Verband alarmiert: „Pseudo-Patienten“ besorgen sich Cannabis über Telemedizin-Plattformen

by ouyawei

17 comments
  1. >Der Bund deutscher Cannabis-Patienten (BDCan) schlägt Alarm. „Wir sind stinksauer“, sagt Michael Kambeck, politischer Sprecher des Verbands. Er ist wütend auf die „Menge an Pseudo-Patientinnen und -Patienten“, wie er sagt. „Durch sie werden echte Cannabis-Patientinnen und -Patienten ihre Sorten, auf die sie präzise eingestellt sind, in ein paar Wochen wahrscheinlich nicht mehr kriegen.“ 

    Wird direkt im nächsten Absatz widersprochen:

    >Derzeit kommt es laut VCA in Apotheken zu keiner Verknappung von Cannabis-Medikamenten. Einen baldigen Leerstand befürchtet Apothekerin und VCA-Geschäftsführerin Christiane Neubaur nicht.

    Also alles nicht so schlimm wie der BDCan berichtet.

  2. Das ist ein absoluter Skandal! Ich brauch sofort alle Informationen dazu, damit ich mich von diesem schändlichen Verhalten fern halten kann!

  3. Ich hab auch bei canngo.express für 15€ Rezept besorgt und bei higreen-apotheke.de 20gr bestellt.

    Das ganze dauert mit Versand ca. 1,5 Wochen.

  4. Der BDCan ist der Lobbyarm der Pharmabranche, getarnt als Patientenvereinigung.

  5. > Medizinisches Cannabis sei „bei der Behandlung von Schlafstörungen als sinnvoll zu erachten“, heißt es von Algea Care. „Patientinnen und Patienten mit Schlafstörungen vorweg ein täuschendes Verhalten oder gar einen Missbrauch zu unterstellen, zeigt die leider bestehende Stigmatisierung und Ungleichbehandlung von medizinischem Cannabis im Vergleich zu anderen verschreibungspflichtigen Medikamenten.“

    Tut man das, wenn man sich wundert, dass die Anfragen nach oben schnellen und auf Reddit Tipps gegeben werden wie man es am besten macht und Fragen gestellt werden, was der befreundete Arzt so ins Rezept schreiben müsse?

    Vielleicht schon, aber dass das gelinde gesagt suspekt ist, scheint mir jetzt nicht verwunderlich. Medizinische Beratung in dem Bereich würde ich jetzt auch nicht bei r/GermanTrees oder r/Weedmob erwarten.

  6. Das ist ja schrecklich! Wie können die das nur tun? Wie können sie damit nur durchkommen?

    Also…wie genau? Das sind keine rhetorischen Fragen.

  7. Mir ist’s lieber die Konsumenten kaufen in der Apotheke als im Stadtpark.

  8. War sowas nicht abzusehen? Ich verstehe null wieso man alles so kompliziert macht.

    So bekämpft man Schwarzmarkt etc nicht..

    Was wir brauchen ist eine echte Cannabis Industrie mit Produktion und offenem Verkauf.

    Diese ganze Nummer mit den Vereinen ist einfach schwachsinn und viel zu umständlich..die Leute wollen in einen Laden laufen und sich ihr Gras kaufen und haben keinen Bock auf Vereine oder sonstiges.

  9. Es wäre natürlich blöd, wenn Patienten, die dringend auf medizinisches Cannabis angewiesen sind deshalb jetzt länger darauf warten müssen. Das dürfte aber auch wenn dann nur ein relativ kurzfristiges Problem sein, denn die gestiegene Nachfrage sollte man mittelfristig problemlos stillen können.

    Ansonsten kann ich nicht so richtig erkennen warum das überhaupt so ein Problem sein soll. Jeder Erwachsene darf doch jetzt schon Cannabis für den Eigenkonsum anbauen und in ein paar Monaten auch einfach so in CSCs für den Freizeitkonsum kaufen. Warum ist Cannabis aus der Apotheke dann schlimmer als Cannabis vom Balkon oder aus dem CSC?

  10. Welche Teleapotheke hat denn aktuell keinen Annahmestop? Frage wegen meinen Schlafproblemen.

  11. Jetzt wo Canngo einen Aufnahmestopo hat. Kennt jemand gute und günstige Alternativen? Macht es Sinn einfach mal beim Hausarzt nachzufragen? Meiner ist bei dem Thema glaub ich leider sehr konservativ eingestellt

  12. Die machen sich dermaßen zum Affen, das kann ja wohl nicht die Schuld der Leute sein, der Typ maßt sich einfach an zu behaupten, er wüsste wer Cannabis braucht und wer nicht, erbärmlich vor allem für eine solche Vereinigung.

  13. Das war doch von Anfang an klar, dass diese dämlichen Telemedizinplattformen einfach Pill Mills sind.

    Genauso wie die Plattformen für digitale AUs. Die Leute zahlen dafür dass sie den gelben Schein bekommen, also wird der auch geliefert

  14. “Pseudo”-Patienten? Eine gewagte Unterstellung.

    Auch schon vor der sog. “Legalisierung” (die ja keine echte ist) war die Frage nach med. Cannabis keine der Diagnose, sondern eine des richtigen Arztes. Das war ja ein offenes Geheimnis und es wurde sich dazu auch auf den entsprechenden Plattformen ausgetauscht. Allerdings musste man teils größere Anfahrtswege und Prozedere in Kauf nehmen.

    Jetzt ist es halt nochmal einfacher an entsprechende Rezepte zu kommen, ansonsten hat sich nichts verändert.

    Na ja wir befinden uns aktuell in einer Übergangsphase. Die erhöhte Nachfrage erhöht die Produktion und dann irgendwann wenn wir wirklich legalisieren gibt es auch das entsprechende Angebotsvolumen.

    Außer die Boomer wählen Schwarz/Blau..

    ..hmm Mist.

  15. Skandal! Pseudo-Volljährige kaufen Alkohol im Supermarkt!

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