Es gibt viele Sachen die man nicht will aber nötig sind
Ach, ganz im Geiste dieses “Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern”-Maizière;
Bornierte Typen.
Ich bin dann wohl Teil der Leute.
@Volker Wissing: “Die Leute” wollen auch genauso wenig Steuern zahlen. Vielleicht kannst du auch was machen!? /s
Will er mit so einer Position wieder über die 5% Hürde kommen?
> Wenn sich zum Beispiel wegen eines Tempolimits auf der Autobahn der direkte Weg durch die Dörfer zeitlich wieder lohnt, werden die Anwohner mit Lärm belastet.
Deswegen funktionieren Umgehungsstraßen auch nie, da ist ja max 100 km/h erlaubt. Liegt bestimmt nicht an fehlenden Kreuzungen und Ampeln auf der Autobahn, dass man da idR schneller ist.
Aber mal Spaß bei Seite, ich wäre für 180 (effektiv 200) bei drei oder mehr Spuren und 130 bei zwei Spuren. Die Differenzgeschwindigkeit ist teilweise echt gefährlich. Oder alternativ überall vom Verkehr abhängige Limits, die müsste man dann aber auch besser kontrollieren. Wenn auf meiner “Hausautobahn” 80 wegen Sicht oder Nässe ist, ist man mit 90 immer noch der langsamste.
Selbst die absolute Mehrheit der ADAC Mitglieder ist für ein Tempolimit.
Volker Wissing wollten wir auch nicht und haben ihn trotzdem bekommen.
Wo er recht hat…
Genau, weil es die FDP immer schon interessiert hat, was “die Leute” wollen.
Meine persönliche Anekdote aus Fahrersicht vom Frankreichurlaub: Ich stehe dem Tempolimkt sehr zwiegespalten gegenüber. Einerseits ist es angenehm, nicht damit rechnen zu müssen, mit der doppelten Geschwindigkeit überholt zu werden. Wenn man auf die linke Spur fährt, reicht ein Schulterblick und man hat mehr als drei Sekunden Zeit die Spur zu wechseln. Das ist aber selten nötig, denn es fahren fast alle auch exakt 130km/h.
Andererseits finde ich das extrem ermüdend, so schnell werde ich auf der deutschen Autobahn nicht müde. Es ist mehr zu tun. Außerdem wird dort dann teilweise mit Differenzgeschwindigkeiten von 1km/h überholt, weil der Tacho etwas anders eingestellt ist. Wenn man dann hinter einen LKW fährt, muss man abbremsen, weil der Nebenmann halt kaum schneller ist und ganz häufig fahren die dort mit extrem geringen Abständen. Diese geringen Abstände kommen meiner Meinung nach auch aus dem Tempolimit, eben weil die Differenz immer gering ist.
Insgesamt fand ich das Fahren dort so lala, für Langstrecken OK aber nicht toll.
> Deshalb gehen wir andere Wege, um den Verkehr klimafreundlich zu gestalten.
Sind diese anderen Wege grade im Raum?
Edit: Und wichtiger: Können auf diesen Wegen auch Autos fahren?
Leute wollten auch kein Sicherheitsgurt, kein Rauchverbot, …
Und ich will nicht für höheren Verschleiß der Fahrbahn zahlen, die bei Reparaturen wieder auf 80 geht
Wer sind denn diese Leute von denen er redet?
Ich mache mich jetzt vllt unbeliebt aber glaubt hier jemand ernsthaft, dass irgendwelche sinnvollen Änderungen in der Politik in irgendeinem Bereich kommen, wenn man drauf wartet bis die Leute möchten?
Was ist denn mit Entscheidungen, die unbequem aber notwendig sind? Da wirst du nie wirklich eine Mehrheit für finden.
Du schickst ja auch nicht nen Fünfjährigen in den Süßigkeitenladen mit 100 Euro und sagst “Das teilst dir jetzt gut ein.”
Hat er recht, ich kenne jetzt keinen Autofahrer, welcher ein Tempolimit möchte.
Bin ich auch gegen, wenn ich langsam will dann fahr ich halt nicht auf der Autobahn.
Von 7-18 Uhr Tempolimit + LKW Überholverbot.
Ich will einen verdammten Volksentscheid zu dem Thema…
Ich habe auf der Autobahn nicht viele, aber einige Leichen vom Asphalt gekratzt. Und beinahe jedes Mal war die Geschwindigkeit schuld. Entweder deshalb von der Straße abgekommen, oder es wurde jemand mit hoher Geschwindigkeit beim Überholen übersehen.
Hier hätten wir aufjedenfall die Möglichkeit die Toten auf der Autobahn zum großen Teil zu vermeiden.
Hab jetzt die Verhältnisse nicht genau im Kopf, aber die meisten Verkehrstoten sind nicht auf der Autobahn, muss man auch ganz klar sagen. Aber warum? Weil die Autos gut sind. Teilweise sind die Leute nach krassen Unfällen nahezu unverletzt. Es gibt nahezu keine Hindernisse und die Leitplankentechnik ist gut. Geschwindigkeitsunfälle passieren dennoch.
An jeder verkehrsunfallträchtigen Straße gibt es nach einigen Unfällen eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Auch auf der Autobahn. Nur gibt es Geschwindigkeitsunfälle die sind nicht ortsgebunden.
Und wenn wir nur 10 Menschenleben im Jahr retten und 100 Unfälle vermeiden, lohnt sich dann nicht bereits ein Tempolimit irgendwo bei 130, meinetwegen 150? Die Wirkung ist im ersten Moment nicht sonderlich groß im Vergleich zur Gesamtzahl an Toten. Aber wäre es wirklich ein so großer Einschnitt in die Bequemlichkeit?
Es müssen in erster Linie Differenzgeschwindigkeiten verhindert werden. Wir sehen uns dann an der nächsten Vollsperrung 👍.
Christian Lindner gegen Steuern bezahlen:
»Das wollen die Leute nicht«
XY gegen Z:
»Das wollen die Leute nicht«
So funktioniert Politik.
Die Leute wollen auch eine bessere Bahn. Klappt aber auch seit Jahrzehnten nicht.
Wissing weiss wohl nicht was die Bürger wollen, heisst somit auch das er zu weit weg vom Volk ist und zu nahe an der Autobranche.
Geht’s etwa schon wieder los?
Können wir uns nicht von Lettland für ein Tempolimit bezahlen lassen? Wir bekommen Kohle und die Letten wären von heute auf morgen Klimaneutral:D
28 comments
“Die Leute”?
Quasi so wie “das Volk”?
Es gibt viele Sachen die man nicht will aber nötig sind
Ach, ganz im Geiste dieses “Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern”-Maizière;
Bornierte Typen.
Ich bin dann wohl Teil der Leute.
@Volker Wissing: “Die Leute” wollen auch genauso wenig Steuern zahlen. Vielleicht kannst du auch was machen!? /s
Will er mit so einer Position wieder über die 5% Hürde kommen?
> Wenn sich zum Beispiel wegen eines Tempolimits auf der Autobahn der direkte Weg durch die Dörfer zeitlich wieder lohnt, werden die Anwohner mit Lärm belastet.
Deswegen funktionieren Umgehungsstraßen auch nie, da ist ja max 100 km/h erlaubt. Liegt bestimmt nicht an fehlenden Kreuzungen und Ampeln auf der Autobahn, dass man da idR schneller ist.
Aber mal Spaß bei Seite, ich wäre für 180 (effektiv 200) bei drei oder mehr Spuren und 130 bei zwei Spuren. Die Differenzgeschwindigkeit ist teilweise echt gefährlich. Oder alternativ überall vom Verkehr abhängige Limits, die müsste man dann aber auch besser kontrollieren. Wenn auf meiner “Hausautobahn” 80 wegen Sicht oder Nässe ist, ist man mit 90 immer noch der langsamste.
Selbst die absolute Mehrheit der ADAC Mitglieder ist für ein Tempolimit.
https://www.adac.de/verkehr/standpunkte-studien/positionen/tempolimit-autobahn-deutschland/
“Die Leute” wollen auch Wissing nicht.
Er hat ja recht, wenn man 64% der Bevölkerung ignoriert. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/258757/umfrage/umfrage-zum-tempolimit-auf-autobahnen/
Volker Wissing wollten wir auch nicht und haben ihn trotzdem bekommen.
Wo er recht hat…
Genau, weil es die FDP immer schon interessiert hat, was “die Leute” wollen.
Meine persönliche Anekdote aus Fahrersicht vom Frankreichurlaub: Ich stehe dem Tempolimkt sehr zwiegespalten gegenüber. Einerseits ist es angenehm, nicht damit rechnen zu müssen, mit der doppelten Geschwindigkeit überholt zu werden. Wenn man auf die linke Spur fährt, reicht ein Schulterblick und man hat mehr als drei Sekunden Zeit die Spur zu wechseln. Das ist aber selten nötig, denn es fahren fast alle auch exakt 130km/h.
Andererseits finde ich das extrem ermüdend, so schnell werde ich auf der deutschen Autobahn nicht müde. Es ist mehr zu tun. Außerdem wird dort dann teilweise mit Differenzgeschwindigkeiten von 1km/h überholt, weil der Tacho etwas anders eingestellt ist. Wenn man dann hinter einen LKW fährt, muss man abbremsen, weil der Nebenmann halt kaum schneller ist und ganz häufig fahren die dort mit extrem geringen Abständen. Diese geringen Abstände kommen meiner Meinung nach auch aus dem Tempolimit, eben weil die Differenz immer gering ist.
Insgesamt fand ich das Fahren dort so lala, für Langstrecken OK aber nicht toll.
> Deshalb gehen wir andere Wege, um den Verkehr klimafreundlich zu gestalten.
Sind diese anderen Wege grade im Raum?
Edit: Und wichtiger: Können auf diesen Wegen auch Autos fahren?
Leute wollten auch kein Sicherheitsgurt, kein Rauchverbot, …
Und ich will nicht für höheren Verschleiß der Fahrbahn zahlen, die bei Reparaturen wieder auf 80 geht
[60% sind für ein Tempolimit. “Die Leute” sind nach Wissings also die Minderheit](https://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/umfragen/aktuell/sechs-von-zehn-fuer-tempolimit-auf-autobahnen/)
Wer sind denn diese Leute von denen er redet?
Ich mache mich jetzt vllt unbeliebt aber glaubt hier jemand ernsthaft, dass irgendwelche sinnvollen Änderungen in der Politik in irgendeinem Bereich kommen, wenn man drauf wartet bis die Leute möchten?
Was ist denn mit Entscheidungen, die unbequem aber notwendig sind? Da wirst du nie wirklich eine Mehrheit für finden.
Du schickst ja auch nicht nen Fünfjährigen in den Süßigkeitenladen mit 100 Euro und sagst “Das teilst dir jetzt gut ein.”
Hat er recht, ich kenne jetzt keinen Autofahrer, welcher ein Tempolimit möchte.
Bin ich auch gegen, wenn ich langsam will dann fahr ich halt nicht auf der Autobahn.
Von 7-18 Uhr Tempolimit + LKW Überholverbot.
Ich will einen verdammten Volksentscheid zu dem Thema…
Ich habe auf der Autobahn nicht viele, aber einige Leichen vom Asphalt gekratzt. Und beinahe jedes Mal war die Geschwindigkeit schuld. Entweder deshalb von der Straße abgekommen, oder es wurde jemand mit hoher Geschwindigkeit beim Überholen übersehen.
Hier hätten wir aufjedenfall die Möglichkeit die Toten auf der Autobahn zum großen Teil zu vermeiden.
Hab jetzt die Verhältnisse nicht genau im Kopf, aber die meisten Verkehrstoten sind nicht auf der Autobahn, muss man auch ganz klar sagen. Aber warum? Weil die Autos gut sind. Teilweise sind die Leute nach krassen Unfällen nahezu unverletzt. Es gibt nahezu keine Hindernisse und die Leitplankentechnik ist gut. Geschwindigkeitsunfälle passieren dennoch.
An jeder verkehrsunfallträchtigen Straße gibt es nach einigen Unfällen eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Auch auf der Autobahn. Nur gibt es Geschwindigkeitsunfälle die sind nicht ortsgebunden.
Und wenn wir nur 10 Menschenleben im Jahr retten und 100 Unfälle vermeiden, lohnt sich dann nicht bereits ein Tempolimit irgendwo bei 130, meinetwegen 150? Die Wirkung ist im ersten Moment nicht sonderlich groß im Vergleich zur Gesamtzahl an Toten. Aber wäre es wirklich ein so großer Einschnitt in die Bequemlichkeit?
Es müssen in erster Linie Differenzgeschwindigkeiten verhindert werden. Wir sehen uns dann an der nächsten Vollsperrung 👍.
Christian Lindner gegen Steuern bezahlen:
»Das wollen die Leute nicht«
XY gegen Z:
»Das wollen die Leute nicht«
So funktioniert Politik.
Die Leute wollen auch eine bessere Bahn. Klappt aber auch seit Jahrzehnten nicht.
Wissing weiss wohl nicht was die Bürger wollen, heisst somit auch das er zu weit weg vom Volk ist und zu nahe an der Autobranche.
Geht’s etwa schon wieder los?
Können wir uns nicht von Lettland für ein Tempolimit bezahlen lassen? Wir bekommen Kohle und die Letten wären von heute auf morgen Klimaneutral:D
“Das wollen die Leute, die mich wählen, nicht.”