
Frankreich: Kaninchenplage in Baillargues – Bürgermeister plakatiert Ragout-Rezept. Weil sich Kaninchen in einer südfranzösischen Gemeinde offenbar stark vermehren, rät der Bürgermeister: Bereitet aus ihnen Ragout zu. Tierschützer reagieren empört.
by bedbooster
16 comments
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Das normal verhaltende Kaninchen lebt im Wald und geht niemals raus und reißt vielleicht ein bis zwei Schafe im Jahr. Wir haben dann einen Unterscheid zwischen dem normal sich verhaltenden Kaninchen, dem Schadkaninchen und dem Problemkaninchen. Und, äh, es ist ganz klar, äh, dass dieses Kaninchen ein Problembär ist. Und es ist im Übrigen auch im Grunde genommen durchaus ein gewisses Glück gewesen. Das hat um ein Uhr nachts praktisch diese Hühner gerissen. Und Gott sei Dank war in dem Haus, war also jedenfalls, ist das nicht bemerkt worden. Stellen Sie sich mal vor, die Leute wären raus und wären praktisch dem Kaninchen begegnet. Was da hätte passieren können.
Das ist jetzt die Möglichkeit als der Bürgermeister in die Geschichte einzugehen der Deutschland mit 20.000 Kaninchen droht.
Empörung hier und Empörung da. Es ist so langweilig. Aber seit Jahrzehnten klickt sich nichts besser als das. Jetzt Empörung über die Empörung.
Ich muss schon sagen, Kaninchen ist ziemlich lecker. Hatte ich aber erst zwei mal.
Eulen wäre nh idee…
Edit: 🦉
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Die Hasen vermehren sich in rasender Geschwindigkeit, Euer Gnaden. Eure Ernte ist in Gefahr!
Vielleicht sollte man auf die heilige Handgranate vom Antiochia zurück greifen. Man muss nur richtig zählen!
Es muss nicht einmal Ragout sein, man kann damit alles mögliche zubereiten.
Mein Favorit ist ein Rezept aus Andorra. Dazu nimmt man eine mittelgroße Zwiebel und zerkleinert sie in Würfel, schüttet sie in einen Kupfertopf und schwitzt sie an in Olivenöl bis sie die Stücke glasig sind. Dann drei Zehen Knoblauch gepresst dazu und eine halbe Minute später zwei Dosen Tomaten. Dazu schüttet man in etwa 250ml Weißwein. Ich persönlich nehme lieber süßen Sherry, weil der Zucker die Tomaten noch besser macht. Dann lässt man den Inhalt des Topfes einkochen bis der Alkohol verdunstet ist und es eine dickflüssigere Konsistenz annimmt. Sobald dieser Punkt erreicht ist würzt man mit Oregano, Pfeffer, Thymian und etwas Salz und legt zwei Kaninchenkeulen in den Topf, stellt die Hitze niedrig und macht den Deckel drauf. Dann schmort es zwei Stunden und die Keulen sind zart und fertig. Wenn das Gemüse noch zu flüssig ist, kann man die Keulen auch noch aus dem Topf nehmen, die Hitze kurz hochschalten und es bis zur gewünschten Dicke einkochen. Erst dann sollte man nachsalzen, falls es denn nötig ist. Als Beilage eignet sich Weißbrot, am besten in Richtung Ciabatta.
wisst ihr noch, als alle wegen der invasion der extrem schmackhaften chinesischen wollhandkrabbe gejammert haben? wo
liegen die eigentlich im supermarkt?
Klingt gut, hab Hunger
“Tierschützer reagieren empört”
Die ganze Kommentarsektion voll mit Berichten über köstliche Kaninchengerichte Ü
IDK wie gräflich es wirklich werden könnte, also wenn man es mal mit dem Klimawandel kombiniert, könnten auch Kaninchen richtig unangenehm werden, oder?
Sommerloch ist da
Jetzt hab ich bock auf Kaninchen