Verkehrsminister Wissing drängt deutsche Hersteller zu „erschwinglichen“ E-Autos

by linknewtab

32 comments
  1. Der Moment wo du Regulationen derart ablehst, dass du auf “Bitte Bitte” umsteigst.

  2. Aber warum? Wo ist der Business Case? Gäbe es den gäbe es auch die Autos dazu. Was tut also die Politik dazu? Sollen jetzt günstige E-Autos gebaut werden die keiner will, kauft der Wissing die dann alle?!

    >das gehört dazu, um die nationale Souveränität zu stärken

    Also wie die Nahrung von den Bauern, wo Subventionen?

    >Ich halte nichts von Strafzöllen für chinesische E-Autos

    Ihm ist klar wie günstig Energie Rohstoffe und Arbeit in China ist? Wie sollen wir da konkurrieren?

  3. Liest man den Artikel, scheint seine Aussage eher mittel-ernsthaft gemeint… denn er positioniert sich in der Strafzoll-China-Debatte auf Seite der deutschen Luxus-Hersteller, nicht der bereits kleine, erschwingliche E-Autos produzierenden französischen Hersteller.

    Aber gut dass Wissing es jetzt mal erwähnt, dann können sich BMW, Mercedes und VW ja mal daran machen in 5-7 Jahren dann mal ein solch erschwingliches Produkt auf den Markt zu bringen… /s

  4. >„Die deutschen und europäischen Autobauer müssen schnell Elektroautos in Europa herstellen, die sich auch Normalverdiener leisten können“, sagte der FDP-Politiker

    >„Erschwingliche E-Autos müssen in Deutschland gebaut werden, auch das gehört dazu, um die nationale Souveränität zu stärken“, so der Minister.

    Liest sich irgendwie wie ein beliebiger Facebookkommentar.

  5. Bitte bitte lieber Markt macht die Sachen bitte billig :((((

    Regulierung? NIEMALS!!!!

  6. Die Kommunisten der FDP mal wieder mit ihrer Planwirtschaft. Lasst doch den Markt regeln.

  7. E-Autos für die Masse waren von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Wo soll der Strom für 40+ Millionen Autos herkommen, wenn Atom- und Kohlestrom wegfallen? Wer soll sich ein E-Auto leisten können, wenn die Reallöhne seit Jahren sinken? Was ist mit der Ladeinfrastruktur? Was ist mit dem Recycling der Akkus? Jetzt wo die Förderung so plötzlich weggefallen ist, sieht man doch, dass alles nur Opportunismus war und kaum jemand freiwillig E-Auto fahren würde. VW hat massiv zu kämpfen seine ID-Serie loszuwerden, der normale Golf und der Up sind dagegen ständig ausverkauft. Mercedes und BMW wollen jetzt doch weiter Verbrenner anbieten, solange es geht, weil es sonst in einer Katastrophe enden würde.

  8. Alles Auto sind sau teuer geworden. Selbst einfache Autos sind selten noch günstig – außer man kauft Dacia, aber alles darüber hinaus ist schon ordentlich teuer. Ich meine ein neuer Golf fängt bei 27000 € an!

    Es hilft auch nicht, dass die Hersteller quasi die Kleinwagen und Kompaktwagen Kategorie aussterben lassen, um uns allen SUVs mit mehr Marge dank höheren Preis zu verkaufen.

  9. Und zwar Kleinstwagen nach dem Vorbild des E-Ups (Der ja nur ein umgebauter Verbrenner ist/war).

    Hab den Up als Verbrenner gefahren, und ne Zeitlang als E-Auto. Ist einfach ein perfektes Auto.

  10. Die Elektrowende kann nur gelingen, wenn es auch bezahlbare Autos gibt. Vorallem im Kleinwagen Bereich, wo Leute dieses ausschließlich für die Stadt nutzen bzw fürn Kreis.

    25.000 – 30.000 wird dafür doch keiner ausgeben. Egal ob geleased oder finanziert, wenn es zb ein Dacia Sandero ab 12.000€ dafür gibt mit LPG.

  11. Wissing soll mal Autokredite für 0,0% Zinsen für deutsche Hersteller raushauen mit 10 Jahren Laufzeit, dann hol ich mir gerne einen Porsche.

  12. Ist es echt nicht möglich einfach ein Auto mit elektrischem Motor zu bauen? Warum muss da immer gleich so Stark Trek Technologie verbaut werden. Einfach ne Batterie statt Tank und nen elektrischen Motor, der die Vorderachse antreibt.

  13. Wat denn jetzt? Ich dachte e fuels sind der heiße Scheiß Herr Wissing?

  14. Aunahmsweise muss ich Adolf Eichmanns unehelichem Sohn hier zustimmen.

  15. Was ein Clown, eher müsste man die Notwendigkeit des Autos allgemein reduzieren. Mehr Karren bringen uns auch nicht weiter

  16. Die Batterien sind eben das Bottleneck im Moment. Gäbe es die in ausreichender Menge, günstig genug, dann gäbe es auch kleinere, günstigere Autos. So lang Batterien so gefragt und Mangelware sind, fokussiert sich der Markt natürlich auf das höherpreisige Segment. Das bremst aber den Wandel nicht aus, der kann sich eben sowieso nur so schnell wandeln, wie auch produziert werden kann.

    Aber die Preise sinken und die Produktionskapazitäten steigen, also erledigt sich das irgendwann auch von selbst, genau wie die höherwertigeren Autos langsam auf den Gebrauchtmarkt kommen.

    Die Leute vergessen aber auch gern, dass ein höherer Anschaffungspreis vollkommen okay ist, wenn die Kosten für Wartung, Reparaturen und Treibstoff viel geringer ausfallen.

  17. Autos werden aufgrund ausschweifender Regulatorik immer komplexer und teurer. Zum 7. Juli sind beispielsweise Blackbox, Tempomat, Müdigkeitswarner, Spurhalteassistent und Notbremsassistent vorgeschrieben. Das alles muss entwickelt, integriert, und in jedes einzelne Auto eingebaut werden, was haufenweise zusätzlicher Sensoren, Kameras, Mikrochips und Platinen sowie die Montage der Systeme bedeutet. Der e-UP darf so wie er aktuell entworfen ist nicht mehr gebaut werden, da ist ein komplettes Redesign der elektronischen Plattform notwendig. Das Ergebnis sieht man am Preis und führt Stück für Stück zu einer sozialen Verdrängung. Die gleichen Probleme gibt es auch im Wohnungsbau (Wandstärke, Heizung, Baumaterialen, Isolierung, Verglasung, …) in der Wirtschaft (Lieferketten, Dokumentation, Datenschutz, …) , und in allen Bereichen. Am Ende haben wir alles perfekt reguliert aber können nichts mehr umsetzten oder bezahlen… 

  18. Ich kauf einfach kein Auto mehr, Schachmatt Wissing und deutsche Autoindustrie

  19. Die Frage ist ja nur, wer für die FDP “Normalverdiener” und was “erschwinglich” bedeutet… 😅

  20. Bei aller Kritik über die Aussage, er hat einen wichtigen Punkt welcher oftmals ignoriert wird. Die Deutschen sind z.B. in China eben auch im E-Bereich weiterhin Premiumanbieter. Bei Volumen kann man nicht mehr mit den Chinesen mithalten beim Verdienst will man später aber erneut wegziehen. In Europa und teilweise der USA (die haben aber natürlich eigene Hersteller) will keiner den Markt den billigen Chinesen übergeben (wie er hier selbst erwähnt) aber die deutschen Hersteller wollen ihr Segment auch nicht komplett nach Unten anpassen. Das Auto ist für viele eben weiterhin Luxus, Lifestyle und mehr als ein Werkzeug zum Zweck.

    “Verramscht” man seine Marke damit auch early adapter mit weniger Kleingeld durchstarken können kann dies langfristig der Marke schaden, hat zurzeit noch Opportunitätskosten und subventioniert man dann teilweise die Konkurrenz. Wo man hier politisch eingreifen könnte, wäre den chinesischen Wunsch nachzukommen die alten US-Werke zu kaufen oder neue in Europa zu bauen. Dann fallen damit auch die Strafzölle großenteils raus weil europäische/deutsche Arbeiter hier für den europäischen Markt produzieren. Sicherlich am Ende teurer als der direkte Vergleich mit China doch als Markteinsteiger würden die Chinesen auch bereit sein hier auf einige Kosten erstmal sitzenzubleiben. Dank den US trade war bleibt außer Europa wenig um die ganzen Überproduktionen an die Leute zu bringen (selbes beim Solar und Batterien).

    Ist die gewollte Strategie von Frankreich gewesen als das Thema vor einigen Monaten aufkam. Dazu eine Prämie für “europäisches bauen” und man schlägt 2 Fliegen mit einer Klappe. Deutschland alleine könnte hier absolut smart an die Sache rangehen. Von China massiv profitieren während man die hohe Wertschöpfung weiterhin exportiert. “Leider” leben wir aber in einer EU wo nicht alle Unternehmen im Premiumsegment tätig sind und die neue Konkurrenz nicht so gerne sehen.

  21. E Autos haben aktuell das Problem dass du bessere Technologie nur 60k€+ bekommst. Die Koreaner haben hier einen deutlichen Vorteil da sie 800V Modelle unterhalb dieser Grenze anbieten, dennoch reden wir über 40k€+. Die hohen Preise haben auch den unangenehmen Effekt das die Versicherung extrem teuer sind. Zum vgl. CUPRA Born 550€ vs Ioniq 5 1200€.

    Bei einem Verbrenner zahlst du den Aufpreis für Luxus bei einem E Auto leider für Technologie. Das führt dazu das zu recht viele Leute eher zurückhaltend sind weil du plötzlich 70-80k€ für ein Neuwagen hinlegen musst der bei Reichweite und Ladegeschwindigkeit der Benutzbarkeit eines Verbrenner ähnlich kommt.

  22. Warum sollte man erschwingliche Produkte anbieten? Wenn die Gewinnkurve nicht das geeignete Ausmaß erreicht, dann werden doch ohnehin Steuergelder fließen, damit der Vorstand sein Dreizehntes in millionenhöhe mitnehmen darf.

    Es läuft doch. Für die.

  23. Ja mensch macht die doch mal billiger.
    So gehts halt nicht.

    China hat preislich nachgezogen. Also soll VW jetzt nen fettes Werk in Afrika bauen? Was auch von irgendwas bezahlt werden will.

    Oder 30% der Belegschaft entlassen?
    Oder alles mit Robotern automatisieren?

    Deutschland hat nicht verstanden das die Zukunft nicht Individualverkehr sondern Öffis heißt. Das ist einfach so, es ist anders nicht machbar.
    So gern man seinen Status Quo behalten will. Entweder man geht mit der Zeit oder man geht mit der zeit

  24. Wissing ist eine Enttäuschung. Ein Verkehrsminister der nur das Auto sieht. Er sollte mal schauen wie zB Japan und die Niederlande das händelt. Ich will einen Verkehrsminister der nicht mit einem Auto zur Arbeit fährt.

  25. Betrifft halt nicht nur die e-Autos.

    Das fast gleiche Nachfolgermodell hat bei mir über 50% als vor 6 Jahren gekostet. Gleiche Maße/Leistung/Ausstattungsklasse.

  26. Günstige E-Autos schön und gut, aber bringt mir auch nichts wenn es kaum Ladestelle nin meiner nähe gibt. Vermieter hat keine Interesse welche in unsere Tiefgarage zu bauen. Heißt ich müsste zur Tankstelle 15min entfernt fahren. Da habe ich nur bedingt Lust drauf.

  27. Aber Wissing was ist jetzt aus den Wasserstoffautos geworden. Und aus “Der Markt regelt das”.

  28. Alle Autos sind unbezahlbar teuer geworden, ist sogar schon fast egal, ob man sich gebraucht oder Werk anguckt. Die Problematik ist auch, dass Autohersteller kleinere Motoren etc. einfach nicht mehr anbieten und dadurch auch Kleinwägen nicht mehr wirklich existent sind. Hauptsache bei den verschissenen SUVs gibt es Auswahl ohne Ende. Beispiel ein neuer Audi A1:

    * das Standardmodell gibt es nicht mehr. Nur noch die Sportback- und Quattrovariante (Allstreet genannt lol) existieren

    * Startpreise: 22.700€ bzw. 24.500€ (für einen A1!!)

    * Sportback: 95 PS, 116 PS, 150 PS und 207 PS….der 75 PS Motor wurde 2023 einfach gestrichen, weil Gründe. Kein Schwein braucht 207 PS für einen so kleinen Wagen, Hauptsache die Marge bei Audi stimmt.

    * Die Serienpreise sind auch nur Lockvogelangebote, da Krempel wie höhenverstellbare Sitze, Navi und der ganze Krimskrams das Auto direkt Richtung 30-35.000€ prügeln. Nochmal: für einen A1. Ein Auto das als Cityflitzer konzipiert ist, in dem man auch zumindest paar Einkäufe reinbringt.

    So gesehen haben die Autohersteller gar kein Interesse “erschwingliche” (E-)Autos zu produzieren und zu verkaufen. Rein die SUVs und Nobelkarossen sind von Interesse, da dort in deren Augen das Geld ist.

  29. Abwrackprämie sei dank haben wir keinen Gebrauchtwagenmarkt mehr mit Yound und Oldtimern, die bezahlbar sind.

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