Warum genau müssen Züge profitabel sein, Autobahnen aber nicht?
Das kann sich doch keiner ausdenken?
Wieso hat in den ausführenden Ämtern augenscheinlich absolut keiner irgendeine Ahnung, was er/sie da tut, damit sowas als Konsequenz entstehen kann?
Ich bin gerne bereit, mich für den Klimaschutz einzuschränken, aber irgendeiner da oben muss auch mal ein bisschen mitmachen.
Mit der Einführung von Flugtaxis wird das alles in Ordnung kommen!
Ja let’s go. Wieso verdiene ich eigentlich so wenig. Könnte auch deutsch Bahn Chef machen.
Ich bin nicht überrascht.
Gibt ja jetzt keine Sektorziele für den Verkehr mehr, da kann man doch statt Nahverkehr besser Autos subventionieren.
Das macht man in den Kommunen doch schon lange mit dem Bus und Tramverkehren. Wenn irgendwo gespart werden soll, ist das oft eins der ersten Felder.
Wenn die dann wenigstens pünktlich kommen…
Ich bin eigentlich ein schlechter Autofahrer. Aber wenn die Leute mich wieder auf der Straße haben wollen und einen weiteren Gegner, der um Straße, Parkplatz und Benzin kämpft, dann let’s go.
Wird sicherlich gut gehen.
Würde mich bei den Themen im Artikel durchaus interessieren wie viele Menschen hier auf dem Land, Abends /Nachts den ÖPNV benutzen.
Ich habe oft bei Wanderungen beispielsweise Busreisen (beispielsweise letzten Samstag 1 h Busreise Laacher See -> Andernach) mit 1-2 Fahrgästen gemacht. Oder Nachts in der S-Bahn sind oft halt auch nur eine Hand voll Fahrgäste, mehr oder weniger bei Bewusstsein, in der Bahn am Start.
Fände es da jetzt nicht unbedingt verwerflich oder dem Klimaschutz schädlich mal über eine Reduzierung der Fahrten oder Ausbau dort nachzudenken.
Allerdings sollten solche Überlegungen von der Politik nur mit Sorgfalt und Sachverstand gemacht werden….
Oder lieber gar nicht, ist wahrscheinlich sicherer :/
Auf das im Artikel besprochene Kernproblem; Länderregierung die sich mit dem Bund wegen Geld streitet… Scheiße und nervig wie immer im über bürokratisierten föderalistischen Deutschland.
Oh, guck mal, genau das, wovon die Grünen und der Rest der Ampel vor dem 49€-Ticket gesagt haben es würde nicht passieren passiert jetzt. Welch Überraschung.
In Deutschland gibt’s halt nur Geld fürs Dienstwagenprivileg und Autobahnen
Ich mag die Kombo weniger Züge + Pensionierungswelle. Regionalbahnpendler freuen sich schon jetzt
Noch weniger Züge?
Im Raum Köln sind die Fahrzeuge von zig Linien dauerkaputt. Fehlendes Reparaturpersonal, fehlende Ersatzteile, was auch immer dann an Erklärungen kommuniziert wird.
Man darf schon froh sein, wenn man sich als Pressfleisch in einen Kurzzug quetschen darf.
Ein Deutschlandticket-Pflichtabo für jedes zugelassene Auto muss endlich kommen! Bei 49 Mio. Autos in Deutschland sind das jährlich knapp 30 Mrd. Bruttoeinnahmen.
Gehen wir mal von einer großen Zahl von Autofahrern aus, die schon parallel ein Ticketabo haben oder die Extrakosten zum Anlass nehmen, um das Auto abzumelden:
Es bleiben dann immer noch zig Milliarden für gescheiten, komfortablen ÖPNV übrig.
SUV-Fahrer bekommen gleich zwei Abos verpasst. Zum Ausgleich sollte das gleiche auch für Boomer-Rentner im Tour-de-France-Outfit gelten, die sich ohne Not werktags um 7:30 Uhr mit ihrem extra sperrigen Turbo-Elektro-Fat-Bike und fünf Satteltaschen in den Pendlerzug quetschen.
Ende des Stand-up-Rants.
Wenn ich lese “das Geld geht aus”, dann krieg ich das Kotzen.
Die Löhne sind im Arsch, die Infrastruktur geht in’ Arsch, wir haben ein Demografieproblem, wir haben ein Klimaproblem und diese Vollspacken in den verantwortlichen Positionen denken in großen Teilen nur an sich und tun sonst gar nichts.
Wir debattieren über Kiffgras, Medien und Politik haben “den Auslender” als Schuldigen ausgemacht und nach “oben” schaut keiner. Wir besteuern Arbeit als gäbs kein Morgen (wenns so weiter geht, dann gibts das auch nicht), während absurde Firmenkonglomerate wahlweise Mieten oder auch Lebensmittelpreise explodieren lassen und die finanzielle Ungleichheit wächst. Wir sparen an Bildung, wo das doch die nachhaltigste Investition jemals ist…. ich bin nur noch sprachlos.
Einfach Sonntagsfahrverbot für Züge, dann passt das.
> Ein weiteres Problem ist das Deutschlandticket. Bei den Fahrgästen ist es zwar beliebt, es sorgt aber bei den Ländern für weniger Einnahmen aus dem Ticketverkauf. Und es kostet Bund und Länder je 1,5 Milliarden Euro. Außerdem hilft es vor allem den Menschen in den Städten, da wo das Angebot von Bus und Bahn ohnehin schon gut ist. Auf dem Land sieht das anders aus. Damit auch hier mehr Menschen den Nahverkehr nutzen, müssten besonders hier mehr Busse und Bahnen fahren. Laut einer Studie im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums müssten im Jahr 2031 dann bis zu 31 Milliarden Euro in den Nahverkehr fließen, fast dreimal so viel wie aktuell.
Deutschlandticket ist also ein “Problem”. Und oh nein, es hilft den Menschen in den Städten!
Übrigens ist das Nahverkehrangebot nicht “gut”, es wurde in meiner Großstadt seit mehr als einem Jahr stark reduziert weil nicht genug Personal da ist und ich durfte davor 120 Euro pro Monat für 25 Minuten Fahrt zur Arbeit zahlen da ich 10 Minuten davon durch eine andere “WABE” (NRW-Erfindung, um noch mehr Geld zu kriegen) gefahren bin. Den Wahnsinn kann man sich echt nicht ausdenken. Ja, so war es natürlich einfach, Geld zu verdienen. Die bescheuerten Fantasiegrenzen der Verkrehsverbünde müssen endlich abgeschafft werden, dann ist auch mehr Geld da.
Wer konnte das denn ahnen? /s
Gott behüte man macht jeweils Ländertickets für 50 Euro/mon. Oder staffelt das ähnlich de Wochenend und QdL Tickets, sodass jedes weitere Bundesland ein bisschen mehr kostet.
Aber leider war das von Anfang an klar, dass das so kommen musste; und wenn sich jemand der verantwortlichen rausreden will und sagt, nein konnte man nicht, dann ist der/diejenige ein idiot und gehört aus der Position entfernt.
Was bleibt ist ein empathisches r/tja.
ÖPNV hat halt keine Lobby.
Ich würde mir wirklich wünschen, dass diese Entscheidungsträger einfach mal mit dem ÖPNV zur Arbeit pendeln. Es stecken nämlich wieder die Personen ein, die mehr Steine im Weg haben als andere. Es ist für alle Beteiligten die absolute Hölle. Und damit ist nicht die Zeit im Zug gemeint. Die fehlt einem am Ende des Tages. Aber das ganze Drumherum ist eine Zumutung. Aktuell fährt die Bahn einfach die Strategie statt einer Verspätung immer “2min später anzuzeigen” bis es 20min sind und alle paar Minjten auf weitere 2min vertröstet wird – ohne jegliche Begründung.
Bei uns in der Stadt werden in Zukunft die Straßenbahnen seltener fahren dafür aber länger (mehr Waggons). Ich weiß warum, wegen Fahrermangel, aber es ist dennoch der falsche Ansatz. ÖPNV wird dann angenommen wenn man nicht schauen muss wann er kommt.
Versprochen wurde mal wieder so viel. Mehr Klimaschutz durch mehr ÖPNV, mehr Güter auf die Schiene.. ach fickt euch doch!
Alle gekauft von der Autoindustrie.
Wir machen unser Land kaputt zum Wohle der Aktionäre von BMW, VW und Daimler.
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Warum genau müssen Züge profitabel sein, Autobahnen aber nicht?
Das kann sich doch keiner ausdenken?
Wieso hat in den ausführenden Ämtern augenscheinlich absolut keiner irgendeine Ahnung, was er/sie da tut, damit sowas als Konsequenz entstehen kann?
Ich bin gerne bereit, mich für den Klimaschutz einzuschränken, aber irgendeiner da oben muss auch mal ein bisschen mitmachen.
Mit der Einführung von Flugtaxis wird das alles in Ordnung kommen!
Ja let’s go. Wieso verdiene ich eigentlich so wenig. Könnte auch deutsch Bahn Chef machen.
Ich bin nicht überrascht.
Gibt ja jetzt keine Sektorziele für den Verkehr mehr, da kann man doch statt Nahverkehr besser Autos subventionieren.
Das macht man in den Kommunen doch schon lange mit dem Bus und Tramverkehren. Wenn irgendwo gespart werden soll, ist das oft eins der ersten Felder.
Wenn die dann wenigstens pünktlich kommen…
Ich bin eigentlich ein schlechter Autofahrer. Aber wenn die Leute mich wieder auf der Straße haben wollen und einen weiteren Gegner, der um Straße, Parkplatz und Benzin kämpft, dann let’s go.
Wird sicherlich gut gehen.
Würde mich bei den Themen im Artikel durchaus interessieren wie viele Menschen hier auf dem Land, Abends /Nachts den ÖPNV benutzen.
Ich habe oft bei Wanderungen beispielsweise Busreisen (beispielsweise letzten Samstag 1 h Busreise Laacher See -> Andernach) mit 1-2 Fahrgästen gemacht. Oder Nachts in der S-Bahn sind oft halt auch nur eine Hand voll Fahrgäste, mehr oder weniger bei Bewusstsein, in der Bahn am Start.
Fände es da jetzt nicht unbedingt verwerflich oder dem Klimaschutz schädlich mal über eine Reduzierung der Fahrten oder Ausbau dort nachzudenken.
Allerdings sollten solche Überlegungen von der Politik nur mit Sorgfalt und Sachverstand gemacht werden….
Oder lieber gar nicht, ist wahrscheinlich sicherer :/
Auf das im Artikel besprochene Kernproblem; Länderregierung die sich mit dem Bund wegen Geld streitet… Scheiße und nervig wie immer im über bürokratisierten föderalistischen Deutschland.
Oh, guck mal, genau das, wovon die Grünen und der Rest der Ampel vor dem 49€-Ticket gesagt haben es würde nicht passieren passiert jetzt. Welch Überraschung.
In Deutschland gibt’s halt nur Geld fürs Dienstwagenprivileg und Autobahnen
Ich mag die Kombo weniger Züge + Pensionierungswelle. Regionalbahnpendler freuen sich schon jetzt
Noch weniger Züge?
Im Raum Köln sind die Fahrzeuge von zig Linien dauerkaputt. Fehlendes Reparaturpersonal, fehlende Ersatzteile, was auch immer dann an Erklärungen kommuniziert wird.
Man darf schon froh sein, wenn man sich als Pressfleisch in einen Kurzzug quetschen darf.
Ein Deutschlandticket-Pflichtabo für jedes zugelassene Auto muss endlich kommen! Bei 49 Mio. Autos in Deutschland sind das jährlich knapp 30 Mrd. Bruttoeinnahmen.
Gehen wir mal von einer großen Zahl von Autofahrern aus, die schon parallel ein Ticketabo haben oder die Extrakosten zum Anlass nehmen, um das Auto abzumelden:
Es bleiben dann immer noch zig Milliarden für gescheiten, komfortablen ÖPNV übrig.
SUV-Fahrer bekommen gleich zwei Abos verpasst. Zum Ausgleich sollte das gleiche auch für Boomer-Rentner im Tour-de-France-Outfit gelten, die sich ohne Not werktags um 7:30 Uhr mit ihrem extra sperrigen Turbo-Elektro-Fat-Bike und fünf Satteltaschen in den Pendlerzug quetschen.
Ende des Stand-up-Rants.
Wenn ich lese “das Geld geht aus”, dann krieg ich das Kotzen.
Die Löhne sind im Arsch, die Infrastruktur geht in’ Arsch, wir haben ein Demografieproblem, wir haben ein Klimaproblem und diese Vollspacken in den verantwortlichen Positionen denken in großen Teilen nur an sich und tun sonst gar nichts.
Wir debattieren über Kiffgras, Medien und Politik haben “den Auslender” als Schuldigen ausgemacht und nach “oben” schaut keiner. Wir besteuern Arbeit als gäbs kein Morgen (wenns so weiter geht, dann gibts das auch nicht), während absurde Firmenkonglomerate wahlweise Mieten oder auch Lebensmittelpreise explodieren lassen und die finanzielle Ungleichheit wächst. Wir sparen an Bildung, wo das doch die nachhaltigste Investition jemals ist…. ich bin nur noch sprachlos.
Einfach Sonntagsfahrverbot für Züge, dann passt das.
> Ein weiteres Problem ist das Deutschlandticket. Bei den Fahrgästen ist es zwar beliebt, es sorgt aber bei den Ländern für weniger Einnahmen aus dem Ticketverkauf. Und es kostet Bund und Länder je 1,5 Milliarden Euro. Außerdem hilft es vor allem den Menschen in den Städten, da wo das Angebot von Bus und Bahn ohnehin schon gut ist. Auf dem Land sieht das anders aus. Damit auch hier mehr Menschen den Nahverkehr nutzen, müssten besonders hier mehr Busse und Bahnen fahren. Laut einer Studie im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums müssten im Jahr 2031 dann bis zu 31 Milliarden Euro in den Nahverkehr fließen, fast dreimal so viel wie aktuell.
Deutschlandticket ist also ein “Problem”. Und oh nein, es hilft den Menschen in den Städten!
Übrigens ist das Nahverkehrangebot nicht “gut”, es wurde in meiner Großstadt seit mehr als einem Jahr stark reduziert weil nicht genug Personal da ist und ich durfte davor 120 Euro pro Monat für 25 Minuten Fahrt zur Arbeit zahlen da ich 10 Minuten davon durch eine andere “WABE” (NRW-Erfindung, um noch mehr Geld zu kriegen) gefahren bin. Den Wahnsinn kann man sich echt nicht ausdenken. Ja, so war es natürlich einfach, Geld zu verdienen. Die bescheuerten Fantasiegrenzen der Verkrehsverbünde müssen endlich abgeschafft werden, dann ist auch mehr Geld da.
Wer konnte das denn ahnen? /s
Gott behüte man macht jeweils Ländertickets für 50 Euro/mon. Oder staffelt das ähnlich de Wochenend und QdL Tickets, sodass jedes weitere Bundesland ein bisschen mehr kostet.
Aber leider war das von Anfang an klar, dass das so kommen musste; und wenn sich jemand der verantwortlichen rausreden will und sagt, nein konnte man nicht, dann ist der/diejenige ein idiot und gehört aus der Position entfernt.
Was bleibt ist ein empathisches r/tja.
ÖPNV hat halt keine Lobby.
Ich würde mir wirklich wünschen, dass diese Entscheidungsträger einfach mal mit dem ÖPNV zur Arbeit pendeln. Es stecken nämlich wieder die Personen ein, die mehr Steine im Weg haben als andere. Es ist für alle Beteiligten die absolute Hölle. Und damit ist nicht die Zeit im Zug gemeint. Die fehlt einem am Ende des Tages. Aber das ganze Drumherum ist eine Zumutung. Aktuell fährt die Bahn einfach die Strategie statt einer Verspätung immer “2min später anzuzeigen” bis es 20min sind und alle paar Minjten auf weitere 2min vertröstet wird – ohne jegliche Begründung.
Bei uns in der Stadt werden in Zukunft die Straßenbahnen seltener fahren dafür aber länger (mehr Waggons). Ich weiß warum, wegen Fahrermangel, aber es ist dennoch der falsche Ansatz. ÖPNV wird dann angenommen wenn man nicht schauen muss wann er kommt.
Versprochen wurde mal wieder so viel. Mehr Klimaschutz durch mehr ÖPNV, mehr Güter auf die Schiene.. ach fickt euch doch!
Alle gekauft von der Autoindustrie.
Wir machen unser Land kaputt zum Wohle der Aktionäre von BMW, VW und Daimler.