Befragt wurden rund 2.600 Schülerinnen und Schüler aus allen Bundesländern. 55 Prozent von ihnen hatte in der Vergangenheit bereits Geld für In-Game-Content ausgegeben, im Schnitt etwa 170 Euro im Jahr. Einzelne von ihnen bezahlten sogar 10.000 Euro und mehr, sagt Studienautor Markus Meschik vom Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Graz.

10K und mehr…bist du deppert.

In den meisten Free-to-Play-Spielen kämen sogenannte „Dark Patterns“ zum Einsatz. Darunter versteht man manipulative Mechaniken, die die Jugendlichen zum Geld ausgeben bewegen sollen.

Ich komme halt aus einer Zeit, wo man ein Spiel gekauft hat und dann wurde man motiviert, möglichst viele Sachen freizuschalten. Dieses ganze Free-to-Play und „Games as a service“ ist für mich ein einziger Graus und ich frage mich, warum da der Jugendschutz nicht irgendwie aktiv wird (außer bei den Lootboxen, da wird ja eh grad heftig diskutiert)?

Damals hätte ich Quake 3 Arena erst ab (ich glaube) 16 Jahren spielen dürfen, weil es „Gewalt darstellt“, aber kleine Kids können heute bedenklich viel Kohle ausgeben für belangloses, digitales Zeug, das ohnehin verloren geht, wenn sie bei dem Spiel mal den Stecker ziehen.

by GradinaX

14 comments
  1. Bleibt zu hoffen, dass dieses Glücksspiel endlich als Glücksspiel eingestuft wird.

  2. Das is tatsächlich ein Problem. Meine würden auch Geld dafür ausgeben wenn ich es erlaube würde. Die Spiele sind da sehr ausgefuchst gestaltet (Roblox zB)

  3. Das beste daran ist du gibst eventuell viel Kohle aus, und wenn du dann wie bei Fifa oder wies jetzt heißt EA Sports das nächste raus kommt fängst du wieder bei 0 an jedes Jahr.

    Ich sag nicht das es nicht rausgeschmissenes Geld ist aber wenn du das wenigstens 5 Jahre oder so lange bist es die Server gibt nutzen könntest.(sprich Updates jedes Jahr und man hat 1 Plattform)

  4. Für mich wars irgendwie immer ein Ansporn in einem Pay to Win game ohne pay zu gewinnen, in Game Kauf ist der ärgste schmarrn, aber sie DLCs find ich fast noch schlimmer is so wie wenn man ein Auto kauft und dann kein Lenkrad dabei ist🤣🤣

  5. Ich find das eigentlich einen veritablen Skandal. Mal völlig abgesehen davon das die Spieler gemolkenen werden wie blöde, sind die Lootboxen waschechtes Glückspiel. Und ich will mir nicht ausmalen was mit einer ganzen Generation an Kindern passiert, der man solche Spiele geradezu in den Rachen stopft und das Glückspiel ins Hirn hämmert (vgl. Böhmermann mit dem Coinmaster Beitrag) – zugegeben ich spiele schon lange nicht mehr, aber mir kommts vor als könne man dem ja gar nicht mehr entkommen. Oder gibt es noch normale Spiele? Und wirkt es ja so als ob es noch mehr wird statt weniger.

    Traurig.

  6. Und die Streamer denen sie folgen machen dann gleichzeitig Werbung für Online Casinos

  7. Ist doch eigentlich ein win-win.

    Einerseits wird wo gesichert, dass Spiele kostenlos bleiben und/oder eine sehr lange Zeit weiter supportet werden (LoL ist das beste Beispiel). Andererseits haben die, die ingame cool aussehen wollen, die Möglichkeit dazu.

    Nervig ist es nur, wenn das Spiel klar Pay 2 Win ist

  8. Deswegen spiele ich auch noch bis Heute klassische Spiele aus den 80ern und 90ern.

    Spiele mit in-game käufen meide ich so weit es geht, zumindest wenn es sich so anfühlt, als ob sie die Spiele mit Absicht schlechter gemacht wurden, um dann mehr bullshit zu verkaufen.

  9. Woher haben die das Geld? Vielleicht sollten die Eltern mal was machen. Ansonsten lass sie selber drauf kommen

  10. I versteh da die leute nicht (wie meine mutter) die da noch sagen können “wieso? Da brauch ma kane gesetze, wer da so viel ausgibt is selbst schuld”

    Es is erwiesen dass da sich psychologen mechanismen ausgedacht haben die die leute dazu bringen geld auszugeben. Ein kind das 10k des geldes ihrer eltern wo reinsteckt macht das sicher nicht aus reiner eigenintention.

  11. es ist schon seit 10 jahren oder so bekannt was das fürn scheiss ist, die ganzen lootboxen etc wurden casinos etc wie gamblingmschienen nachempfunden. Einfach krank die leute die sich dran geld verdienen.

  12. Ich frage mich wann da endlich was in Angriff genommen wird, vor allem da die EU ja eigentlich eher strenger reguliert als z.b. die USA. Von daher fand ich es sehr gut von Niederlande und Belgien, die soweit ich weiß als einzige in der EU Lootboxen verboten haben.

  13. Vielleicht mal die Eltern dazu fragen?

    10000€ müssen ja irgendwo herkommen.

    Free2play games sind vollkommen OK. Auch microtransactions sind OK – sofern sie nicht p2w sind. Die ganze Diskussion ist mal wieder am Thema vorbei.

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