Süßigkeitenverbot für die ganze Gesellschaft!!! Ohne mich!!!! /s
“Zu spät für mich!”
Was die CIA so alles rausfindet. Ohne die wären wir echt aufgeschmissen.
Hat er recht. Kenne jemanden, der nach dem Zeug genauso süchtig ist wie andere nach Zigaretten. Jemand ne Idee, wie man davon los kommt?
Die schädliche Wirkung von Zucker und auch Alkohol wird in Deutschland irgendwie nicht ernstgenommen. Werbung für Süßigkeiten (gerade die für Kinder) sollte verboten werden. Alkohol auch. Wird aber nie passieren obwohl Alkohol krebserregend ist.
Unser Sohn ist gerade mal 9 Monate alt und ich weiß jetzt schon, das es wieder Familienmitglieder geben wird, die versuchen werden ihm heimlich Kuchen, Eis und anderen Süsskram zu füttern.
Wir sind nicht „gemein“ oder „gönnen ihm“ das nicht, das hat schon seinen Sinn und Zweck so lange wie möglich Zucker von ihm fernzuhalten.
Das Kind wird früh genug mit Süßigkeiten in Kontakt kommen, spätestens im Kindergarten ist es eh vorbei.
Nur bis dahin seh ich es nur zu seinem Besten, wenn er nicht jetzt schon mit einem Suchtstoff belastet wird der ihm ernährengstechnisch gar nichts bringt.
Obst ist auch süß und lecker und da sind wenigstens Vitamine und Ballaststoffe drin.
Zum Glück sagt‘s ein Arzt und kein Grüner.
> Joisten sieht die Politik in der Pflicht, um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu schützen. Ein Beispiel: Spielplätze. “Es braucht diese Bewegungsräume, die sauber und ordentlich sein müssen, damit Familien sie mit ihren Kindern nutzen.”
“Fresst halt weniger” reicht eben nicht. Ich bin ein Kind der 90er, auch aus der berühmten nicht so wohlhabenden Schicht in einer Großstadt, und kannte eigentlich kein Kind das nicht von Cola, Eistee, Cornflakes, Schokomilch und er gemixten Süsskram-Tüte aus dem Kiosk gelebt hat. Ich glaube nicht, dass irgendwer freiwillig WASSER getrunken hat. Trotzdem war rückblickend keiner von uns wirklich fett, auch wenn unsere schuleigene Regina George natürlich etwas anderes behauptet hat.
Und warum nicht? Wir sind den ganzen Tag draußen herumgetobt. Mindestens fünf Spielplätze in laufbarer Nähe, mit dem Rad uns Freibad, zusammen mit einem Skateboard Tricks geübt, versucht Jackie Chan Stunts nachzumachen (nicht zu empfehlen, aber immerhin witzig), Fußball ohne Regeln gespielt, auf alles geklettert was halbwegs still stand, und wenn alles andere langweilig war einfach kreischend durch die Straßen gerannt. Als Teenager dann im Club tanzen, weiterhin Rad fahren, weiterhin schwimmen, manche haben Joggen angefangen, die Jungs eher Gewichte. Und naja, die andere Fitness-Methode von älteren Teenagern.
Wenn ich jetzt manchmal in meinem alten Viertel unterwegs bin, ist es nur noch eine Depression zur Miete. Jedes Stück Wiese zugebaut mit irgend einem Ein-Euro-Markt oder einer Spiolthek, die wenigen noch vorhandenen Spielplätze sind kaputt oder zumindest eklig, Hundekacke überall. Das Schwimmbad ist seit Jahren zu, die Jugendclubs sowieso (die machen ja Krach), Stadtteilbibliothek ist dicht, der Eisladen wo es Kugeln für Einser gab ist dicht, die Radwege sind zugewuchert, die Beleuchtung fragwürdig. Wo früher am Wochenende meist Väter an den Autos geschraubt haben und die Kinder ein bisschen im Blick hatten ist nun alles ausgestorben. Niemand ist mehr draussen. Warum auch? Klar, die Gegend ist laufbar, aber es gibt keinen Ort an den man gehen will.
Wir achten so gut wie es eben noch geht bei unser fast 8-jährigen auch drauf aber es ist schwer ohne Ende.
Besonders seit der 1.Klasse. Bei uns gibt es nix Süßes weil Ihre Klassenkameraden genug dusselige Eltern haben die den Kindern immer wieder Süßigkeiten oder süße Backwaren mitgeben die dann mit unserem und anderen Kindern getauscht werden.
Kindergarten war auch nicht besser. Immer Süßigkeitenbecher zu Geburtstagen der einzelnen Kinder. Furchtbar.
Gelesen, nachdem ich mir eben zum Frühstück drei Schokokuss-Brötchen zwischen die Kiemen gezimmert habe.
Ist die einzige Gefahr übergewichtig? Bin untergewichtig und schon 32. Hätte ich sonst was zu befürchten?
Solange deutsche Politik auf dem Irrglauben beruht das Bewusstsein bestimme das Sein wird sich daran auch nichts ändern. Bildung zum Thema Ernährung wird einfach verpuffen und die die es nötig haben niemals erreichen.
> Wünschenswert sei daher, dass die Lebensmittelindustrie sich ihrer Verantwortung bewusster würde, sagt sie weiter
Das ist halt illusorisch. Die Lebensmittelindustrie ist sich vor allem ihrer Verantwortung bewusst, möglichst hohe Gewinne zu erzielen. Alles andere ist bestenfalls sekundär
14 comments
Süßigkeitenverbot für die ganze Gesellschaft!!! Ohne mich!!!! /s
“Zu spät für mich!”
Was die CIA so alles rausfindet. Ohne die wären wir echt aufgeschmissen.
Hat er recht. Kenne jemanden, der nach dem Zeug genauso süchtig ist wie andere nach Zigaretten. Jemand ne Idee, wie man davon los kommt?
Die schädliche Wirkung von Zucker und auch Alkohol wird in Deutschland irgendwie nicht ernstgenommen. Werbung für Süßigkeiten (gerade die für Kinder) sollte verboten werden. Alkohol auch. Wird aber nie passieren obwohl Alkohol krebserregend ist.
Unser Sohn ist gerade mal 9 Monate alt und ich weiß jetzt schon, das es wieder Familienmitglieder geben wird, die versuchen werden ihm heimlich Kuchen, Eis und anderen Süsskram zu füttern.
Wir sind nicht „gemein“ oder „gönnen ihm“ das nicht, das hat schon seinen Sinn und Zweck so lange wie möglich Zucker von ihm fernzuhalten.
Das Kind wird früh genug mit Süßigkeiten in Kontakt kommen, spätestens im Kindergarten ist es eh vorbei.
Nur bis dahin seh ich es nur zu seinem Besten, wenn er nicht jetzt schon mit einem Suchtstoff belastet wird der ihm ernährengstechnisch gar nichts bringt.
Obst ist auch süß und lecker und da sind wenigstens Vitamine und Ballaststoffe drin.
Zum Glück sagt‘s ein Arzt und kein Grüner.
> Joisten sieht die Politik in der Pflicht, um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu schützen. Ein Beispiel: Spielplätze. “Es braucht diese Bewegungsräume, die sauber und ordentlich sein müssen, damit Familien sie mit ihren Kindern nutzen.”
“Fresst halt weniger” reicht eben nicht. Ich bin ein Kind der 90er, auch aus der berühmten nicht so wohlhabenden Schicht in einer Großstadt, und kannte eigentlich kein Kind das nicht von Cola, Eistee, Cornflakes, Schokomilch und er gemixten Süsskram-Tüte aus dem Kiosk gelebt hat. Ich glaube nicht, dass irgendwer freiwillig WASSER getrunken hat. Trotzdem war rückblickend keiner von uns wirklich fett, auch wenn unsere schuleigene Regina George natürlich etwas anderes behauptet hat.
Und warum nicht? Wir sind den ganzen Tag draußen herumgetobt. Mindestens fünf Spielplätze in laufbarer Nähe, mit dem Rad uns Freibad, zusammen mit einem Skateboard Tricks geübt, versucht Jackie Chan Stunts nachzumachen (nicht zu empfehlen, aber immerhin witzig), Fußball ohne Regeln gespielt, auf alles geklettert was halbwegs still stand, und wenn alles andere langweilig war einfach kreischend durch die Straßen gerannt. Als Teenager dann im Club tanzen, weiterhin Rad fahren, weiterhin schwimmen, manche haben Joggen angefangen, die Jungs eher Gewichte. Und naja, die andere Fitness-Methode von älteren Teenagern.
Wenn ich jetzt manchmal in meinem alten Viertel unterwegs bin, ist es nur noch eine Depression zur Miete. Jedes Stück Wiese zugebaut mit irgend einem Ein-Euro-Markt oder einer Spiolthek, die wenigen noch vorhandenen Spielplätze sind kaputt oder zumindest eklig, Hundekacke überall. Das Schwimmbad ist seit Jahren zu, die Jugendclubs sowieso (die machen ja Krach), Stadtteilbibliothek ist dicht, der Eisladen wo es Kugeln für Einser gab ist dicht, die Radwege sind zugewuchert, die Beleuchtung fragwürdig. Wo früher am Wochenende meist Väter an den Autos geschraubt haben und die Kinder ein bisschen im Blick hatten ist nun alles ausgestorben. Niemand ist mehr draussen. Warum auch? Klar, die Gegend ist laufbar, aber es gibt keinen Ort an den man gehen will.
Alles halb so wild. [Schokolade](https://www.capital.de/wirtschaft-politik/die-kakao-krise–wird-die-tafel-schokolade-teurer-oder-kleiner–34492714.html) wird eh teurer. Damit wird das alles wieder i.O. kommen. /s
Wir achten so gut wie es eben noch geht bei unser fast 8-jährigen auch drauf aber es ist schwer ohne Ende.
Besonders seit der 1.Klasse. Bei uns gibt es nix Süßes weil Ihre Klassenkameraden genug dusselige Eltern haben die den Kindern immer wieder Süßigkeiten oder süße Backwaren mitgeben die dann mit unserem und anderen Kindern getauscht werden.
Kindergarten war auch nicht besser. Immer Süßigkeitenbecher zu Geburtstagen der einzelnen Kinder. Furchtbar.
Gelesen, nachdem ich mir eben zum Frühstück drei Schokokuss-Brötchen zwischen die Kiemen gezimmert habe.
Ist die einzige Gefahr übergewichtig? Bin untergewichtig und schon 32. Hätte ich sonst was zu befürchten?
Solange deutsche Politik auf dem Irrglauben beruht das Bewusstsein bestimme das Sein wird sich daran auch nichts ändern. Bildung zum Thema Ernährung wird einfach verpuffen und die die es nötig haben niemals erreichen.
> Wünschenswert sei daher, dass die Lebensmittelindustrie sich ihrer Verantwortung bewusster würde, sagt sie weiter
Das ist halt illusorisch. Die Lebensmittelindustrie ist sich vor allem ihrer Verantwortung bewusst, möglichst hohe Gewinne zu erzielen. Alles andere ist bestenfalls sekundär