Studie: Lehrer beurteilen Jungen und Mädchen nicht objektiv

by PoroBraum

34 comments
  1. > Lehrerinnen und Lehrer beurteilen die Fähigkeiten von Mädchen im Bereich Sprache und von Jungen in Mathematik tendenziell besser, als es ihre Leistungen in objektiven Tests nahelegen.

  2. Neue Studie: Lehrer sind nicht objektiv.
    Wirklich? NEIN!?
    DOCH!!!
    OHHHH !

  3. Das einzige, was mich überrascht, ist, dass das im Sport nicht so sein soll…

  4. Studien sagen dass doch schon seit 30 Jahren? Hab Bücher aus den 90ern zu dem Thema…

  5. In Objektiven Tests ja.
    Aber zB. partizipation im unterricht spielt auch mit. Es geht auch viel darum wie die Kinder sind ausserhalb der Objektiven-Tests.
    Und da ist bekannt, dass Mädchen einen schneller entiwckelten verbalen IQ besitzen.
    Und Jungs vielleicht eher sich um Zahlen kümmern.
    Also completely normal phenomenon.

  6. Was, Menschen beurteilen nicht objektiv? Schock schwere Not!

    Edit: /s da das scheinbar nicht ganz deutlich war…

  7. Neue Studie: Schüler und generell Kinder haben keine Lobby, deshalb wird sich nichts ändern obwohl Studien Missstände aufzeigen.

  8. Waaaas? Der gaffende Sportlehrer, bei dem Mädchen im Schnitt 1,5 Noten besser waren, hat gar nicht unsere Leistung beurteilt?

  9. Als ich vor zehn Jahren Lehramt studiert habe wurde einem das schon beigebracht (inklusive Techniken was man als Lehrer dagegen tun kann um objektiv bewerten zu können).

    Eine wirklich neue Erkentnis ist das nicht.

  10. Prüfungen anonymisiert bewerten? Wenn sie elektronisch eingereicht werden (oder – falls das der Schule zu modern ist – maschinengeschrieben), kann der Lehrer nicht mal an der Handschrift das Geschlecht erraten.

  11. Unis mit 60%+ Frauenanteil aber mit regelmäßigen explizit männerfreien Förderveranstaltungen:

    This sign won’t stop me cuz I can’t read

  12. Manchmal ist eine gewisse (!) subjektive Bewertung auch gar nicht schlecht. Und es geht dabei nicht ums Geschlecht, sondern um das Arbeits- und Sozialverhalten des Schülers.

    Da gibt es pädagogische Spielräume, die auch gewollt sind und auch auf das Leben mit vorbereiten.

    Wir müssen doch nicht so tun, als könne man sich nach der Schulzeit wie die Axt im Walde benehmen und dennoch wird man überall noch neutral objektiv behandelt.

  13. Ach das war doch klar. Als junge wurde man ermahnt wegen schlechter Mitarbeit aber als ich dann meinte, dass mädel V sich nie meldet aber eine zwei bekommen hat für Mitarbeit. Daraufhin meinte der Lehrer zu mir, sie ist aber auch schüchtern…. Wtf war ich damals auch

  14. Bei mir gab es beim Lehrerwechsel oft unerklärliche Sprünge bei den mündlichen Noten. Aber auch als es bei mir in der 9. Klasse einen Wechsel des Deutschlehrers gab hatte ich massive Unterschiede bei der Benotung von Aufsätzen. Bei Lehrer 1 waren die Noten bei 4 oder 5. Bei Lehrer 2 waren die Noten bei 1 oder 2. Ich wurde ja nicht plötzlich zum Schriftsteller. In Mathe und allgemein Fächern ohne Interpretationsspielraum konnte ich hingegen durchgehend die guten schriftlichen Noten halten.

  15. Die Studie haben wir schon im Kunstunterricht in der 11. gemacht, als wir das selbe Bild einmal zur Zwischenbenotung vorgezeigt haben.

    Einmal von mir (männlicher Lauch): Note 4

    Einmal vom Mädel mit den dicken Titten: Note 2-

  16. Hm, und die Studie schließt das daraus, dass zuerst Kinder von Lehrern eingestuft wurden, dann aber objektive Tests durchgeführt wurden mit leicht anderem Ergebnis.

    Heißt wir reden gar nicht über Testbenotungen sondern über Bias im Vorfeld. Den wir alle haben und der nicht nur beim Geschlecht sondern auch Herkunft (“Ausländer kann schlechter Deutsch”) oder auch sozialen Status (“arme Eltern haben blöde Kinder”) existiert.

    Nicht so recht sicher warum wir das ein weiteres Mal bestätigen, besonders da dieser Bias nicht verhindert werden kann. Man kann die Leute nur schulen damit sie wissen, dass er existiert.

  17. Das höre ich nicht zum ersten Mal, Lehrer haben abgesehen von den Geschlechtsunterschieden auch ihre Lieblinge, die auch oft eher besser bewertet werden. Ich hatte auch mal eine Kunstlehrerin (9. Klasse), die offen zugegeben hat, die Mädchen pauschal besser zu benoten. Zitat: “Wir Frauen sind in so vielen Dingen im Nachteil, also gebe ich den Mädchen automatisch eine bessere Note als den Jungs. Aber selbst wenn, Mädchen sind in Kunst eh besser als Männer, die sich dafür in Sport ihre 1 holen”.

  18. Was? Menschen kennen nicht objektive Bewerten? Was als nächstes das Menschen die behaupten die sein neutral es eig nicht sind nur ihre bias nicht zugeben?

  19. ich mein, wenn der anteil der frauen an abitur und studium immer mehr wächst, wäre es zeit, umzusteuern und männer aktiv zu fördern, zu lasten der frauen. parität eben.

  20. Das ist menschlich und wird sich nicht ändern solange Personen über andere Personen urteilen.

    Einzige Lösung: anonym oder per KI bewerten (was aber natürlich nur für schriftliche Leistungsmessung geht) oder vielleicht generell überlegen wie wir unsere Kinder „bewerten“ oder „benoten“ wollen.

  21. Also am besten nur nicht-binäre Kinder zur Schule schicken, die werden objektik bewertet.

  22. Man könnte fast zu dem Schluss kommen, dass das ganze Bewertungssystem bullshit ist. Gute Noten sind aus meiner Sicht von zu vielen unbeeinflussbaren Faktoren abhängig und sagen eher etwas über die Anpassungsfähigkeit der Schüler aus als über deren Leistungsfähigkeit.

    Das gesamte Schul-/Bildungssystem gehört dringend reformiert. Ach – was schreibe ich hier? Das System gehört abgerissen und nochmal neu gebaut. Diesmal bitte mit der Absicht, Heranwachsenden nicht die Freude, den Lebensmut und die Neugier zu nehmen.
    Ein naiver Wunsch.

  23. Für sowas muss man einfach nur meinen alten Philosophie Lehrer ( der auch unser Klassenlehrer war) fragen. Zeugnis Noten alle Mädchen 1 , alle Jungen 2.

  24. Das entspricht ja auch der Selbstwahrnehmung der SuS. Relativ zur getesteten Kompeten schätzen Mädchen ihre Kompetenzen in Sprachen und Jungs in Mathe höher ein. Könnte das nicht tendenziell zu unterschiedlichem Verhalten im Unterricht führen? Mädchen fragen bei der Aufgabenbearbeitung tendenziell öfter nach und Jungs melden sich öfter? Das ganze führt dann zu unterschiedlichen mündlichen Noten.

    Anekdotisch aus meiner eigenen Schulzeit war sich kompetent geben oft wichtiger als kompetenzen haben.

  25. Das hab ich mir schon gedacht seit dem unsere Klassenlehrerin in der Grundschule den Mädchen die Erlaubnis gab uns zu hauen wenn die Jungs „sich wieder mal nicht benehmen“ was selbstverständlich NIE von einem Mädchen aus der Klasse ausgenutzt wurde /s

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