Finde es immer noch befremdlich, wie vorsichtig Wissing bei dem Thema ist. Das hätte man als allererstes angehen können, direkt zu Beginn seiner Amtszeit. Ein Verbot, das nichts mit der Fahrtauglichkeit zu tun hat, spricht ja gegen sämtliche liberalen Vorstellungen von Freiheitseinschränkungen.
Gut dass es jetzt kommen soll. Aber bevor es nicht da ist glaube ich erstmal nix.
Ist der FDP aufgefallen, dass bald wahl ist, oder woher kommt der Wandel nicht mehr ausschließlich dummen scheiß von sich zu geben?
Die FDP gibt mal etwas Vernünftiges von sich?!
Ich muss in einer Parallelwelt aufgewacht sein.
>Gerichte hatten zuletzt eine Schwelle von einem Nanogramm THC pro Milliliter Blut festgelegt. Bei Cannabis gibt es aber lange Nachweiszeiten. Autofahrerinnen und Autofahrer könnten so auch noch belangt werden, wenn der Konsum tatsächlich keinen Einfluss mehr auf das Fahrverhalten hat. »Die Wirkung kann schon wieder verschwunden sein, während der THC-Gehalt im Körper noch in erhöhtem Maße vorhanden ist«, sagte Wissing der »Neuen Osnabrücker Zeitung«. »Dieses Phänomen haben wir bei Alkohol nicht«.
1 ng/mL dürfte sehr nah an der analytischen Nachweisgrenze liegen. Frage mich ob bisher einfach nach dem Motto “wenn man es nachweisen kann, war es zu viel” entschieden wurde
Ich muss träumen.. Was das denn hier? Einsicht?
Als jemand der weder Erfahrung mit Konsum noch mit Auto fahren hat – verstehe ich das richtig, dass aus medizinischer Sicht auch gewisse Werte über 0,0 keine Beeinträchtigung der Fahrfähigkeit darstellen?
Das ist jetzt nicht überraschend. Der Autominister will, das mehr Menschen Autofahren können. Das ist die eine Sache, auf die man sich bei ihm verlassen kann.
Das ist doch ein alter Hut?
Wenn ich das noch richtig im Kopf habe war das Ergebnis der Experten Kommission (und damit ein Vorschlag für einen neuen Grenzwert/ zukünftigen Umgang) ja eigentlich für den 22.3. angekündigt.
Die eigentliche Meldung ist also nicht, dass sich da etwas tun soll, sondern, dass der Vorschlag jetzt in “das Frühjahr” verschoben wurde.
Journalistisch wie in der letzten Zeit so oft: Schwache Leistung.
Das ist gut, denn immerhin hat er ja die Aufgabe bekommen bis zum 1.4. einen neuen Grenzwert vorzulegen.
Sobald das erledigt ist, darf er sich auch gerne mal an andere Drogen wagen – aktuell führt nämlich der einmalige Konsum (unabhängig vom Führen eines Kfz) von allen “harten” Drogen (darunter zählen zum Beispiel auch Pilze, lsd, mdma etc) dazu dass einem der Führerschein entzogen wird und man eine Mpu machen muss.
Ich höre die CXU-Politiker schon jaulen wegen der Milliarden zusätzlichen Verkehrstoten, die die Ampel damit verursachen würde!
Für die Zeit nach der Abwahl…
was ich mich in dem Kontext frag ist inwiefern Grenzwerte überhaupt einen Sinn machen.
Bin jetzt kein Experte bei dem Thema, aber soweit ich weiss würden “heavy” Konsumenten ja selbst über die dann höheren Grenzwerte kommen.
Bei medizinischem Cannabis ist’s ja glaub ich so, dass die Leute ja trotzdem Auto fahren dürfen, weil die Fahrtauglichkeit, sofern man nicht gerade kurz davor was konsumiert hat, ja nicht zwangsläufig eingeschränkt ist.
Ich hab ADHS und bekomm entsprechende Medikamente und dürfte damit zB auch Auto fahren.
ADHS ist da natürlich nochmal ein Spezialfall aufgrund der paradoxen Wirkung auf die Substanz, aber bei Cannabis spielt am Ende für die angenommene Fahruntüchtigkeit ja scheinbar nicht der Grenzwert eine Rolle, sondern der Grund, warum Cannabis konsumiert wurde, sprich: aus “Genuß/ Rausch” oder zur Behandlung von Schmerzen oder sonstigen Gründen.
Auf was ich eigentlich raus will ist:
wenn man davon ausgeht, dass jemand der regelmäßig Cannabis aks Medikament konsumiert noch in der Lage ist Auto zu fahren, wie kann es dann sein, dass jemand, der zB die gleiche Menge an Cannabis ohne Rezept konsumiert, sich vermutlich selbst mit höheren Grenzwerten strafbar machen würde? Entweder gibt es eine Fahrtauglichkeit selbst bei sehr hohem Konsum, oder eben nicht.
kriege ich meinen führerschein dann wieder zurück? 🤩
Ihr werdet euch wundern mit wie viel weed im Blut man noch Auto fahren kann. Wenn man das ernsthaft angehen würde, wäre ein Joint 30 min vorher kein Problem aber wir wissen alle, wir werden hier keine realistischen Betrachtungen sehen.
15 comments
Rare Wissing W? Es geschehen Zeichen und Wunder.
Finde es immer noch befremdlich, wie vorsichtig Wissing bei dem Thema ist. Das hätte man als allererstes angehen können, direkt zu Beginn seiner Amtszeit. Ein Verbot, das nichts mit der Fahrtauglichkeit zu tun hat, spricht ja gegen sämtliche liberalen Vorstellungen von Freiheitseinschränkungen.
Gut dass es jetzt kommen soll. Aber bevor es nicht da ist glaube ich erstmal nix.
Ist der FDP aufgefallen, dass bald wahl ist, oder woher kommt der Wandel nicht mehr ausschließlich dummen scheiß von sich zu geben?
Die FDP gibt mal etwas Vernünftiges von sich?!
Ich muss in einer Parallelwelt aufgewacht sein.
>Gerichte hatten zuletzt eine Schwelle von einem Nanogramm THC pro Milliliter Blut festgelegt. Bei Cannabis gibt es aber lange Nachweiszeiten. Autofahrerinnen und Autofahrer könnten so auch noch belangt werden, wenn der Konsum tatsächlich keinen Einfluss mehr auf das Fahrverhalten hat. »Die Wirkung kann schon wieder verschwunden sein, während der THC-Gehalt im Körper noch in erhöhtem Maße vorhanden ist«, sagte Wissing der »Neuen Osnabrücker Zeitung«. »Dieses Phänomen haben wir bei Alkohol nicht«.
1 ng/mL dürfte sehr nah an der analytischen Nachweisgrenze liegen. Frage mich ob bisher einfach nach dem Motto “wenn man es nachweisen kann, war es zu viel” entschieden wurde
Ich muss träumen.. Was das denn hier? Einsicht?
Als jemand der weder Erfahrung mit Konsum noch mit Auto fahren hat – verstehe ich das richtig, dass aus medizinischer Sicht auch gewisse Werte über 0,0 keine Beeinträchtigung der Fahrfähigkeit darstellen?
Das ist jetzt nicht überraschend. Der Autominister will, das mehr Menschen Autofahren können. Das ist die eine Sache, auf die man sich bei ihm verlassen kann.
Das ist doch ein alter Hut?
Wenn ich das noch richtig im Kopf habe war das Ergebnis der Experten Kommission (und damit ein Vorschlag für einen neuen Grenzwert/ zukünftigen Umgang) ja eigentlich für den 22.3. angekündigt.
Die eigentliche Meldung ist also nicht, dass sich da etwas tun soll, sondern, dass der Vorschlag jetzt in “das Frühjahr” verschoben wurde.
Journalistisch wie in der letzten Zeit so oft: Schwache Leistung.
Das ist gut, denn immerhin hat er ja die Aufgabe bekommen bis zum 1.4. einen neuen Grenzwert vorzulegen.
Sobald das erledigt ist, darf er sich auch gerne mal an andere Drogen wagen – aktuell führt nämlich der einmalige Konsum (unabhängig vom Führen eines Kfz) von allen “harten” Drogen (darunter zählen zum Beispiel auch Pilze, lsd, mdma etc) dazu dass einem der Führerschein entzogen wird und man eine Mpu machen muss.
Ich höre die CXU-Politiker schon jaulen wegen der Milliarden zusätzlichen Verkehrstoten, die die Ampel damit verursachen würde!
Für die Zeit nach der Abwahl…
was ich mich in dem Kontext frag ist inwiefern Grenzwerte überhaupt einen Sinn machen.
Bin jetzt kein Experte bei dem Thema, aber soweit ich weiss würden “heavy” Konsumenten ja selbst über die dann höheren Grenzwerte kommen.
Bei medizinischem Cannabis ist’s ja glaub ich so, dass die Leute ja trotzdem Auto fahren dürfen, weil die Fahrtauglichkeit, sofern man nicht gerade kurz davor was konsumiert hat, ja nicht zwangsläufig eingeschränkt ist.
Ich hab ADHS und bekomm entsprechende Medikamente und dürfte damit zB auch Auto fahren.
ADHS ist da natürlich nochmal ein Spezialfall aufgrund der paradoxen Wirkung auf die Substanz, aber bei Cannabis spielt am Ende für die angenommene Fahruntüchtigkeit ja scheinbar nicht der Grenzwert eine Rolle, sondern der Grund, warum Cannabis konsumiert wurde, sprich: aus “Genuß/ Rausch” oder zur Behandlung von Schmerzen oder sonstigen Gründen.
Auf was ich eigentlich raus will ist:
wenn man davon ausgeht, dass jemand der regelmäßig Cannabis aks Medikament konsumiert noch in der Lage ist Auto zu fahren, wie kann es dann sein, dass jemand, der zB die gleiche Menge an Cannabis ohne Rezept konsumiert, sich vermutlich selbst mit höheren Grenzwerten strafbar machen würde? Entweder gibt es eine Fahrtauglichkeit selbst bei sehr hohem Konsum, oder eben nicht.
kriege ich meinen führerschein dann wieder zurück? 🤩
Ihr werdet euch wundern mit wie viel weed im Blut man noch Auto fahren kann. Wenn man das ernsthaft angehen würde, wäre ein Joint 30 min vorher kein Problem aber wir wissen alle, wir werden hier keine realistischen Betrachtungen sehen.