Wir haben uns scheinbar lange gut versteckt, wenn der Trend erst 2002 entdeckt wurde. Aber gut, mit langen schwarzen Mänteln, schwarz gefärbten Haaren, generell in Schwarz gewandet mit Pentagramm am Shirt / der Halskette oder Cradle of Filth Aufdruck am Oberteil hat man sich ja schon unsichtbar und unauffällig bewegt. Das Nietenhalsband war auch quasi unsichtbar. Seit 1999. Also mein Umfeld seit da schon.
Ich hab inzwischen schon unglaublich viele Leichen gegessen (so ein Teller Muscheln fordert schon mal 50 Tote), ich hab viel Blut konsumiert (mhmmmm Blunzengröstl) und ich hab schon ur ur ur ur viele Satanische Lieder gehört (Satan ist wieder da von J.B.O war auch gut, zwar kein Metall, aber das haben irgendwie alle gehört wenn nicht grad Dimmu Borgir, Megadeath und co. liefen).
Und ich werde weitermachen. Mit all dem. Schwarz trag ich auch noch. Ausschließlich. Heute bezeichnet man solche Leute als Metaller, damals warst mit dem Auftreten Satanist und ältere Leute haben einem nachgeschimpft oder sind großräumig ausgewichen.
Immer nur schwarz tragen verhindert auch das “mah ich fühl mich unwohl, ich bin das nicht gewohnt” wennst mal in den Holzpyjama hupfst, nachdemst in schwarzes Gewand verpackt worden bist.
Aus uns allen von damals is trotzdem was geworden. Man war innerhalb einer Klasse / Schule sofort irgendwie dabei wenn man in schwarz aufgetaucht ist. Hat sofort Kontakte geknüpft und hat seiner kleinen Gruppe angehört, während man von den anderen in ihren Dickies-Hosen und Championpullis mit den Fila-Bock nicht mal mim Orsch angschaut worden ist.
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HEIL SATANAS ABRAXAS (ich mag auch Regenbogeneinhörner)
Warum auch nicht, die Religion klingt sehr vernünftig wenn man sich
den Wikipediaeintrag durchliest.
6 comments
Ein Traum damals.
Als Ex-Gruftie bin ich stolz auf uns damals.
Wir haben uns scheinbar lange gut versteckt, wenn der Trend erst 2002 entdeckt wurde. Aber gut, mit langen schwarzen Mänteln, schwarz gefärbten Haaren, generell in Schwarz gewandet mit Pentagramm am Shirt / der Halskette oder Cradle of Filth Aufdruck am Oberteil hat man sich ja schon unsichtbar und unauffällig bewegt. Das Nietenhalsband war auch quasi unsichtbar. Seit 1999. Also mein Umfeld seit da schon.
Ich hab inzwischen schon unglaublich viele Leichen gegessen (so ein Teller Muscheln fordert schon mal 50 Tote), ich hab viel Blut konsumiert (mhmmmm Blunzengröstl) und ich hab schon ur ur ur ur viele Satanische Lieder gehört (Satan ist wieder da von J.B.O war auch gut, zwar kein Metall, aber das haben irgendwie alle gehört wenn nicht grad Dimmu Borgir, Megadeath und co. liefen).
Und ich werde weitermachen. Mit all dem. Schwarz trag ich auch noch. Ausschließlich. Heute bezeichnet man solche Leute als Metaller, damals warst mit dem Auftreten Satanist und ältere Leute haben einem nachgeschimpft oder sind großräumig ausgewichen.
Immer nur schwarz tragen verhindert auch das “mah ich fühl mich unwohl, ich bin das nicht gewohnt” wennst mal in den Holzpyjama hupfst, nachdemst in schwarzes Gewand verpackt worden bist.
Aus uns allen von damals is trotzdem was geworden. Man war innerhalb einer Klasse / Schule sofort irgendwie dabei wenn man in schwarz aufgetaucht ist. Hat sofort Kontakte geknüpft und hat seiner kleinen Gruppe angehört, während man von den anderen in ihren Dickies-Hosen und Championpullis mit den Fila-Bock nicht mal mim Orsch angschaut worden ist.
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HEIL SATANAS ABRAXAS (ich mag auch Regenbogeneinhörner)
Warum auch nicht, die Religion klingt sehr vernünftig wenn man sich
den Wikipediaeintrag durchliest.
https://de.wikipedia.org/wiki/Church_of_Satan
Ein Artikel aus 2002 🙂
Und dann kamen die Krocha und haben die Jugendkultur übernommen – echt schad
Wow ich hab etwas gebraucht, dass mit 2002 zu lesen.
Falls mich wer fragt, ich bin Satanist. Alleine die Blicke sind’s wert
Die haben ernsthaft einen Artikel gemacht basierend auf Aussagen von Lehrern (!) und dem “Sektenexperten” der Katholischen Kirche (!).