Mir wurde die Option auch empfohlen als ich eine Auszeit wollte. Habe mich nur dagegen entschieden weil ich reisen wollte.
Persönlich kenne ich mehrere Frauen die die Karenz damit verlängert haben aber sonst niemanden der sie in Anspruch genommen hat.
mein Chef würde mir was husten wenn ich sagen würde bin mal n halbes jahr weg …
ist nur eine amssive Förderung für leute in bestimmten Situationen.
Geld wäre in sinvoller Weiterbildung Arbeitsloser weit besser angelegt.
Wenn ich den Artikel so lese klingt das sehr stark nach Missbrauch der Bildungskarenz. Kann man Sachen wie “Weiterbildung in gängigen PC-Programmen” nicht parallel zu einem normalen Beruf machen?
Ich habe damals mit Bildungsteilzeit und Karenz meinen Master während der Arbeit gemacht. Ich habs voll ausnutzen können.
Dass viele Leute die Bildungskarenz als “bezahltes Sabbatical” nutzen stört mich nicht, finde ich ok. Der Großteil der Leute wird ihre Arbeitslosenversicherung nie brauchen, da finde ich es ok, wenn man so ein bisschen was zurückbekommt was man bereits eingezahlt hat.
Beides ok!
Auch eine geförderte Auszeit is voll ok.
Ich kenn mich bei dem Thema nicht aus, um zu beurteilen was es ist.
Beides is aber ok
Ich gönns jedem der die Möglichkeit dazu hat.
Eher bräuchte es Programme um mehr Männer in die Bildungskarenz zu bringen, da gibt es ja offensichtlich ein SEHR starkes Ungleichgewicht zwischen Geschlechtern.
Wie hochqualitativ sind Artikel mit Fragezeichen im Titel?
Kenne Bildungskarenz auch nur als Verlängerung der Elternkarenz.
Sollte reformiert werden. Ist ja in Ordnung wenn Eltern sich weiterbilden und dabei beim Kind bleiben können. Aber die Anforderung an diese Weiterbildungen muss schlichtweg massiv erhöht werden. Gleichzeitig auch Rückzahlungen eingefordert werden, wenn die Fortbildung nicht abgeschlossen wurde.
Und gleichzeitig sollten Dinge wie ewiger Auslandsaufenthalt dabei verboten sein. Fünf Wochen Urlaub im Jahr vollkommen in Ordnung, aber nicht darüber hinaus.
Es bräuchte:
Höhere Ersatzrate für niedrige Einkommen damit sich die das leisten können.
Wenn’s für längere Karenz genutzt wird ggf ein Umdenken, wie man das Paaren ermöglicht ohne das es finanziell eng wird.
Mehr ECTS verlangen aber auch mehr Akzeptanz für eigenes curriculum (zb kann man via Google & Co Data Science lernen) damit die Leute es net komplett ausnutzen.
Ansonsten sollt das nicht abgeschafft werden.
Solidarversicherungen dienen der Risikosenkung, es sind kein Bankkonten. Not- und Unfälle können die finanziellen Ressourcen eines einzelnen überlasten, als schließen sich Leute zusammen um für sie erträgliche Beiträge zusammenzulegen um im für den unwahrscheinlichen Fall des Unfalles das Geld bekommen. Versicherungen dieser Art haben damit inhärent einen negativen Erwartungswert, es ist unwahrscheinlich herauszubekommen was man reingesteckt hat. Fängt man an, diese Versicherungsleistungen anstelle einer Einzahlung in einen Solidartopf mit der Einzahlung in ein Bankkonto gleichzusetzten, wird das System ausgehebelt. Wenn jeder gleich viel einzahlt wie er herausbekommen will bleibt gar nichts mehr übrig für den Schadensfall, für den man sich eigentlich versichert hat.
Die Bildungskarenz hat das Ziel die Auszahlungen aus dem Solidartopf insgesamt zu minimieren indem Leute fortgebildet werden und so die Wahrscheinlichkeit einer Arbeitslosigkeit gesenkt wird. Wenn nun Leute, die sowieso nie Arbeitslos gewesen wären, ausgezahlt wird oder die Zahlungen in Maßnahmen fließen, die das Risiko auf Arbeitslosigkeit nicht senken, wird dieser Effekt nicht erreicht. Im Gegenteil, es wird mehr ausgegeben und jeder darf in Zukunft mehr Versicherungsprämie bezahlen. Toll.
Sollte das sein (Soll man Agenda Austria da glauben?) muss an dem Modell halt nachgearbeitet werden. Wer Sabbaticals zur Selbstverwirklichung will soll sich bitte ein Bankkonto oder Fonds zulegen und es sich selber bezahlen, eine staatliche Versicherung der Daseinsvorsorge ist dafür nicht zuständig. Für Burnout-Prävention oder längere Karenz sollen bitte durch das Parlament dafür ausgewiesene Instrumente geschaffen und nicht eine Versicherung zweckentfremdet werden.
gönns jedem der sowas macht und kenn auch leute die dass ernsthaft betrieben haben, aber immer wieder schön wie der österreichische neid hier rauskommt.
Um ein positives Beispiel zu bringen: ich hab Bildungskarenz/Bildungsteilzeit & Selbsterhaltestipendium kombiniert & gestreckt und in mindestzeit ein vollzeit Bachelorstudium in einer technischen Fachrichtung absolviert. ich verdiene jetzt netto doppelt soviel wie vorher und zahle die höheren Steuern gern und voraussichtlich noch 30 Jahre. In USA wär ich immernoch ein Mindestlöhner oder lebenslang verschuldet.
Ich persönlich halte es für eine Investition die sich im großen und ganzen rentiert.
Nach 15 Jahren als Installateur, aufgrund von 4fachen Hüftbruch und 2 gebrochenen Wirbel, jetz in Bildungskarenz und mach daher die BRP am WiFi.
Strebe danach ein Studium als Gebäudetechniker oder Bauingenieur an.
Für mich sicher keine entspannte Auszeit. Natürlich nicht so stressig wie haggln, kommt aber eh wieder früh genug.
Also ohne Bildungskarenz würde ich mich weiter in meinem Job am Bau weiter unter Schmerzen quälen und schlussendlich irgendwann darunter zerbrechen.
Also danke Bildungskarenz.
Beides ok, bin’s jeden vergönnt der eine Auszeit braucht.
Wird leider sehr hart misbraucht die karenz durch sinnlose excelkurse auf kosten der allgemeinheit zu verlängern. This is why we can‘t have nice things
16 comments
Mir wurde die Option auch empfohlen als ich eine Auszeit wollte. Habe mich nur dagegen entschieden weil ich reisen wollte.
Persönlich kenne ich mehrere Frauen die die Karenz damit verlängert haben aber sonst niemanden der sie in Anspruch genommen hat.
mein Chef würde mir was husten wenn ich sagen würde bin mal n halbes jahr weg …
ist nur eine amssive Förderung für leute in bestimmten Situationen.
Geld wäre in sinvoller Weiterbildung Arbeitsloser weit besser angelegt.
Wenn ich den Artikel so lese klingt das sehr stark nach Missbrauch der Bildungskarenz. Kann man Sachen wie “Weiterbildung in gängigen PC-Programmen” nicht parallel zu einem normalen Beruf machen?
Ich habe damals mit Bildungsteilzeit und Karenz meinen Master während der Arbeit gemacht. Ich habs voll ausnutzen können.
Dass viele Leute die Bildungskarenz als “bezahltes Sabbatical” nutzen stört mich nicht, finde ich ok. Der Großteil der Leute wird ihre Arbeitslosenversicherung nie brauchen, da finde ich es ok, wenn man so ein bisschen was zurückbekommt was man bereits eingezahlt hat.
Beides ok!
Auch eine geförderte Auszeit is voll ok.
Ich kenn mich bei dem Thema nicht aus, um zu beurteilen was es ist.
Beides is aber ok
Ich gönns jedem der die Möglichkeit dazu hat.
Eher bräuchte es Programme um mehr Männer in die Bildungskarenz zu bringen, da gibt es ja offensichtlich ein SEHR starkes Ungleichgewicht zwischen Geschlechtern.
Wie hochqualitativ sind Artikel mit Fragezeichen im Titel?
Kenne Bildungskarenz auch nur als Verlängerung der Elternkarenz.
Sollte reformiert werden. Ist ja in Ordnung wenn Eltern sich weiterbilden und dabei beim Kind bleiben können. Aber die Anforderung an diese Weiterbildungen muss schlichtweg massiv erhöht werden. Gleichzeitig auch Rückzahlungen eingefordert werden, wenn die Fortbildung nicht abgeschlossen wurde.
Und gleichzeitig sollten Dinge wie ewiger Auslandsaufenthalt dabei verboten sein. Fünf Wochen Urlaub im Jahr vollkommen in Ordnung, aber nicht darüber hinaus.
Es bräuchte:
Höhere Ersatzrate für niedrige Einkommen damit sich die das leisten können.
Wenn’s für längere Karenz genutzt wird ggf ein Umdenken, wie man das Paaren ermöglicht ohne das es finanziell eng wird.
Mehr ECTS verlangen aber auch mehr Akzeptanz für eigenes curriculum (zb kann man via Google & Co Data Science lernen) damit die Leute es net komplett ausnutzen.
Ansonsten sollt das nicht abgeschafft werden.
Solidarversicherungen dienen der Risikosenkung, es sind kein Bankkonten. Not- und Unfälle können die finanziellen Ressourcen eines einzelnen überlasten, als schließen sich Leute zusammen um für sie erträgliche Beiträge zusammenzulegen um im für den unwahrscheinlichen Fall des Unfalles das Geld bekommen. Versicherungen dieser Art haben damit inhärent einen negativen Erwartungswert, es ist unwahrscheinlich herauszubekommen was man reingesteckt hat. Fängt man an, diese Versicherungsleistungen anstelle einer Einzahlung in einen Solidartopf mit der Einzahlung in ein Bankkonto gleichzusetzten, wird das System ausgehebelt. Wenn jeder gleich viel einzahlt wie er herausbekommen will bleibt gar nichts mehr übrig für den Schadensfall, für den man sich eigentlich versichert hat.
Die Bildungskarenz hat das Ziel die Auszahlungen aus dem Solidartopf insgesamt zu minimieren indem Leute fortgebildet werden und so die Wahrscheinlichkeit einer Arbeitslosigkeit gesenkt wird. Wenn nun Leute, die sowieso nie Arbeitslos gewesen wären, ausgezahlt wird oder die Zahlungen in Maßnahmen fließen, die das Risiko auf Arbeitslosigkeit nicht senken, wird dieser Effekt nicht erreicht. Im Gegenteil, es wird mehr ausgegeben und jeder darf in Zukunft mehr Versicherungsprämie bezahlen. Toll.
Sollte das sein (Soll man Agenda Austria da glauben?) muss an dem Modell halt nachgearbeitet werden. Wer Sabbaticals zur Selbstverwirklichung will soll sich bitte ein Bankkonto oder Fonds zulegen und es sich selber bezahlen, eine staatliche Versicherung der Daseinsvorsorge ist dafür nicht zuständig. Für Burnout-Prävention oder längere Karenz sollen bitte durch das Parlament dafür ausgewiesene Instrumente geschaffen und nicht eine Versicherung zweckentfremdet werden.
gönns jedem der sowas macht und kenn auch leute die dass ernsthaft betrieben haben, aber immer wieder schön wie der österreichische neid hier rauskommt.
Um ein positives Beispiel zu bringen: ich hab Bildungskarenz/Bildungsteilzeit & Selbsterhaltestipendium kombiniert & gestreckt und in mindestzeit ein vollzeit Bachelorstudium in einer technischen Fachrichtung absolviert. ich verdiene jetzt netto doppelt soviel wie vorher und zahle die höheren Steuern gern und voraussichtlich noch 30 Jahre. In USA wär ich immernoch ein Mindestlöhner oder lebenslang verschuldet.
Ich persönlich halte es für eine Investition die sich im großen und ganzen rentiert.
Nach 15 Jahren als Installateur, aufgrund von 4fachen Hüftbruch und 2 gebrochenen Wirbel, jetz in Bildungskarenz und mach daher die BRP am WiFi.
Strebe danach ein Studium als Gebäudetechniker oder Bauingenieur an.
Für mich sicher keine entspannte Auszeit. Natürlich nicht so stressig wie haggln, kommt aber eh wieder früh genug.
Also ohne Bildungskarenz würde ich mich weiter in meinem Job am Bau weiter unter Schmerzen quälen und schlussendlich irgendwann darunter zerbrechen.
Also danke Bildungskarenz.
Beides ok, bin’s jeden vergönnt der eine Auszeit braucht.
Wird leider sehr hart misbraucht die karenz durch sinnlose excelkurse auf kosten der allgemeinheit zu verlängern. This is why we can‘t have nice things