtschaftlich wäre eine mittelbare Umverteilung von den Unternehmen zu den Immobilienbesitzern nicht allzu sinnvoll. Die Mietpreise müssen also sinken. Die Frage ist nur „Wie?“.

    Wenn man einfach mal nach Best Practice-Beispielen sucht, muss man nicht sehr weit gehen, um eine Lösung zu finden: In Wien oder Graz ist in Sachen Wohnungsbau auch nicht alles optimal, aber es ist deutlich, deutlich, deutlich besser als in vergleichbaren Städten in Deutschland. Die Mieterrechte sind dabei ähnlich ausgeprägt wie hierzulande, das Argument, dass Deutschlands Problem zu umfangreiche Mieterrechte wären, ist also empirisch betrachtet einfach neoliberale Ideologie.

    Auch in Sachen Migration und Sozialsysteme ist Österreich uns ähnlich. Es liegt also scheinbar auch nicht (nur) an der Migration oder daran, dass das Amt alles zahlt.

    Die Lösung in Wien und Graz ist stattdessen relativ einfach: Die Gemeinden bauen selbst und bieten die Wohnungen zu bezahlbaren Preisen an. Sozialwohnungen sind dabei auch für die Mittelschicht vorgesehen und dementsprechend weniger stigmatisiert. Die Viertel sind dadurch größtenteils durchmischter als hierzulande. Dadurch, dass es ein relativ hohes Angebot an bezahlbaren Wohnungen gibt, können auch privatwirtschaftliche Anbieter nicht allzu hohe Mietpreise aufrufen. Sie stehen schließlich teilweise in Konkurrenz zu den günstigeren staatlichen Anbietern. Das Modell klappt gut.

    Natürlich sind die Investitionskosten dennoch hoch, bei der Stadt Wien reden wir von 600 Mio. EUR, die die Stadt jedes Jahr zuschießen muss. Auf die Bundesrepublik umgerechnet wären das also etwas weniger als 30 Mrd. Euro. Wenn man bedenkt, dass man dadurch ja auch Einsparungen beim Wohngeld erreichen würde, ist das aber eine machbare Summe. Insbesondere, wenn man endlich akzeptiert, dass die Schuldenbremse in dieser Form nicht mehr zeitgemäß ist.

    Finanziert werden kann ein solches Modell zudem durch eine andere Baulandpolitik. In Wien kauft die Stadt z.B. gezielt Land auf, bevor sie es in Bauland umwandelt. Teile des Landes werden dann für den öffentlichen Wohnungsbau genutzt, Teile des Landes werden mit Gewinn an Private verkauft. Der Mehrwert, der durch die Umwandlung von Land in Bauland entsteht, geht also an die Allgemeinheit.

    Ein paar Anpassungen an den Richtlinien braucht es in Deutschland natürlich auch. Ich rede hier nicht von sinnvollen Richtlinien (die in Wien soweit ich weiß ohnehin ähnlich sind), sondern über Dinge wie Parking Minimums. Neuentwicklungen in Metropolregionen sollten ohnehin eine gute ÖPNV-Anbindung haben.

    Wichtig ist auch die Entmachtung der NIMBYs. Es kann nicht sein, dass Projekte, die von höherrangigen Gremien demokratisch beschlossen werden, dann von irgendwelchen niedrigeren Gremien noch über Jahre blockiert oder verschlimmbessert werden können. Da muss eine Straffung der Entscheidungswege ermöglicht werden.

  24. ich sehe diese Überschrift (oder so ähnlich) gefühlt seit fünf Jahren jeden Monat mindestens einmal…

  25. Denkt daran, es liegt eigentlich an unserem hohen Avocado-Konsum!

  26. Und warum wird dazu dann als Artikelbild ein total utopisches Gesucht gezeigt, das eher suggeriert dass das an den Mietsuchenden selbst liegt? Das ist doch asi vom Redakteur.

    Der Zettel im Bild will eine 2-Zimmerwohnung, alleine, und nur in Toplage (München Haidhausen, Glockenbach, etc.), für 1050 warm max.

    Konnte man da nicht ein realistischeres Bild finden, dass nicht so eine überzeichnete utopische Forderung zeigt? Schlecht gemacht mindestens vom Redakteur.

    Das Gesuch im Bild wäre auch schon vor 20 Jahren knapp geworden. Heutzutage schon seit vielen vielen Jahre komplett unrealistisch, Markt hin oder her.

  27. Denke dass die Immobilienwirtschaft kein Interesse an Deckung des Wohnbedarfs hat, weil dann die Preise sinken würden. Wird immer nur soviel gebaut wie es auf Höchstpreis bleiben kann. Und momentan kommt eben hoher Zins und hohe Baukosten dazu dass sich ein normalsterblicher es nicht leisten kann und die miete erst nach jahrzenten kostendeckend ist. Wie wär’s mal mit öffentlichem Wohnungsbau?

  28. Das Problem in allen Gemeinden (nicht nur Großstädten) ist, dass Kommunen leider gar keinen Anreiz haben, neue Bewohner anzusiedeln sondern nur auf Gewerbe aus sind:

    Bei der Ansiedlung eines Gewerbes erhält die Kommune rund 85% des Steueraufkommens; bei einer Privatperson sind es nur rund 15%. Gleichzeitig fallen bei mehr Bewohnern deutlich mehr Kosten an (Schulbus, Spielplätz, Kita, Bücherei, Sportstätten, Altersheime, Krankenhäuse, Feuerwehr und Notdienste,…).

    Du bekommst in jeder Gemeinde (selbst München) jederzeit einen Bauplatz für die Ansiedlung eines Gewerbes und auch darunter gibt es alles bis hin zu Büros in subventionierten Gründerparks. Fragst Du dagegen nach Baugrund für Wohnzwecke, sieht es düster aus. In wirklich jeder Sitzung eines Gemeinderates überall in Deutschland geht es zu 50% um eine Senkung der Kosten für Büchereien, Schulverpflegung,…

    Fazit: Mehr Wohnraum (und damit auch eine Entspannung dieses Marktes) wird es erst geben, wenn (neue) Einwohner auch für die Kommunen finanziell attraktiv werden.

  29. Na geil dann kann sich ja jetzt erfolgreich nichts ändern!

  30. In Zukunft wird in Städte leben ein absolutes Privileg sein, wie im Mittelalter.

  31. Das ist ja komisch. Wie kann das denn sein. Das ist ja komisch.

Leave a Reply