Trotz Urteil vom Bundesverfassungsgericht: Zu viele Politiker im ZDF-Fernsehrat

by GesternHeuteMorgen

4 comments
  1. So ein Verfassungsgericht, das keinen Einfluss auf irgendwas hat ist schon was Feines

  2. Dass das Bundesverfassungsgericht damals überhaupt die bis dahin geltende Praxis beim Rundfunk für verfassungswidrig erklären musste, zeigt, wie unzuverlässig und reformbedürftig diese Strukturen sind.

    Die „Fernsehräte“ sind ohnehin ein Witz und sollen vor allem demokratische Repräsentation vorspiegeln: Vor allem sitzen da (Ex)-Politiker und Kirchenvertreter. Die Bevölkerung hat da niemanden gewählt, die ganzen „Verbandsvertreter“ erinnern eher an einen Ständestaat.

    Ich wäre dafür, einen Teil der Aufsichtsräte beim Rundfunk endlich deutlich stärker zu professionalisieren mit Leuten, die von Betrieb und Finanzen beruflich Ahnung haben. Hat auch der Rechnungshof nach dem RBB-Skandal gefordert.

    Der andere Teil könnte mit ehrenamtlichen und (bei zu vielen Bewerbern ausgelosten) Bürgervertretern besetzt werden.

    Derzeit sind diese Fernsehräte reine Kaffeekranz-Veranstaltungen, die die Intendanten wie Schlesinger null kontrollieren und alle überhöhten Gehälter und Pensionen einfach durchwinken.

  3. Verstehe nicht, warum überhaupt Politiker drinsitzen.
    Der ÖR muss so unabhängig wie möglich von der Politik sein.

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