Gut 5 % der Bevölkerung im Alter von 16 bis 74 Jahren in Deutschland sind offline

by dirksn

13 comments
  1. Fühlt sich für mich an als hätte es mehrere Alters-Brackets gebraucht für sowas.

  2. Meine Oma schaltet bis heute den Fernseher an um im Teletext die Wettervorhersage nachzuschauen 🙂

  3. Mein Vater war immer gegen Rechner und das Internet, die habe nie in sein Leben reingepasst. Der Mann hatte das auch nie vermisst und einzig die mit gekommene englische Begriffe wie “Off” oder “Remote” haben ihn genervt. 

    Schon ironisch dass ich dann Informatiker geworden bin. 

  4. Bei der Überschrift bin ich mir nicht sicher, ob das nicht trotzdem im ersten Moment ein falsches Bild vermittelt. Ein Offliner ist nach Definition dieser und vergleichbarer Umfragen jemand, der noch nie im Internet war. Da fällt man raus, sobald man (auch unter Aufsicht) einmal im Internet war – also beispielsweise Browser öffnen und vielleicht mal etwas googeln. Im Umkehrschluss heißt das aber nicht, dass damit jetzt gut 95% der deutschen Bevölkerung auch immer noch einfach ins Internet gehen können. Steht den Menschen überhaupt ein internetfähiges Gerät zur Verfügung? Und es sagt auch nichts über die Medienkompetenz an sich aus. Können die Menschen ohne Unterstützung grundsätzliche Funktionen im Internet nutzen? Wenn man das in eine Umfrage einbeziehen würde, würde ich das deutlich sinnvoller finden.

  5. Hatte mal vor Jahren etwas gelesen von wegen, dass viele Leute zwischen Internet und Sozialen Medien unterscheiden. Sprich die sind täglich auf Whatsapp, Facebook, TikTok etc unterwegs, aber sagen sie seien nicht täglich im Internet. Weil sie mit Internet Browser (und evtl) Computer verbinden.

  6. > Bei den 16- bis 44-Jährigen gab es noch 2 % Offliner.

    Fällt mir irgendwie sehr schwer zu glauben, dass das stimmt. Allein für die Arbeit, Uni oder Schule wird so gut wie jeder mal das Internet genutzt haben.

  7. Hat ein bisschen was von nicht kontaktierten Stämmen im Amazonas. Ich wünsche diesen 5%, dass sie sich weiterhin dieser ganzen Scheiße im Netz entziehen.

  8. Nachbarn, beide über 60, sie arbeitet noch, erzählen jeden, daß sie kein Internet haben und das nicht brauchen. Die leben in einer Inselwelt (Autoatlas!) und verweigern sogar die Benutzung eines Geldautomaten und lassen das immer Schalterpersonal machen…

    Ja, solche Personen vom anderen Stern gibt es tatsächlich noch. Aber man mag mit denen nicht tauschen.

    Sogar mein über 80jähriger Vater daddelt stolz an seinen Tablet rum oder ist ohne Probleme fähig, einen Geldautomaten zu bedienen.

  9. Anders rum ist krasse. 95% sind online. Vor 2008 hätte dich jeder als verrückt erklärt. Ab 2008 kam das iPhone, damit auch Internet für alle mit der Zeit.

    Aber auch viele Nachteile. Massive Nutzung von social Media z.b.

  10. Ich hab von Personen (vermutlich aus den USA), die in Bibliotheken arbeiten, gelesen, dass sie oft Rentnern bei Dingen helfen, die digitalisiert wurden. Ich habe letztens ein polizeiliches Führungszeugnis online beantragt und das war schon echt nicht leicht.

Leave a Reply