In Bremen wurde auch versucht die Drogenszene vom Bahnhof zu verscheuchen, mit dem vorhersehbaren Ergebnis dass die sich nicht nur dahin verlagert hat wo die Polizei sie gerne haben wollte, sondern auch in Wohnviertel. Wo es keine Kameras, Polizeistation 50m weiter oder Sozialarbeiter gibt.
Ich wünsche Frankfurt viel Erfolg aber ich hoffe sie haben da einen zu Ende gedachten Plan.
Es ist doch absurd, dass wir Menschen auf der Straße verrecken lassen. Fehlt es da nur an Geld oder gibt es einfach keinen funktionierden Ansatz? Kriegt “Housing First” auch die Drogenabhängen von der Straße? Bzw. ist es möglich Menschen gegen ihren “initialen” Willen clean zu bekommen?
Mit Konsumräumen, Unterkünften und Hilfsangeboten?
Oder, lasst mich raten, mit Polizeipräsenz und menschenfeindlicher Architektur?
Die Helden wollten halt das Züricher Modell durchsetzen nur ohne Kohle. Heißt Druckräume und Teilakzeptanz der Drogen um Drogentote zu verhindern und eine Kontrolle darüber zu bekommen. Den zweiten Schritt aber – Sozialarbeiter und Streetworker einzustellen um die Leute dann in den Druckräumen eine Therapie anzubieten und sich um sie zu kümmern (also der hohe Kostenpunkt des Modells) hat sich die Stadt aber leider gespart. bzw. einfach viel zu wenig angestellt. DIe Folgen sieht man jetzt. Dann vertreibt man die Süchtigen wieder in die umliegenden Viertel und die Parks. Aber die CDU Idee klingt super…hey mehr Polizei wird sicherlich helfen. Vll. kann man da z.B. das Krakauer Modell anwenden: Einfach alle in Busse stecken, abkarren und sie außerhalb der Stadtgrenzen aussetzen.
Wobei man sagen muss, wir hatten früher viel mehr Drogentote. 1991 waren 147 im Jahr, 2023 waren es 32.
Du hast eben eine Legion an weiteren Problemen auf dieser extrem kleinen Fläche, Armutsmigration, Prostitution, Kriminalität, Obdachlosigkeit und so weiter.
Brb…Schnell noch 2-3 Wohnungen kaufen bevor die Gentrifizierung richtig kickt
Man könnte damit anfangen etwas gegen die unzähligen Dealer zu tun, die einem am helllichten Tag an jeder Ecke aggressiv Drogen verkaufen wollen
Meine Vorhersage: das wird nicht klappen.
Oh nein, wo kaufe ich mein Koks dann?
Und wo sollen die Leute dann hin? Aus den Augen aus dem Sinn oder was?
Wie wäre es wenn man den Leuten hilft statt sie zu verdrängen… unfassbar und eckelhaft
Bemühungen das Elend einzudämmen sind gut.
Aber wenn man sich so alle Städte Deutschlands (oder womöglich weltweit) ansieht: NIEMAND der auch nur ein *bisschen* Geld hat will am Bahnhof wohnen!
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In Bremen wurde auch versucht die Drogenszene vom Bahnhof zu verscheuchen, mit dem vorhersehbaren Ergebnis dass die sich nicht nur dahin verlagert hat wo die Polizei sie gerne haben wollte, sondern auch in Wohnviertel. Wo es keine Kameras, Polizeistation 50m weiter oder Sozialarbeiter gibt.
Ich wünsche Frankfurt viel Erfolg aber ich hoffe sie haben da einen zu Ende gedachten Plan.
Es ist doch absurd, dass wir Menschen auf der Straße verrecken lassen. Fehlt es da nur an Geld oder gibt es einfach keinen funktionierden Ansatz? Kriegt “Housing First” auch die Drogenabhängen von der Straße? Bzw. ist es möglich Menschen gegen ihren “initialen” Willen clean zu bekommen?
Mit Konsumräumen, Unterkünften und Hilfsangeboten?
Oder, lasst mich raten, mit Polizeipräsenz und menschenfeindlicher Architektur?
Die Helden wollten halt das Züricher Modell durchsetzen nur ohne Kohle. Heißt Druckräume und Teilakzeptanz der Drogen um Drogentote zu verhindern und eine Kontrolle darüber zu bekommen. Den zweiten Schritt aber – Sozialarbeiter und Streetworker einzustellen um die Leute dann in den Druckräumen eine Therapie anzubieten und sich um sie zu kümmern (also der hohe Kostenpunkt des Modells) hat sich die Stadt aber leider gespart. bzw. einfach viel zu wenig angestellt. DIe Folgen sieht man jetzt. Dann vertreibt man die Süchtigen wieder in die umliegenden Viertel und die Parks. Aber die CDU Idee klingt super…hey mehr Polizei wird sicherlich helfen. Vll. kann man da z.B. das Krakauer Modell anwenden: Einfach alle in Busse stecken, abkarren und sie außerhalb der Stadtgrenzen aussetzen.
Wobei man sagen muss, wir hatten früher viel mehr Drogentote. 1991 waren 147 im Jahr, 2023 waren es 32.
https://frankfurt.de/themen/gesundheit/drogen-und-sucht-/fakten–zahlen/die-frankfurter-drogenpolitik-in-zahlen
Du hast eben eine Legion an weiteren Problemen auf dieser extrem kleinen Fläche, Armutsmigration, Prostitution, Kriminalität, Obdachlosigkeit und so weiter.
Brb…Schnell noch 2-3 Wohnungen kaufen bevor die Gentrifizierung richtig kickt
Man könnte damit anfangen etwas gegen die unzähligen Dealer zu tun, die einem am helllichten Tag an jeder Ecke aggressiv Drogen verkaufen wollen
Meine Vorhersage: das wird nicht klappen.
Oh nein, wo kaufe ich mein Koks dann?
Und wo sollen die Leute dann hin? Aus den Augen aus dem Sinn oder was?
Wie wäre es wenn man den Leuten hilft statt sie zu verdrängen… unfassbar und eckelhaft
Bemühungen das Elend einzudämmen sind gut.
Aber wenn man sich so alle Städte Deutschlands (oder womöglich weltweit) ansieht: NIEMAND der auch nur ein *bisschen* Geld hat will am Bahnhof wohnen!