Dealer zu Cannabis-Legalisierung: „Hobbygärtner sind das Problem“

by Brock-O-Lee-Bio-Weed

15 comments
  1. >Nach Angaben des Bundeskriminalamts gibt es in Deutschland schätzungsweise 28.905 Cannabis-Dealer

    Lol

  2. Der arme Junge. Macht die Legalisierung schnell rückgängig

  3. Mit der Zeit baut man Bindungen zu seinen Kunden auf. Alex spricht von langjährigen Beziehungen, teilweise Freundschaften.

    „Darunter sind Leute, die kaum soziale Kontakte haben, bei denen ich alle zwei Wochen vorbeifahre. Im Endeffekt mache ich Beziehungsarbeit.“ Er fühlt er sich verantwortlich für seine Kunden. „Ich habe das Gefühl, dass ich ihnen eine Rechenschaft schuldig bin, wenn ich aussteige. Denn sie verlassen sich seit Jahren auf mich.“

    -> Er macht quasi freiberuflich Soziale Arbeit
    Find ich super 😅 da hat die oberhessische Zeitung ja den Vorzeige-Dealer gefunden… ist bestimmt ein exemplarisches Beispiel für die anderen 28.904 Dealer !

    Edit: am besten ist eigentlich, dass ich heute aufm Zettel habe, für meine Bachelorarbeit der Sozialen Arbeit, das Kapitel „Beziehungsarbeit“ zu schreiben 😂

  4. >Sein größtes Argument: „Warum sollen die Leute den Aufwand für einen höheren Preis in Kauf nehmen?“ Der Dealer geht davon aus, dass ein Gramm Cannabis in den Clubs zwölf bis 13 Euro kosten werde, wie das in vielen Coffee-Shops in den Niederlanden der Fall ist. Er selbst verlangt dagegen zwischen sechs und acht Euro.
    >
    >Mit dieser Annahme könnte Alex falsch liegen: Der Cannabis-Club-Berlin beispielsweise rechnet derzeit einem durchschnittlichen Preis von vier bis acht Euro pro Gramm Cannabis. Hinzukommt bei allen Clubs jedoch ein monatlicher Mitgliedsbeitrag, der Cannabis-Club-Berlin plant zehn Euro.

    Offenbar werden nicht nur Hobbygärtner, sondern auch die CSCs eine Konkurrenz – Alex könnte schon bald sehr herbe Einkommenseinbußen zu beklagen haben. Ein Club, den ich mir mal angeschaut habe, bietet verschiedene Monatsbeiträge an, die voll mit dem Erwerb von Kiffgras verrechnet werden. Kein Verlust an Geld durch einen Beitrag also.

    >Gerade die älteren Kunden wird er durch die Cannabis-Legalisierung nicht verlieren, glaubt er. „Die kriegen das gar nicht richtig mit.“

    Wenn sich Alex da mal nicht täuscht …

  5. Der Sinn vom Gesetz ist es nicht den Schwarzmarkt auszutrocknen. Wenn die ganzen Homegrower erstmal mit ihrer Ernte den Freundschaftsmarkt fluten wird halt nur die Lukrativität massiv fallen.

    Für die Kleinstdealer ist des schon schade, die machen ja die soziale Arbeit da draußen, aber solche Experten sind bestimmt gefragte Leute bei den Klubs.

  6. Alex scheint bissel pipi in den Augen zu haben.
    Safe call wird er über kurz oder lang seine Kunden verlieren , wenn man legal an das Zeug kommt

  7. Frage mich, ob wir ähnliche Effekte wie in den USA sehen werden.
    Die Verlagerung auf härtere Drogen.
    Also mehr von dem anderen Zeug auf den Straßen.

  8. Genau, ich bin mir auch absolut sicher, dass die Konsumenten lieber weiterhin Alex 4 €/g Europalettenhasch oder sein 8 €/g Brickweed kaufen werden, als für 10-12 €/g Coffeeshopqualität zu kaufen! Macht ja auch tierisch Sinn, wenn man erstmal 2,5 g rauchen muss, um überhaupt was zu merken, statt nach dem ersten Jibber schon einen Weltraumspaziergang zu machen!

    /S

  9. Ich lebe in Oregon, hier wurde Cannabis 2014 legalisiert.

    In den Jahren vor der Legalisierung hatte ich einen Kontakt dem es finanziell echt gut ging. Bei jedem Anruf hieß es “ja ich fliege gerade von Hawaii zurück” oder “Ja ich bin nächste Woche dann erst mal in Mexiko”. Gut für ihn, bin ich froh dass es ihm so gut geht. Allerdings war das rumsitzen in seinem “Steingarten” damit die Nachbarn nicht irgend einen Verdacht haben, echt zu viel für mich.

    Ich denke oft an ihn, obwohl ich mich an seinen Namen gar nicht mehr erinnern kann 🫡

  10. Geborener Geschäftsmann ist der Gute jetzt aber auch nicht… Ja Willkommen in der Wirtschaft, Brudi! Du hast jetzt Mitbewerber, verbessere deinen Service, baue selbst an, whatever, man muss mit der Zeit gehen!

    (Nicht sicher ob /s)

  11. Dealer werden gefragter sein als je zuvor.
    Jetzt wo es legal ist wollen bestimmt viele ab und an kiffen. Aber woher sollen die das Gras dafür nehmen, wenn sie selbst weder Lust darauf haben anzubauen, noch dafür extra einem Verein beitreten wollen?

  12. “mimimi ich muss jetzt einer echten Arbeit nachgehen und steuern zahlen”

  13. Oh nein, bitte nicht zuhause Ficken, das schadet der Prostitutionsindustrie.

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