GECKO-Experte: Österreichweites PCR-Testnetz ab April

7 comments
  1. Anstatt an etablierten Systemen zu arbeiten, möchte man ein neues System schaffen. Die Frage ist, was das ganze dann wieder kosten wird. Wir sind zwar Testweltmeister, aber wirklich was daraus gemacht haben wir nicht, außer dass wir detaillierter wissen, dass es nicht so gut läuft.

    Im April wird das ganze vielleicht eh laufen, aber falls dann wieder eine Welle in der Höhe daherkommt, fürchte ich, wird es wieder stocken. Das haben die bei uns typischen Pooling-Tests so an sich. Wenigstens die Wiener können dann ein Gefühl entwickeln, wie es sich anfühlt 3 Tage oder länger auf ein Ergebnis zu warten.

  2. Weiß GECKO schon, dass es in Österreich ab dem späteren Frühjahr traditionell eh kein Corona mehr gibt? Eigentlich würde das Testnetz dann ja wieder im Oktober reichen, wenn wir von der nächsten Welle überrascht werden… /s

  3. > Starten könne man den Ausbau erst ab April – womit man ohnehin „sehr sportlich unterwegs“ sei, dauere doch alleine der Aufbau einer hochwertigen Laborkapazität acht bis zwölf Wochen, merkte Starlinger an.

    Es is einfach nur zum Weinen. Da klopfen sie sich jetzt noch selbst auf die Schulter, weils in “nur” drei Monaten ein Testsystem aufstellen… mehr als ein Jahr, nachdem Wien sowas für die gesamte Bevölkerung ausgerollt hat. Ich weiß echt nicht, was trauriger ist – dass die Bundesländer das alleine nichtmal ansatzweise hinkriegen, oder dass es ein Jahr lang dauern musste, bis irgendwer mal die Idee gehabt hat, dass sowas auf Bundesebene sinnvoll sein könnt.

    > Gegenüber ORF.at wurde darauf verwiesen, man arbeite mit Hochdruck an einer Lösung. Das Ministerium räumte indirekt ein, dass die Behebung der Probleme bzw. der Abbau des Rückstaus noch mehrere Tage dauern dürfte. Je höher die Fallzahlen, desto länger brauche die Abarbeitung, weshalb es aktuell zu Verzögerungen komme. Betont wurde aber, dass das EMS „voll funktionsfähig“ sei und „alle Labormeldungen und Abrufe“ uneingeschränkt stattfinden können.

    Oida… wenn ihr nichtmal tagesaktuelle Fallzahlen **melden** könnt’s (von komplexeren Auswertungen mal ganz abgesehen), ist das **Melde**system eben nicht voll funktionsfähig.
    Das is wie wenn man sagt, der Rettungsnotruf sei eh “voll funktionsfähig”, obwohl man mehrere Stunden in der Warteschleife hängt, weil irgendwann wird ja eh alles abgearbeitet.

  4. Jetzt komm ich langsam drauf, warum die Kommission so heißt : Bei der geballten “Kompetenz” möcht man am liebsten die Wänd hochlaufen…

  5. Würd mich nicht wundern, wenn da dann auch Mitte März wer sagt, dass sich das nicht ausgehen wird und es mindestens bis Juni dauern wird…

    Abgesehen davon, warum erst im April 2022, und nicht schon seit Sommer 2021? Weil die Pandemie für Geimpfte da ja schon vorbei war?

  6. Is ja nit so dass wegen Omicron grad bisserl dringend warat.. also bis April 2023 hamma das Testen dann schon wohl am Laufen, ja? Passt scho.

    Oida, was für ein Sauhaufen..

  7. Wie war denn eigentlich die Idee der Krisenplaner vor Corona? Dass in einer Pandemie immer zweifelsfreie erkennbare Symptome zwei Tage auftreten bevor man ansteckend ist?

    Und dass Meteorologen zwei Monate vor einer Unwetterkatastrophe Alarm schlagen, damit man noch Ausweichquartiere bauen kann?

    Und dass die nächste Kriegserklärung eine Grace Periode von drei Jahren beinhaltet?

    Fragen über Fragen…

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