>Eine ausreichende Mehrheit der EU-Staaten unterstützt ein europäisches Lieferkettengesetz zum Schutz der Menschenrechte. Das bestätigen mehrere Diplomaten. Deutschland enthält sich auf Drängen der FDP im Ausschuss der ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten.
*verwirrte FDP Blockade Geräusche*
What
Wollt ihr mich verarschen? So richtig glaube ich erst, wenn ich´s sehe, aber ich will mich gerade freuen.
Wie geil ist das denn! Ich dachte dieses geile Gesetz wäre tot und begraben.
Fick dich, FDP. Fick diese Partei, in der Tat.
Auch wenn es sicherlich an vielen Stellen unzureichend sein mag, wird trotzdem ein guter Beitrag geleistet. Und, auch wenn das nicht mein Hauptanliegen ist, wird ein einheitliches System Deutschlands und Europas Wirtschaft helfen.
Es mag zwar gestaffelt anlaufen und nur Unternehmen mit über 1000 Angestellten betreffen.. Aber vielleicht gibt es einen Trickle-Down Effekt. Wenn auch kleinere Zulieferer mit ihnen weiterhin Geschäfte treiben wollen, müssen sie ja auch gewisse Standards einhalten.
Die FDP hasst einfach (arme) Menschen!
Hahahahahahahaha… Kubicki wird sich heute wohl einsam mit ner Pulle Weinbrand einschließen und weinen.
>Statt wie ursprünglich geplant, soll es etwa nicht mehr für Firmen mit mehr als 500 Beschäftigten und mindestens 150 Millionen Euro Umsatz gelten. Die Grenze wurde den Angaben zufolge auf 1000 Beschäftigte und 450 Millionen Euro angehoben
Die Grenzen sind für viele Industrieunternehmen irrelevant. Das hat man auch beim bereits geltenden deutschen Lieferkettengesetz gesehen, es sind weitaus kleinere Unternehmen und selbst Betriebe betroffen sind, die gar nicht im Ausland Geschäfte tätigen. Die sind Zulieferer oder Partner direkt betroffener Unternehmen und müssen unabhängig von ihrer Größe oder ihrem Umsatzvolumen umfassende Informationen liefern, sich in Compliance-Systemen registrieren, Fragebögen ausfüllen und so weiter.
Nächste Nachricht FDP tritt aus der EU aus
Ein weiterer Schritt zur vollständigen Entkopplung der EU von den USA.
Wichtiges Gesetz !!
Aber mit der deutschen Bürokratie ein bevorstehender Horror.
Was ich nicht ganz verstehe ist wie das in der Praxis funktionieren soll.
Nehmen wir an ein europäischer Konzern importiert etwas aus China und muss nun nachweisen dass bei der Produktion dort keine Menschenrechte verletzt werden. Der dortige Hersteller will aber primär verkaufen und wird wahrscheinlich unterschreiben was auch immer der Konzern haben möchte, für ihn hat es ja keine direkten Konsequenzen. Wenn nur auf dem Papier kontrolliert wird ist das ganze also wirkungslos.
Eigentlich müsste der Konzern daher eigene Leute nach China schicken, die die gesamte Produktionskette bis hin zur Mine oder Plantage untersuchen. Und das eigentlich auch noch unangekündigt um realistische Einschätzungen zu bekommen? Für mich klingt das nach einem gigantischen Aufwand, wenn man bedenkt wie viele Rohstoffe zum Beispiel in Elektronik stecken.
Jetzt könnte man vielleicht noch sagen der Konzern kann sich das leisten. Beim mittelständischen Zulieferer, der aus China importiert und an den Konzern verkauft, und die Verantwortung dann trotz der Ausnahmeregelungen delegiert bekommt, sieht es aber vielleicht schon anders aus.
Ich liebe es. Durch die Blockadehaltung der FDP verliert Deutschland mehr und mehr an hegemonialer Bedeutung in der EU und das kann uns am Ende nur allen gut tun.
Fick die FDP!
Ein EU Gesetz was in Afrika also wirken soll. Aha..naja. für mich verwirrend aber gut. Die Lob…äh Politiker habens im Namen des Volkes entschieden oder sowas die richtung
11 comments
>Eine ausreichende Mehrheit der EU-Staaten unterstützt ein europäisches Lieferkettengesetz zum Schutz der Menschenrechte. Das bestätigen mehrere Diplomaten. Deutschland enthält sich auf Drängen der FDP im Ausschuss der ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten.
*verwirrte FDP Blockade Geräusche*
What
Wollt ihr mich verarschen? So richtig glaube ich erst, wenn ich´s sehe, aber ich will mich gerade freuen.
Wie geil ist das denn! Ich dachte dieses geile Gesetz wäre tot und begraben.
Fick dich, FDP. Fick diese Partei, in der Tat.
Auch wenn es sicherlich an vielen Stellen unzureichend sein mag, wird trotzdem ein guter Beitrag geleistet. Und, auch wenn das nicht mein Hauptanliegen ist, wird ein einheitliches System Deutschlands und Europas Wirtschaft helfen.
Es mag zwar gestaffelt anlaufen und nur Unternehmen mit über 1000 Angestellten betreffen.. Aber vielleicht gibt es einen Trickle-Down Effekt. Wenn auch kleinere Zulieferer mit ihnen weiterhin Geschäfte treiben wollen, müssen sie ja auch gewisse Standards einhalten.
Die FDP hasst einfach (arme) Menschen!
Hahahahahahahaha… Kubicki wird sich heute wohl einsam mit ner Pulle Weinbrand einschließen und weinen.
>Statt wie ursprünglich geplant, soll es etwa nicht mehr für Firmen mit mehr als 500 Beschäftigten und mindestens 150 Millionen Euro Umsatz gelten. Die Grenze wurde den Angaben zufolge auf 1000 Beschäftigte und 450 Millionen Euro angehoben
Die Grenzen sind für viele Industrieunternehmen irrelevant. Das hat man auch beim bereits geltenden deutschen Lieferkettengesetz gesehen, es sind weitaus kleinere Unternehmen und selbst Betriebe betroffen sind, die gar nicht im Ausland Geschäfte tätigen. Die sind Zulieferer oder Partner direkt betroffener Unternehmen und müssen unabhängig von ihrer Größe oder ihrem Umsatzvolumen umfassende Informationen liefern, sich in Compliance-Systemen registrieren, Fragebögen ausfüllen und so weiter.
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Ein weiterer Schritt zur vollständigen Entkopplung der EU von den USA.
Wichtiges Gesetz !!
Aber mit der deutschen Bürokratie ein bevorstehender Horror.
Was ich nicht ganz verstehe ist wie das in der Praxis funktionieren soll.
Nehmen wir an ein europäischer Konzern importiert etwas aus China und muss nun nachweisen dass bei der Produktion dort keine Menschenrechte verletzt werden. Der dortige Hersteller will aber primär verkaufen und wird wahrscheinlich unterschreiben was auch immer der Konzern haben möchte, für ihn hat es ja keine direkten Konsequenzen. Wenn nur auf dem Papier kontrolliert wird ist das ganze also wirkungslos.
Eigentlich müsste der Konzern daher eigene Leute nach China schicken, die die gesamte Produktionskette bis hin zur Mine oder Plantage untersuchen. Und das eigentlich auch noch unangekündigt um realistische Einschätzungen zu bekommen? Für mich klingt das nach einem gigantischen Aufwand, wenn man bedenkt wie viele Rohstoffe zum Beispiel in Elektronik stecken.
Jetzt könnte man vielleicht noch sagen der Konzern kann sich das leisten. Beim mittelständischen Zulieferer, der aus China importiert und an den Konzern verkauft, und die Verantwortung dann trotz der Ausnahmeregelungen delegiert bekommt, sieht es aber vielleicht schon anders aus.
Ich liebe es. Durch die Blockadehaltung der FDP verliert Deutschland mehr und mehr an hegemonialer Bedeutung in der EU und das kann uns am Ende nur allen gut tun.
Fick die FDP!
Ein EU Gesetz was in Afrika also wirken soll. Aha..naja. für mich verwirrend aber gut. Die Lob…äh Politiker habens im Namen des Volkes entschieden oder sowas die richtung