Berlin: Tödlicher Unfall – Fahrer drängelte sich auf dem Radfahrstreifen am Stau vorbei

by aSYukki

20 comments
  1. Da der Raser danach noch weiter gefahren ist (und erst durch einen weiteren Unfall gestoppt wurde), sieht das doch sehr nach versuchter Fahrerflucht aus.
    Die einzige Ausrede, die ich hier gelten lassen würde, ist Bewußtlosigkeit am Steuer. Alles andere sollte vernünftigerweise dazu führen, daß der Raser sein Lebensende hinter Gittern verbringen darf.

    (wird natürlich nicht passieren, zuviele mildernde Umstände)

  2. Ganz einfach, ab 65 Führerschein weg. Wiederbekommen nur durch aktive Tests und Prüfungen alle zwei Jahre. Wie viele Menschen müssen noch sterben bis sich was ändert?

  3. Es ist immer nur eine Frage der Zeit, bis so etwas passiert. Aber Hauptsache 12 Sekunden früher an der nächsten roten Ampel stehen.

  4. Es wird sich eh nichts ändern, egal wie viele Menschen noch sterben müssen. Erinnert mich irgendwie an die Waffendebatte in Amerika. Menschenleben scheißegal.

  5. Das mit dem Radstreifen ist eine weit verbreitete Unsitte. Der wirklich üble Part ist, dass er vermutlich eine Dreistellige Geschwindigkeit hatte. Innerorts. Bei erlaubten 30.

    Hoffentlich kriegt er angesichts der Umstände für die Tötung der zwei Leute richtig auf den Deckel. Auch wenn ich noch nicht so Recht dran glaube, dass das passieren wird.

  6. Ich hoffe, dass der Mann ein langes Leben haben wird. Jede Nacht mit Albträumen und Gewissensbissen.

    Er ist so ein gewaltiges Mörder-Arschloch, unglaublich.

    Wegen was, 60 Sekunden Zeit sparen, so viel Leid und Schaden angerichtet.

  7. Von der Beschreibung des Hergangs klingt das nach mord bzw mutwillige Inkaufnahme von Toten mit potentiellem Versuch der Fahrerflucht. Wenn sich das bewahrheitet dann hoffe ich auf eine sehr lange Haftstrafe für den Fahrer. Wie schon jemand anderes hier schrieb: einzige akzeptable Ausnahme wäre, wenn er bewusstlos am Steuer war wonach es ja bislang nicht ausschaut.

  8. Wieder ein guter Moment für die deutsche Justiz und Rechtssystem, zu glänzen.

    Vorsätzlich zu schnell und auf Radspur gefahren und fahrlässig Mutter und Kind getötet?

    Gibt hierzulande meist Geldstrafe oder Bewährung. Der (nicht besonders hohe) Strafrahmen des 222 StGB wird quasi nie ausgereizt und schon gar nicht bei solchen Fällen. Hinterbliebene kriegen in Deutschland bei Tötungen zivilrechtlich übrigens rund 10.000€ Schmerzensgeld.

    Und ja: Anscheinend haben Mutter und Kind selbst die Straße nicht an der vorgesehenen Stelle überquert. Wenn es so sein sein sollte, dass der „Unfall“ selbst bei verkehrsgerechtem Verhalten des Autofahrers deshalb unvermeidbar gewesen sein sollte, muss folgerichtig freigesprochen werden (Es würde dann der sog. Pflichtwidrigkeitszusammenhang fehlen).

    Da wohl 30kmh vorgeschrieben waren und auch die Radspur verwendet wurde, scheint mir der Fall aber so zu liegen, dass der Rechtsverstoß des Autofahrers den „Unfall“ herbeigeführt hat. Das ist dann schlicht fahrlässige Tötung (222 StGB)

  9. Kann mir das mal ein Jurist erklären? Kann man hier nicht von einem Eventualvorsatz für eine Körperverletzung oder Tötungsdelikt ausgehen?

  10. In diesem Land wird eh nur für die aktuelle Rentner Generation gemacht. Sogar die BILD wettert wenn etwas kontra Renter entschieden werden sollte. Gefickt sind die u40 jährigen….

  11. Autolobbyland deutschland. Fahruntüchtiger Senior fährt radfahrerin auf radweg mit auto tot. Nein es war ein unfall beim vorbeidrängeln. Kein totfahren. Hat nix mitm auto zu tun der war praktisch zu fuß.

  12. Natürlich war der Fahrer 83. Sorry aber ich denke ab wenigstens 70 sollten wir jährliche Fahrtauglichkeitsprfungen fordern…man liest leider viel zu oft das alte Opas, und ja es sind IMMER alte Männer,einen tödlichen infall verursachen. Im Ernst ich bin friedliebend und gelassen, aber wenn ich das lese geht mir die Galle hoch. in meinen Augen darf Opa den Rest seines Lebens in der Zelle schmoren und ich bin selten ein Befürworter der Rache in Gerichtsurteilen aber bei sowas….

  13. “Der Unfallwagen erfasste die Mutter und ihr Kind.”

    Nein. 83 jähriger Autofahrer tötet Mutter und Kind aufgrund mehrerer Verstöße im Straßenverkehr mit seinem Auto.

    Wann schreiben Medien endlich mal Tatsachen und nicht so ein weichgespültes ausversehen hups angerangel zwischen 1,8t Blech und 70kg Fleisch & Knochen? Konnte niemand was tun! Unglücklich! Was laufen auch Fußgänger da rum!

  14. Und manche auf reddit so: Woher kommt nur der Hass auf Autofahrer?

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