Versteh ich nicht. Es gibt so viele Apps und Seiten auf denen man alle Fragen durchschauen und beantworten kann. Formulierungen und Bilder meist 1zu1 gleich wie in der Prüfung, machste alle ein paar mal durch und früher oder später kannst du alle auswendig.
Ein Hund läuft auf die Straße.. was tust du?
Was gab das für einen Aufschrei als ich bei der Theorie vor 10 Jahren einmal durchgefallen bin… und heute wohl fast normal
Ich hab vor 4 Jahren meinen Führerschein gemacht, mit mächtig Prüfungsangst erst beim siebten mal die Theorieprüfung und erst beim vierten mal die Praktische bestanden..
*Checkt Pisa-Studie zur Lesekompetenz (Veränderung 2000-2022)*
*Schließt PDF wieder… Keine weiteren Fragen…*
^(Hinterher fragt man sich immer: Woran hat et jelegen?)
Reine Faulheit (oder fehlende von TikTok und Reels zerfressene Aufmerksamkeitsspanne der “Jugend von heute”)
Habe 2009 den B und 2020 den CE gemacht, kann also durchaus vergleichen. Die Videos machen das Ganze auch nicht schwieriger, laufen sie doch immer nach dem gleichen Schema und mit den immer gleichen “Grundgefahren” ab.
Der B197 ist ja auch so ein Zugeständnis an die geistig und motorisch völlig Unbegabten, diese Leute werden sehr wahrscheinlich niemals einen Handschalter sicher beherrschen, wenn sie mal einem begegnen.
Wenn ich in meinem Viertel so auf den Verkehr achte, dürfen mMn noch mehr durchfallen
Wenn ich mir so das Durchschnittliche Carbrain anschaue, das auf Reddit Kommentiert, ist es vermutlich noch nicht schwer genug. (Natürlich nur Spaß, du hast ein geiles Auto ich feier das total HAHA SUV mega nice)
Mir kann niemand erzählen, dass diese Tests zu schwer sind. Die Fragen und Lösungen sind ALLE vorab öffentlich zugänglich. Wer die 1-3 Wochen alle durchgeht, sollte die Tests easy schaffen.
Eine Mischung aus Helikoptereltern, die ihren Kindern schon früh jede Herausforderung abgenommen haben und daraus resultierender Unfähigkeit Probleme alleine zu lösen.
Habe vor 15 Jahren meine Theorieprüfung gemacht, mit ca 20 anderen Prüflingen und nur einer ist durchgefallen.
Ich habe 2011 den Führerschein der Klasse B und in 2021 der Klasse A gemacht, kann also zumindest die 10 Jahre vergleichen (beides mal mit Lernprogrammen/ -apps):
Die Fragen sind mehr und die neueren Videofragen, welche dann je mehrmals vorkommen und nur minimale Änderungen wie Farben haben, sind zeitintensiver und haben mich persönlich etwas genervt, **aber:** wenn man sich die Zeit nimmt (und da lag 2011 wie 2021 das Hauptproblem einiger Mitschüler), dann war die Prüfung einfach zu bestehen!
Natürlich kann man mal eine Frage falsch beantworten und man kann sogar durchfallen, aber das sollte nicht knapp 50% treffen.
Hab selbst noch gut im Kopf wie einfach es ist die Fragen zu beantworten, wenn man nur die Prüfungen am Ende regelmäßig wiederholt.
Arbeite selbst in dem Bereich.
Die einzige Prüfung im Leben bei der man vorher zu 100 Prozent weiß was dran kommt. Wer das nicht schafft ist einfach zu faul. Mehr nicht.
Bei der theoretischen sind es dann wohl noch mehr. Habe vor ein paar Jahren zum Glück mit 10 von 10 Fehlern bestanden
Und ich war damals der Streber von Platz 11.
Wie sich die Zeiten ändern
Das Hauptproblem sind da meiner Meinung nach viele unnötige Zahlenfragen mit irgendwelchen Rechenwegen die man auswendig lernen muss
Kenne einige Leute die genau deswegen ihre Prüfung verhauen haben. Wenn man das Pech hat und keine der Zahlenfragen die man bekommt eine Einfache in Richtung “Rechne den Sicherheitsabstand auf der Autobahn aus” hat man schon schwere Karten.
Ich denke in der Hinsicht sollte das sowieso etwas überdacht werden und die Fragen etwas gefiltert werden. (Klärt mich auf falls das passiert ist. Es ist 10 Jahre her dass ich zuletzt im Thema war)
Ich hab meinen vor über 10 Jahren gemacht, hierbei im Nebensatz gleich mal noch danke fürs Alt fühlen…ich war damals der Meinung wer durch rasselt hat einfach sich nicht vorbereitet, bei der Praktischen sieht das anders aus das kann passieren (ist es mir auch) Kenne aber die aktuellen Theorie fragen nicht, gibt es online gratis demo Tests, würde ich gerne mal checken ob ich auch nach heutigen Maßstäben fit bin
Ich hatte als junger Mensch wirklich dramatische Prüfungsangst, mit tagelang nicht schlafen, Übelkeit, komplettem Blackout*. Für solche Kandidaten gab es eine Art Idiotentest, bei der ein sehr netter Mensch in einer Einzelstunde ruhig die Fragen vorgelesen hat. Hab mit null Fehlern bestanden, wie bei jedem Testbogen auch, nur weil die Situation anders war. Im Auto selbst hatte ich nie Angst.
Vielleicht sind die Kids (Annahme dass eher junge Menschen die Prüfung machen) mittlerweile durchgehend ähnlich wuschig gemacht worden in der Schule wie ich damals? Mir fehlt der Vergleich, bin zum Glück schon sehr lange aus den Bildungswesen entkommen. Könnte aber ein Ansatz sein. Ich kann mir kaum vorstellen, das die jüngere Generation so viel dümmer ist als wir, denn, mit viel Liebe gesagt, die hellsten Kerzen auf der Torte waren wir auch nicht alle.
*…und ja, Therapie hilft. Wir sind der Sache mühevoll auf den Grund gekommen, welcher wohlmeinende Lehrer in der Grundschul-Förderstunde das mit welcher Methode verursacht hat. Ist gelöst. War aber echt teuer.
Laut meinen Kollegen geben sich viele Fahrschüler immer weniger Mühe. Die Durchfallquote ist sehr hoch, das gab es bis lang einfach nicht. Die Prüfung ist fast die gleiche.
…fast jeder zweite ist zu blöd fürs Auto fahren.
Kann ich nicht nachvollziehen, hatte bei meiner theoretischen auch zwei so Kandidaten dabei, einer ist das 3. Mal durchgeflogen.
Und ich hab die Fragen im vorraus weder auswendig gelernt noch alle bearbeitet.
Wer hier irgendwie die Theorieprüfung mit der Pisa-Studie (oder der Intelligenz von jüngeren Leuten) in Verbindung bringt hat noch nie den Führerschein gemacht, oder?
Ich bin damals tatsächlich einmal durch die Theorie durchgefallen. Habe davor nicht alles perfekt auswendig gelernt (Prüfung war direkt nach der Studienfahrt damals). Es ist die einzige Prüfung, durch die ich in meinem Leben durchgefallen bin. Man muss auswendig lernen. Am besten so, das man gar nicht nachdenken muss. (Zweites Mal daraus gelernt und mit 0 Fehlern bestanden)
Vielleicht sind Schüler heute wirklich schlechter im Auswendiglernen, aber angewandtes Wissen ist imo wichtiger als Fakten auskotzen.
Wundert mich irgendwie kaum. Zumindest aus meiner Erfahrung im Straßenverkehr, egal, ob als Radfahrer, Autofahrer, Fußgänger – alles wird aggressiver, unübersichtlicher und man merkt, dass die Leute die Verkehrsregeln teilweise einfach schlicht nicht mehr verstehen.
Ich frage mich, was das bezogen auf andere Bereiche im Leben bedeutet, wenn man es nicht mal mehr schafft, sich auf eine sehr planbare Prüfung, bei der man alle Fragen vorher bereits üben kann, vorzubereiten.
Wundert es mich, weil man ja an jeder Ecke liest, wie teuer der Führerschein aktuell geworden ist. Irgendwie sollen alle ärmer werden und alles wird teurer und gleichzeitig braucht man mehr Versuche, möglicherweise aus Ignoranz. Verstehe ich nicht.
Da alle Fragen 1:1 bekannt sind lassen die sich natürlich alle auswendig lernen. Ich hab mal ein par der Videofragen angesehen und ich könnte die auch nicht unbedingt korrekt beantworten. Das war damals mit den Papierbögen tatsächlich eine Ecke einfacher. Aber warum macht man die Prüfung wenn man die Fragen noch nicht kann? Meldet man sich da nicht erst an wenn man kaum noch Fehler macht?
Meine Erfahrung ist die: wer für die Prüfung lernt besteht 100%. Wer nicht lernt fällt 100% durch. Viele denken wahrscheinlich es ohne zu schaffen, weil Auto fahren ja nicht so schwer ist aber es sind halt doch ein paar sehr spezifische Fragen drin. ABER man hat ja den Luxus, dass der gesamte Fragenkatalog vorher zugänglich ist. Ich bin den einen Nachmittag lang durchgegangen und hab bestanden. Schwer ist die Prüfung also definitiv nicht, man muss sich die Fragen aber schon mal vorher bisschen angucken.
25 comments
Versteh ich nicht. Es gibt so viele Apps und Seiten auf denen man alle Fragen durchschauen und beantworten kann. Formulierungen und Bilder meist 1zu1 gleich wie in der Prüfung, machste alle ein paar mal durch und früher oder später kannst du alle auswendig.
Ein Hund läuft auf die Straße.. was tust du?
Was gab das für einen Aufschrei als ich bei der Theorie vor 10 Jahren einmal durchgefallen bin… und heute wohl fast normal
Ich hab vor 4 Jahren meinen Führerschein gemacht, mit mächtig Prüfungsangst erst beim siebten mal die Theorieprüfung und erst beim vierten mal die Praktische bestanden..
*Checkt Pisa-Studie zur Lesekompetenz (Veränderung 2000-2022)*
*Schließt PDF wieder… Keine weiteren Fragen…*
^(Hinterher fragt man sich immer: Woran hat et jelegen?)
https://www.pisa.tum.de/fileadmin/w00bgi/www/Berichtsbaende_und_Zusammenfassungungen/PISA-2022-zusammenfassung.pdf
Reine Faulheit (oder fehlende von TikTok und Reels zerfressene Aufmerksamkeitsspanne der “Jugend von heute”)
Habe 2009 den B und 2020 den CE gemacht, kann also durchaus vergleichen. Die Videos machen das Ganze auch nicht schwieriger, laufen sie doch immer nach dem gleichen Schema und mit den immer gleichen “Grundgefahren” ab.
Der B197 ist ja auch so ein Zugeständnis an die geistig und motorisch völlig Unbegabten, diese Leute werden sehr wahrscheinlich niemals einen Handschalter sicher beherrschen, wenn sie mal einem begegnen.
Wenn ich in meinem Viertel so auf den Verkehr achte, dürfen mMn noch mehr durchfallen
Wenn ich mir so das Durchschnittliche Carbrain anschaue, das auf Reddit Kommentiert, ist es vermutlich noch nicht schwer genug. (Natürlich nur Spaß, du hast ein geiles Auto ich feier das total HAHA SUV mega nice)
Mir kann niemand erzählen, dass diese Tests zu schwer sind. Die Fragen und Lösungen sind ALLE vorab öffentlich zugänglich. Wer die 1-3 Wochen alle durchgeht, sollte die Tests easy schaffen.
Eine Mischung aus Helikoptereltern, die ihren Kindern schon früh jede Herausforderung abgenommen haben und daraus resultierender Unfähigkeit Probleme alleine zu lösen.
Habe vor 15 Jahren meine Theorieprüfung gemacht, mit ca 20 anderen Prüflingen und nur einer ist durchgefallen.
Ich habe 2011 den Führerschein der Klasse B und in 2021 der Klasse A gemacht, kann also zumindest die 10 Jahre vergleichen (beides mal mit Lernprogrammen/ -apps):
Die Fragen sind mehr und die neueren Videofragen, welche dann je mehrmals vorkommen und nur minimale Änderungen wie Farben haben, sind zeitintensiver und haben mich persönlich etwas genervt, **aber:** wenn man sich die Zeit nimmt (und da lag 2011 wie 2021 das Hauptproblem einiger Mitschüler), dann war die Prüfung einfach zu bestehen!
Natürlich kann man mal eine Frage falsch beantworten und man kann sogar durchfallen, aber das sollte nicht knapp 50% treffen.
Hab selbst noch gut im Kopf wie einfach es ist die Fragen zu beantworten, wenn man nur die Prüfungen am Ende regelmäßig wiederholt.
Arbeite selbst in dem Bereich.
Die einzige Prüfung im Leben bei der man vorher zu 100 Prozent weiß was dran kommt. Wer das nicht schafft ist einfach zu faul. Mehr nicht.
Bei der theoretischen sind es dann wohl noch mehr. Habe vor ein paar Jahren zum Glück mit 10 von 10 Fehlern bestanden
Und ich war damals der Streber von Platz 11.
Wie sich die Zeiten ändern
Das Hauptproblem sind da meiner Meinung nach viele unnötige Zahlenfragen mit irgendwelchen Rechenwegen die man auswendig lernen muss
Kenne einige Leute die genau deswegen ihre Prüfung verhauen haben. Wenn man das Pech hat und keine der Zahlenfragen die man bekommt eine Einfache in Richtung “Rechne den Sicherheitsabstand auf der Autobahn aus” hat man schon schwere Karten.
Ich denke in der Hinsicht sollte das sowieso etwas überdacht werden und die Fragen etwas gefiltert werden. (Klärt mich auf falls das passiert ist. Es ist 10 Jahre her dass ich zuletzt im Thema war)
Ich hab meinen vor über 10 Jahren gemacht, hierbei im Nebensatz gleich mal noch danke fürs Alt fühlen…ich war damals der Meinung wer durch rasselt hat einfach sich nicht vorbereitet, bei der Praktischen sieht das anders aus das kann passieren (ist es mir auch) Kenne aber die aktuellen Theorie fragen nicht, gibt es online gratis demo Tests, würde ich gerne mal checken ob ich auch nach heutigen Maßstäben fit bin
Ich hatte als junger Mensch wirklich dramatische Prüfungsangst, mit tagelang nicht schlafen, Übelkeit, komplettem Blackout*. Für solche Kandidaten gab es eine Art Idiotentest, bei der ein sehr netter Mensch in einer Einzelstunde ruhig die Fragen vorgelesen hat. Hab mit null Fehlern bestanden, wie bei jedem Testbogen auch, nur weil die Situation anders war. Im Auto selbst hatte ich nie Angst.
Vielleicht sind die Kids (Annahme dass eher junge Menschen die Prüfung machen) mittlerweile durchgehend ähnlich wuschig gemacht worden in der Schule wie ich damals? Mir fehlt der Vergleich, bin zum Glück schon sehr lange aus den Bildungswesen entkommen. Könnte aber ein Ansatz sein. Ich kann mir kaum vorstellen, das die jüngere Generation so viel dümmer ist als wir, denn, mit viel Liebe gesagt, die hellsten Kerzen auf der Torte waren wir auch nicht alle.
*…und ja, Therapie hilft. Wir sind der Sache mühevoll auf den Grund gekommen, welcher wohlmeinende Lehrer in der Grundschul-Förderstunde das mit welcher Methode verursacht hat. Ist gelöst. War aber echt teuer.
Laut meinen Kollegen geben sich viele Fahrschüler immer weniger Mühe. Die Durchfallquote ist sehr hoch, das gab es bis lang einfach nicht. Die Prüfung ist fast die gleiche.
…fast jeder zweite ist zu blöd fürs Auto fahren.
Kann ich nicht nachvollziehen, hatte bei meiner theoretischen auch zwei so Kandidaten dabei, einer ist das 3. Mal durchgeflogen.
Und ich hab die Fragen im vorraus weder auswendig gelernt noch alle bearbeitet.
Wer hier irgendwie die Theorieprüfung mit der Pisa-Studie (oder der Intelligenz von jüngeren Leuten) in Verbindung bringt hat noch nie den Führerschein gemacht, oder?
Ich bin damals tatsächlich einmal durch die Theorie durchgefallen. Habe davor nicht alles perfekt auswendig gelernt (Prüfung war direkt nach der Studienfahrt damals). Es ist die einzige Prüfung, durch die ich in meinem Leben durchgefallen bin. Man muss auswendig lernen. Am besten so, das man gar nicht nachdenken muss. (Zweites Mal daraus gelernt und mit 0 Fehlern bestanden)
Vielleicht sind Schüler heute wirklich schlechter im Auswendiglernen, aber angewandtes Wissen ist imo wichtiger als Fakten auskotzen.
Wundert mich irgendwie kaum. Zumindest aus meiner Erfahrung im Straßenverkehr, egal, ob als Radfahrer, Autofahrer, Fußgänger – alles wird aggressiver, unübersichtlicher und man merkt, dass die Leute die Verkehrsregeln teilweise einfach schlicht nicht mehr verstehen.
Ich frage mich, was das bezogen auf andere Bereiche im Leben bedeutet, wenn man es nicht mal mehr schafft, sich auf eine sehr planbare Prüfung, bei der man alle Fragen vorher bereits üben kann, vorzubereiten.
Wundert es mich, weil man ja an jeder Ecke liest, wie teuer der Führerschein aktuell geworden ist. Irgendwie sollen alle ärmer werden und alles wird teurer und gleichzeitig braucht man mehr Versuche, möglicherweise aus Ignoranz. Verstehe ich nicht.
Da alle Fragen 1:1 bekannt sind lassen die sich natürlich alle auswendig lernen. Ich hab mal ein par der Videofragen angesehen und ich könnte die auch nicht unbedingt korrekt beantworten. Das war damals mit den Papierbögen tatsächlich eine Ecke einfacher. Aber warum macht man die Prüfung wenn man die Fragen noch nicht kann? Meldet man sich da nicht erst an wenn man kaum noch Fehler macht?
Meine Erfahrung ist die: wer für die Prüfung lernt besteht 100%. Wer nicht lernt fällt 100% durch. Viele denken wahrscheinlich es ohne zu schaffen, weil Auto fahren ja nicht so schwer ist aber es sind halt doch ein paar sehr spezifische Fragen drin. ABER man hat ja den Luxus, dass der gesamte Fragenkatalog vorher zugänglich ist. Ich bin den einen Nachmittag lang durchgegangen und hab bestanden. Schwer ist die Prüfung also definitiv nicht, man muss sich die Fragen aber schon mal vorher bisschen angucken.