Leserbrief zur Cannabis Legalisierung aus der Lokalzeitung … mit etwas fragwürdiger Logik.

by Caluso1

36 comments
  1. Süß. Hau ihm mal ne Antwort raus aus welchem Sinn dann alkoholhaltiges Bier statt alkoholfreiem konsumiert wird.

  2. Klardenkenster Alkoholtrinker seit achtzehnhundertzweiundsiebzig

  3. Trinke nur schnaps aber nicht wegen dem alkohol, ist einfach sehr lecker.. hmmm

  4. Ja ja, er trinkt dann sicher auch nur sein eines alkoholfreies Bierchen abends. Geht ja schliesslich nicht um die Prozente in der Flasche.

  5. Der wesentliche Unterschied ist eher: Alkohol ist eine Volksdroge, die fast umsonst überall erhältlich ist und politisch so viel Rückendeckung genießt, dass sie selbst auf allen offiziellen Anlässen ausgeschenkt wird – meistens sogar alternativlos, wenn man etwas anderes als Wasser haben möchte.

    Leider traut sich niemand, mal auf die Gefahren hinzuweisen, die Lobby ist zu groß.

  6. Was für ein Quatsch…

    Die Cannabis Pflanze ist darüber hinaus ebenso tausende Jahre Kulturgut

  7. Diese Argumentation besticht insoweit, dass das gefährliche Gift Alkohol als Genussmittel den Menschen zu gereicht wird, womit die gefährliche Wirkung aktiv verschleiert wird. Hieraus kann man nur eine Schlussfolgerung ziehen. Alkohol sollte nur noch in reiner Form zum Verzehr angeboten werden. Wer Wein und Bier trinken will, kann schließlich auf alkoholfreie Produkte zurückgreifen. /s

  8. Das ist so eine ekelhafte Verharmlosung von Alkohol- unfassbar….es beginnt immer mit dem “Feierabend Bier” oder dem “einen Gläschen Wein”. Daraus werden unbemerkt Rituale und die Mengen erhöhen sich von Zeit zu Zeit. Ich bin bei der Cannabis Geschichte auch eher skeptisch, ABER Alkohol ist und bleibt einer der größten gesellschaftlichen Probleme Deutschlands.

  9. Ich finde es echt frustrierend zu sehen wie viele Menschen nur von der Tapete bis zur Wand denken.

    Ok, dann lasst uns Alkohol verbieten. Dann gibt es halt nur noch alkohol-freies Bier und Wein. Und was ist seine Rechtfertigung für Schnapps?

    Leute die Cannabis konsumieren geben jedenfalls zu das Sie es für den Rausch zu sich nehmen. Hans und all die anderen Boomer reden sich ein sie würden Bier und Wein usw. nur wegen dem Geschmack trinken.

  10. Was für ein Quark. Wenn das so wäre, wären alkoholfreie Weine und Biere der Standard. Und warum wirken Wein und Bier wohl so “angenehm”, Hans? Genau, das ist der Rausch

  11. Und was bewegt dieses Wurstblatt, sowas überhaupt abzudrucken? Dafür fehlt mir jegliches Verständnis.

  12. Lesen sie an diesem verlängerten Wochenende aufgewärmte Meinungen zum Tanzverbot, religiösen Feiertagen, Zeitumstellung und dieses Jahr neu: Zur Cannabis Teillegalisierung.

  13. “Viertelchen”. Verniedlichungsformen von Alkohol und Drogen ist ein Anzeichen für missbräuchliche Konsum. Und wer nen viertel Liter Wein nicht merkt, hat schon n Problem.

  14. Psssssst: Hans kennt noch nicht alkoholfreies Bier. Der arme Kerl denkt er müsse Bier genießen und dabei den enthaltenen Alkohol in Kauf nehmen.

  15. Ach Hans, wie gerne würde ich meinem 16-jährigen Ich von damals diese Worte vorlesen, während er sich eine Flasche schwarzer oder roter Vodka reinfährt, weil es so schön dusselig im Kopf macht. /s

    Und jetzt stellt man sich folgendes Szenario vor: 2 verschiedene, parallel laufende Feiern (damit es auch ein Hans versteht). Auf der einen wird nur gekifft, auf der anderen nur hart und viel gesoffen (was Hans natürlich nie getan hat, er genießt ja schließlich und war noch nie ein Jugendlicher). Auf beiden Feiern kommt es plötzlich zu Meinungsverschiedenheiten wegen, sagen wir mal, einem Mädel. Auf welcher Feier eskaliert es eventuell eher in einer körperlichen Auseinandersetzung? (Und auf welcher in einer außerkörperlichen Erfahrung?) 😉

  16. Keinen fetzen Reflektion, dieser Herr hat sich nicht einmal durch den Kopf gehen lassen, was er da schreibt.

    Falls es noch jemandem nicht klar sein sollte:

    – Cannabis Kultur der Menschheit geht noch vieeeeeeel weiter zurück, als die von Alkohol. Sogar in Deutschland und sogar in Deutschen Klöstern
    – Alkohol wurde künstlich anfang des 20 Jahrhunderts verboten, nach Ende WW2 auch in Deutschland eingeführt, bis dahin war es ganz normal in Deutschland erhältlich und war kein Problem für die Deutsche Gesellschaft
    – Alkohol kommt im Menschlichen Organismus nicht vor. Es vernichtet Zellen, die damit in Berührung kommen (Wasserentzug, Osmose, Blabla). Rezeptoren, die THC, CBD und andere Canabinoide annehmeb und verarbeiten können, sind uns angeboren. Unser Körper ist darauf ausgelegt, das verarbeiten zu können und damit umzugehen. Seit Jahrtausenden. I’m Vergleich zu Alkohol, der das genaue Gegenteil darstellt
    – Alkohol tötet jedes Jahr tausende von tausende von Menschen, nicht nur indirekt wegen Alkoholsucht, sondern auch direkt nachm exen von der Vodkaflasche (frei verkäuflich in jeder Getränkeabteilung). Cannabis hat noch nie einen Menschen getötet. Weder passiv, noch aktiv. Das einzige gefährliche daran ist der Tabak, der ebenfalls verbrannt wird und zu Krebs führen kann. Aber den kann man auch weglassen
    – Der einzige Grund warum Cannabis verboten ist, ist weil er illegal ist, weil er verboten ist, weil er illegal ist, ….
    – Cannabis ist keine Einstiegsdroge, weil das ein “Slippery Slope” Argument ist, wonach man ja zum Kauf von Cannabis zwingend mit Kriminellen zu tun haben muss und diese dann auf kurz oder lang sowas sagen wie “Sorry, kein Weed. Aber Pep hät ich da”. Alkohol hingegen ist erwiesenermaßen die echte Einstiegsdroge, weil die körperliche Abhängigkeit und Toleranz dafür sorgen kann, dass der Mensch seinen Charakter ändert und in die Abhängigkeit stürzt und dadurch andere Drogen probiert
    – Alle negativen Stereotypen werden Kiffern nur nachgesagt, weil die Gesellschaft diese als Kriminellen abstempelt, es gibt keinen anderen Grund. Jeder der schonmal mit einem Cannabiskonsument an was gearbeitet hat, weis dass diese eher fokusierter, konzentrierter und besser sind. Es kommt halt auf jeden Menschen einzeln an. Bei Alkohol gibt’s es hingegen keine Ausnahmen, jemand der einen Rausch beisammen hat, kann man nicht mehr gebrauchen. Und jemand der nur nach 5 Bier funktioniert, dessen Leber und Blutwerte wird das Gegenteil beweisen können.
    – Jahrelanger täglicher Cannabiskonsum wirkt sich nicht negativ auf den Körper aus, zerstört keine Leber, Niere oder Gehirne. Sobald man eine Zeit darauf verzichtet sind alle Rezeptoren wieder frei und der Körper funktioniert wieder wie ohne

  17. Warum wird sowas ohne wissenschaftliche Einordnung veröffentlicht? “Journalismus”

  18. Ein Stück weit hat Hans Recht. *Manche* Menschen trinken *manchen* Alkohol nur zum Genuss, nicht zum Berauschen. Natürlich gibt es Menschen, die einmal die Woche 1,5cl Scotch trinken. Die Wirkung ist tatsächlich zu vernachlässigen. Nicht umsonst spucken manche den Wein bei einer Weinprobe direkt aus.

    Sein Fehler ist, das auf alle Menschen und jeglichen Alkohol zu verallgemeinern. Den 5-Euro-Wodka trinkt man ausschließlich zum Berauschen, und die allermeisten Alkoholkonsument betreiben wirklich Wirkungstrinken, kein Genusstrinken, auch wenn sie nicht Alkoholabhängig sind.

  19. Dieser Leserbrief hat das Potential, von der CDU als Mitgliedsantrag interpretiert zu werden. Wäre er in München statt in Braunschweig, würde Daniela Ludwig ihn sicherlich persönlich in Empfang nehmen.

  20. Ich rauche Gras auch nur wegen der terps. Deswegen rauche ich auch nur die neusten F5 Strains aus den USA. Dass ich high werde ist natürlich ein unerwünschter Nebeneffekt. /s

  21. Habe ich auch schon gehört. „Wir würden das auch trinken, wenn wir es alkoholfrei kriegen könnten. Leider schmecken die alkoholfreien Getränke nicht so gut“

  22. Lustiger Zufall, dass fast jeder Erwachsene Bier, Wein und/oder Kaffee konsumiert. Schmeckt einfach so lecker.

    Dass alle drei psychoaktive Substanzen enthalten, hängt damit sicherlich nicht zusammen.

  23. Ich stimme dem in Grenzen zu. Wenn mir jemand einen Merlot ohne Alk geben würde, der geschmacklich mit einem Chateau Latour oder mithalten kann, dann würd ich den jederzeit bevorzugen. Mein Genuss and Wein und Bier wird durch den Alkoholgehalt begrenzt. Wohingegen ich Mary Jane nur einladen würde um mit ihr zusammen mal wieder die LP von DSotM aufzulegen und es zu genießen wie es vorgesehen war.

    Trotzdem natürlich ein lames Argument gegen die Legalisierung.

  24. Okay Hans. “Ein *Viertelchen* am Abend” und “normaler Konsum” und “merkt man kaum” in quasi einem Satz. Schöner hätte man das problematische Trinkverhalten vieler Menschen gar nicht auf den Punkt bringen können. Gewöhnungseffekt mal gleich anschaulich mit eingebracht.

  25. Wenn Hans bei einem Viertelliter Wein nichts merkt, sollte er die Definition von Alkoholismus vielleicht noch mal mit seinem Arzt durchgehen.

  26. Der Hans macht jetzt erstmal ne Flasche Wein auf um seinen Abdruck in der Zeitung zu zelebrieren.

  27. “Aus dieser Pflanze lässt sich Cannabis gewinnen.” 😂

  28. Was, ich bin nicht die einzige, die diese Zeitung liest und sich über die Leserkommentare aufregt? 😍

  29. Man muss eigentlich nur auf die Zahlen schauen um zu sehen, dass Hans hier Unfug verzapft:

    [Gesundheitsministerium](https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/a/alkohol#:~:text=Durchschnittlich%20werden%20pro%20Kopf%20der,Vergleich%20unver%C3%A4ndert%20im%20oberen%20Drittel)

    „Durchschnittlich werden pro Kopf der Bevölkerung jährlich rund zehn Liter reinen Alkohols konsumiert.“*

    „Die durch Alkoholkonsum verursachten volkswirtschaftlichen Kosten betragen rund 57 Milliarden Euro pro Jahr.“

    Aber klar, alles nur reines Genusstrinken…

    *) Reiner Alkohol, also 100%. Umgerechnet in Bier (5%) also 200 Liter, 400 Halbe, 20 Kästen halbe. In Vodka (37,5%) 26,67 Liter, 38 0,7er Flaschen.

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