“FDP kritisiert Forderung nach Mindestlohnerhöhung
Das FDP-geleitete Finanzministerium kritisierte die Vorschläge der Grünenfraktion über die geforderte Mindestlohnerhöhung. “Eine politische Festlegung des Mindestlohns ist falsch und konterkariert die unabhängige Mindestlohnkommission”, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Katja Hessel (FDP), der Nachrichtenagentur AFP.
Hessel warnte vor einer “rein ideologischen Festsetzung” des Mindestlohns. Ein solches Vorgehen würde “Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort” gefährden. “
>”Eine politische Festlegung des Mindestlohns ist falsch und konterkariert die **unabhängige Mindestlohnkommission**”, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Katja Hessel (FDP), der Nachrichtenagentur AFP.
Was darf Satire
Ich bin ja dafür dass wir wieder Sklaverei einführen.
Dann ist unser Niedriglohnsektor nicht so Abwanderungsgefährdet und wir hätten auch keine faulen Arbeitslose mehr die BG beziehen…
Die Grüüüühüüünen
Verstehe nicht, warum wir eine Mindestlohnkommission haben, wenn dann doch jedes Jahr eine Partei kommt, die ihn auserplanmäßig erhöhen möchte?
Wenn dann alle anderen Löhne im gleichem Maße steigen, können wir das gerne einführen.
Ein Mindeststlohn der nicht dafür reicht 1 Rentenpunkt pro Jahr zu erwirtschaften ist eh gesamtgesellschaftlich schwierig. Aber jeder Mindestlohn ist besser als keiner von daher…Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Update: ich wurde zurecht darauf hingewiesen dass das natürlich mit der aktuellen Berechnungsmetriken die RP am Durschnittslohn anlehnt nie möglich sein kann.
Find ich SUPER für diejenigen die Mindestlohn bekommen. Nur leider haben die nicht viel davon da die Arbeitgeber die gestiegenen Lohnkosten auf den Verbraucher abwälzen. Somit werden deren Produkte bzw Dienstleistung teurer…Teufelskreis.
Vielleicht sehe ich das aber auch falsch….
Es ist so verwirrend und bescheuert, dass nicht alle Geldbeträge, die im Gesetz stehen, automatisch der Inflation angepasst werden.
Jedes Jahr höhere Einkommenssteuer, geringere Geldstrafen, geringere Sozialleistungen, geringerer Mindestlohn.
Aber na gut, zumindest können jetzt die Parteien jedes Jahr die entsprechenden Beträge anpassen, um damit Wähler zu beeindrucken.
die Politiker, die immer fordern, Arbeit müsse sich mehr lohnen, werden den Vorschlag bestimmt unterstützen? Richtig?
Wie wäre es wann man stattdessen einfach mal die unteren Einkommen entlastet? Ein Mindestlohnarbeiter mit Steuerklasse 1 kostet seinen Arbeitgeber (SV-Anteil + Brutto-Gehalt) 2590€ – kriegt aber nur 1561€ raus. Das sind **40%** Steuer und Sozialabgaben.
Stattdessen mal wieder einfach einen höheren Mindestlohn fordern, damit man die wirklichen Probleme ignorieren kann. Man kennt es von der Politik.
Wilde Traumvorstellung, die so nie passieren wird: Krankenversicherung für alle Kostenlos über Steuern finanziert, Rentensystem modernisieren und Steuersystem reformieren, so dass alles in den unteren 2/3 entlastet wird.
edit: 60% zu 40% korrigiert
FDP sagt nein, also wars das
Gut und richtig.
Juckt mich tatsächlich wenig, davon kommen bei mir effektiv eh nur 30% an. 70% verschwinden einfach als “Anrechnung”. Jaja, so motiviert man Menschen arbeiten zu gehen…
Idiotisch zu denken durch Mindestlohn die Marktkräfte auszuschalten. Wenn die Leute nicht mindestens 14€ plus Risikofaktor für den Unternehmer pro Stunde erwirtschaften, wird ein per Dekret erlassener Mindestlohn von 14€ einfach nur Wohlstand rauben. Die aktuelle Inflation und der Produktionsrückgang ist die natürliche Gegenbewegung dazu.
Durch Mindestlohn kann eine eine fehlende Produktivität nicht kaschiert werden.
Viel wichtiger wäre eine 100% Tarifpflicht für alle Unternehmen. Österreich hat ja sowas sozusagen. Dort ist jedes Unternehemen Tarifgebunden.
Dann wären auch die Gewerkschaften mächtiger. Im Einzelhandel sieht man ja wie schwach Gewerkschaften sind wenn es kaum Tarifgebundene Betriebe gibt.. könnte man noch mehr Branchen aufzählen..
Instruktionen unklar. Bürgergeld runter.
Der mindestlohn ist über die letzten Jahre effektiv gefallen wenn wir um 3% erhöhen aber mehrerer jahre um die 10% inflation vorausgeht bringt das nicht viel.
Wäre ein großes W und würde ich nicht vergessen für die nächste Wahl, auch wenn mir überhaupt keine der großen Parteien sonderlich gefällt. Kleinstes Übel halt.
na da haben wir wieder ein thema über das man 10 Jahre lang 100 Jahre alte worthülsen aufwärmen kann um es dann 2035 zu bewilligen.. wenn die Inflation die steigerung schon seit 8 Jahren aufgefressen hat.
Gefühlt ist das noch unter der Inflation, aber sicher bin ich mir da nicht.
Mehr Mindestlohn bedeutet weniger Aufstocker, bedeutet weniger Sozialstaat, Arbeit die sich lohnt und weniger Bürokratie. Müsste das gelb, schwarz und braun nicht gefallen?
Wie sähe das Kontraargument der wirtschaftlich rechten Seite aus?
Wäre top. Jeder weiß doch mittlerweile dass Geringverdiener eh kein Geld sparen, damit also egal wie hoch der Mindestlohn geht, alles wird eh wieder direkt ausgegeben
2021 trat die Linke glaube ich mit 13€ Mindestlohn an. Der Wert beruhte auf Daten, dass man mit einem Lohn <13€ in Altersarmut rutschen würde. Jetzt nach der großen Inflation sollte der Lohn wahrscheinlich schon bei >15€ liegen.
Alles unte 20 EUR ist Sklaventum
Gerade mal nachgerechnet, wenn man den Mindestlohn an den Landkreis/Stadt koppelt:
* **Median-Einkommen München:** Das Median-Einkommen in München beträgt 57.000€ pro Jahr, was ungefähr 27,46 € pro Stunde entspricht.
* Ein Mindestlohn basierend auf 60% des Median-Einkommens würde somit bei 16,47 € pro Stunde liegen, entsprechend dem neuen Modell. Dies entspricht etwa 1966€ Netto bei Steuerklasse 1.
* Dennoch bleibt es herausfordernd, eine Wohnung in München zu finanzieren, wenn man nicht mehr als ein Drittel seines Einkommens dafür ausgeben möchte.
Vielleicht macht es eher Sinn, den Mindestlohn an die durchschnittliche Miete zu koppeln. Ein Beispiel aus München:
* **Mieten in München:** Angenommen, eine 30m² Wohnung kostet durchschnittlich 27,35 €/m² kalt, was 820,50€ entspricht. Für eine warme Wohnung könnten wir daher einfach 1000 € annehmen.
* Um die 1/3-Regel einzuhalten, müsste ein Arbeitnehmer also 3000 € Netto verdienen, was etwa 4755,36 € Brutto entspricht. Interessanterweise entspricht dies ziemlich genau dem Median-Einkommen in München.
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“FDP kritisiert Forderung nach Mindestlohnerhöhung
Das FDP-geleitete Finanzministerium kritisierte die Vorschläge der Grünenfraktion über die geforderte Mindestlohnerhöhung. “Eine politische Festlegung des Mindestlohns ist falsch und konterkariert die unabhängige Mindestlohnkommission”, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Katja Hessel (FDP), der Nachrichtenagentur AFP.
Hessel warnte vor einer “rein ideologischen Festsetzung” des Mindestlohns. Ein solches Vorgehen würde “Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort” gefährden. “
>”Eine politische Festlegung des Mindestlohns ist falsch und konterkariert die **unabhängige Mindestlohnkommission**”, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Katja Hessel (FDP), der Nachrichtenagentur AFP.
Was darf Satire
Ich bin ja dafür dass wir wieder Sklaverei einführen.
Dann ist unser Niedriglohnsektor nicht so Abwanderungsgefährdet und wir hätten auch keine faulen Arbeitslose mehr die BG beziehen…
Die Grüüüühüüünen
Verstehe nicht, warum wir eine Mindestlohnkommission haben, wenn dann doch jedes Jahr eine Partei kommt, die ihn auserplanmäßig erhöhen möchte?
Wenn dann alle anderen Löhne im gleichem Maße steigen, können wir das gerne einführen.
Ein Mindeststlohn der nicht dafür reicht 1 Rentenpunkt pro Jahr zu erwirtschaften ist eh gesamtgesellschaftlich schwierig. Aber jeder Mindestlohn ist besser als keiner von daher…Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Update: ich wurde zurecht darauf hingewiesen dass das natürlich mit der aktuellen Berechnungsmetriken die RP am Durschnittslohn anlehnt nie möglich sein kann.
Find ich SUPER für diejenigen die Mindestlohn bekommen. Nur leider haben die nicht viel davon da die Arbeitgeber die gestiegenen Lohnkosten auf den Verbraucher abwälzen. Somit werden deren Produkte bzw Dienstleistung teurer…Teufelskreis.
Vielleicht sehe ich das aber auch falsch….
Es ist so verwirrend und bescheuert, dass nicht alle Geldbeträge, die im Gesetz stehen, automatisch der Inflation angepasst werden.
Jedes Jahr höhere Einkommenssteuer, geringere Geldstrafen, geringere Sozialleistungen, geringerer Mindestlohn.
Aber na gut, zumindest können jetzt die Parteien jedes Jahr die entsprechenden Beträge anpassen, um damit Wähler zu beeindrucken.
die Politiker, die immer fordern, Arbeit müsse sich mehr lohnen, werden den Vorschlag bestimmt unterstützen? Richtig?
Wie wäre es wann man stattdessen einfach mal die unteren Einkommen entlastet? Ein Mindestlohnarbeiter mit Steuerklasse 1 kostet seinen Arbeitgeber (SV-Anteil + Brutto-Gehalt) 2590€ – kriegt aber nur 1561€ raus. Das sind **40%** Steuer und Sozialabgaben.
Stattdessen mal wieder einfach einen höheren Mindestlohn fordern, damit man die wirklichen Probleme ignorieren kann. Man kennt es von der Politik.
Wilde Traumvorstellung, die so nie passieren wird: Krankenversicherung für alle Kostenlos über Steuern finanziert, Rentensystem modernisieren und Steuersystem reformieren, so dass alles in den unteren 2/3 entlastet wird.
edit: 60% zu 40% korrigiert
FDP sagt nein, also wars das
Gut und richtig.
Juckt mich tatsächlich wenig, davon kommen bei mir effektiv eh nur 30% an. 70% verschwinden einfach als “Anrechnung”. Jaja, so motiviert man Menschen arbeiten zu gehen…
Idiotisch zu denken durch Mindestlohn die Marktkräfte auszuschalten. Wenn die Leute nicht mindestens 14€ plus Risikofaktor für den Unternehmer pro Stunde erwirtschaften, wird ein per Dekret erlassener Mindestlohn von 14€ einfach nur Wohlstand rauben. Die aktuelle Inflation und der Produktionsrückgang ist die natürliche Gegenbewegung dazu.
Durch Mindestlohn kann eine eine fehlende Produktivität nicht kaschiert werden.
Viel wichtiger wäre eine 100% Tarifpflicht für alle Unternehmen. Österreich hat ja sowas sozusagen. Dort ist jedes Unternehemen Tarifgebunden.
Dann wären auch die Gewerkschaften mächtiger. Im Einzelhandel sieht man ja wie schwach Gewerkschaften sind wenn es kaum Tarifgebundene Betriebe gibt.. könnte man noch mehr Branchen aufzählen..
Instruktionen unklar. Bürgergeld runter.
Der mindestlohn ist über die letzten Jahre effektiv gefallen wenn wir um 3% erhöhen aber mehrerer jahre um die 10% inflation vorausgeht bringt das nicht viel.
Wäre ein großes W und würde ich nicht vergessen für die nächste Wahl, auch wenn mir überhaupt keine der großen Parteien sonderlich gefällt. Kleinstes Übel halt.
na da haben wir wieder ein thema über das man 10 Jahre lang 100 Jahre alte worthülsen aufwärmen kann um es dann 2035 zu bewilligen.. wenn die Inflation die steigerung schon seit 8 Jahren aufgefressen hat.
Gefühlt ist das noch unter der Inflation, aber sicher bin ich mir da nicht.
Mehr Mindestlohn bedeutet weniger Aufstocker, bedeutet weniger Sozialstaat, Arbeit die sich lohnt und weniger Bürokratie. Müsste das gelb, schwarz und braun nicht gefallen?
Wie sähe das Kontraargument der wirtschaftlich rechten Seite aus?
Wäre top. Jeder weiß doch mittlerweile dass Geringverdiener eh kein Geld sparen, damit also egal wie hoch der Mindestlohn geht, alles wird eh wieder direkt ausgegeben
2021 trat die Linke glaube ich mit 13€ Mindestlohn an. Der Wert beruhte auf Daten, dass man mit einem Lohn <13€ in Altersarmut rutschen würde. Jetzt nach der großen Inflation sollte der Lohn wahrscheinlich schon bei >15€ liegen.
Alles unte 20 EUR ist Sklaventum
Gerade mal nachgerechnet, wenn man den Mindestlohn an den Landkreis/Stadt koppelt:
* **Median-Einkommen München:** Das Median-Einkommen in München beträgt 57.000€ pro Jahr, was ungefähr 27,46 € pro Stunde entspricht.
* Ein Mindestlohn basierend auf 60% des Median-Einkommens würde somit bei 16,47 € pro Stunde liegen, entsprechend dem neuen Modell. Dies entspricht etwa 1966€ Netto bei Steuerklasse 1.
* Dennoch bleibt es herausfordernd, eine Wohnung in München zu finanzieren, wenn man nicht mehr als ein Drittel seines Einkommens dafür ausgeben möchte.
Vielleicht macht es eher Sinn, den Mindestlohn an die durchschnittliche Miete zu koppeln. Ein Beispiel aus München:
* **Mieten in München:** Angenommen, eine 30m² Wohnung kostet durchschnittlich 27,35 €/m² kalt, was 820,50€ entspricht. Für eine warme Wohnung könnten wir daher einfach 1000 € annehmen.
* Um die 1/3-Regel einzuhalten, müsste ein Arbeitnehmer also 3000 € Netto verdienen, was etwa 4755,36 € Brutto entspricht. Interessanterweise entspricht dies ziemlich genau dem Median-Einkommen in München.
15€ und drei-tage-woche oder generalstreik