Wenn sie nicht mehr die begehrteste Wählergruppe sind. Kann also noch ein bisserl dauern 😉
Ab dem Zeitpunkt, an dem Pensionisten nicht mehr die wichtigste Wählergruppe für die regierende Partei darstellen.
Vorallem, ist ja nichts dabei.
Wenn man es weiterhin kann, schön, dann passiert ja nichts. Ist ja gut wenn man sieht ob man sich selbst richtig einschätzen würde oder nicht.
Und wenn man nicht besteht? Dann ist es auch besser so für sich und alle beteiligten.
Wenn man am Land wohnt und auf ein Auto angewiesen ist? Tja… Das muss man sich eigentlich selbst überlegen wenn man am Land lebt und auf ein Auto angewiesen ist. man kann nicht so tun als würde man sein ganzes leben lang Autofahren können.
Man muss auch einen Plan B bereit halten, nur das tut niemand und dann kommt das große heulen.
Es gibt auch unter 60 jährigen, die Stopschilder ignorieren (hier steht nicht, dass er den Schild übersehen hat).
Warum nicht dann Fahrtauglichkeitsprüfungen alle 5 Jahre für alle?
Aber das Auto ist heilig! Das Auto und Alkohol! Kannst ja niemanden das Autofahren verbieten. Nedmal wennst mit 1.5 promille an Unfall baust verlierst lebenslang deinen Führerschein…
Es ist schon bedenklich, dass jemand, der kaum mehr gerade gehen, geschweige denn aus einer Zeitung vorlesen kann, ein 2-Tonnen Geschoss bedienen darf. Ich warte trotzdem auf diejenigen, die die Unfallstatistik zitieren, aus der die jungen Fahranfänger mehr Unfälle produzieren.
regelmäßige Fahrtauglichkeitsüberprüfungen für alle. bei Fahranfängern und Ü60 in kürzeren Abständen.
Hoffe das autonomes fahren standard ist bevor mich ein Pensionist mich aufs Korn genommen hat…
Die Geschichte zeigt auch allen Impfschwurblern, dass Gurte sehrwohl etwas bringen!
>Doch **zwölf PKW-Lenkerinnen und Lenker, ein Linienbusfahrer und ein Radfahrer lassen sich von der Stopptafel nicht anhalten**, und das im Beobachtungszeitraum von nur 30 Minuten. Harald Gruber von der Polizeiinspektion Maxglan dazu: **„Viele Fahrzeuglenker sehen eine Stopptafel als Empfehlung**, aber es ist eine Vorschrift und grundsätzlich ist immer anzuhalten.“
Ist im übrigen ein Vormerkdelikt.
Versteh ned ganz wir man sich im Auto nicht anschnallen kann – und sich dabei denken kann “des passt scho”.
Es is wahrscheinlich a Generationen Ding. Ich weiß.
Wird nie kommen, weil das ist politischer Suizid.
Sperrt den Fresstempel !!
Was hat das mit dem Alter zu tun? Gibt genug U60, die Stoptafeln mehr als eine “Empfehlung” sehen und halt hinrollen, schauen und dann Gas geben.
ich bin zwar auch dafür, aber sind die meisten unfälle nicht in der U25-gruppe?
Ok, klingt generell sinnvoll, wohl auch nicht nur altersbedingt. Ich dürft jederzeit fahren, bin aber seit 20 Jahren nicht gefahren. Klingt nach einer schlechten Idee.
Das einzige wirkliche Altersproblem das ich aus dem konkreten Vorfall rausles ist allerdings, dass die Damen am Rücksitz nicht angeschnallt waren. Und das hat wohl weniger mit dem Alter ansich zu tun, als mit dem Lebenslauf. Der Lenker wird ja wohl ortskundig gewesen sein, dann gibts nichtmal ein Stopschild zu übersehen, und wenn da eines ist, dann wirds wohl nicht so gut einsichtig sein. Stell ich mir halt vor.
hauptsache man hat für führerschein-neulinge in den 2000er jahren den mehrphasen-führerschein eingeführt. in the meantime sind die pensis potenzielle desaster auf 4 rädern.
ich hoff für den jungen Herrn, dass er sich nicht zu sehr fertig macht. Es sind 2 Leute gestorben, 2 im Krankenhaus, mal schauen ob sie überleben. Er kann natürlich nix dafür, ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass es trotzdem sehr schwer is damit umzugehen. ich hoff er packt das
Ü60? I moa di hots a weng. Das sind leute die noch hackln bitte. Ü75 würd mich ma einreden lassen
Es zeigt vor allem wie wichtig das anschnallen ist.
Wenn ich in ein Auto steige dann ist das erste was ich mache das anschnallen, einfach angewöhnen und fertig.
Bei einer Kreuzung mit Verkehrszeichen ‘Halt’ kombiniert mit einer super Fernsicht auf den Querverkehr, werden manche Verkehrsteilnehmer vermehrt dazu verleitet nicht stehen zu bleiben.
Das ist ja lächerlich wie hier auf ältere Autofahrer losgegangen wird. Die meisten tödlichen Unfälle verursachen jüngere Lenker und nicht jene über 70 oder 80.
r/fuckcars
Als jemand der zwei Eltern hat die beide gerade 60 sind, fände ich Ü60 schon etwas sehr früh. Ich kenne viele Leute in der Altersgruppe und niemand von denen hat Probleme mit dem Fahren. Außerdem handelt es handelt sich hier ja teilweise um Leute die noch arbeiten und noch nicht Pensionisten sind.
Würde es aber definitiv mit Ü70 machen. Mein Großvater ist 84 und fährt noch und bei dem kriegt man echt Angst im Auto. Er lasst sich das fahren aber nicht ausreden.
Erst wenn autonomes Fahren funktioniert. Oder alternativ der ÖVNP nicht nur jede Stunde von 8-18 Uhr fährt.
Tja Kinder, auch hinten immer anschnallen!
Ich bin froh, dass der 23-Jährige überlebt hat. Nichts falsch gemacht und hat sein Leben noch vor sich.
Bin ich ganz stark dafür. Auch wenn dieser Unfall nicht unbedingt mit dem Alter in Verbindung gebracht werden kann. Dennoch kann sich der gebrechlichste Mensch in einen 600 PS Sportwagen setzen, wenn er will. Ich bin auch dafür, dass Autos nicht startbar sein sollen ohne angelegte Gurte. Die beiden Frauen hätten noch leben können… traurige Geschichte, aber ändern wird sich daran wahrscheinlich nie etwas
Was lernt man daraus?
ANSCHNALLEN IHR DODLN!
Wenn die energie einer linearen bewegung in eine drehbewegung übersetzt wird dann spritzts!
bin ich voll dafür, aber der österreichische Autofahrer hat generell eine eigenartige Einstellung zu Stoppschildern, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Vorfahrtsregeln und Verkehrszeichen
gerade am Dorf “scheisst” man drauf, egal ob Stoppschild, mit 150 bei starkem Regen auf der Landstraße oder mal eben einen Traktor in einer Kurve mit 100 oder mehr überholen (auch gerne vor Kuppen)
vermutlich ist die Logik dahinter dass da eh keiner kommt
Vor ein paar Wochen ist meinem Vater und mir auch ein 72jähriger entgegengefahren… Auf unserer Spur.
Da mein Vater noch rechtzeitig gebremst hat und alle Beteiligten angeschnallt waren, gabs keine Verletzungen, aber die beiden Autos sind trotzdem Totalschäden.
Der 72-Jahrige war komplett orientierungslos und unzurechnungsfähig, und das ohne Alkoholeinfluss oder feststellbaren Kopfverletzungen oder dass er über Schmerzen im Kopf geklagt. zB hat er nicht gewusst wo er ist, mein Vater musste ihm das Warnlicht anschalten und ihm 10min lang erklären, dass er das nicht ausschalten soll (er hätte es sonst wirklich wieder ausgemacht) und hat sich wie ein Volkschulkind verhalten und ausgedrückt. (könnte aber zum Teil auch am Schock gelegen haben und/oder Angst vor Polizei/Strafe)
Ich hoffe mal dass sein Verhalten nur in dieser Situation so gewesen ist, sonst wäre es wirklich lebensgefährlich diesen Typen fahren zu lassen!
Ich versteh diese Manie von älteren (60+) Leuten nicht, sich am Rücksitz partout nicht anzugurten. Meine Mutter ist genauso. Vorne schnallt sie sich eh immer an. Aber wenn sie am Rücksitz sitzt würde sie sich nicht anschnallen, wenn ich sie nicht jedes Mal dazu ermahnen würde und das Auto nicht nervig piepsen würde “Ageh wegen die 5 Minuten / 300 Meter / woswasi. Kann ma des deppade Piesperl net ausschalten?”
Jo supa, in 300 Metern kann auch genug passieren.
Die Gurtpflicht gibts jetzt schon seit was? 50 Jahren?
Ab dem Zeitpunkt an dem sie die größere Gefahrenquelle als 18-25 Jährige werden.
es dastessen sich sicha mehr 18-20 Jährige…
Abgesehen davon kann ich mir nicht vorstellen dass der evolutionäre Selektionsdruck in den letzten hundert Jahren stark genug war um zu sagen dass Menschen überhaupt Autofahren können!
Wie sind da die Zahlen? Werden überproportional viele Unfälle durch Menschen über zb 50 Jahren verursacht? Oder unter 30? Wo soll man da die Grenze ziehen?
Bin auch für Fahrtauglichkeitsprüfungen, aber nur um es mal Festzuhalten:
Die meisten Unfälle bauen immer noch die Jungen.
Wie wäre es mit einer Tauglichkeitsüberprüfung alle fünf Jahre? Wieso erst ab 60 anfangen, dann verärgert man nur Pensionisten, die, wie hier schon angemerkt wurde, eine wichtige Wählergruppe sind.
Wieso akzeptieren wir, dass tonnenschwere Geräte jedes Jahr hunderte Menschen töten und zigtausende verletzen? Und nebenbei noch die Luft dreckig machen, an der Klimakatastrophe und Bodenversiegelung wesentlich mitschuld sind und uns extrem viel kosten.
Fehler passieren, hier 2 Fehler die leider tödlich endeten.
Wann man bedenkt, wie vor knapp 50 Jahren manche Leute die Gurtpflicht verteufelten, da die Politik ihnen vorschreiben wollte, was sie zu ihren eigenen Schutz in ihrem Privatfahrzeug machen müssen 🧐
Bin ich auch dafür, nur scheint mir das bei dem Unfallhergang nicht das ursächliche Problem zu sein.
Das gute alte “anschnallen muss ich mich nur vorne”. Wenigstens hats den jungen nicht erwischt
Der Sicherheitsgurt hat die gleiche Funktion wie die Impfung – schützt nicht zu 100%, aber die Chancen sind drastisch erhöht.
Ich kenne die Kreuzung gut, weil ich aus der Gegend bin. Auf der Bundesstraße kommen die Leute oft mit 120+ daher, weil es eh schnurgerade ist und die dort eh eine Stopptafel haben. Auf der anderen Seite sogar mit Temposchwelle
In dem Bereich gab’s in den letzten paar Jahren nicht nur einen tötlichen Unfall und regelmäßig Autos als Totalschaden.
Dort gehört einfach das Tempo raus und ein Kreisverkehr hin…
Aja, und dort wird die Stopptafel regelmäßig missachtet.
Aja, und besonders ältere Fahrer:innen gehören regelmäßig zur Untersuchung.
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Wenn sie nicht mehr die begehrteste Wählergruppe sind. Kann also noch ein bisserl dauern 😉
Ab dem Zeitpunkt, an dem Pensionisten nicht mehr die wichtigste Wählergruppe für die regierende Partei darstellen.
Vorallem, ist ja nichts dabei.
Wenn man es weiterhin kann, schön, dann passiert ja nichts. Ist ja gut wenn man sieht ob man sich selbst richtig einschätzen würde oder nicht.
Und wenn man nicht besteht? Dann ist es auch besser so für sich und alle beteiligten.
Wenn man am Land wohnt und auf ein Auto angewiesen ist? Tja… Das muss man sich eigentlich selbst überlegen wenn man am Land lebt und auf ein Auto angewiesen ist. man kann nicht so tun als würde man sein ganzes leben lang Autofahren können.
Man muss auch einen Plan B bereit halten, nur das tut niemand und dann kommt das große heulen.
Es gibt auch unter 60 jährigen, die Stopschilder ignorieren (hier steht nicht, dass er den Schild übersehen hat).
Warum nicht dann Fahrtauglichkeitsprüfungen alle 5 Jahre für alle?
Aber das Auto ist heilig! Das Auto und Alkohol! Kannst ja niemanden das Autofahren verbieten. Nedmal wennst mit 1.5 promille an Unfall baust verlierst lebenslang deinen Führerschein…
Es ist schon bedenklich, dass jemand, der kaum mehr gerade gehen, geschweige denn aus einer Zeitung vorlesen kann, ein 2-Tonnen Geschoss bedienen darf. Ich warte trotzdem auf diejenigen, die die Unfallstatistik zitieren, aus der die jungen Fahranfänger mehr Unfälle produzieren.
regelmäßige Fahrtauglichkeitsüberprüfungen für alle. bei Fahranfängern und Ü60 in kürzeren Abständen.
Hoffe das autonomes fahren standard ist bevor mich ein Pensionist mich aufs Korn genommen hat…
Die Geschichte zeigt auch allen Impfschwurblern, dass Gurte sehrwohl etwas bringen!
Passend dazu der Artikel aus Salzburg bezügl der Nichtbeachtung von STOP Tafeln. https://salzburg.orf.at/stories/3139552/
>Doch **zwölf PKW-Lenkerinnen und Lenker, ein Linienbusfahrer und ein Radfahrer lassen sich von der Stopptafel nicht anhalten**, und das im Beobachtungszeitraum von nur 30 Minuten. Harald Gruber von der Polizeiinspektion Maxglan dazu: **„Viele Fahrzeuglenker sehen eine Stopptafel als Empfehlung**, aber es ist eine Vorschrift und grundsätzlich ist immer anzuhalten.“
Ist im übrigen ein Vormerkdelikt.
Versteh ned ganz wir man sich im Auto nicht anschnallen kann – und sich dabei denken kann “des passt scho”.
Es is wahrscheinlich a Generationen Ding. Ich weiß.
Wird nie kommen, weil das ist politischer Suizid.
Sperrt den Fresstempel !!
Was hat das mit dem Alter zu tun? Gibt genug U60, die Stoptafeln mehr als eine “Empfehlung” sehen und halt hinrollen, schauen und dann Gas geben.
ich bin zwar auch dafür, aber sind die meisten unfälle nicht in der U25-gruppe?
Ok, klingt generell sinnvoll, wohl auch nicht nur altersbedingt. Ich dürft jederzeit fahren, bin aber seit 20 Jahren nicht gefahren. Klingt nach einer schlechten Idee.
Das einzige wirkliche Altersproblem das ich aus dem konkreten Vorfall rausles ist allerdings, dass die Damen am Rücksitz nicht angeschnallt waren. Und das hat wohl weniger mit dem Alter ansich zu tun, als mit dem Lebenslauf. Der Lenker wird ja wohl ortskundig gewesen sein, dann gibts nichtmal ein Stopschild zu übersehen, und wenn da eines ist, dann wirds wohl nicht so gut einsichtig sein. Stell ich mir halt vor.
hauptsache man hat für führerschein-neulinge in den 2000er jahren den mehrphasen-führerschein eingeführt. in the meantime sind die pensis potenzielle desaster auf 4 rädern.
ich hoff für den jungen Herrn, dass er sich nicht zu sehr fertig macht. Es sind 2 Leute gestorben, 2 im Krankenhaus, mal schauen ob sie überleben. Er kann natürlich nix dafür, ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass es trotzdem sehr schwer is damit umzugehen. ich hoff er packt das
Ü60? I moa di hots a weng. Das sind leute die noch hackln bitte. Ü75 würd mich ma einreden lassen
Es zeigt vor allem wie wichtig das anschnallen ist.
Wenn ich in ein Auto steige dann ist das erste was ich mache das anschnallen, einfach angewöhnen und fertig.
kommt dann rechtzeitig zu deinem 60. geburtstag.
unpopular opinion zur [Unfallstelle](https://maps.app.goo.gl/CwUQk735SVNNnGhK6):
Bei einer Kreuzung mit Verkehrszeichen ‘Halt’ kombiniert mit einer super Fernsicht auf den Querverkehr, werden manche Verkehrsteilnehmer vermehrt dazu verleitet nicht stehen zu bleiben.
Das ist ja lächerlich wie hier auf ältere Autofahrer losgegangen wird. Die meisten tödlichen Unfälle verursachen jüngere Lenker und nicht jene über 70 oder 80.
r/fuckcars
Als jemand der zwei Eltern hat die beide gerade 60 sind, fände ich Ü60 schon etwas sehr früh. Ich kenne viele Leute in der Altersgruppe und niemand von denen hat Probleme mit dem Fahren. Außerdem handelt es handelt sich hier ja teilweise um Leute die noch arbeiten und noch nicht Pensionisten sind.
Würde es aber definitiv mit Ü70 machen. Mein Großvater ist 84 und fährt noch und bei dem kriegt man echt Angst im Auto. Er lasst sich das fahren aber nicht ausreden.
Erst wenn autonomes Fahren funktioniert. Oder alternativ der ÖVNP nicht nur jede Stunde von 8-18 Uhr fährt.
Tja Kinder, auch hinten immer anschnallen!
Ich bin froh, dass der 23-Jährige überlebt hat. Nichts falsch gemacht und hat sein Leben noch vor sich.
Bin ich ganz stark dafür. Auch wenn dieser Unfall nicht unbedingt mit dem Alter in Verbindung gebracht werden kann. Dennoch kann sich der gebrechlichste Mensch in einen 600 PS Sportwagen setzen, wenn er will. Ich bin auch dafür, dass Autos nicht startbar sein sollen ohne angelegte Gurte. Die beiden Frauen hätten noch leben können… traurige Geschichte, aber ändern wird sich daran wahrscheinlich nie etwas
Was lernt man daraus?
ANSCHNALLEN IHR DODLN!
Wenn die energie einer linearen bewegung in eine drehbewegung übersetzt wird dann spritzts!
bin ich voll dafür, aber der österreichische Autofahrer hat generell eine eigenartige Einstellung zu Stoppschildern, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Vorfahrtsregeln und Verkehrszeichen
gerade am Dorf “scheisst” man drauf, egal ob Stoppschild, mit 150 bei starkem Regen auf der Landstraße oder mal eben einen Traktor in einer Kurve mit 100 oder mehr überholen (auch gerne vor Kuppen)
vermutlich ist die Logik dahinter dass da eh keiner kommt
Vor ein paar Wochen ist meinem Vater und mir auch ein 72jähriger entgegengefahren… Auf unserer Spur.
Da mein Vater noch rechtzeitig gebremst hat und alle Beteiligten angeschnallt waren, gabs keine Verletzungen, aber die beiden Autos sind trotzdem Totalschäden.
Der 72-Jahrige war komplett orientierungslos und unzurechnungsfähig, und das ohne Alkoholeinfluss oder feststellbaren Kopfverletzungen oder dass er über Schmerzen im Kopf geklagt. zB hat er nicht gewusst wo er ist, mein Vater musste ihm das Warnlicht anschalten und ihm 10min lang erklären, dass er das nicht ausschalten soll (er hätte es sonst wirklich wieder ausgemacht) und hat sich wie ein Volkschulkind verhalten und ausgedrückt. (könnte aber zum Teil auch am Schock gelegen haben und/oder Angst vor Polizei/Strafe)
Ich hoffe mal dass sein Verhalten nur in dieser Situation so gewesen ist, sonst wäre es wirklich lebensgefährlich diesen Typen fahren zu lassen!
Ich versteh diese Manie von älteren (60+) Leuten nicht, sich am Rücksitz partout nicht anzugurten. Meine Mutter ist genauso. Vorne schnallt sie sich eh immer an. Aber wenn sie am Rücksitz sitzt würde sie sich nicht anschnallen, wenn ich sie nicht jedes Mal dazu ermahnen würde und das Auto nicht nervig piepsen würde “Ageh wegen die 5 Minuten / 300 Meter / woswasi. Kann ma des deppade Piesperl net ausschalten?”
Jo supa, in 300 Metern kann auch genug passieren.
Die Gurtpflicht gibts jetzt schon seit was? 50 Jahren?
Ab dem Zeitpunkt an dem sie die größere Gefahrenquelle als 18-25 Jährige werden.
es dastessen sich sicha mehr 18-20 Jährige…
Abgesehen davon kann ich mir nicht vorstellen dass der evolutionäre Selektionsdruck in den letzten hundert Jahren stark genug war um zu sagen dass Menschen überhaupt Autofahren können!
Wie sind da die Zahlen? Werden überproportional viele Unfälle durch Menschen über zb 50 Jahren verursacht? Oder unter 30? Wo soll man da die Grenze ziehen?
Bin auch für Fahrtauglichkeitsprüfungen, aber nur um es mal Festzuhalten:
Die meisten Unfälle bauen immer noch die Jungen.
Wie wäre es mit einer Tauglichkeitsüberprüfung alle fünf Jahre? Wieso erst ab 60 anfangen, dann verärgert man nur Pensionisten, die, wie hier schon angemerkt wurde, eine wichtige Wählergruppe sind.
Wieso akzeptieren wir, dass tonnenschwere Geräte jedes Jahr hunderte Menschen töten und zigtausende verletzen? Und nebenbei noch die Luft dreckig machen, an der Klimakatastrophe und Bodenversiegelung wesentlich mitschuld sind und uns extrem viel kosten.
Fehler passieren, hier 2 Fehler die leider tödlich endeten.
Wann man bedenkt, wie vor knapp 50 Jahren manche Leute die Gurtpflicht verteufelten, da die Politik ihnen vorschreiben wollte, was sie zu ihren eigenen Schutz in ihrem Privatfahrzeug machen müssen 🧐
Bin ich auch dafür, nur scheint mir das bei dem Unfallhergang nicht das ursächliche Problem zu sein.
Das gute alte “anschnallen muss ich mich nur vorne”. Wenigstens hats den jungen nicht erwischt
Der Sicherheitsgurt hat die gleiche Funktion wie die Impfung – schützt nicht zu 100%, aber die Chancen sind drastisch erhöht.
Ich kenne die Kreuzung gut, weil ich aus der Gegend bin. Auf der Bundesstraße kommen die Leute oft mit 120+ daher, weil es eh schnurgerade ist und die dort eh eine Stopptafel haben. Auf der anderen Seite sogar mit Temposchwelle
In dem Bereich gab’s in den letzten paar Jahren nicht nur einen tötlichen Unfall und regelmäßig Autos als Totalschaden.
Dort gehört einfach das Tempo raus und ein Kreisverkehr hin…
Aja, und dort wird die Stopptafel regelmäßig missachtet.
Aja, und besonders ältere Fahrer:innen gehören regelmäßig zur Untersuchung.