Ich_iel

by Deponianer

46 comments
  1. Ich würde dann eine Bürgerinitiative gegen die Bürgerinitiative starten.

  2. Der Gemeinderat hat überlegt, ein Neubaugebiet neben dem Sportplatz zu erschließen, weil wer da baut, der weiß ja, das da ein Sportplatz ist und baut vielleicht auch genau deshalb..

    Zum Glück wurde daraus nichts.

  3. Oh, dieses Schulgebäude steht dort seit 1842? Also seit 180 Jahren jeden Tag Klingel und Kinder? Und die Nachbarn, die letztes Jahr  hingezogen sind klagen jetzt wegen …. des… Lärms? 

  4. Ich “liebe” so Leute. Kaufen sich ein Haus in einer Straße, die “Am Festplatz” heißt, und beschweren sich dann, dass im Sommer im Bierzelt auch mal Musik gespielt wird.

  5. Funktioniert auch in Städten. Hier in Bremerhaven haben Anwohner des Hafens (wohnend in Neubauten für Wohlhabende) beschwert, dass nun das Schulschiff Deutschland dauerhaft vor ihrem Haus (direkt am Hafen) vor Anker liegt und Besucher in ihre teuren Wohnungen schauen können.

    1. Wozu gibts Vorhänge und Gardinen?
    2. Warum kauft ihr eine Wohnung direkt am touristisch erschlossenen Hafen?
    3. Ein Schiff am Hafen? *Surprised wohlhabende Rentner-Pikachu noises*

  6. Selbige Situation mit der Konzert Location Arena Wien ….

  7. “Bürgerinitiative” ist für mich mittlerweile zum absoluten Unwort geworden

  8. Hachja, in meiner Heimatstadt wurde vor ca. 8 Jahren der „Leise-Verein“ von einigen grimmigen Rentnern gegründet, die sich darüber beschwert haben, dass es in der Innenstadt an Wochenenden zu laut sei.

    In der Zwischenzeit mussten deshalb insgesamt 4 legendäre Clubs schließen, in denen bereits meine Eltern vor 30 Jahren getanzt haben und Restaurants mussten zeitweise ihre Außenbereiche (am Wochende) um 22 Uhr räumen.

    Habe nie verstanden, wer im hohen Alter freiwillig in die Innenstadt zieht, nur um sich dann über den Lärm am Wochenede zu beschweren.

    Ist das von vornherein nicht abzusehen?

  9. Kölner Weinwoche lässt grüßen. Da hat es nichtmal eine Initiative gebraucht. Ein Anwohner hat es geschafft, dass die nicht mehr auf dem Heumarkt stattfinden darf.

  10. Dass solche Klagen überhaupt zugelassen werden ist das eigentliche Problem. Speziell wenn es gegen Landwirte, Kindergärten, Schulen usw. geht.

    Jede/r vernünftige Richter/in sollte da sofort einen Riegel vorschieben, damit es gar nicht erst verhandelt werden muss.

    Als meine Eltern ein Grundstück in der Nähe einer Bahntrasse gekauft haben, mussten sie im Vorfeld vertraglich festhalten, dass sie nicht gegen den Lärm der Züge klagen werden. Sollte in solchen Fällen zum Standard werden.

  11. Siehe auch: “30 wegen Lärmschutz”. Dann zieh halt nicht an eine Hauptstraße?!

  12. Erinnert mich an den Mann der in einen 150 Jahre alten Turm gezogen ist. Dieser Turm steht neben dem Rhein und somit auch direkt an den Bahnschienen. Jetzt beschwert der sich, wie laut die Züge doch seien.

  13. Burgfest in Kaffenhausen in Südbayern lief jahrzehntelang problemlos. Dann hat sich die Nachbarin mit dem Veranstalter zerstritten, jetzt ist das Fest nur noch ein viertel so groß

  14. “Warum wird in deutschland nichts gebaut und entwicklung verlangsamt”
    *300 Millionen Bürgerinitiativen die sich gegenseitig bekriegen*

  15. Erinnert mich an die, die mal ne Wohnung über ner Bäckerei gekauft oder gemietet haben und sich dann nicht mal über Lärm in der Früh oder Kunden oder sowas sondern über den Geruch von den Backwaren beschwert haben. Ist glaub ich auch vor Gericht gegangen, weiß aber nd was da raus kam

  16. Hier sind Leute neben einen Fliegerhorst gezogen und haben sich dann über Fluglärm beschwert.

  17. Leute die günstigen Bugrund in Nähe zu *das zutreffende einsetzen* ( Flughäfen, Bahnhöfen, Autobahnen, Schulen, Veranstaltungsorte, Überschwemmungsgebiete) erwerben und sich im Anschluss darüber beschweren und klagen dass es zu *das zutreffende bitte einsetzen* (laut, stinkig, überschwemmt) ist, gehören besachwaltet.

  18. Bei uns im Dorf wurde die Kerwe von der Mitte des Dorfes an den Rand direkt neben meinem Haus verlegt.

    Danke liebe Rentner, finde jetzt sogar im Vollsuff noch leicht nach Hause

  19. Bei uns im Ort wurden Eigentumswohnungen in der Nähe des Freibads gebaut. Da haben sich dann auch anschließend die Bewohner beschwert, dass im Sommer das Freibad so laut wäre wegen den ganzen kreischenden Kindern und Jugendlichen. Wurde aber zum Glück abgewiesen, weil wer in eine Straße namens “Am Freibad” zieht, sollte wissen, dass da ein Freibad ist, wo es im Sommer laut wird.

  20. Hab das nie verstanden.

    Ich wohn in einer ländlichen Kleinsdtadt, die jedes Jahr ein Motorradrennen hat. Das is schon seit ewigkeiten so. Das findet immer in unserem.Stadion statt, vor gut 10-20 Jahren wurde dann daneben ne neue Siedlung eröffnet und ein paar Jahre später, als da alle Leute sich eingewohnt haben kamen die beschwerden, dass das zu laut sei an einem Feiertag, der Dreck, der aufgewirbelt wird macjt die Fenster dreckig mimimimimi.

    Alter, wenn du wohin ziehst, dann erkundige dich, was da in der nähe is und das Rennen is eines der größten highlights meiner Stadt, also weiß jeder wann und wo das stattfindet und wie laut das is.

    Einfach den einen Tag mal die Fresse halten und wenn du das zu störend findest, einfach nen Tagesausflug woanders hin machen.

    Lass andere Leute ihren Spaß haben

  21. In meinem heimaddorf war einer der schönsten schießstände Deutschlands. Nachdem ein wohlhabendes paar dort hingezogen ist, haben sie wegen des Lärms geklagt und gewonnen. Das war vor ca 20 Jahren und bis heute zahlen die ehemaligen Besitzer ihre Schulden für den Ausbau der anlage

  22. Ich präsentiere meinen Nachbarn: möchte zur Rente nicht mehr in Berlin Wohnen und kauft sich deshalb ein Haus auf dem Land. Er hat bisher folgendes zur Anzeige gebracht: Der Kuhstall 100m den Berg runter ist Nachts und am Wochenende zu laut und es müssen Scheunentore zu Ruhezeiten geschlossen gehalten werden.
    Unser Hahn muss bis 7 Uhr im Hühnerstall gesperrt bleiben und der Hund darf nicht länger als eine halbe Stunde im Garten verweilen weil er anschlägt wenn Post und Paketboten kommen.
    Achja unsere Nachbarin musste 3 Bäume auf ihrem Waldgrundstück fällen weil die Nadeln bei Wind auf seinen Rasen geweht werden und er mit dem Absaugen der empfindlichen Rasenfläche nicht hinterher kommt.

    Ein richtiges idyllisches Landleben halt

  23. Ach, Bayern, als Land wo Rentner zu sterben hinkommen, kann damit Bände füllen. Klagen gegen zu laute Kuhglocken, “Gestank” aus der Bäckerei von frisch gebackenen Brezen und gegen das Ausfahren von Gülle auf dem Land. Bei den ersten zwei versteh ichs doppelt nicht, weil was gibts schöneres als zum Geräusch von Kuhglocken und den Geruch von Brezen aufzuwachen?

  24. Hab das leider echt schon oft mitbekommen in einer kleineren Großstadt in Süddeutschland. Menschen ziehen in die Innenstadt, in Kneipennähe oder in die Nähe von Diskotheken und drücken es tatsächlich durch das diese dann eingeschränkte Öffnungszeit haben. Klubkultur geht den Bach runter.

  25. Hier in Bonn sind Leute in die Innenstadt gezogen und haben sich über das Fest Klangwelle sowie die paar existierenden Nachtclubs beschwert weshalb ersteres abgeschafft und zweiteres stark eingeschränkt wurde. Lärm? Im Zentrum einer 300k-Stadt?? Potzblitz!

  26. einfach mitm Trecker alles mit Gülle zuspritzen. Zack Dorffest vorbei.

  27. Das kennt man in Berlin zu gut, aber auch draußen in Brandenburg mussten Bekannte ihren Hahn, dank Klage, „abschaffen“, da er zu laut krähe. Das Nachbardorf darf meines Wissens nur mittags die Glocken läuten lassen, weil Zugezogene mit Früh- und Spätschichten sich beschwert haben.
    Diese Spießigkeit geht mir schon stark auf die Nüsse. Das sind ja nicht nur die Rentner, welche sich gefühlt wie eine alte Katze zum Sterben zurückziehen, sondern auch junge Familien 🙁

  28. Ich erhöhe um ein über 20 Jahre altes Musikfestival, daa seit letztem Jahr dank Expressklage ab 22 Uhr nur noch auf Zimnerlautstärke stattfinden darf.

    Dann die Beschwerden auf Jodel wenn die 5 tägige Kirmes stattfindet (Seit den 50ern wohlgemerkt!!!!)

    Und mit dem legendären Flohmarkt im Park und dem Konzerten im Biergarten wird bestimmt auch bald Schloss sein, weil gegenüber des Biergartens ne Menge Nobelhütten gesetzt werden.

  29. Kann man in Bonn auch ein Lied davon singen. So viele großartige Events die abgesagt werden, nur weil sich einzelne Leute über Lärm beschweren.
    Klangwelle zum Beispiel. Großartiges Event, wassershow mit Musik und bis zu 100.000 Besuchern, war fast 10 Jahre in Bonn, und wurde dann 2014 abgesagt weil sich ZWEI Anwohner beschwert haben, dass das zu laut werden würde.
    Und das ist dann alles was es braucht.

  30. Jaa das ist so ätzend… Ein grantiges arschloch klagt 999 widersprechen der klage… Klage geht trotzdem durch weil klage wichtiger als Widerspruch…

  31. Bei uns haben welche in der Nähe der Aue gebaut, wo Esel angesiedelt sind…man kann es sich nicht ausdenken…es wurde sich über die Esel beschwert und ob die nicht woanders hin könnten.

  32. Same in Wien bei der Arena, Leute ziehen in ein neues Wohngebäude direkt neben (einer?) der befahrensten Straßen des Landes und einer alt eingesessenen Konzertlocation. Nach zwei Wochen kamen die Beschwerde sowohl die Autobahn als auch die Arena seien zu laut…

  33. Uff, weckt Erinnerungen an das Kleinstädtchen am Niederrhein wo ich aufgewachsen bin. Hatte ne recht belebte Altstadt mit gut besuchten Kneipen und Bars, bis sich dort irgendwelche Rentner einnisteten die die Kneipen dann in Grund und Boden mit Polizeieinsätzen terrorisiert haben. Und ganz ehrlich, außer der Altstadt ist der ganze Ort komplett verschlafen, wären sie doch einfach woanders hingezogen!

  34. Erinnert mich an die Bürger in Rust oder Brühl, ist aber auch ärgerlich wenn von heut auf Morgen ein Freizeitpark in der Nachbarschaft eröffnet.

  35. Klassiker.

    Noch beliebter sind bei nur nur noch die Leute die in ein Viertel ziehen weil “es dort so schön belebt ist”, dann systematisch alles verklage und sich dann darüber auslassen das das Viertel sich ja verändert habe.

  36. Kenne einen Pfarrer der eine Bürgerinitiative gegen zu laute Kirchenglocken eingereicht hat. In aller Fairness, das Pfarrhaus ist gleich neben der Kirche, aber trotzdem

  37. Wie dürften Änderungen denn durchgeführt werden, wenn alle, die dort hinziehen, status Quo akzeptieren müssen? Über wie viele Generationen geht das? Muss man status quo auch beibehalten, wenn sich eine Mehrheit dagegen findet?

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