“Größter Waffenskandal in der Geschichte der Bundesrepublik”: Schleswig-Holstein in Erklärungsnot

by Renegade44333

22 comments
  1. Für Waffenbehörden sollte das gleiche gelten wie für Waffenbesitzer: Keine Umgang ohne Zuverlässigkeit, regelmäßige unangekündigte Kontrollen und im Zweifel eine MPU.

  2. So ist das halt in den Asservatenkammern der deutschen Polizeibehörden. Da gibt’s immer was für den Flohmarkt zu verkaufen. In Leipzig sind es Fahrräder, in München das Koks und eben in Hussum das Karabiner-98. Ich mein, es gibt bestimmt eine politisch-extremistische Gruppe die besonders am K98 hängt und gerne bereit ist, von den Kumpels der Polizei die ein oder andere Waffe für – ähm – Sammelzwecke, käuflich zu erwerben.

  3. Manchmal fragt man sich was Behördenmitarbeiter eigentlich beruflich so machen.

  4. Ich verfolge die Story seit längerem. Und als Waffenbesitzer bin ich immer wieder von der Unfähigkeit der Waffenbehörden entsetzt, aber leider nicht überascht 🙈

    Wenn Nancy was für die innere Sicherheit tun will, vllt mal erst im eigenen Haus ausmisten, bevor man gesetzestreuen Bürgern die ständig komplett nackig gemacht werden (inklusive VS Überprüfung) noch mehr auf den Sack geht und sie enteignen will 🤷

  5. Jetzt habe ich ein schlechtes Bauchgefühl vor meiner ersten Kontrolle.

    Irgendwelche Tipps? 😅

  6. Wie kann es denn eigentlich sein, dass die Waffen nach einer Woche bereits verschrottet werden. Wenn doch noch gar kein Gericht entschieden hat, ob er irgendwas verbotenes gemacht hat?

  7. Die Person die das Verfahren Ursprünglich eingeleitet hat und ihm die Waffenbesitzerlaubnis wiederrechtlich entzogen hatte aus welchen nicht nachvollziehbaren Gründen auch immer sollte fristlos ihres Beamten Status enthoben werden ohne Anspruch auf Pensionszahlungen in voller höhe. Ist doch lächerlich was die da treiben. Eigentlich sollte man sich auf den Staat verlassen können und vertrauen können und nicht als Gegner sehen müssen. Dazu kommen die verschwundenen Waffen. Eigentlich müssten im gesamten hier “Köpfe rollen” was vermutlich nicht passieren wird.

  8. Ist es normal die Waffen recht schnell zu vernichten? Die Waffe von 1898 welche hier genannt wird hat doch sicherlich einen wissenschaftlichen/kulturellen Wert für die Nachwelt. Als Sammlung waren dort doch sicherlich ein paar seltene Exemplare dabei welche in Deutschland nicht sehr häufig zu finden sind. Vielleicht tauchen ein paar ja wieder auf lol.

  9. Gerade in Schleswig-Holstein scheint hier bei den Waffenbehörden ja gar nichts zu funktionieren. Der wie vielte Fall von Behördenversagen ist es jetzt hier oben? Panther, Flak und Torpedo im Keller eines Rentners, Verhaltensauffälliger Zahnarzt mit bekannter Maschinenpistole in der Praxis, hier jetzt hunderte falsch oder nicht dokumentierte und verschwundene Waffen. Gibt bestimmt noch viel mehr Fälle die mir grad nicht einfallen.

  10. Wirklich insane, egal was man davon hält das jemand so hielt Waffen lagert ist es wirklich unglaublich das ne Behörde aus reiner Faulheit nen Schaden anrichtet der wahrscheinlich in die Millionen geht.

    Das ist halt leider wirklich typisch für deutsche Behörden, denen ist vollkommen egal was für nen schaden die mit ihren krankhaften aversion gegen Arbeit auslösen.

  11. Es ist schon mit großen Hürden verbunden, in Deutschland eine Waffensammlung aufzubauen. Wenn dann die Behörden historisch wertvolle Unikate ohne Rechtsgrundlage vernichten und womöglich in den Umlauf gebracht haben, ist das ein unfassbarer Skandal. Zusätzlich wird ja anscheinend auch der Prozess verschleppt. Da müssen in der Behörde Köpfe rollen und gegebenfalls strafrechtliche Verfahren angestrebt werden.
    Außerdem das Opfer entschädigen, auch wenn es ihm seine Sammlung nicht zurückbringt.

  12. Verschwundene Waffen, vorhandene Waffen die eigentlich vernichtet sein sollten, manipulierte Akten, eine befangene Richterin und eine Staatsanwaltschaft die nicht gegen die eigenen Behörden ermitteln möchte. Was für eine Shitshow..

    Hier kann nur noch schonungslose Aufklärung helfen. Ansonsten erodiert das Vertrauen in den Staat – und das auch noch zu Recht.

  13. Warum wird da nirgendwo der Wert der Sammlung erwähnt? Und wie kanns sein, dass die die Dinger einfach zack vernichten? Selbst wenn keine verloren gegangen wären und alles ordentlich dokumentiert worden wäre ist das doch eigentlich eine riesen Story…

    Und selbst wenn der Besitzer sich strafbar gemacht hätte und im die Waffen zu recht abgenommen wurden, warum wird das nicht versteigert? Sind doch historische Waffen…

    Was ist denn da für ein Film gelaufen?

  14. Die Aktionen der angeblich neutralen Behörde (vertuschen, verschleiern, neue Tatbestände erfinden) lässt einen ja wirklich Vertrauen in unsere Prozesse und Rechtssicherheit fassen.

    Richtig geil. Alle Verantwortlichen sofort entlassen. Sowas geht gar nicht.

  15. Woher hat der Typ eigentlich das Geld für 800 Waffen? Google sagt die kosten mal locker 1000€ das Stück.

  16. Kann mir jemand erklären, warum die Anklage auch den Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz beinhaltet? Die Kar98 dürfte ja schwer als Kriegswaffe einzustufen sein. Oder gehts um die Masse?

  17. Ich finde auch den völlig zusammenhanglosen Vorwurf, der Typ würde Nazidevotionalien sammeln, wild. Da gibt es nur die (nicht mit irgendwelchen Nazi-Kennzeichen versehene) Uniform des Opas auf dem Speicher in einem Sack gelagert. Das klingt eher nach Gerümpel, dass man nicht weggeschmissen hat und nicht nach Verehrung von Nazisymbolik.

  18. Ach, möglicherweise Tag X relevantes schonwieder, aber ist ja eh zu unwahrscheinlicher Humbug um sich genauer damit zu befassen, nicht wahr.

  19. Leider habe ich im Laufe der Jahre einige Fehler und Inkompetenz der Behörden erlebt.
    Angefangen vom Dauerstress der Behörden mit den Vereinen, weil das Altersheim
    1000 Meter weiter durch den Schuss aus dem 22lr 100 Meter Stand “geweckt” wird (für Laien: 22lr aus langem Lauf auch ohne Hoerschutz erträglich -> Geraueschbeleastigung ist somit minimal ).
    Bis hin zu Waffenkontrollen durch Behörden, die den rechtlichen Unterschied zwischen Führen und Mitführen nicht kennen und bei Kontrollen bei Weigerung, das Aufbewahrungsbehältnis zu öffnen (also bei Eintritt des rechtlichen Führens), die Verweigerer (für Laien: die in diesem Fall rechtlich richtig agiert haben) mit gezogener Dienstwaffe bedroht haben (fuer Laien: das nicht oeffnen des Aufbewahrungsbehaeltnisses der Waffe, womit ein Zugriff zur Waffe stattgefunden haette, wurde mit vorgezogener Waffe beantwortet).

    Ich verstehe, dass Behörden nicht alle Gesetze kennen können.
    Aber den Anspruch, immer Recht zu haben und im Recht zu sein, verstehe ich gaenzlich nicht.

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