Ostermärsche: “Friedfertigkeit allein ist keine ausreichende Antwort” | In zahlreichen Ostermärschen wollen Menschen für Frieden auf die Straße gehen. Politiker von Ampel und Opposition äußern Verständnis – warnen aber vor Naivität.

by Europeaball

13 comments
  1. Ich verstehe diese Kriegsgeilheit von manchen nicht . Es Muss Verhandlungen geben und dann wird man Putin geben müssen was er will.

  2. Ich hab null Verständnis für die Anti-Atom-Psychose dieser Leute, auch weil ich nahezu diametral denke.

    Frage mich aber, weil heutige Verschwörungstheorien massiv durch den Info-Krieg der Russen et al. befeuert werden, wie groß die Rolle war, die so Zeug in den 80er gespielt hat.

  3. Wer für Verhandlungen ist, der ist pro-Putin. Punkt. Russland hat diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg begonnen. Warum sollte also die Ukraine ihr souveränes Staatsgebiet aufgeben müssen und Putin gewinnen lassen? Abgesehen davon gibt es keinerlei Garantien, dass Russland so einen “Frieden” nicht einfach nutzen würde, seine Truppen wieder aufzubauen und in ein paar Jahren sich auch noch den Rest der Ukraine einzuverleiben. Russland hat schon in der Vergangenheit sämtliche Verträge gebrochen.

  4. Es kann der Beste nicht in Frieden leben wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

  5. Den eigenen Seelenfrieden gegen die Freiheit anderer tauschen ist natürlich ein richtig humaner Move.

  6. Wir haben leider jede Menge Träumer im Land, die sich lieber umständlich als Gutmenschen darastellen statt mal selbst einen Fuß in die Ukraine zu setzen. 2-3 Tage dort, und deren Plakate lauten komplett anders.

  7. ich sehe sehr viele sind gegen verhandlungen, ich hoffe ihr habt euch das bis zu ende gedacht. ohne verhandlungen wird der krieg nicht beendet. das weiter zu führen, heisst in naher zukunft wird es offiziell, das die Nato krieg mit Russland führt und wir truppen an der front haben. das kiregsausmaß wird verherherrend sein! Und noch mehr opfer bringen. das ist kein video spiel ider film!

  8. Muss man sich mal vorstellen, da demonstrieren Leute für Frieden, weil sie kriegsmüde sind. Ohne auch nur jemals unter 1000km entfernt vom Krieg gewesen zu sein, ein zerstörtes Haus gesehen zu haben oder eine nahe Person verloren zu haben.

    Leute sind kriegsmüde, weil wir hier zwischenzeitlich kleinere wirtschaftliche Probleme hatten mit höheren Preisen. Die Leute sind kriegsmüde für eine Kriegspartei, die jedoch selbst nicht entscheiden kann ob Krieg herrscht oder nicht.

    Die Leute sind kriegsmüde, weil so aktuell ihre heile Welt zusammenbricht und es für sie ungemütlich im Kopf wird.

  9. Es ist halt einfach sehr ideologisiert die ganze Debatte. Wirklich für ein friedlicheres internationales System sind da die wenigsten, sondern es ist entweder ein radikaler “Anti-Amerikanismus”, der dazu führt, dass deren Gegner unterstützt werden, oder es ist der Traum von einer schweizerischen Neutralität, die aber auch nur funktioniert, weil das internationale System das derzeit unterstützt.

  10. Eine bunte Mischung aus Boomer Pazifisten die denken Richard David Precht sei ein geopolitisches Genie, linke Träumer die zu 64.52% durch anti-amerikanismus angetrieben werden sowie “Patrioten” die den Kreml vergöttern, weil dieser die lInKs-gRüNeN und wOkeEN in DE attackiert.

  11. Ich fimde es gruselig, wie wir auf den dritten Weltkrieg eingeschworen werden, als sei er eine Zwangsläufigkeit.

    Egal was passiert, am Ende eines jeden Krieges steht ein Friedensschluss. Das ist kein Defätismus, das ist eine banale Tatsache. 

  12. Wiederum nur eine Spielart des [Toleranzparadoxons](https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon): Um Frieden zu gewährleisten muss man diejenigen bekämpfen, die ihn gefährden.

    Auf der anderen Seite ist es gefährlich selbst darin abzurutschen, Kriegstreiber zu werden, z.B. indem man Israel unterstützt.

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